Mein Kreuz für die NPD

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Dummheit Morallosigkeit Ignoranz Politik

Als ich (w) 18 Jahre alt war, standen irgendwelche Wahlen an. Kurz zuvor hatte ich einen Iraner kennengelernt, den ich sehr mochte. Ich freute mich richtig darauf, ihn wiederzusehen. Nur leider war das Ganze nicht so einfach. Er rief mich nicht an und ignorierte meine Anrufe - bis er sich dann irgendwann wieder meldete und mir einen Grund für seine Abwesenheit nannte. Doch schon bei unserem nächsten Telefonat verstrickte er sich in Widersprüche und ich erkannte, dass seine Entschuldigung eine Lüge gewesen sein musste. Ich ließ mir aber nichts anmerken. Damals ging es mir schon schlecht genug, weil ich von ihm so dreist belogen wurde - aber ich ärgerte mich auch noch über mich selbst, weil ich auf diesen Lügenbold hereingefallen bin. Und dass ich überhaupt so viel Energie in unsere kurze Bekanntschaft gesteckt hatte. Am Samstagabend rief er dann an und wollte, dass ich bei ihm vorbeikomme. Inzwischen hatte ich jedoch meinen Stolz insofern zurückgewonnen, dass ich nicht auf Kommando aufsprang. Dieses Mal ließ ich ihn abblitzen. Doch noch heute ärgere ich mich ungemein darüber, dass ich einen solchen Kerl so wichtig genommen habe.


Ihr fragt euch jetzt, was ich beichten möchte? Die Wahlen waren direkt am Sonntag darauf - und ich gab der NPD mein Kreuz. Nur, weil ich mich von einem Mann so auf die Palme bringen ließ. Damals hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, denn ich fühlte mich einfach besser dadurch. Inzwischen weiß ich natürlich, dass es eine kindische Kurzschlussreaktion war und das mit so einer Sache nicht zu spaßen ist. Ich glaube nicht, dass mein Kreuz in Deutschland Unheil angerichtet hat, aber ich bereue es. Ich war noch ein Kind. Ein kleines, dummes und gekränktes Kind. Und es tut mir leid, dass ich das nicht erkannt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032171 vom 04.11.2013 um 21:18:31 Uhr (21 Kommentare).

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Die harte Finanzbranche

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Aggression Hass Stolz Zorn Arbeit Euerdorf

Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032170 vom 04.11.2013 um 20:07:27 Uhr in Euerdorf (19 Kommentare).

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Meine Eltern, die Verschwörungstheoretiker

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Hass Engherzigkeit Aggression Ignoranz Familie

Ich kann meine Eltern nicht leiden. Lange Zeit dachte ich, dass es nur der typische Generationskonflikt ist, aber langsam habe ich ihre ignorante Art einfach nur satt. Die beiden sind ziemlich rassistisch, lästern ständig über Nachbarn oder stellen waghalsige Theorien […]
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Beichthaus.com Beichte #00032169 vom 04.11.2013 um 18:24:48 Uhr (9 Kommentare).

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Der Traum vom Donutladen

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Dummheit Feigheit Missbrauch Arbeit

Der Traum vom Donutladen
Ich beichte, dass ich mich von anderen Leuten habe zu stark beeinflussen lassen. Ich habe mein ganzes Leben als Bäcker gearbeitet, bis ich irgendwann wegen eines privaten Unfalls berufsunfähig geworden bin. Ich wurde umgeschult und habe dann von zu Hause aus gearbeitet. Das war aber eine Arbeit, die mir nie Spaß gemacht hat. Irgendwann ist bei mir die Idee gewachsen, einen kleinen Laden für Donuts aufzumachen. Jeder Bäcker hat so seine Lieblingskreation und bei mir waren es immer Donutringe, die leider viel zu selten gebacken wurden. Mein Haus befindet sich direkt an einer Straße mit viel Berufsverkehr und ich habe einige Räume freigehabt. Eine Minibäckerei hätte ich führen können, auch wenn ich natürlich wegen meiner Behinderung langsamer arbeiten würde. Mein Ziel war es, einen kleinen Laden zu betreiben, mit Donuts und frischem Kaffee. Startkapital war auch da, alles eigentlich perfekt.

Ich habe dann einige Freunde und Verwandte darauf angesprochen, mir wurde die Idee dann ziemlich schlecht gemacht. So nach dem Motto, du wirst selber Dein bester Kunde sein. In Deinem Dorf hält doch keiner an, wenn es in Stuttgart viel mehr Läden hat. Privatinsolvenz, Du bist behindert, wie willst Du ein Geschäft führen. Davon habe ich mich so zehn Jahre lenken lassen und am Schreibtisch nicht gerade ein Vermögen verdient. In dieser Zeit bin ich aber auch immer einsamer geworden, der Einfluss meiner Freunde sank. Letzten Endes habe ich einfach den Donutladen aufgemacht, auch um mal wieder Kontakt zu Menschen zu haben. Es hat tatsächlich geklappt, und zwar vom ersten Tag an. Ich backe heute nachts drei Stunden Donutringe und Morgens verkaufe ich sie dann drei Stunden. Das ist die beste Arbeit, die ich jemals gemacht habe und es macht einen Riesenspaß. Finanziell habe ich den Laden bereits abgezahlt und ich verdiene heute mehr als früher als Bäcker oder gar bei dem miesen Bürojob.

Ich bereue, dass ich mich zehn Jahre meines Lebens als vereinsamter behinderter Mann daheim vor dem PC gequält habe, nur weil ich mich von Leuten habe lenken lassen, die heute noch zu allem eine negative Einstellung haben. Einer dieser Freunde von damals wollte mir vor Kurzem sogar einreden, dass mein Laden durchaus auch mal von Russen überfallen werden könnte und ich hätte keine Möglichkeit mich im Rollstuhl zu wehren. Die Russen in meiner Gegend sind alle sehr freundliche Stammkunden, niemand würde das tun. Ich werde mich nie wieder von solchen Pessimisten lenken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032168 vom 04.11.2013 um 17:42:47 Uhr (30 Kommentare).

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Geburtstagsfeier im Swingerclub

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Wollust Sex Begehrlichkeit Maßlosigkeit Intim Partnerschaft

Geburtstagsfeier im Swingerclub
Ich habe an meinem 18. Geburtstag den schlimmsten Fehler meines Lebens gemacht. Ich habe, seit ich 14 bin, einen Freund. Es lief alles prima. Im Laufe der Jahre erzählten meine Freundinnen immer von ihren Sexabenteuern und One-Night-Stands. Ich hörte gespannt und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032167 vom 03.11.2013 um 15:59:17 Uhr (69 Kommentare).

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