Der Tod meiner Küken

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Mord Gewalt Neugier Tiere Oepfershausen

Falls ihr Gewalt und das Töten von Tieren widerlich findet, dann scrollt bitte runter und lest das hier nicht durch. Außerdem will ich vorher sagen, dass das, was ich jetzt erzähle, so gut wie niemand weiß, und dass ich auf keinen Fall auf irgendwas davon stolz bin. Ich möchte jetzt erzählen, wie ich, als ich so um die sieben Jahre alt war, ein Tier (eine Entenküken) getötet habe.

Es war ein sonniger schöner Tag, ich habe etwas außerhalb gewohnt und habe mit einem Freund gespielt und wir fanden die Küken und Gänse, die in der Nähe waren, immer süß und wollten sie befreien. Das haben wir auch geschafft. Als wir dann eine kleine Farm aufmachen wollten (ich war sieben Jahre alt), haben die Küken plötzlich fürchterlich Geräusche gemacht und waren sehr laut und wir hatten Angst davor, erwischt zu werden (mit "Wir" meine ich meinen damaligen jüngeren Freund und mich). Also haben wir ihnen die Schnäbel zugehalten und ein wenig gewartet, dass sie sich beruhigt haben. Doch sie hatten sich nicht nur beruhigt, sondern sie waren tot. Das Schuldgefühl hat mich zwar zerfressen, doch dumm, wie ich war, habe ich das lustig, oder besser gesagt auf eine kranke Art und Weise interessant gefunden. Ich habe mein Taschenmesser genommen und "Metzger gespielt." Ihr wisst nicht, wie widerlich mich während dieser Zeilen fühle. Nachdem ich aus dem Blutrausch gekommen war, habe ich geheult (sehr sehr lange und sehr arg) und wir haben versucht, sie zu verstecken. Als ich nach Hause kam, habe ich am ganzen Körper gezittert und geheult. Meine Familie hat nicht verstanden, wieso und mein Freund hat gesagt, wir hätten etwas Schlimmes gemacht - sie haben es erfahren.

Als sie gemerkt haben, dass der Freund nicht gelogen hatte, hat mich meine Schwester halbtot gehauen und ich habe jeden Schlag in einer komischen Art und Weise genossen - ich habe jeden Schlag verdient. Die nächste Woche habe ich nichts gegessen und hauptsächlich geheult. Als ich dann einen Schwächeanfall hatte, als ich nachts abgehauen bin, bin ich nur knapp dem Erfriertod in der Kälte entkommen, wurde gerettet und nach Hause gebracht. Ich habe dieses Erlebnis nie vergessen und habe seitdem kein Tier mehr fies behandelt. Bei dem Schreiben dieser Zeilen bin ich auch am Weinen, weil ich schon seit über fünf Jahren nicht mehr darüber nachgedacht habe. Ich weiß, dass ich widerwärtig bin und ich fühle mich wirklich schuldig. Es war trotzdem gut, das ausgeschrieben zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00023344 vom 13.02.2008 um 02:08:10 Uhr in Oepfershausen (30 Kommentare).

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