Der Teufel Alkohol

27

anhören

Sucht Trunksucht Verzweiflung Familie

Ich (w/42) befinde mich zurzeit in stationärer Therapie wegen meiner langjährigen Alkoholsucht und habe mitunter viel Zeit zum Nachdenken. Erst jetzt, mit wachsender Abstinenz und klarem Kopf wird mir schmerzlich bewusst, was ich meinen Kindern mit dieser Sucht angetan habe, denn dem Alkohol bin ich leider schon sehr früh verfallen. Mit 20 habe ich geheiratet, wurde Hausfrau und Mutter, aber als das kann man mich eigentlich nicht bezeichnen. Ich war mehr überfordert als glücklich mit dieser Rolle. Ich habe in Gegenwart der Kinder getrunken, den Haushalt vernachlässigt und oft ist mir die Hand ausgerutscht - mein Mann trennte sich schließlich von mir und nahm die Kinder mit, die Älteste war damals sechs Jahre alt. Ich soff trotzdem weiter, hatte lockere Affären und wurde wieder schwanger. Mein drittes Kind, eine Tochter, kam aufgrund meiner Alkoholsucht behindert zur Welt, sie wurde mir vom Jugendamt sofort weggenommen, aber auch das brachte mich nicht zur Einsicht, ich war schwerabhängig, verdrängte vieles und stürzte immer weiter ab.


Ich lernte dann erneut einen Mann kennen, zog mit ihm in ein anderes Bundesland und glaubte es dieses Mal zu schaffen. Als ich nach der Hochzeit mit Zwillingen schwanger wurde, sah mein Vorhaben auch ganz gut aus, ich glaubte, mein Leben wieder im Griff zu haben, nur war das ein fataler Trugschluss. Kaum waren meine Jungs geboren, ging es mit dem Saufen wieder von vorne los, ich war wieder mit allem überfordert und fühlte mich im Stich gelassen. Mein Mann arbeitete viel und um unsere junge Ehe stand es nicht gut, er begann mich zu schlagen, und ebenfalls zu trinken. Trotzdem haben wir noch eine Tochter bekommen, aus heutiger Sicht der pure Wahnsinn. Die Kinder erlebten die ersten und so wichtigsten Jahre ihres Lebens wie in der Hölle und das werde ich nie wieder gutmachen können. Bevor auch hier wieder alles eskalierte, schritt das Jugendamt ein und nahm uns die Kinder weg. Das gleiche Szenario wie in meiner ersten Ehe: Kinder weg, Mann weg, Scheidung. Ich unternahm mehrere halbherzige Therapieversuche, irrte ziellos in meinem Leben umher und hatte sechs Kinder wegen dem Teufel Alkohol im Stich gelassen, alle waren, außer die beiden Ältesten, in Pflegefamilien, zu denen ich allerdings keinen Kontakt haben durfte. Immer wieder wollte ich etwas ändern, aber ich schaffte es nie, abstinent zu bleiben. So vergingen die Jahre, in denen ich mich zugrunde soff.


Mir war inzwischen alles egal. Erst, als mich mein Hausarzt zwangseinweisen lies, hat es bei mir klick gemacht. Die Ärzte stellten eine mittelschwere Leberzirrhose fest, sodass ich sofort einen Entzug machte, der wirklich furchtbar, aber ein guter Anfang war, seit einem halben Jahr befinde ich mich in einer geschlossenen Therapieeinrichtung und denke, gute Fortschritte zu erzielen. Aber mit den klaren Gedanken kommt auch der Schmerz über das, was ich meinen Kindern angetan habe und im Leben niemals wieder gutmachen kann. Meine älteste Tochter ist jetzt 21, die jüngste Fünf, zu allen sechs Kindern habe ich keinen Kontakt und das tut mir bitter weh, denn ich habe alles, wirklich alles falsch gemacht und war nie für sie da. Jetzt ist es zu spät, um ihnen noch mal eine gute Mutter sein zu können, aber ich werde trotzdem darum kämpfen, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, um gleichzeitig eine Chance zu erhalten. Vielleicht sogar wieder Kontakt aufbauen zu können, wenn es das Jugendamt zulässt. Die beiden Ältesten sind ja bei meinem Ex-Mann geblieben und dort aufgewachsen. Vielleicht kann ich ihnen mal schreiben. Ich weiß, mit meiner Schuld muss ich leben, die wird mir niemand vergeben können und selbst, wenn mir meine Kinder verzeihen, bleibt für immer diese Schuld, dass ich ihnen so viel Schlimmes zugemutet habe. Darum lasst euch bitte, wenn ihr ein Alkoholproblem habt, rechtzeitig helfen, damit es nicht erst so weit kommt wie bei mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032733 vom 17.02.2014 um 16:35:21 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kondome im Geheimversteck

