Freundschaft oder Affäre?

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Eifersucht Selbstsucht Fremdgehen Stadtlauringen

Ich hatte vor einigen Jahren tiefe Gefühle für einen meiner besten Freunde. Einen Großteil meiner Freizeit habe ich damit verbracht, ihn und seine damalige Freundin systematisch auseinanderzubringen. Als es mir letztendlich gelungen ist, gestand ich ihm meine Gefühle. Er erwiderte diese nicht, nahm diese Info aber sehr gelassen auf. Dass die Trennung auf meine Kappe ging, habe ich ihm nie erzählt. Kurz darauf hatte er eine neue Freundin, der ich anfangs nur mit Abneigung begegnete. Doch mit der Zeit wurde sie zu einer guten Freundin, wahrscheinlich auch, weil wir gezwungenermaßen viel Zeit miteinander verbrachten. Vor etwa zwei Jahren hat er seine Partnerin, mit der er immer noch zusammen ist, mit mir betrogen. Das passierte danach noch zwei weitere Male.


Manchmal denke ich darüber nach, die Bombe einfach platzen zu lassen, damit ich mir nicht mehr so dreckig vorkomme, wenn wir alle Zeit zusammen verbringen. Dann fühle ich mich wie eine notorische Lügnerin, die keinen Mumm hat, weil sie zwei geliebten Menschen damit Schaden zufügen würde. Ebenso denke ich manchmal darüber nach, diese beiden Menschen wieder auseinanderzubringen, weil ich weiß, dass es funktionieren würde. Dieses Gefühl der Macht hat irgendwie etwas Besonderes an sich! Ich bitte um Vergebung - zum einen dafür, dass ich mich unsittlich verhalten habe, zum anderen dafür, dass ich Gefallen daran finde, Macht über andere zu haben und mit dem Glück anderer zu spielen.

Beichthaus.com Beichte #00035141 vom 24.02.2015 um 03:03:12 Uhr in Stadtlauringen (12 Kommentare).

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Unsere dreisten Katzen

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Engherzigkeit Zorn Verzweiflung Tiere Jülich

Ich packe unsere Kater, wenn sie mal wieder etwas Verbotenes tun, einfach am Nackenfell und schmeiße sie raus. Es macht aber auch den Eindruck, als ob sie ganz genau wissen, was sie nicht dürfen und es dann trotzdem tun. Das Rausschmeißen ist das Einzige, was auch nur ansatzweise erzieherische Wirkung zeigt und ich habe es manchmal wirklich satt, dass alles Essbare nach zwei unbeaufsichtigten Sekunden angefressen wird. Trotzdem tun die beiden mir leid und meine Freundin mag es auch nicht. Dazu muss man allerdings sagen, dass nicht wir die Erziehung verkorkst haben, sondern die Vorbesitzer. Ich beichte also, dass ich den beiden wissentlich "Schmerzen" zufüge, um sie zu erziehen. Wenn sie nicht grade so dreist sind, sind es eigentlich zwei ganz Liebe und ich bin nicht sicher, ob sie das verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035137 vom 23.02.2015 um 19:14:07 Uhr in 52428 Jülich (Talstraße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Seuchentrank auf Klassenfahrt

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Ekel Maßlosigkeit Urlaub Schamlosigkeit

Meine beichtenswerte Geschichte ist ziemlich genau 15 Jahre her und entspringt einer ziemlich wilden Schwärmerei meiner besten Freundin für einen unserer Lehrer. Ich konnte nie verstehen, warum sie ausgerechnet auf ihn stand. Er war ein alternder Vorstadtcasanova, zwar noch ganz hübsch im Gesicht, aber er hatte schon einen ordentlichen Plautzenansatz und bekam langsam aber sicher Falten und ein Doppelkinn. Meine beste Freundin schien das alles nicht zu stören. Sie war echt übel verknallt und ließ sich auch nicht durch seine ständigen Machosprüche und sein generell ziemlich unsympathisches und großspuriges Gehabe davon abbringen. Unter den anderen Lehrern hatte er ebenfalls nicht den allerbesten Ruf, da er schon einmal versetzt worden war, weil er einer Schülerin vor der ganzen Klasse an den Hintern gefasst hatte, außerdem war er im Lehrerkollegium wohl auch hinter jedem halbwegs ansehnlichen Rock her. Meine beste Freundin, damals in der Blüte ihrer Schönheit - große, feste Brüste, knackiger Po, schmale Taille, lange Beine, verführerische Lippen, wallendes, blondes Haar - tat alles, um seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Das gelang ihr natürlich auch ziemlich gut, wie man sich wohl ohne Weiteres denken kann.

In seinem Unterricht saßen wir ganz vorn. Ihre Bluse war immer noch einen Knopf offener als sonst, ihre Lippen immer noch eine Spur roter und ihr Blick klebte hartnäckig an ihm wie Kaugummi an der Schuhsohle, während er nur Augen für ihr freizügiges Dekolleté hatte. Natürlich fiel das auch der restlichen Klasse auf und Gerüchte begannen, ihre verderblichen Runden zu ziehen. Als sie erfuhr, dass er als Betreuer mit uns zur Abschlussfahrt der zwölften Klasse mitkommen sollte, war sie total aus dem Häuschen und schmiedete wahnwitzige Pläne, wie sie ihn ins Bett bekam. Auf meine Einwände hörte sie nicht, stattdessen kaufte sie sich Dessous, die selbst einer Prostituierten die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten. Schließlich war es so weit. Die Abschlussfahrt stand an, und meine beste Freundin hatte sich aufgetakelt als ginge sie ins Bahnhofsviertel arbeiten: High Heels, Mini, ein Top, das mehr zeigte als es verbarg. Unserem Casanova-Lehrer fielen fast die Augen heraus, genau wie dem Rest der Jungs aus der Stufe. Auf der Busfahrt erzählte sie mir haarklein von ihrem Plan: Sie wollte so tun, als habe sie sich bei irgendeiner Aktivität verletzt, würde ihn fragen, ob er ihr helfen könne und ihn dann, wenn er nachsehen würde, wie schlimm es war, verführen. Sie hatte das alles detailliert geplant und war sich sicher, dass dieser Plan funktionieren würde. Leider sah ich das genauso. Mir war klar, dass ich etwas unternehmen musste, um sie von ihrem wahnwitzigen Vorhaben abzubringen.

Alles Reden half aber nichts. Sie dachte weder an seine Frau, noch an seine Kinder, noch an ihr eigenes Abitur - und auch nicht an den Ruf, den sie weghatte, wenn die Nummer herauskam. In meiner Not fiel mir nichts Besseres ein, als in die Apotheke zu gehen und Abführmittel zu besorgen, das ich in ihre Trinkflasche füllen würde. Ich wusste, sie hasste nichts auf der Welt so sehr wie Durchfall und würde quasi schlagartig, schon aus Hygienegründen, ihre Pläne fallen lassen. Ich kippte also nach unserer Ankunft in einer unbemerkten Minute das Zeugs in ihre bereits etwas angetrunkene 1,5 Liter Flasche mit Cola drin. Dummerweise achtete ich nicht auf die korrekte Dosierung, da es schnell gehen musste. Kurz darauf nahm sie auch, wie geplant, einen ordentlichen Zug des teuflischen Druckstuhlgemisches. Einer der Jungs sah das und fragte, ob er auch was abbekam. Nun gut, Kollateralschäden musste man wohl in Kauf nehmen, dachte ich. Dummerweise war er nicht der Einzige, der auf die Idee kam, etwas davon zu wollen und so beobachtete ich mit wachsendem Entsetzen im Laufe der nächsten zehn Minuten, wie sich mehrere Schüler die Flasche griffen und daraus tranken. Meine beste Freundin klärte mich danach noch auf, dass das Zeugs zu gut der Hälfte aus Jägermeister bestand, was alle anderen wohl gewusst hatten, mir aber bis dato unklar gewesen war. Sie bot mir einen Schluck an und ich lehnte aus einem hanebüchenen Grund ab.

Ich begann jedoch genauso zu schwitzen, wie meine beste Freundin und die anderen, als das Gebräu seine tückische Wirkung in deren Eingeweiden zu entfalten begann. Bald bewegte sich der Erste zügig zur Toilette, wo er im weiteren Verlauf des Abends auch bleiben sollte. Keiner der anderen hielt es danach länger als zehn Minuten aus. Das braune Fiasko bahnte sich unerbittlich seinen Weg. Die Geräusche und Dämpfe, die aus den Toiletten drangen, spotteten jeglicher Beschreibung. Ich ließ die Flasche in der Zwischenzeit unauffällig verschwinden. Meine beste Freundin kam im Halbstundentakt totenbleich und vollkommen verschwitzt von der Toilette, trank eine komplette Flasche Wasser leer und verschwand danach wortlos wieder auf den Topf. Unsere beiden Betreuer, also Mr. Casanova und zwei weitere Lehrer, beschlossen im Laufe des Abends die Kursfahrt abzubrechen, da die mysteriöse Seuche insgesamt acht Schüler befallen hatte und weitere Schüler urplötzlich kränkelten. Ich vermute dahinter teilweise Hysterie, denn so viele Leute hatten gar nichts von dem perfiden Seuchentrank abbekommen.

