Das lang ersehnte Geschenk

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Boshaftigkeit Rache Habgier Falschheit Verrat Schwarzenberg

Ein paar Wochen vor meinem letzten Geburtstag hatte ich die Vermutung, dass mein damaliger Beinahe-Freund hinter meinem Rücken etwas mit einer meiner Freundinnen hatte. Das Gefühl plagte mich ziemlich lange und ich habe beide darauf angesprochen, aber sie leugneten es und ich vertraute ihnen. Als mein Geburtstag immer näher rückte, verriet mir besagte Freundin, dass sie ein tolles Geschenk für mich hätte, etwas, das ich mir die ganze Zeit gewünscht hätte. Da war mir klar, dass sie Black Ops 2, welches zu diesem Zeitpunkt noch ganz neu war, meinte. Sie erzählte mir auch, dass sie das Spiel zusammen mit meinem Beinahe-Freund gekauft hätte. In mir keimte erneut ein Verdacht auf, und einen Tag, bevor ich das ersehnte Geschenk erhalten sollte, bestätigte er mir die Affäre. Zwar hätte ich ihr am liebsten die Augen ausgekratzt, aber ich beherrschte mich und ließ mir das Spiel schenken. Zwei Tage später brach ich den Kontakt zu meiner Freundin ab, da dieses Verhalten nicht zum ersten Mal vorkam. Ich habe allerdings bis heute ein schlechtes Gewissen, da sie knapp 60 Euro ausgegeben hat, nur um danach ihre beste Freundin zu verlieren. Ich weiß nicht genau, ob das nun die verdiente "Rache" war, oder einfach nur meiner Boshaftigkeit entsprang.

Beichthaus.com Beichte #00031613 vom 17.07.2013 um 22:50:26 Uhr in 08340 Schwarzenberg (22 Kommentare).

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Selbstjustiz an der Ampel

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Aggression Rache Vandalismus Auto & Co.

Vor einiger Zeit habe ich (m/23) einen Akt der Selbstjustiz begangen, für den ich mich nicht wirklich schäme. Es begab sich an einer Kreuzung in einer Studentenstadt, an der es vor der Ampel eine Spur zum Geradeausfahren und eine für Rechtsabbieger gibt, zwischen den beiden Spuren einen schmalen Fahrradstreifen, an dem man auf dem Fahrrad bei roter Ampel zwischen den Autos steht. Nun war ich eines Nachmittags während der Hauptverkehrszeit auf dem Heimweg, radelte auf die rote Ampel zu und stellte mich zwischen die Autos auf den Fahrradstreifen. Auf der Rechtsabbiegerspur neben mir wartete ein Auto der Marke eines schwäbischen Sportwagenherstellers. Als die Ampel dann grün wurde, trat ich in die Pedale und auf einmal gab der Sportwagenfahrer Vollgas, raste mit einem Abstand von höchstens zehn Zentimetern rechts an mir vorbei und drängelte sich auf die Geradeausspur.

Diese dumme und gefährliche Aktion ließ in mir das Blut hochkochen und das Pech für den Fahrer war, dass es Hauptverkehrszeit war und ich ihn an der nächsten Ampel bereits wieder eingeholt hatte. Da es kalt war, trug ich Handschuhe, wähnte meine linke Hand einigermaßen geschützt und zack, schon ist so ein rechter Außenspiegel hin. Anschließend flugs in die nächste Einbahnstraße und schon kann so ein Auto einem Fahrradfahrer auch nicht mehr so einfach folgen. Ich bin kein militanter Fahrradfahrer, ich fahre selbst gerne Auto und ich rege mich normalerweise auch nicht über kleinere Vergehen von Autofahrern auf. Die Überholaktion war für mich allerdings kein kleines Vergehen, sondern höchst gefährlich und dumm und vom Sportwagenfahrer von vornherein eine kalkulierte Methode gewesen, um nicht in der langen Schlange der Geradeausfahrer warten zu müssen. Er wäre höchstwahrscheinlich nicht belangt worden, hätte ich ihn angezeigt, denn da gewinnt der mit dem teureren Anwalt, also wollte ich ihn zumindest nicht unbestraft davonkommen lassen. Ich hoffe, dass er in Zukunft keine schwächeren Verkehrsteilnehmer mehr gefährden wird. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00040409 vom 03.10.2017 um 21:26:10 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Der vorgetäuschte Millionenjob

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Lügen Falschheit Arbeit Partnerschaft Studentenleben Geld

Der vorgetäuschte Millionenjob
Ich beichte, dass ich viele Möglichkeiten in meinem Leben nicht nutze. Meine Eltern verdienen sehr gut, aber sie gaben mir nie mehr Geld, als ich zum Leben brauche. Also Handy, Restaurantbesuche oder Disco muss ich selber bezahlen. Ich habe kein Problem damit, da ich ein eher bescheidener Mensch bin, und habe einen Teilzeitjob neben meinem Studium. Was mich nun aber wurmt, ist meine Freundin. Sie war früher mit einem Freund von mir zusammen. Der kommt aus ähnlich gutem Hause wie ich, schöpft das Potential aber voll aus. Er fuhr mit 18 schon einen teuren Sportwagen, den die Eltern zahlten, stieg in die Politik ein und ließ sich von seinen Eltern einen guten Job besorgen. Da er, nach wie vor, zu meinen Freunden zählt, bekommt meine Freundin, seine Ex, auch alles mit, was er so erreicht. Sie drängt mich immer dazu, auch mehr zu machen, mehr zu arbeiten, mehr Geld zu verdienen. Und ihre Eltern, die diesen Typ sehr mochten, reiben mir ständig unter die Nase, was er schon wieder erreicht hat.

Mir machte das erst nichts aus, da ich mit meinem Leben zufrieden bin. Ich wohne in einer Stadt, in der ein Auto überflüssig ist, habe einen Garten, aus dem mein Essen kommt, esse aber auch Fleisch, dass ich von einem Bekannten von mir bekomme. Ich habe genug Geld um zumindest einmal pro Woche mit meinen Freunden auszugehen, hin und wieder meine Freundin zum Essen einzuladen oder ihr etwas Schönes zu kaufen. Wofür ich kein Geld habe, sind unnötige Dinge wie ein Auto. Aber ich muss mir ständig von meiner Freundin vorwerfen lassen, dass ich kein Geld hätte und sie für mich sorgen müsse, was überhaupt nicht der Fall ist. Trotzdem lässt sie keine Möglichkeit aus, um das vor unseren Freunden oder Familien so darzustellen. Vor Kurzem wurde es mir dann zu viel und ich erzählte, dass ich einen neuen Job hätte, bei dem ich nun mehr verdiene. In Wahrheit ist das natürlich Quatsch. Wenn ich "arbeiten" gehe, spaziere ich gemütlich im Wald, lese ein gutes Buch, lerne für die Uni und genieße einfach nur das Leben. Woher ich das zusätzlich "verdiente Geld" bekommen soll, weiß ich noch nicht. Falls mir nichts einfällt, werde ich meine Freundin verlassen und mein Leben weiterleben.

Beichthaus.com Beichte #00031835 vom 03.09.2013 um 01:51:16 Uhr (35 Kommentare).

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Nackt vor den Hotelgästen

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Waghalsigkeit Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w/19) wohne seit einiger Zeit gegenüber von einem Hotel in einer relativ gut besuchten Stadt. Vor allem, wenn in meinem Zimmer Licht brennt, können die Hotelgäste, welche unter der Woche im Alltag meist Geschäftsmänner sind, gut mein Zimmer einsehen. Anfangs hatte ich deswegen abends immer die Vorhänge zugezogen. Doch jetzt habe ich eine neue Vorliebe für mich entdeckt: Ich ziehe mich gerne vor meinem Fenster um. Natürlich nicht komplett, ich mache auch nichts Wildes. Nur hin und wieder "zufällige" Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass ich schnell mein Oberteil wechsle und dann eben kurz im BH am Fenster stehe, weil ich "vergessen" habe, dass man mich sehen kann. Oder ich komme nach dem Duschen mit einem Handtuch bekleidet ins Zimmer, stelle mich mit dem Rücken zum Fenster und lasse das Handtuch fallen, während ich nur einen Slip drunter trage.

Tatsächlich habe ich auch schon den einen oder anderen Mann dabei erwischt, wie er mich dabei beobachtet hat. Dann grinse ich ihn an und ziehe die Vorhänge zu. Eigentlich bin ich im Alltag doch eher lieb und daher würde keiner, der mich kennt, vermuten, dass ich so etwas absichtlich mache. Aber die Vorstellung, dass mich jemand heimlich beobachtet und dabei vielleicht sogar ein wenig geil wird, erregt mich schon irgendwie. Und in gewisser Weise tue ich den Herren damit ja auch einen kleinen Gefallen, der ihnen den Tag versüßt, oder?

Beichthaus.com Beichte #00040730 vom 05.12.2017 um 17:33:46 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Wickelraum ist billiger als Toilette

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Geiz Schamlosigkeit

Ich (m/24) sehe es nicht ein, wenn ich unterwegs bin, Geld für die Benutzung öffentlicher Toiletten auszugeben. Es ist eine Frechheit, teilweise nicht unerhebliche Summen für das natürlichste Grundbedürfnis der Welt zu verlangen! Daher habe ich mir angewöhnt, die überall kostenfreien Wickelräume aufzusuchen, mich darin einzuschließen und mein kleines Geschäft in den dortigen Waschbecken zu verrichten. Große Sachen lege ich in den Windeleimern bzw. in den vorhandenen Papierkörben ab. So spare ich eine Menge Geld und am Ende fällt es nicht mal auf, da die Babywindeln sowieso vor sich hin stinken, nachdem sie hinterlassen worden sind. Interessant sind immer nur die Blicke der wartenden Muttis vor der Tür, wenn sie mich solo aus dem Wickelraum kommen sehen und die kräftige Geruchsfahne hinter mir verweht. Ich möchte mir nicht ausmalen, was die sich dabei denken. Angesprochen hat mich bisher noch niemand. Einmal bin ich einer Reinigungskraft in die Arme gelaufen, die hat total getobt und wollte die Sicherheit informieren, da bin ich gelaufen, was das Zeug hielt! Es tut mir leid für die Wartezeit, die ich einigen Müttern mit Kindern verursache, und ein wenig schäme ich mich, daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041787 vom 14.03.2019 um 08:38:27 Uhr (24 Kommentare).

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