Die GEZ vor der Tür

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Dummheit Peinlichkeit Verschwendung Mosbach

Ich habe neulich, obwohl ich wusste wer vor der Tür stand, den GEZ-Mann rein gelassen. Tja jetzt bin ich 18 Euro leichter im Monat. Aber dafür habe ich auch zwei Jahre nicht gezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00026738 vom 24.07.2009 um 13:10:18 Uhr in Mosbach (32 Kommentare).

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Die undankbare alte Dame

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Boshaftigkeit Rache Arbeit 50+ Lichtenfels

Ich bin Azubi zum Altenpfleger. Ich hatte mal wieder einen Praxiseinsatz in einer Einrichtung. Jeden Morgen musste ich zu einer älteren Dame ins Zimmer und ihr bei der Grundpflege helfen. Und jedes mal maulte sie mich an, dass ich sie so grob anfasse, und doch ein vorlautes und unfreundliches Mundwerk habe. Nach 13 Tagen hat es mir dann echt gereicht. Ich habe dann so getan, als wäre sie taub, sprich: ich habe beim reden nur die Lippen bewegt und meine Stimme weggelassen. Die Dame ist natürlich fast verzweifelt und hat geflucht und rumgeschrien. Nach einiger Zeit habe ich dann wieder normal mit ihr geredet und ihr gesagt: das kommt davon wenn man unfreundlich zum Personal ist. Und seitdem ist sie eine der freundlichsten Personen.

Beichthaus.com Beichte #00027702 vom 10.04.2010 um 23:09:40 Uhr in Lichtenfels (30 Kommentare).

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Die Schneeburg auf dem Marktplatz

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Fremdgehen Rache Auto & Co. Ex Bodenfelde

Die Schneeburg auf dem Marktplatz
Meine Ex-Freundin hat vor fünf Jahren unsere Beziehung dadurch beendet, dass sie eine Affäre mit einem ihrer besten Freunde anfing. Ich hätte das nie herausgefunden, wenn sie nicht immer versucht hätte, ihr Telefon krampfhaft vor mir zu verstecken und vollkommen paranoid wurde, was ihren PC anging. Trotzdem log sie mir immer heile Welt vor, sie liebe nur mich und das ganze Blablabla. Natürlich war ich stinkesauer, als ich ihres seltsamen Verhaltens wegen Nachforschungen anstellte und herausfand, was da lief. Der Typ ist übrigens ein stadtbekannter Unruhestifter, der weit davon entfernt ist, sein Leben auch nur einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. Eigentlich war sie also mit ihm genug gestraft, aber schon aus Prinzip wollte ich mich für diesen Vertrauensbruch rächen, der verständlicherweise, stark an meinem Ego gekratzt hatte. Ich überlegte lange für einen wirklich guten Racheplan, aber mir wollte einfach nichts einfallen. Eines Abends im Winter kam mir jedoch eine hervorragende Idee. Ich wusste, wo sie den Ersatzschlüssel ihres Kleinwagens aufbewahrt, nämlich hinter einer Gummimatte im Radhaus. Diese Angewohnheit hatte sie, weil sie immer Mal ihre Schlüssel verschlampte. Ich schnappte mir also ein paar Kumpels und erklärte ihnen meinen Plan. Bei uns ist es Tradition, dass den Marktplatz im Winter immer einige Schneeburgen und -skulpturen zieren. Wir fuhren das Auto also in dunkler Nacht und im schlimmsten Schneegestöber auf den Marktplatz und begannen zu bauen. Erst begruben wir das Auto unter einer dicken Schicht Schnee, dann begannen wir, darauf eine wunderschöne Schneeburg zu errichten. Wir verfestigten das ganze Gebilde schließlich mit Eis, und waren sogar sehr stolz auf unser Werk, von dem ja leider niemand den Urheber kennen durfte.

Sogar unsere Lokalzeitung berichtete über die schöne Schneeburg auf dem Marktplatz und die Erbauer wurden gesucht. Lange meldete sich niemand, doch irgendwann schließlich bekannten sich ein paar Jugendliche dazu, und ließen sich grinsend vor der Schneeburg ablichten. Meine Ex meldete ihr Auto natürlich als gestohlen, hatte aber kein Geld, sich ein Neues zu kaufen und fuhr ab da eine Weile mit dem Bus. Irgendwann jedoch kam der Frühling und die ganze Pracht begann zu tauen. Die Jugendlichen bekamen ein mächtiges Problem, als das Auto meiner Ex unter der Burg auftauchte. Die Lokalzeitung berichtete sehr ausführlich darüber. Die Jugendlichen beteuerten ihre Unschuld, verstrickten sich dabei aber auch noch in Widersprüche. Das Ende vom Lied war, dass sie Sozialstunden ableisten mussten. Uns hat nie jemand verdächtigt, außer meiner Ex, die wohl irgendwie den Braten gerochen hatte. Beweisen konnte sie mir jedoch nichts. Rein rechtlich ist die ganze Nummer jetzt verjährt, was ich hier auf diesem Weg nutze. Vielleicht stolpert meine Ex da ja sogar mal drüber.

Beichthaus.com Beichte #00030824 vom 26.02.2013 um 11:30:38 Uhr in Bodenfelde (29 Kommentare).

