Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt

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Falschheit Lügen Selbstsucht Sosa

Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt
Letztes Jahr im Juni war ich alleine zu Hause - ich lebe noch bei meinen Eltern - als es an der Tür klingelte und der Schornsteinfeger vor mir stand. Ich habe mir da eigentlich immer alte, dreckige und spießige Kerle vorgestellt, aber dieses Exemplar war gepierct, jung und ziemlich gut aussehend. Er hat seinen Job gemacht und mir seine Nummer da gelassen. Natürlich ganz unauffällig. Fünf Tage später habe ich mich mit ihm getroffen, und an diesem Abend auch mit ihm geschlafen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was jetzt schlimmer ist - dass ich mein erstes Mal so verschwendet habe, oder dass ich ihn nur fünf Tage kannte. Und natürlich blieb es nicht nur bei einem einzigen Treffen und auch nicht bei einem Mal Sex. Meine Beichte ist nun, dass ich jeden Orgasmus vorgespielt habe, und dass, meiner Meinung nach, auch noch richtig schlecht, nur um ihm dann zu sagen, dass es sehr schön war. Bei jedem Treffen hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird - Übung macht ja bekanntlich den Meister - aber nein. Jedes Mal, wenn er mich dann nach Hause brachte, überlegte ich mir, nicht doch eine platonische Liebe zu suchen, weil ich Angst hatte, dass jeder Mann so schlecht im Bett ist. Glücklicherweise durfte ich inzwischen feststellen, dass dem nicht so ist und dass ich nicht jeden Orgasmus vorspielen muss - denn irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031596 vom 15.07.2013 um 00:40:46 Uhr in Sosa (Hauptstraße) (26 Kommentare).

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Die Lügen einer Anwältin

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit Musik Berlin-Charlottenburg

Ich bin eine ziemlich erfolgreiche Anwältin. Ich spiele Klavier, bin glücklich verheiratet und trage in der Öffentlichkeit nur Blazer. Demnach bin ich ein echter "Spießer". Doch was niemand weiß: Ich höre nichts lieber als Rap. Für mich gibt es nichts Befriedigenderes, als nach Hause zu kommen, und, so laut es mein Laptop zulässt, Eminem zu hören. Mein Mann und meine Bekannten sind im Glauben, dass ich die heutige Musik verfluche und klassische Musik anbete. Doch ich hasse diese langweilige Musik.
Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00031583 vom 11.07.2013 um 13:58:19 Uhr in 10585 Berlin-Charlottenburg (Gierkeplatz) (34 Kommentare).

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Die Lügen über meine Familie

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w) beichte, dass ich permanent lüge. Ich muss zuerst erklären, dass mir schon relativ viel Mist passiert ist. Das Ganze ist also ein bisschen kompliziert. Es fing alles an, als ich zwei Jahre alt war und bei meinem Vater Krebs diagnostiziert wurde. Als ich sechs war, starb er. Kurze Zeit später verhaftete man meinen damals 16-jährigen Bruder wegen Drogen und einigen anderen Dingen. In der Schule fingen sie an, über mich zu reden. Daraufhin zogen meine Mutter und ich weg und die Lügen fanden ihren Anfang. Ich behauptete zum Beispiel, keinen Bruder zu haben. Die Sache mit meinem Vater erwähnte ich nur dann, wenn ich nicht mehr ausweichen konnte. Wenn dann alle ihr Mitleid bekundet haben, tat ich so, als wäre ich dankbar dafür und täuschte vor, ich würde meinen Vater vermissen. Doch in Wahrheit vermisse ich ihn nicht. Wie soll man jemanden vermissen, den man nie wirklich kennenlernen konnte? Ich hatte nie viel mit meinem Vater zu tun. Er hat die meiste Zeit nur dagelegen oder war auf Schmerzmitteln.
Als wir wieder umzogen und mein Bruder draußen war, änderte ich meine Strategie. Die ganze Familie behauptet nun, mein Bruder sei zeitweilig im Internat und später bei Verwandten in Amerika gewesen. Über meinen Vater erzähle ich, dass er sich von meiner Mutter getrennt hätte und ich keinen Kontakt mehr mit ihm will. So erspare ich mir das peinliche Schweigen, das auf die klischeehaften Mitleidsbekundungen folgt. Das alles tut mir leid. Dass ich meinen Bruder verleumdet habe, und dass es mir nicht möglich ist, etwas zu fühlen, wenn ich an meinen Vater denke. Auch, dass ich meine Freunde und Bekannten anlüge und sie denken, dass mein Vater ein Mistkerl sei. Er war ein netter Mensch. Das kann ich aus Fotos, Videos und den Erzählungen meiner Verwandten schließen. Manchmal weiß ich selbst nicht mehr so genau, weshalb ich das tue. Am liebsten würde ich einfach alles erzählen, aber ich habe Angst.

Beichthaus.com Beichte #00031580 vom 11.07.2013 um 02:12:26 Uhr (11 Kommentare).

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Die Zeche geprellt

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Diebstahl Lügen Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Berlin

Vor knapp zwei Jahren waren mein Freund und ich (damals 20) mit Freunden in einer Bar etwas trinken. Ich hatte nur 15 Euro dabei und mein Freund gar nichts. Irgendwann nachts, als wir nur noch zu zweit waren, haben wir dann gemerkt, dass wir bereits deutlich über unserem Limit lagen und dachten, dass wir das schon irgendwie geregelt bekommen würden.
Wir haben vorher ziemlich viel über Sex geredet und waren ziemlich alkoholisiert. Als ich dann zur Toilette musste, ist mein Freund mir einfach gefolgt. Nach ungefähr einer halben Stunde und ausgiebigem Sex betraten wir wieder die Bar. Eine Kellnerin hatte bereits angefangen, einige Stühle hochzustellen und merkte zum Glück nicht, dass wir gemeinsam von der Toilette kamen. Wir standen also wieder mitten im Laden und die Kellnerin meinte, sie werden den Laden bald schließen. Deshalb würden keine Gäste mehr bedient. Offenbar dachte sie, wir hätten die Bar gerade erst betreten. Daraufhin sagten wir, dass wir es Schade fänden, und haben den Laden verlassen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mit Vorsatz die Rechnung nicht bezahlt habe, Sex auf einer öffentlichen Toilette hatte und dass ich die Kellnerin belogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031577 vom 10.07.2013 um 09:37:47 Uhr in Berlin (Hackescher Markt) (13 Kommentare).

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Der heiße Spendensammler

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Begehrlichkeit Lügen Falschheit Mainz

Ich (w/20) habe mal einen Mann (ungefähr 23), der bei einer Firma arbeitet, die an Haustüren klopft und Spenden eintreiben will, nur in mein Haus gelassen, weil er sehr gut aussieht. Wir haben uns dann unterhalten und ich habe ihm versprochen, jeden Monat einen bestimmten Betrag zu spenden. Er freute sich sehr darüber, ließ alle Unterlagen da und ging nach etwa 45 Minuten wieder. Mann - sah der gut aus! Am nächsten Tag habe ich bei der Firma angerufen und gesagt, dass ich doch nichts spenden möchte.

Beichthaus.com Beichte #00031572 vom 08.07.2013 um 21:58:58 Uhr in Mainz (Welschnonnengasse) (15 Kommentare).

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