14

Ekel Unreinlichkeit Zorn Hass

Ich kann die Schwester meines Freundes nicht ausstehen. Sie ist schon seit Ewigkeiten mit ihrem hässlichen, klugscheißenden Freund zusammen. Zum Glück studieren wir alle wo anders und sind nur in den Semesterferien zu Hause. Da mein Freund und ich Besuch erwarten, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00032732 vom 17.02.2014 um 16:46:10 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Im Führerhäuschen der U-Bahn

24

anhören

Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Bahn & Co. Wien

Ich war dieses Wochenende in der Stadt ein bisschen feiern. Wir haben in einem noblen Lokal zu Abend gegessen und sind danach in einen Club gegangen. Als der Spaß dann frühmorgens zu Ende war und ich mit der U-Bahn nach Hause fahren wollte, merkte ich, wie mein Abendessen urplötzlich seinen Weg in Richtung Ausgang suchte. Ich hatte keine Zeit mehr, um bis zur nächsten Station abzuwarten und dort ein Klo aufzusuchen. In meiner Not sah ich, dass die Tür zum unbesetzten Führerstand in der Mitte der Bahn geöffnet war. Ich ging schnell hinein, zog mein Kleid hoch, riss meinen String mit wirklich letzter Kraft runter und kackte mir förmlich die Seele aus dem Leib. Ich bin eigentlich gut erzogen worden und komme aus gutem Hause, aber als ich die Wahl hatte, mich in der U-Bahn anzuscheißen oder mein Geschäft in dem dunklen Führerstand ohne fremde Blicke zu verrichten, entschied ich mich für Nummer Zwei. Es tut mir leid für denjenigen, der meine Bescherung anschließend reinigen musste und ich bitte deshalb um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032731 vom 16.02.2014 um 14:32:18 Uhr in 1010 Wien (Herrengasse) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unkontrollierbare Flatulenzen

17

anhören

Peinlichkeit Ekel Lügen

Ich (w) muss ständig und überall furzen. Es ist egal, ob ich mit meinem Freund einen Film anschaue, ob ich in der Straßenbahn oder im Unterricht sitze. Es ist mir unglaublich peinlich und ich suche die komischsten Ausreden um das zu kaschieren. Oft behaupte ich, dass mein Knie oder mein Becken geknackt hätte, aber das glaubt mir vermutlich keiner. Auch wenn ich niese, muss ich unweigerlich pupsen. Das ist wirklich unglaublich peinlich und ich habe schon versucht etwas daran zu ändern, deshalb habe ich zum Beispiel meine Ernährung umgestellt, was allerdings nicht viel gebracht hat. Natürlich versuche ich immer, das möglichst leise zu tun, aber manchmal riecht es halt streng. Ich möchte also beichten, dass ich meine Mitmenschen mit meinen Flatulenzen belästige und nicht weiß, was ich dagegen tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00032730 vom 17.02.2014 um 02:42:11 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die Karrierechancen bei der Bank

29

anhören

Morallosigkeit Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Arbeit Stuttgart

Ich war nie gut in der Schule. Nach einem mittelmäßigen Realschulabschluss machte ich eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau in einem Möbelhaus, die ich mehr schlecht als recht abschloss. Nach einem Jahr kündigte ich, um meine Fachhochschulreife nachzuholen, da ich beruflich weiterkommen wollte und kurz vor den Prüfungen bewarb ich mich bei einer Bank für eine Ausbildung zur Finanzassistentin - die Bedingung dafür war, dass ich mein Fachabitur bekomme. Allerdings habe ich die Mathematik-Prüfung nicht geschafft und damit war das Fachabi natürlich weg. Ich informierte den Personalchef der Bank darüber und er meinte, dass ich vorbeikommen solle, um das persönlich zu klären. Und da ich nicht gerade die Hässlichste bin, hatte ich die Lehrstelle nach einem kurzen Blowjob. Aber das ist noch nicht alles, das ich beichten möchte: ich zog die Lehre zwar durch, schnitt dabei aber reichlich schlecht ab und wurde in eine Filiale am Ende der Welt versetzt. Es machte mir keinen Spaß und war generell auch furchtbar langweilig. Bis ich dann von einer Weiterbildungsmaßnahme hörte, die einem die Leitung einer Filiale ermöglichen sollte - und der Ansprechpartner hierfür war der Personalchef. Deshalb möchte ich beichten, dass ich bei ihm einen Termin machte und mich auf seinem Schreibtisch vögeln ließ, nur um Filialleiterin zu werden. Ich verdiene wirklich gut, aber ich habe ein schlechtes Gewissen, da ich diesen Erfolg nicht verdient habe. In meinem Freundeskreis muss jeder wirklich hart arbeiten und viele haben keinen wirklichen Erfolg - oft trotz Studium. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032729 vom 17.02.2014 um 04:29:29 Uhr in 70173 Stuttgart (Königstraße) (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge