Krankenschein statt Arbeit

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Betrug Lügen Arbeit Düsseldorf

Vor zwei Jahren hatte ich (m/23) eines morgens überhaupt keine Lust, um zur Arbeit zu gehen. Es war im Winter, dann auch noch ein Montag, draußen schneite es und ich wollte einfach nicht aus dem gemütlichen Bett kommen. Nun ja, ich war schon immer sehr faul, weshalb es des Öfteren vorkam, dass ich nicht zur Arbeit erschien. Mein Chef hatte mich mehrmals darauf angesprochen, dennoch war es mir egal. So kam es auch an diesem Tag dazu, dass ich siegessicher zum Arzt ging, der mich sicherlich schon zum Montag erwartet hatte. Ich schilderte meine angeblichen Probleme, freute mich schon auf eine weitere Woche ohne lästige Arbeit. Doch der Arzt verlangte eine Urinprobe. Etwas frustriert ging ich mit dem Becher auf die Toilette, machte mich mental schon für die Arbeit fertig, doch das Schicksal meinte es gut mit mir. Ein zweiter Becher Urin stand auf dem Waschbecken, ich musste nicht lange überlegen und füllte etwas in meinen Becher hinein. Das Ergebnis war eine Blasenentzündung und drei Tage frei, faul wie ich war, änderte ich zusätzlich noch das Datum auf dem Krankenschein. Mittlerweile arbeite ich übrigens woanders, da der Chef genug von mir hatte.

Beichthaus.com Beichte #00040328 vom 18.09.2017 um 16:34:46 Uhr in Düsseldorf (9 Kommentare).

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Ich schaue lieber Frauen hinterher!

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Begehrlichkeit Vorurteile Dating

Mir (w) ist erst vor Kurzem so wirklich bewusst geworden, dass ich lieber Frauen hinterherschaue als Männern. Lange wusste ich gar nicht, was ich will, deswegen habe ich es mir immer leicht gemacht und war einfach als Dauersingle unterwegs. Nun wartet schon das nächste Problem: Ich finde im Alltag keine lesbische oder bisexuelle Frau, die in mein Beuteschema passt. Die elegante, klassische und feminine Frau inklusive Intelligenz, Humor und Ehrgeiz gibt es irgendwie immer nur in der Hetenversion. Überall rennen entweder die fetten Kampflesben mit Pottschnitt und bunter Haarfärbung rum, oder der Rest, den man getrost unter tätowiert, gepierct oder alternativ verbuchen kann. Meist sind die auch noch extrem links-grün und feministisch, in einer Weise, die gar nicht mehr Gleichberechtigung erkämpfen möchte (was 2017 in westlichen Ländern ja auch so gut wie durch ist), sondern nur aufmerksamkeitsgeil und geistig gestört ist.

Das alles finde ich in etwa so anziehend wie eine plattgefahrene Scheibe Toast in der Straßenrinne. In einschlägige Bars und Clubs oder auf Datingapps mag ich aber auch nicht zurückgreifen, das bringt immer so ein reines Abschlepp-Flair mit und auch dort tummeln sich die genannten Mädels. Tja, ich bin also mit fast 30 so gut wie unfähig zur Partnersuche. Sieht so aus, als würde ich irgendwann alleine sterben. Traurigerweise weiß ich auch gar nicht, ob es mein Singleleben wäre, das meine liebe Oma ins Grab bringt, oder die Tatsache, dass es keinen Mann an meiner Seite geben wird.

Beichthaus.com Beichte #00040327 vom 18.09.2017 um 14:12:38 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sexhass: Ich will kein sexuelles Wesen sein

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Hass Ekel Berlin

Ich (20) möchte beichten, dass ich Sex und Nacktheit eigentlich hasse. Ich bin hetero und masturbiere auch, wenn ich an nackte Frauen denke. Aber das nervt mich. Ich wünschte, ich hätte keinen Penis oder Hoden, weil ich dann auch keine Sexualität mehr hätte. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00040324 vom 17.09.2017 um 19:39:14 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Verrückte offene Ehe ohne moralische Ansprüche

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft Berlin

Ich bin manchmal bei der Arbeit high und habe Gefühle für einen anderen Mann (auch noch ein Kollege und deutlich jünger) - obwohl ich verheiratet bin und meinen Mann liebe. Manchmal stehe ich zudem mehr auf Frauen und Fremdknutschen turnt mich wahnsinnig an (erst neulich wieder den Klassiker erlebt: auf der Betriebsfeier). Kurz gesagt würde ich am liebsten, von den Fantasien her, die ich so habe, eine verrückte offene Ehe ohne moralische Ansprüche führen. Schön die Sicherheit behalten, aber trotzdem mit vielen verschieden Leuten rumvögeln. Das schlechte Gewissen dabei macht mich wahnsinnig, aber ich kann das Kopfkino über die Leute, die mich interessieren, nicht abstellen.

Beichthaus.com Beichte #00040319 vom 16.09.2017 um 16:26:53 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Krawall in der Fußgängerzone

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Rache Last Night

Ich war unlängst mit meiner Frau in der Fußgängerzone spazieren. Dann sind wir unverschuldet in eine Demonstration geraten, bei der sich Rechte und Linke gegenseitig nette Worte an den Kopf geworfen haben. Wir haben versucht dem Ganzen zu entgehen, aber die Geschäfte waren schon geschlossen und so waren wir mittendrin in dem Trubel. Es war offensichtlich, dass wir alleine schon aufgrund unseres eleganteren Kleidungsstiles zu keiner der Gruppen dazugehören konnten. Als wir schon aus dem meisten Trubel draußen waren, läuft plötzlich so ein Spacko mit vermummtem Gesicht bei uns vorbei, bezeichnet uns als Bonzenschweine, zieht sich das Halstuch runter und spuckt meiner Frau ins Gesicht. Da ist mir die Hutschnur geplatzt! Ich bin dem Milchgesicht nachgelaufen und habe ihn an seinem Kapuzenpulli zu fassen bekommen. Ich verabscheue Gewalt und habe bei meinem Kampfsporttraining immer eingebläut bekommend, dass Gewalt immer zu vermeiden ist und die Verteidigung das letzte Mittel ist.

Aber dem Burschen habe ich für die Frechheit so die Hucke verdroschen, dass er zu heulen begonnen hat. Seine Freunde waren plötzlich auch alle weg, weil sie wohl Angst hatten, sich auch ein paar Schläge zu fangen. Dann zwang ich ihn seine Eltern anzurufen, um ihn persönlich abzuholen. Die wussten gar nicht, was los war, denn zu Hause hatte er erzählt er treffe sich mit Freunden zum Schwimmen. Als seine Eltern, zwei wirklich nette und konservative Menschen dann da waren und ich ihnen erzählte, was vorgefallen war, sah man, wie bei der Mutter eine Welt einzustürzen schien und ihr netter Junge auf einmal eine Person war, die sie so nicht kannte. Sie entschuldigten sich unzählige Male für das Verhalten ihres Sohnes und man merkte, wie peinlich ihnen die ganze Sache war. Für mich war die ganze Sache damit erledigt und ich hoffe, der junge Mann lernt etwas daraus und belästigt und beleidigt keine fremden Menschen mehr. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten und dafür, dass ich die Beherrschung verloren habe, aber meiner Frau tut niemand so etwas an. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00040315 vom 15.09.2017 um 11:04:21 Uhr (27 Kommentare).

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