Ich bin zu faul für eine Trennung!

10

Faulheit Falschheit Partnerschaft

Ich weiß nicht, ob ich meinen Freund noch liebe. Egal, was er macht, er geht mir wahnsinnig auf den Senkel. Er baut ständig Mist und denkt nur an sich. Ich habe irgendwie keine Lust mehr auf den Vogel. Ich beichte, dass ich zu bequem bin, um mich von ihm zu trennen.

Beichthaus.com Beichte #00023311 vom 03.02.2008 um 06:51:40 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unser Sohn ist krank und will nicht in die Kita

12

anhören

Ignoranz Mutter Kinder

Ich beichte, dass mein Mann und ich definitiv heute die Auszeichnung für die dümmsten Eltern des Tages verdient haben. Mein Mann arbeitet von zu Hause aus und ich bin gerade in Elternzeit. Unser mittlerer Sohn war gestern Abend sehr weinerlich und sah krank aus und wollte heute morgen nicht in die Kita, weswegen wir ihn heute lieber zuhause behalten haben. Er wirkte dann aber vormittags wieder topfit und langweilte sich, weswegen ich meinem Mann gegenüber die Idee äußerte, dass ich ihn später eventuell mitnehmen könnte, wenn ich unseren ältesten Sohn von der Schule abhole, damit mein Mann in Ruhe weiterarbeiten kann.

Mein Mann arbeitete wie immer in seinem Arbeitszimmer und ich spielte mit unserem Baby und unserem mittleren Sohn im Wohnzimmer. Nachdem unser Sohn ein bisschen ferngeguckt hatte, schlief er jedoch auf der Couch ein, obwohl er nie Mittagsschlaf hält. Da das ein Zeichen war, dass er wohl doch nicht so topfit war, entschloss ich mich, ihn weiterschlafen zu lassen und ihn nicht zum Abholen mitzunehmen. Mein Mann hatte sich zwischendurch noch einmal nach seinem Befinden erkundigt und ich hatte ihm geschrieben, dass er auf der Couch schläft und sich wohl doch nicht so wohlfühle.

Ich ging also nur mit unserem Baby den Großen abholen. Auf dem Rückweg liefen wir an einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofes meinem Mann über den Weg, der dort gerade ein paar Sachen einkaufen gewesen war. Ich fragte ihn, wo denn unser Sohn sei, woraufhin er sagte, er dachte, ich hätte ihn mitgenommen. Es stellte sich heraus, dass er immer noch davon ausgegangen war, dass ich unseren kranken Sohn mitnehmen würde, während ich dachte, es sei klar, dass ich ihn nicht mitnehmen würde. Zudem hätte ich nicht gedacht, dass er ihn auf der Couch übersehen würde. Wir rannten also panisch nach Hause, wo der Kleine uns weinend auf dem Boden sitzend erwartete mit den Worten: "Wo wart ihr? Ich war ganz alleine!" Ich werde dieses Bild nie vergessen und es hat mir ihn dem Moment das Herz gebrochen. Ich könnte mir selbst dafür in den Hintern beißen und werde wahrscheinlich mein Leben lang ein schlechtes Gewissen deswegen haben. Ich beichte, dass wir ein dreijähriges Kind über eine halbe Stunde lang alleine zu Hause gelassen haben, weil wir zu doof zum Kommunizieren sind.

Beichthaus.com Beichte #00041056 vom 08.03.2018 um 23:02:12 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Tod meiner Küken

30

Mord Gewalt Neugier Tiere Oepfershausen

Falls ihr Gewalt und das Töten von Tieren widerlich findet, dann scrollt bitte runter und lest das hier nicht durch. Außerdem will ich vorher sagen, dass das, was ich jetzt erzähle, so gut wie niemand weiß, und dass ich auf keinen Fall auf irgendwas davon stolz […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00023344 vom 13.02.2008 um 02:08:10 Uhr in Oepfershausen (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Totbringender Katzenbaum

14

Dummheit Mord Tiere Unfall

In meiner Kindheit hielten wir Katzen und Meerschweinchen, die sich auch vertragen haben und zusammen durch die Wohnung liefen. Ich war ungefähr 11 Jahre alt, da hatte das eine Meerschweinchen Junge bekommen und die wollte ich meiner Freundin zeigen. Leider stieß […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028970 vom 25.05.2011 um 21:52:31 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung

