Der Mann mit Bart

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Zorn Aggression Neugier Eitelkeit Partnerschaft

Mein Freund (34) und ich (27) sind seit vier Jahren ein Paar und seit ich ihn kenne, hat er immer Bart getragen. Ich habe noch nie sein Kinn gesehen - abgesehen von Fotos, auf denen er ein Teenager oder aber Kind ist. Ich weiß, dass er während des Studiums oft keinen Bart trug, Bilder davon gibt es aber nicht, zumindest nicht auffindbar. Also versteht mich nicht falsch, er sieht toll aus, so wie er ist und ich mag auch seine Gesichtsbehaarung und eigentlich sollte ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen, aber ich kann es einfach nicht lassen. Ich habe ihn schon mehrfach darum gebeten, ihn ein einziges Mal abzurasieren, allerdings findet er, dass sein Kinn haarlos "blöd aussieht". Langsam macht es mich so wahnsinnig, dass ich seinen Bart am liebsten abfackeln würde!

Beichthaus.com Beichte #00032861 vom 12.03.2014 um 16:14:37 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Leben mit den Aktien

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Lügen Falschheit Arbeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich seit mehreren Jahren ein Doppelleben führe. Offiziell studiere ich seit etwa 22 Semestern Luft- und Raumfahrttechnik. Das hat den Vorteil, dass meine Eltern nichts dagegen haben, wenn ich noch in der Einliegerwohnung ihres Hauses wohne. Außerdem darf ich das Auto meiner Mutter benutzen und muss mir mein Essen nicht selbst kochen. Die lange Studienzeit begründe ich meinen Eltern gegenüber mit diversen Praktika und Zusatzqualifikationen. Wie ihr euch nach meinem Eröffnungssatz sicher denken könnt, ist das alles Schwachsinn. Ich studiere seit einigen Jahren nicht mehr. Zwar habe ich einen Diplomabschluss, aber der ist nicht besonders gut, daher hätte ich es schwer etwas zu finden. Und wenn überhaupt, dann nur im Ausland.


Zu meinen Wehrdienstzeiten habe ich mir allerdings bei einem Unfall während einer Übung eine kleine Behinderung zugezogen. Nichts allzu dramatisches, aber genug für eine kleine Rente. Mit dieser Rente habe ich den generellen Aktienhandel angefangen. Erst natürlich nur mit wenig Geld. Ich bin, weiß Gott, anfänglich des Öfteren übel auf die Nase gefallen, aber dann habe ich mich in die Materie eingelesen und die Gesetze des Marktes ganz gut verstanden. Im Gegensatz zu 77 Prozent der Anleger machte ich bald stabile Gewinne, was dazu führte, dass ich immer mehr Geld riskierte. Erst gewann ich am Tag im Schnitt so um die 50 Euro, dann 100, dann 1000. Ich kaufte mir einen Server inklusive des schnellsten Internetanschluss, den ich bekommen konnte, und mietete mir ein winziges Büro. Dorthin fahre ich jeden Tag, und mache dann fünf Stunden lang nichts anderes. Auf diese Art habe ich mir in den letzten Jahren ein siebenstelliges Konto geschaffen. Alles legal und mit dem Segen des Finanzamtes. Nur wenige meiner Freunde wissen Bescheid, und selbst die kennen nicht das ganze Ausmaß meiner Geschäfte. Meine Eltern würden mir sicherlich gewaltig in den Hintern treten, wenn sie wüssten, was ich den lieben langen Tag so treibe. In ihren Augen sind Banker eigentlich nur Verbrecher. Momentan plane ich übrigens bei meinen Eltern auszuziehen, denn es ist reichlich uncool, mit 31 Jahren noch zu Hause zu wohnen. Ich sollte lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber gerade ist es noch ganz bequem. Aber auch wenn ich alleine lebe, wird niemand erfahren, mit was ich mein Geld verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00032859 vom 12.03.2014 um 13:05:07 Uhr (25 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Flirt mit dem Professor

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Fremdgehen Begehrlichkeit Lügen Studentenleben Berlin

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich ständig vom Sex mit bestimmten anderen Männern träume und mich sogar danach sehne. Ich bin allerdings seit fünf Jahren mit meinem Freund zusammen, der vier Jahre älter ist als ich. Am Anfang war er natürlich mein Traummann. Ich dachte, ich könnte mit ihm eine wunderschöne Zeit verbringen und eventuell wäre es sogar für immer. Doch schon bald fingen die Probleme an. Der Sex war sehr schlecht und wir stritten deshalb unheimlich viel. Man hat darüber geredet, doch geändert hat sich nie etwas. Warum wir trotzdem schon fast sechs Jahre zusammen sind? Abgesehen vom Sex passen wir menschlich einfach super zusammen. Es scheint eine Art Seelenverwandtschaft zu sein. Man sollte aber erwähnen, dass wir seit locker zwei Jahren keinen Sex mehr haben, weil ich es einfach aufgegeben habe. Dennoch herrschen Strukturen einer Beziehung. Als ich dann vor einem Jahr angefangen habe zu studieren, habe ich in der Uni-Mensa einen Mann kennengelernt. Zuerst schien er irgendwie komisch zu sein, denn er wirkte wirklich erwachsen und bodenständig, was ich von meinem Freund nicht behaupten kann, weil er in jeder Hinsicht eher ein Versager ist. Später hat sich dann rausgestellt, dass der Unbekannte einer meiner Professoren ist.