Meine beste Freundin und besagter Casanovalehrer haben es dann übrigens doch noch getrieben - und zwar auf dem Abiball in einer Abstellkammer. Es war wohl echt mies, daher verflüchtigte sich ihr Interesse an ihm danach glücklicherweise recht schnell. Bis heute weiß allerdings keiner, was es mit dem Abbruch der Kursfahrt wirklich auf sich hatte und niemand hat jemals die Verbindung zu mir, respektive der Flasche Jäger-Cola hergestellt. Einzig meiner besten Freundin habe ich die Story mal im Suff erzählt und sie hat es mit einigem Humor genommen. Heute ist mir echt klar, dass ich verdammtes Glück hatte, die Sache hätte auch mit einer Klage wegen Körperverletzung enden können.

Beichthaus.com Beichte #00035122 vom 20.02.2015 um 15:43:57 Uhr (6 Kommentare).

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Sexperimente außerhalb der Ehe

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Ehebruch Begehrlichkeit Neugier

Ich bin Mitte 30, seit acht Jahren verheiratet, und habe ein Kind. Ich habe über eine Flirtseite im Internet eine Frau kennengelernt, mit der ich jetzt einige Wochen geschrieben habe. Sie ist Ende 40, seit 22 Jahren verheiratet, und hat zwei Kinder. Wir beide spielten schon länger mit dem Gedanken, Sex mit einer anderen Person zu haben, da bei uns beiden das Sexleben eingeschlafen und Routine eingekehrt ist. Offensichtlich haben wir beide das Verlangen nach Abwechslung. Ich z.B. habe meine Frau immer wieder gesagt, dass ich gerne mal Sex an einem außergewöhnlichen Ort hätte, mir wünsche, dass sie mich mal mit sexy Dessous verführt und so weiter - nur bin ich dabei nie auf Interesse gestoßen. Meinem Flirt geht es analog so, dass sie ihren Mann versucht hat, mit sexy Dessous zu verführen etc. - ohne Erfolg. Unsere Partner sind offensichtlich zufrieden mit der allwöchentlichen Kuschelsexnummer bei Kerzenschein im Ehebett. Uns reicht das nicht.


Wir haben uns letztendlich den Mut gefasst und haben uns getroffen. Direkt nach der Begrüßung haben wir beschlossen, in ein Hotel zu gehen, und als die Zimmertür zufiel, sind wir direkt wie zwei Ausgehungerte übereinander hergefallen. Sie hatte sogar extra die Strapse an, die sie eigentlich gekaufte hatte, um ihren Mann hinter dem Ofen vorzulocken. Letztendlich waren wir drei Stunden lang im Hotelzimmer und haben wie zwei Frischverliebte in allen erdenklichen Positionen gevögelt und Sachen ausprobiert, die wir schon immer mit unserem Partner machen wollten, diese aber nicht interessiert hat. Nach diesem Porno-Fick-Marathon mit reichlichem Körperflüssigkeitenaustausch, Dirty Talk und Spermaspielen haben sich unsere Wege wieder getrennt. Wir sind jetzt weiterhin per Chat in Kontakt und schreiben uns darüber, wie toll es war und planen schon, dass wir uns in einigen Wochen wieder treffen werden, einen Schritt weitergehen und uns z.B. einen zweiten Mann dazuholen, in ein Swingerclub gehen und Ähnliches. Mich plagt natürlich schon mein Gewissen. Ich war untreu aber fühle mich auch gleichzeitig von meiner Partnerin unverstanden. Ich bitte um Absolution und die Kraft, beim nächsten Mal Nein sagen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00035119 vom 20.02.2015 um 08:30:22 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Schuhe des Nachbarn

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Rache Hass Zorn Nachbarn

Vor einigen Jahren hatte ich einen Nachbarn, der in der Wohnung direkt unter mir gewohnt hat und ständig die Musik so laut aufgedreht hat, dass ich mich schon sehr belästigt gefühlt habe. Da ich leider unter sozialen Ängsten leide, hatte ich nicht den Mut und auch nicht die Lust, ihn direkt anzusprechen. Da er seine Schuhe immer direkt vor seine Wohnungstür stellt, nahm ich eines Tages beim Raustragen des Mülls einen seiner beiden Schuhe einfach mit und warf ihn in eine Tonne. Wenige Stunden später wollte ich einkaufen gehen und sah ihn verzweifelt seinen fehlenden Schuh suchen, der wohl jetzt auf irgendeiner Müllverbrennungsanlage liegt. Ich weiß, dass die gesamte Aktion total dumm und sinnlos war, und es macht mich auch bis heute traurig, dass ich so ein Assi bin, aber ich hatte einfach innerlich so eine Wut in mir. Da ich derzeit einen Nachbarn neben mir in der Wohnung habe, der noch lauter ist, als der Nachbar vor einigen Jahren, möchte ich beichten, dass ich es bei dem neuen Nachbarn wieder genauso machen werde, wenn er vor seine Tür Schuhe stellen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00035114 vom 19.02.2015 um 10:05:07 Uhr (8 Kommentare).

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