18

anhören

Vorurteile Engherzigkeit Schwangerschaft Kinder Hilzingen

Ich (w/28) beichte, dass ich nicht in der Lage bin, Kinder zu mögen. Ich möchte sie nicht verabscheuen, aber ich kann nicht anders, das Gefühl ist stärker als ich. Als ich noch zu jung war, um Kinder zu bekommen, dachte ich immer, dass ich früher oder später Lust drauf kriegen würde und habe mir sogar vorgestellt, so ungefähr im Alter von dreißig Jahren zwei zu bekommen. Das schien mir ideal, nicht zu jung, ausreichend Zeit vorher noch etwas zu erleben, aber auch nicht so alt, um später auszusehen, als ob die Oma das Kind von der Schule holt. Jetzt bin ich im passenden Alter und obendrein noch glücklich verheiratet, aber wider Erwarten hat sich der Wunsch nach einem Baby nie auch nur für eine Sekunde eingestellt. Je mehr Bekannte rund um mich schwanger werden desto mehr stößt mich der Gedanke ab. Es sind nicht unbedingt die vollen Windeln und das Geschrei, die mich anekeln, und auch nicht die Angst vor Dehnungsstreifen, sondern eher der Gedanke, dass unsere Welt kein schöner friedlicher Ort ist, und dass ich ohne schlechtes Gewissen kein Kind zwingen möchte, darin zu leben.


Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht unglücklich, hier zu sein, aber mir ist ständig bewusst, dass ich wahnsinniges Glück hatte und im Gegensatz zu den meisten Menschen auf unserem Planeten auf der Butterseite des Lebens geboren wurde. Und sogar auf der Butterseite ist es nicht immer einfach und manchmal jeder Tag ein Kampf. Und diese Gedanken haben irgendwann dazu geführt, dass ich Neugeborene nur mit Abscheu betrachten kann. Ich bin zwar intellektuell fähig, zu kapieren, dass das falsch ist, aber dieses Gefühl des Abscheus kommt einfach über mich, ohne dass ich etwas dagegen tun kann. Ich halte mich möglichst fern von Babys, und alle meine Freundinnen und Bekannten wissen, dass sie mich nicht zu fragen brauchen, ob ich ihr Baby mal halten möchte. Ich kann diese kleinen rosa Würmchen einfach nicht süß finden. Außerdem sind Menschen in meinen Augen meistens, wie Dr. Perry Cox schon sagte, Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung, was mich direkt zu dem Schluss führt, dass Babys, so lieb und unschuldig sie auch sein mögen, nichts anderes sind als Mini-Monster. Ich habe mich natürlich im Griff und trage diese Gedanken nicht auf der Zunge, und ich würde auch niemals unfreundlich zu einem Kind sein, wenn ich doch mal mit einem zu tun habe.


Das ist auch dringend nötig, denn paradoxerweise komme ich bei Kindern sehr gut an, zumindest bei denen ab einem Alter, wo man schon in ganzen Sätzen mit ihnen kommunizieren kann. Ich kann mir auch denken, woran das liegt: Ich benutze zwar eine altersgerechte Ausdrucksweise, aber keine verblödete Babysprache. Ich tatsche sie nicht ungefragt an, zwinge sie nicht zu Begrüßungsküssen, wuschel ihnen nicht durch die Haare und behandele sie nicht wie kleine Idioten. Außerdem bin ich unter anderem deshalb eine beliebte Spielgefährtin, weil ich recht geschickt bin, was Basteln und Handarbeiten angeht. Auch so manches beschädigte Lieblingsspielzeug habe ich schon erfolgreich repariert, was schon oft Freudenschreie der kleinen Besitzer ausgelöst hat. Ich würde auch lügen, wenn ich behaupten würde, dass mich das nicht freut. Aber um ein eigenes Kind zu wollen, ist die Freude eben doch nicht groß genug. Offenbar gibt es Menschen, die Kinder kriegen sollten und welche, die die Finger davon lassen sollten, und ich gehöre zu letzteren. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036473 vom 27.08.2015 um 07:23:46 Uhr in Hilzingen (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht