Der Gummibär Einbrecher

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Habgier Diebstahl Vandalismus Schule München

Als ich noch vor vielen Jahren in der Grundschule war, bin ich immer am Wochenende oder in den Ferien durch ein kleines offenes Klofenster in das Schulhaus eingestiegen. Wir hatten immer unseren Spaß: haben Klopapier rumgeschmissen, Pflanzen umgestellt oder Türklinken mit Ketchup vollgeschmiert! Am Tag vor den Jahreszeugnissen sind wir einmal in unser Klassenzimmer und haben die Schublade aufgebrochen und vier große Dosen Gummibärchen rausgenommen und mitgenommen bzw. gegessen! Was aber jetzt das Schlimme war: Am Tag vorher hat unsere Lehrerin uns schon gesagt, dass es für alle Gummibärchen gibt. Ein Junge aus meiner Klasse machte den Scherz, dass morgen keine mehr da seien, weil er alle allein essen würde! Nun war natürlich klar, dass die Lehrerin am nächsten Morgen ihn verdächtigte. Zum Glück konnte sie ihm seine nicht begangene Tat nicht nachweisen, worüber ich sehr froh bin. Als Entschädigung sind wir in den Sommerferien wieder eingestiegen, aber haben dieses Mal eine Dose Gummibärchen in das Fach der Lehrerin gelegt. Sie hat davon allerdings nie etwas erzählt!

Beichthaus.com Beichte #00027952 vom 03.07.2010 um 21:19:56 Uhr in München (13 Kommentare).

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Notruf Telefonterror

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Dummheit Hochmut Telefon Kinder

Ich (m/26) möchte etwas aus meiner Kindheit beichten. Im Alter von vielleicht 7 Jahren fand ich es super lustig Telefonstreiche zu machen. Habe aber nicht irgendwie im Telefonbuch nach Nummern gesucht, sondern zufällig gewählt. Es war zwar öfters eine Nummer dabei, die nicht existierte, aber das hat mich damals nicht gestört. Am Anfang nahm ich Variationen von meiner Telefonnummer und von anderen Nummern die ich kannte. Ich gab mich z.B. als "Blumenhorst" aus und forderte das Geld für die 200 Rosen, die nicht abgeholt wurden, startete komische Umfragen, brüllte "Klingelstreich" oder etwas in der Art. Aber das möchte ich auch gar nicht beichten, ich denke sowas hat jeder mal in seiner Kindheit gemacht. Später fing ich an besonders regelmäßige Rufnummern zu nehmen. Rief zum Beispiel bei der 996633 an. Dadurch passierte mir folgendes:
Ich rief bei der 112233 an, es meldete sich irgendwer, ich hörte nicht genau hin, brüllte "Klingelstreich!!!" und legte dann kichernd auf. Das wiederholte ich mit den Nummern 11223344, 1122334455 und 112233445566.
Was jedoch viele nicht wissen: Wenn man eine Rufnummer wählt, ist es vollkommen egal, was man nach der eigentlichen Rufnummer noch eingibt. Mir fiel dies erst auf, als ich das 5. mal die Nummer 11223344556677 wählte, dass sich bisher immer die gleiche Stimme gemeldet hatte. Ja, ich hatte immer beim Notruf angerufen und bei den letzten Malen auch noch "Telefonterror" in den Hörer geprustet. Im Nachhinein ist das mir sehr peinlich und es wundert mich, dass das Ganze keinerlei Konsequenzen mit sich trug. Ich hatte wohl einfach Glück. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027951 vom 02.07.2010 um 14:22:58 Uhr (21 Kommentare).

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Die letzten drei Seiten der Bibel

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Betrug Faulheit Waghalsigkeit Glückstadt

Die letzten drei Seiten der Bibel
Ich muss beichten, dass ich mich während meiner schulischen Ausbildung zur Grafik-Designerin zur ziemlichen guten Attest-Fälscherin hochgearbeitet habe! Immer wenn ich keine Lust hatte zur Schule zu gehen hab ich mir selber ein Attest gebastelt, dass von Zeit zu Zeit professioneller wurde. Als Vorlage hatte ich verschiedene Atteste von Zahnärzten, Hausärzten und Frauenärzten. Ich scannte diese ein und baute sie mit einem bekannten Grafikprogramm nach, sodass ich am Ende eine beträchtliche Menge an vorgefertigten Exemplaren hatte. Da die Atteste vom Hausarzt aus extrem dünnen Papier bestanden, und dieses in keinen Handel zu finden war, nahm ich meine Bibel aus Konfirmationszeiten und riss die letzten drei unbedruckten Seiten heraus. Das Papier hatte nämlich genau das benötigte Gewicht. Ich fixierte die Seiten mit Tesa auf handelsüblichen Druckerpapier und druckte das Attest passgenau darauf aus! Keinem fiel je etwas auf!