Und obwohl ich zuvor kein Wort mit ihm gewechselt habe, hat es mich trotzdem zu ihm hingezogen und es war schade, dass jeglicher Gedanke an zukünftige Geschehnisse sofort im Keim erstickt wurde. Bis ich dann versucht habe verbal auf mich aufmerksam zu machen. Das hat auch hervorragend funktioniert. Es zieht mich einfach zu ihm hin und ich würde so gerne mit ihm schlafen, obwohl wir uns bis heute nur normal unterhalten haben. Ich male mir täglich aus, wie der Sex mit ihm wohl wäre. Und ob es sich lohnen würde, den Seitensprung mit meinem Professor zu wagen. Deshalb möchte ich beichten, dass ich meinem Freund nicht von meinem Verlangen erzählen werde, bis ich weiß, wie weit das mit meinem Professor gehen könnte. Außerdem möchte ich beichten, dass ich heimlich mit ihm schreibe und mir andauernd wünsche, dass möglichst bald mehr passiert.

Beichthaus.com Beichte #00032846 vom 10.03.2014 um 03:03:32 Uhr in 10557 Berlin (Altonaer Straße) (18 Kommentare).

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Der Soziopath

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Lügen München

Ich (m/23) bin ein Soziopath. Das heißt, dass ich weder Reue noch Mitgefühl empfinde. Das war schon immer so, ich habe zum Beispiel schon im Kindergarten Insekten gequält und Mordgedanken gegen meine Erzieherinnen gehegt. Anderen Menschen gegenüber bin ich innerlich gleichgültig. In der Grundschule hatte ich einen besten Freund, mit dem ich mir immer Mutproben ausgedacht habe. Einmal haben wir abends auf einer Baustelle gespielt, wo gerade ein Haus errichtet wurde. Ich habe ihm vorgeschlagen, als Mutprobe an dem Baugerüst hochzuklettern. Dabei habe ich ihn immer mehr angestachelt und ihn einen Angsthasen genannt. Plötzlich rutschte er aus, fiel etwa zehn Meter tief und brach sich das Genick. Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter mich nach dem Ereignis getröstet hat und mir gesagt hat, dass ich mir keine Vorwürfe machen soll. Aber ich war überhaupt nicht traurig und hatte auch kein schlechtes Gewissen. In der Pubertät habe ich einen regelrechten Menschenhass entwickelt und hatte Mordgedanken. Gleichzeitig habe ich es aber geschafft, nach außen hin den Sunnyboy zu mimen, habe ein ausgezeichnetes Abitur hingelegt und über meinen Lauf bei den Frauen konnte ich mich auch nicht beklagen. Ich will nicht angeben, aber manche Frauen betteln förmlich darum, schlecht behandelt zu werden. Sie denken, dass sie mich mit ihrer Liebe ändern können, dabei habe ich nur Verachtung für sie übrig.

Irgendwann war ich dann mal beim Psychodoc, nicht weil ich irgendein Problem habe, sondern weil ich mich schon seit meiner Kindheit anders fühle und weil ich eine professionelle Meinung dazu hören wollte. Er meinte, dass ich eine dissoziale Persönlichkeitsstörung hätte. Außerdem sei ich ziemlich intelligent. Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit meiner Soziopathie beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie mich zu keinem schlechteren Menschen macht als andere, zumindest solange ich keine Straftat begehe. Außerdem sind "normale" Menschen, also solche, die über Empathie verfügen, schließlich auch in der Lage, schreckliche Taten zu begehen. Man denke nur an den Nationalsozialismus, ich bin mir sicher, dass die Menschen damals nicht alle Soziopathen waren. Und ich kann ja nichts dafür, dass ich so bin, wie ich bin, ich war schließlich schon immer so. Aber nun zu meinem eigentlichen Problem: Es nervt mich, dass ich ständig hinter einer Art "Maske" leben und mein wahres Ich vor meinen Mitmenschen verstecken muss. In der Vergangenheit habe ich mich einigen Menschen gegenüber geöffnet und ihnen von meiner Gefühlskälte erzählt, aber sie haben mir entweder nicht geglaubt oder sich von mir abgewandt. Irgendwann habe ich dann angefangen, allen Leuten von meiner angeblichen schweren Kindheit zu erzählen, dabei hatte ich eine sehr behütete Kindheit. Ich habe das Gefühl, wenn ich ihnen erzähle, dass ich zum Beispiel von meinem Vater misshandelt wurde, haben sie einfach mehr Verständnis für mich. Das ist auch der Grund, weshalb ich meinen Eltern bis jetzt noch keine meiner Freundinnen vorgestellt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032831 vom 06.03.2014 um 16:23:58 Uhr in 81739 München (Rudolf-Zorn-Straße) (42 Kommentare).

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“Beichte

Nebenjob: Poker

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Morallosigkeit Selbstsucht Geiz Geld

Ich (m/20) habe vor Kurzem meine Ausbildung erfolgreich beendet. Daraufhin habe ich mich bei der Bundeswehr beworben und wurde auch genommen, am ersten Juli werde ich dort anfangen. Ich möchte allerdings beichten, dass ich bis dahin nichts arbeiten werde und mir vom Staat finanziell unter die Arme greifen lasse. Ich komme mir jedoch recht schäbig bei der Sache vor, denn ich besitze ein nahezu neues Auto und zwei Motorräder. Das Ganze habe ich mir allerdings nicht mit meiner Ausbildung finanzieren können, sondern ich pokere, seit ich 17 Jahre alt bin. Da ich mehr oder weniger erfolgreich bin, verdiene ich dadurch ungefähr 2.000 bis 3.000 Euro im Monat. An dem Ganzen ist nichts Illegales, aber die 250 Euro, die ich vom Staat bekomme, möchte ich trotzdem nicht hergeben, da sie wieder ein Buy-in für das nächste Pokerturnier sind! Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032819 vom 05.03.2014 um 10:15:12 Uhr (12 Kommentare).

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