Das Omen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Musik Last Night Frankfurt

Anfang der 90er wurde Techno immer populärer. Ich erfuhr von Freunden, dass es in Frankfurt eine Diskothek mit dem Namen Omen gibt. Viele fuhren jedes Wochenende dort hin um zu Feiern und sich mit Amphetaminen vollzudröhnen. Es war Silvester und mein erster Besuch […]
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Beichthaus.com Beichte #00028640 vom 15.02.2011 um 01:24:00 Uhr in Frankfurt (Junghofstraße) (41 Kommentare).

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Gefühle ausgenutzt

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Falschheit Partnerschaft Heidelberg

Ich (m/28) habe den selben Fehler zwei Mal gemacht. Es war vor ziemlich genau vier Jahren, dass meine Freundin, mit der ich mir eine Zukunft ausgemalt habe, verlassen hat. Da habe ich mir eine Trösterin gesucht und erst im Nachhinein gerafft, was ich da für einen Mist angestellt habe, weil sie wirklich ernste Gefühle für mich hatte und ich sie halt. Das Ereignis hat mich dann wirklich zum Nachdenken angeregt und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen - dachte ich. Denn gestern wurde ich erneut mit einer Frau, die mich wirklich sehr gerne mag, intim. Allerdings ohne Gefühle von meiner Seite.
Nach vier Jahren als Dauersingle ist der Wunsch nach Zuneigung und Zärtlichkeit sehr groß und deswegen habe ich erneut die Gefühle einer tollen Frau, mit der ich allerdings keine Beziehung möchte, fast schon sozusagen ausgenutzt. Ich bitte nicht um Absolution, denn jemand der zwei Mal die selbe Scheisse baut, hat offenbar nicht dazu gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00041439 vom 24.07.2018 um 09:41:50 Uhr in Heidelberg (4 Kommentare).

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“Folge

Lange Gespräche mit Vertretern

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Boshaftigkeit Falschheit Telefon

Jedesmal, wenn bei mir so Telefonwerbefuzzis anrufen, verwickle ich sie in ganz lange Gespräche, bekunde Interesse, lasse mir alles dreimal erklären. Nach etwa zehn Minuten oder früher, wenn sie den Braten riechen halt, zeige ich ihnen mein wahres Gesicht und sage ihnen, dass ich niemals am Telefon etwas kaufen würde. Dann brülle ich sie manchmal an und lege einfach auf. Und das, obwohl ich weiß, dass es doch ganz arme Schlucker sind, die auf das Geld angewiesen sind und jeden Abschluss brauchen. Aber mir geht das Vertretergeseiere am Telefon so auf die Nerven!

Beichthaus.com Beichte #00024302 vom 25.07.2008 um 12:15:23 Uhr (15 Kommentare).

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Anregungen von der Nachbarin

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Neugier Masturbation Morallosigkeit Nachbarn

Anregungen von der Nachbarin
Also nachdem ich hier viel gelesen habe, will ich auch mal etwas beichten. In meiner Studentenzeit - das liegt jetzt auch schon fast 20 Jahre zurück - habe ich in einem Altbau im Dachgeschoss gewohnt. Dort waren nur zwei Zimmer, eines von mir und eines gegenüber auf dem Gang. Irgendwann ist dort ein Mädel eingezogen, das echt supersüß aussah. Wir mussten uns ein Klo teilen (Dusche hatte jeder selbst), und ich habe sie abgepasst, gerade am Morgen, wenn sie in Unterwäsche aufs Klo gegangen ist. Das war ein netter Anblick, und es hat ihr offenbar nicht viel ausgemacht, dass ich sie so sehe. Was aber viel härter war, waren ihre wechselnden Männerbekanntschaften und ihr nicht gerade keusches Sexualleben. Ihr Bett stand so, dass es beim Sex immer an die Wand gedonnert hat, so dass ich schon in meinem Zimmer (wo ich eigentlich hätte lernen sollen...) gehört habe, dass sie wieder zugange ist. Ich bin dann häufig (ehrlicher: immer, wenn ich es gehört habe) auf den Gang raus, und habe durch das Schlüsselloch gespannt. Das Bett stand recht günstig, und ich muss sagen, die Bilder bekomme ich heute noch nicht aus dem Kopf. Sie war einfach eine unfassbare Rakete im Bett. Da habe ich Stellungen gesehen und Laute gehört, dagegen ist ein Porno echt nichts. Irgendwie wirkt das viel geiler, wenn man die Leute kennt, bei denen man spannt.

Durch ihre wechselnden Bekanntschaften war auch für massig Abwechslung gesorgt und ihren Körper kannte ich durch das dauernde Spannen bald so gut wie den meiner damaligen Freundin. Jedenfalls habe ich mir dann regelmäßig im Gang vor ihrer Türe das Schwert geschliffen. Meine Freundin, mit der ich durchaus guten Sex hatte, hat davon nie etwas erfahren. Manchmal habe ich sogar das Gesehene mit ihr nachgestellt und dabei an die Nachbarin gedacht. Fies, aber was sollte ich machen, sie war einfach definitiv geiler als meine Freundin. Noch heute denke ich manchmal an das Gesehene zurück, wenn ich 5 gegen Willi spiele. Also Conny, falls du das hier lesen solltest: Danke für die zahllosen Orgasmen, die du mir bereitet hast, ohne es zu ahnen.

Beichthaus.com Beichte #00025475 vom 28.12.2008 um 15:30:46 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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“Beichte

Das Leben ist eine faszinierende Sache...