Beichthaus.com Beichte #00027949 vom 01.07.2010 um 13:02:07 Uhr in Glückstadt (45 Kommentare).

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Das Wochenend-Ritual

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Trunksucht Last Night

Damals habe ich noch in einem Kinderdorf gewohnt. In diesem Kinderdorf war es schon fast eine Art Ritual, jedes Wochenende in den Heimatort zu laufen, weil da viele Freunde von uns waren, die auch immer gut Alkohol im Haus hatten. Es war mal wieder Ritualzeit und so zogen wir gen Nachbarort, um uns ein wenig dem feuchtfröhlichen Vergnügen hinzugeben. Nach einigen Stunden hat sich dann gezeigt, dass unsere Mission Erfolg hatte, und so zogen wir Gefährten zurück ins Kinderdorf. Wir waren natürlich alle gut dabei, haben unglaublich hirnlosen Müll geredet und derlei Sachen, wie es ja jeder kennt. Auch ich war sehr sehr gut dabei, sogar so gut, dass ich die ganze Zeit meinen Mageninhalt zurückhalten musste. Nun ja, nach einigen Strapazen auf unserer Reise kamen wir dann irgendwann an. Vor der Tür, bevor wir klingelten, haben wir eine kurze Strategie ausgemacht, die vorsah, dass die Nüchternsten ganz vorne sind und der Rest hintenrum durchschlüpft, während die Nüchternen die Betreuer ablenken. Alles lief perfekt, der Betreuer war perfekt in ein Gespräch vertieft, als ich auf einmal spürte, wie sich mein Mageninhalt seinen Weg nach oben bahnte. Direkt auf den Flur. Der Betreuer hat mich angeguckt, ich habe versucht, zurückzugucken, und bin dann irgendwie umgekippt. Am nächsten Morgen habe ich dann erfahren, dass mein Kumpel, der eigentlich einen Ekel gegen Schmutz, also erst recht gegen Magensäure und diverse andere Mageninhalte hat, meine körperlichen Nebenprodukte aufwischen musste. Dafür möchte ich mich wirklich aufrichtig, auch online, entschuldigen, persönlich habe ich es natürlich schon lange getan und wir lachen auch heute noch. Man dankt fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00027948 vom 30.06.2010 um 23:11:58 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Süße Vorstandssitzung

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Süße Vorstandssitzung
Ich war in einem großen Unternehmen als Sekretärin tätig. Oft hatte ich es mit Menschen zu tun, die ich gar nicht mochte. Es waren jene, die meinten, sie wären wer weiß wie wichtig und ließen regelmäßig den Chef heraushängen. Das waren auch die, die mich und alle anderen normalen Mitarbeiter behandelt haben, wie Menschen zweiter Klasse. Das Problem war, das ich trotzdem freundlich bleiben musste, bestand diese Liga zumeist aus der "oberen Etage", also Vorstandsmitglieder und dergleichen. Einmal habe ich mitbekommen, wie einer dieser tollen Menschen zu jemandem sagte: "Ja weißt du, wenn da jetzt mal eben 1000 Familienväter auf der Straße stehen (arbeitslos werden) dann ist das ein Thema für meine Sekretärin, aber doch nicht für mich." Ich habe gedacht, ich fange gleich an zu hyperventilieren. So ein ... . Viel konnte ich gegen dieses Ekel ja nun wirklich nicht tun. Als einmal wieder eine Besprechung anstand und ich den Tisch decken musste, habe ich sämtliche Wasser- und Colaflaschen geschüttelt wie ein Teufel und wieder schön auf ihren Platz gestellt. Als dann etwas später, nachdem die Besprechung angefangen hatte und ich von meinem Chef angerufen wurde, weil ich ganz viele Tücher bringen sollte, hätte ich mich schlapp lachen können. Das größte Ferkel von allen hat wirklich volle Granate Cola auf seinen ach so teuren Anzug bekommen und hat geklebt wie ein Bonbon.

Beichthaus.com Beichte #00027945 vom 30.06.2010 um 13:52:00 Uhr (38 Kommentare).

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