Der vermeintliche Traumjob

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Lügen Falschheit Feigheit Morallosigkeit Arbeit

Ich (w/36) arbeite in einem mittelständischen Unternehmen in Berlin. Seit einigen Jahren zieht die Firma eine relativ üble Masche mit jungen Hochschulabsolventen ab. Und ich bin daran indirekt beteiligt, weil ich den Leuten natürlich auch sagen könnte, was da eigentlich läuft. Dabei geht es darum, dass an Absolventen ein, scheinbar sehr lukrativer, Job vergeben wird. Ein gewisser älterer Herr plant demnach, bald in den Ruhestand zu gehen und möchte seinen Nachfolger einarbeiten. Natürlich ist es nicht möglich, für diese Einarbeitung ein gewöhnliches Gehalt zu zahlen. Die Bezahlung erfolgt dann auf 400 Euro Basis, manche bieten aber auch an, umsonst zu arbeiten, weil sie so scharf auf den Job sind. Dieser angebliche Job wird natürlich enorm hoch bezahlt. Außerdem geht der ältere Herr ja schon ein halbes Jahr später in den Ruhestand. Das klingt natürlich sehr verlockend.


In der Tat wird unser neuer Mitarbeiter dann durch einen älteren Herrn eingearbeitet. Dieser ist zwar noch nicht so alt, spielt seine Rolle aber sehr überzeugend und hat sich das Ganze zum Teil auch ausgedacht. Der Einfall kam ihm, als es vor einigen Jahren zunehmend schwerer wurde, geeignete Praktikanten zu finden. Natürlich sieht auch die Arbeit dementsprechend aus. Es werden Zeichnungen gefaltet, Ordner sortiert und Anrufe entgegengenommen. Wirklich akademische Arbeiten sind nicht dabei. Nach ein paar Monaten ist bei den Leuten dann gewöhnlich die Luft raus und sie lassen im Ehrgeiz deutlich nach. Das besagte halbe Jahr später folgt dann gewöhnlich die Kündigung. Natürlich mit der Begründung, dass der ältere Herr seinen Ruhestand doch noch nicht genießen möchte und sowieso Auftragsmangel herrscht. Zwei Wochen später sitzt dann jemand Neues am Schreibtisch. Ich schäme mich sehr, dass ich für so eine Firma arbeite. Oft habe ich schon darüber nachgedacht, den Leuten einen anonymen Zettel zu schreiben. Bisher habe ich mich aber nicht getraut. Meine, zumeist älteren, Kollegen ignorieren das Ganze einfach oder reden es schön.
Besonders schlimm finde ich es, wenn der Ehrgeiz der jungen Leute zunehmend verblasst, bis sie dann irgendwann zu spät und schlecht gelaunt zur Arbeit kommen.

Beichthaus.com Beichte #00031605 vom 16.07.2013 um 16:27:40 Uhr (17 Kommentare).

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Die geliehene CD

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Diebstahl Lügen Falschheit Morallosigkeit Wien 1040

Ich (w/Mitte 20) habe mir mit ungefähr 14 Jahren von meiner damaligen besten Freundin eine CD ausgeborgt und sie ihr nie wieder zurückgegeben. Sie borgte mir ihre Sin After Sin von Judas Priest, weil ich sie mir brennen wollte. Dieses Album hatte ich damals schon ewig gesucht und nirgends gefunden. So weit, so gut. Ich wollte die CD allerdings unbedingt im Original haben und nutzte somit die Vergesslichkeit meiner Freundin aus. Also gab ich ihr die CD einfach lange Zeit nicht zurück und hoffte, dass sie sich nicht mehr daran erinnern würde. Ein paar Mal fragte sie mich danach und jedes Mal entschuldigte ich mich dafür, dass ich die CD noch nicht gebrannt hätte. Nach einiger Zeit, als sie wissen wollte, ob ich die CD zufälligerweise noch hätte, antwortete ich, dass ich sie schon längst zurückgegeben hätte. Scheinbar dachte sie dann, dass sie die CD selbst verlegt oder noch jemandem geliehen hätte. Die CD habe ich immer noch und muss immer an meine damalige Freundin denken, wenn ich sie mir anhöre. Ich beichte also, dass ich die CD einer guten Freundin unterschlagen habe. Und das einzig und alleine aus dem Grund, dass ich sie unbedingt im Original haben musste. Liebe M., wenn du das liest: Es tut mir wirklich leid, dass ich gelogen habe! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031604 vom 16.07.2013 um 13:16:48 Uhr in Wien 1040 (Rainergasse) (15 Kommentare).