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Engherzigkeit Selbstsucht Boshaftigkeit

Das Leben ist eine faszinierende Sache, muss ich sagen. Ich hatte früher sehr viele Freunde und bin jedes Wochenende weg, um mich zu besaufen und Weiber flachzulegen. Party eben. Und irgendwann, vor knapp einem Jahr, von einem Tag auf den anderen, habe ich begriffen, dass es keinen Sinn hat, sich dauernd volllaufen zu lassen und seinen Schwanz ständig in eine Andere zu stecken. Ich habe angefangen meinen Freundeskreis zu verkleinern, habe gewisse Leute einfach nicht mehr angerufen, oder nur mehr gelegentlich Small Talk mit ihnen betrieben, wenn ich sie getroffen habe. Als Nächstes habe ich aufgehört, mich an jedem Wochenende blicken zu lassen, und mittlerweile gehe ich nur noch ein Mal alle fünf Monate oder so aus, da betrinke ich mich dann aber nicht, sondern gehe früh wieder nach Hause, bevor die Leute redselig werden, von dem ganzen Alkohol. Ich kann es einfach nicht mehr hören, die Leute mit ihren Problemen, ich brauche Abstand! Ich lebe seit einem Jahr fast wie ein Einsiedler, nur ab und an spreche ich überhaupt mit irgendjemandem.

Wenn ich einkaufen gehe, nehme ich, was ich brauche und grüße keinen, antworte auch nicht auf Fragen von den Leuten, die dort arbeiten. Ich hole mir fast nur noch Fertigfutter, damit ich den Leuten an der Theke nicht begegnen muss. Irgendwie machen mir andere Leute manchmal schon Angst. Ich lebe sehr zurückgezogen, lebe von dem Geld, dass ich von meiner Familie fürs Studium bekomme, habe aber nur selten Vorlesungen besucht. Ich weiß, ich muss irgendwann zurück ins echte Leben, aber so richtig Lust habe ich dazu auch nicht. Es gibt Tage, an denen sage ich kein einziges Wort, nur in meinem Kopf.

Ob man Sprechen verlernen kann? Aber ich schreibe, irgendwie habe ich früher nie gedacht, dass ich mal anfange, Tagebuch zu führen, und lesen tue ich auch wie ein Verrückter, meistens drei Bücher die Woche. Ich sehe auch öfter mal fern, aber meist läuft nur irgendein Scheiß. Ach, wegen meiner Freunde, die rufen schon länger nicht mehr an, denken alle, ich wäre verrrückt, aber das bin ich gar nicht. Die Menschen sind verrückt, das ist der Grund, weshalb ich mich zurückgezogen habe aus der Welt, all das Kranke, das da draußen abläuft. Die Menschen, die wie dumme Schafe alles tun, um ihren Politikern zu gefallen, und alles mit sich machen lassen. Für Geld, eine abstrakte Sache, die für mich nicht nachvollziehbar ist. Egal, darum geht es gerade nicht. Ich beobachte das Leben so lange nur von Außen, dass ich denke, alle spinnen. Was tun junge Männer nicht alles, um eine ins Bett zu bekommen. Und junge Frauen, um zu verbergen, dass sie genau so gerne ficken würden. Abartig, Menschen sind abartig.
Ekelhaft.

Ich fühle mich so viel besser, allein, ohne mir dauernd die Scheiße von anderen anhören zu müssen. Ich verliere schon langsam das Gefühl für andere. Letztens hat mich ein "Freund" angerufen, ich bin sogar rangegangen, weil er früher mein bester Kumpel war, und wir einander mehr als einmal aus dem Dreck geholfen hatten. Also, er ruft an und erzählt, dass seine Freundin, mit der er seit fünf Jahren zusammen ist, schwanger war, und sie sich total auf das Kind gefreut haben, und sie dann eine Fehlgeburt hatten, und er musste einfach mit jemand darüber reden, und er fragte mich um Rat, was er tun soll, seine Alte sei total am Boden. Ich habe fast gekotzt, weil ich schon wieder in das Leben von jemand anderem reingezogen werden sollte, dann habe ich fast gelacht, weil er am Telefon geweint und mich angerufen hat, damit er getröstet wird. Ich habe mich zusammengerissen und gesagt, er solle mit ihr schlafen und einfach ein Neues machen, wäre ja nicht so schwer. Nachdem ich das gesagt habe, ist es erst mal ganz leise geworden am anderen Ende der Leitung. Dann hat er gesagt, ich wäre ein Monster, ich sollte mal wieder klarkommen mit mir, und wenn ich jemals was brauche, solle ich mich auf keinen Fall an ihn wenden - was ihn angeht, bin ich gestorben. Ich habe seine Reaktion nicht verstanden, musste ehrlich nachdenken, um zu erkennen, dass ich vielleicht ein bisschen hart war. Naja, er hat aufgelegt, und mir war es ganz recht. Wollte seine Probleme nicht haben, habe selbst auch welche, außerdem war Kaffee grade wichtiger.

Ich habe mir also einen gemacht und mich ans Fenster gesetzt und ein paar Kippen geraucht und dabei die Welt um mich herum betrachtet. Faszinierend das Leben, muss ich schon sagen. Würde gerne ewig so weiterleben, aber irgendwann muss ich weiterstudieren, sonst gibt es keine Kohle, und selbst wenn ich das Geldsystem verachte, ich kann trotzdem nicht ohne leben, kann mir ja keine Kühe jagen gehen, oder ein paar Tomaten aus der Luft pflücken. Aber wenn ich irgendwann genug Geld habe, ziehe ich irgendwo in eine einsame Gegend, wo der nächste Nachbar ein paar Kilometer weiter weg ist, mache mir mein eigenes Essen, besorge mir Vieh für Milch und Fleisch und sterbe dann, hoffentlich allein. Aber das tut man sowieso.

Beichthaus.com Beichte #00010154 vom 14.06.2006 um 19:55:59 Uhr (11 Kommentare).

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