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Die Frau mit dem Fahrrad

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit Frankfurt

Vor ungefähr zwei Jahren feierte ich (m/20) mit vielen Freunden in einem Park den Geburtstag von einem Kollegen. Es herrschte gute Stimmung, der Alkohol floss natürlich auch und wir feierten alle ausgelassen. Irgendwann saßen wir dann alle (circa 20-25 Leute) um einen Brunnen rum und erzählten uns Geschichten und plauderten ausgelassen. Man muss sich das so vorstellen, dass in der Mitte ein mittelgroßes Wasserbecken ist und dort waren Marmorskulpturen und andere Kunstwerke eingelassen. Drumherum waren Bänke auf denen wir uns niedergelassen hatten. Da dieser Park in der nähe vom Main liegt, waren wir natürlich nicht die einzigen Leute dort. Mitten in der harmonischen Stimmung, kam ein Paar auf dem Fahrrad angeradelt. Nichts besonderes eigentlich, bis die Frau urplötzlich die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und mitten in das Wasserbecken fuhr und damit nicht genug, sie knallte volle Kanne mit dem Gesicht auf eine Marmorplatte. Gemeinerweise lachten wir uns ausnahmslos alle kaputt, die Situation war einfach zu komisch.
Wir lachten so laut, dass der ganze Park auf uns aufmerksam wurde und alle Leute lachten die arme Frau mit uns aus.
Sie tat mir schon Leid, sie angelte so schnell es geht ihren Drahtesel aus dem Becken und fing an sofort loszustrampeln, um der peinlichen Situation schnellsmöglichst zu entkommen. Ihr Begleiter hatte natürlich angehalten und fing an uns anzuprechen, dass es doch nicht in Ordnung sei, die Frau dermaßen auszulachen. Irgendwo hatte er ja auch recht, aber es sah einfach urkomisch aus und soweit man das beurteilen konnte, hatte sie sich auch nicht ernsthaft verletzt.
Mitten in der Moralpredigt, ihr werdet es kaum glauben, fiel die Frau im Hintergrund erneut vom Fahrrad und diesmal war das Gelächter noch lauter. Der Mann gab es auf und eilte seiner Frau herbei und weg waren sie.

Ich beichte, dass ich die arme Frau schamlos ausgelacht habe und hoffe, dass es ihr gut geht. Im Nachhinein tat sie uns allen Leid, aber naja, passiert ist passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028050 vom 10.08.2010 um 18:29:01 Uhr in Frankfurt (Museumspark) (24 Kommentare).

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Drei Monate ohne Partner im Ausland

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Falschheit Fremdgehen Liebe

Ich habe eine wunderbare Beziehung (1,5 Jahre). Davon haben wir drei Monate getrennt voneinander (wegen Auslandsaufenthalten) verbracht. Es gab dort einen älteren Mann, der zu einem guten Freund und engem Vertrauten für mich wurde. Es war auch klar, dass er mich anziehend findet. Mein Freund hat damals kaum Interesse an meinen Erlebnissen im Ausland gezeigt, mich wenig unterstützt und ist vor allem während der ganzen Zeit auf keinen einzigen erotischen Chat/Video eingegangen. Es gab kein Sexualitat zwischen uns und hat sich absolut nicht mehr nach Beziehung angefühlt. Ich dachte, es ginge zuende wenn ich wieder nach Hause komme. Ich hatte mit dem anderen Mann keinen Kuss und keinen Sex und habe ihm mehmals deutlich gemacht, dass ich die Dinge mit meinem Freund zuerst klären möchte und sehen, wie es zu Hause mit uns weitergeht.

Eines Abends, ich total im Aus, saßen wir mit Freunden auf der Rückbank, ich habe bereits halb geschlafen als ich seine Hände an mir gespürt habe (ich hatte nur ein Kleid und Unterhose an). Ich habe die Augen dann einfach wieder geschlossen und gar nichts gemacht, nach einer Weile hat er aufgehört. Ich habe dieses Ereignis selbst verdrängt, aber neulich kam es wieder hoch. Ich hätte selbstverständlich schneller reagieren können und ihn aufhalten. Ich fühle mich nun wie ein Stück dreck und kann die Situation im Nachhinein gar nicht mehr objektiv einschätzen. Meinem Freund habe ich bis dato nichts davon erzählt, aus folgenden Gründen:
1. Ich weiß nichts davon, wie er es in den 3 Monaten mit Treue gehalten hat.
2. Die Dinge haben sich positiv für uns entwickelt nach meiner Rückkehr.
3. Ich weiß, dass ich ihm sehr gut tue und ich gebe ihm sehr viel Liebe.
4. Ich würde ihm niemals wehtun wollen.
5. Ich erinnere mich nur schleierhaft und war während der ganzen Sache passiv bzw. weggetreten.

Aber das musste mal raus. Ich habe wirklich das schlechteste Gewissen meines Lebens und tue mir unendlich schwer, mir zu vergeben. Die Beziehung zu beenden kommt nicht infrage. Besagter Abend war für mich selbst fernab von einem schönen Erlebnis.

Beichthaus.com Beichte #00041039 vom 04.03.2018 um 15:12:28 Uhr (9 Kommentare).

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