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Frauen furzen nicht

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Ekel Falschheit Lügen Peinlichkeit

Ich bin eine recht zierliche, junge Frau und nutze das zu meinem Vorteil. Ich habe nämlich oft sehr starke Blähungen. Wenn ich alleine bin, ist das kein Problem. Aber wenn ich unter Menschen bin und dann doch hin und wieder laut furzen muss, ist das immer ziemlich peinlich. Inzwischen habe ich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Sobald mir ein lauter Furz entweicht, suche ich mir nämlich sofort das nächstbeste Opfer und schreie ihn an, was er für eine Sau wäre. Auch wenn dieser dann sofort anfängt, mich zu beschuldigen, hilft es nicht, da aufgrund meines Aussehens niemand vermutet, dass ich in der Öffentlichkeit laut furzen würde.

Beichthaus.com Beichte #00031600 vom 15.07.2013 um 11:36:21 Uhr (27 Kommentare).

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Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt

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Falschheit Lügen Selbstsucht Sosa

Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt
Letztes Jahr im Juni war ich alleine zu Hause - ich lebe noch bei meinen Eltern - als es an der Tür klingelte und der Schornsteinfeger vor mir stand. Ich habe mir da eigentlich immer alte, dreckige und spießige Kerle vorgestellt, aber dieses Exemplar war gepierct, jung und ziemlich gut aussehend. Er hat seinen Job gemacht und mir seine Nummer da gelassen. Natürlich ganz unauffällig. Fünf Tage später habe ich mich mit ihm getroffen, und an diesem Abend auch mit ihm geschlafen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was jetzt schlimmer ist - dass ich mein erstes Mal so verschwendet habe, oder dass ich ihn nur fünf Tage kannte. Und natürlich blieb es nicht nur bei einem einzigen Treffen und auch nicht bei einem Mal Sex. Meine Beichte ist nun, dass ich jeden Orgasmus vorgespielt habe, und dass, meiner Meinung nach, auch noch richtig schlecht, nur um ihm dann zu sagen, dass es sehr schön war. Bei jedem Treffen hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird - Übung macht ja bekanntlich den Meister - aber nein. Jedes Mal, wenn er mich dann nach Hause brachte, überlegte ich mir, nicht doch eine platonische Liebe zu suchen, weil ich Angst hatte, dass jeder Mann so schlecht im Bett ist. Glücklicherweise durfte ich inzwischen feststellen, dass dem nicht so ist und dass ich nicht jeden Orgasmus vorspielen muss - denn irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031596 vom 15.07.2013 um 00:40:46 Uhr in Sosa (Hauptstraße) (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Lügen einer Anwältin

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit Musik Berlin-Charlottenburg

Ich bin eine ziemlich erfolgreiche Anwältin. Ich spiele Klavier, bin glücklich verheiratet und trage in der Öffentlichkeit nur Blazer. Demnach bin ich ein echter "Spießer". Doch was niemand weiß: Ich höre nichts lieber als Rap. Für mich gibt es nichts Befriedigenderes, als nach Hause zu kommen, und, so laut es mein Laptop zulässt, Eminem zu hören. Mein Mann und meine Bekannten sind im Glauben, dass ich die heutige Musik verfluche und klassische Musik anbete. Doch ich hasse diese langweilige Musik.
Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00031583 vom 11.07.2013 um 13:58:19 Uhr in 10585 Berlin-Charlottenburg (Gierkeplatz) (34 Kommentare).

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