Angstpatienten beim Zahnarzt

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Fetisch Hochmut Engherzigkeit Arbeit Gesundheit

Ich bin Zahnarzt und führe eine eigene Praxis. Meine Beichte ist, dass ich diesen Beruf ergriffen habe, weil ich den Umgang mit Schmerz- und Angstpatienten liebe. In meinem Stuhl wird jeder noch so harte Kerl butterweich und handzahm, wenn ich den Bohrer führe oder mit der Zange hantiere. Viele Menschen kommen wirklich erst dann, wenn es "zu spät" ist und richtig viel repariert oder gar gezogen werden muss. Am liebsten sind mir diejenigen, welche dabei auf eine Betäubung verzichten. Aber bis zur Betäubung dauert es ja etwas und der Moment selbst, dieses Zucken und das Verziehen des Gesichts geben mir ebenfalls einen Kick. Ja, ich genieße die Angst der Patienten, die sie oft überspielen wollen, den kalten Schweiß, den ich schon beim Händedruck spüre und der sich bei der Behandlung auf der Stirn bildet, das Zittern und Händeringen, die kippende Stimme beim Beantworten meiner Fragen. Wenn jemand beim Behandeln stöhnt oder schreit, weiß ich, ich habe den Nerv getroffen. Je heftiger die Beschwerden, je dicker die geschwollene Wange, je größer die Verzweiflung in meinem Behandlungszimmer, desto erregter werde ich in meinem Inneren.

Die Jugendlichen mit der größten Klappe da draußen, arrogante Führungskräfte, besserwissende LehrerInnen, jede Schicht und Altersgruppe, sie finden sich früher oder später alle auf demselben Stuhl wieder und werden unter meinen Händen lammfromm, brauchen ein Stofftier oder die Hand der Partnerin/des Partners, um die Behandlung nervlich zu überstehen. Natürlich wirke ich beruhigend auf sie ein und lasse mir nicht anmerken, dass mich ihre Zahnschmerzen und die Angst erregen und ich tue auch nichts, was ihnen schaden könnte. Selbstverständlich berate ich auch zum Thema Prophylaxe, aber viele Patienten achten eben nicht auf ihre Zähne bzw. haben eine Veranlagung zu Komplikationen. Ich ziehe innerlich einen enormen Lustgewinn aus dem Leid und der Bedürftigkeit meiner Patienten und bitte um Absolution für diese Neigung, die ich mit nicht wenigen meiner KollegInnen teile.

Beichthaus.com Beichte #00040899 vom 20.01.2018 um 09:24:24 Uhr (27 Kommentare).

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Das Geheimnis des verletzten Anzugträgers

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Peinlichkeit Boshaftigkeit Gesundheit

Ich (w/21) bin gerade in einem großen Kreiskrankenhaus in der Notaufnahme. Ich mache eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin und damit ich auch einmal sehe, wie es mit den Patienten nach dem Transport im RTW weitergeht, bin ich für ein paar Wochen dort. Heute haben wir einen Mann um die 50, Anzugträger, gutaussehend, tolle Haare, dem Aussehen nach wohlhabend, nach einem Autounfall auf den Tisch bekommen. Er war ansprechbar, hatte auf den ersten Blick zwar schwere aber keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten. Irgendwie gefiel er mir, weil er so gut aussah. Ich ertappte mich selbst dabei, wie ich trotz seiner Verletzungen und des Blutes zu träumen begann und sein schönes Gesicht musterte. Dann mussten wir seine Hose aufschneiden und plötzlich war meine Sympathie für den Mann auf einen Schlag weggeblasen.

Unter seiner sündhaft teuren Armani-Hose kam ein Damenhöschen zum Vorschein . Noch dazu so ein buntes mit einem Snoopy darauf . Ich konnte mir das lachen nicht verkneifen und meine Kollegen meinten nur ich solle mich doch gefälligst etwas zusammen reißen. Aber welcher erwachsene Mann trägt schon ein Damenhöschen? Ich war froh, als wir ihn nach der Erstversorgung weitergeben konnten an die Radiologie, denn ich konnte mir die ganze Zeit das Schmunzeln nicht verkneifen, weil ich das so lächerlich fand. Ich möchte beichten, dass ich mich über einen verletzten Menschen lustig gemacht habe. Ich weiß, dass es nicht okay von mir war und werde so etwas in Zukunft nicht mehr machen und mich professioneller verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040894 vom 18.01.2018 um 08:12:07 Uhr (32 Kommentare).

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Leben in Freiheit

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Stolz Deutschland

Ich (m/30) bin jetzt endlich aus dem endlosen Hamsterrad ausgebrochen. Was ich beichte? Ich habe dabei viele Freunde und meine Familie etwas verletzt, in dem ich sie einfach zurückgelassen habe. Aber mir geht es hierbei eben erstmal um mich. Mit 26 habe ich nach meinem Studium angefangen als Bauingenieur recht gut bezahlt und mit sehr sicherer Stelle im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Ich habe dann Anfang des letzten Jahres einen schönen Betrag von 100.000 Euro in einer Lotterie gewonnen. Das ist eine Menge Geld, aber nicht genug um nie wieder arbeiten zu müssen natürlich. Ich habe lange überlegt was ich damit machen soll, ein kleines Haus anzahlen? Ein teures Auto kaufen? Einfach für später sparen? Vor ein paar Monaten habe ich dann meine Entscheidung gefällt und meinen Job gekündigt. Wie es aber später mal weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich habe dann meine Wohnung aufgelöst und ein paar Dinge eingelagert und nach Australien geflogen. Ich werde nun erstmal eine schöne Weltreise machen, denn ich will von meinem Leben einfach mehr haben, als jeden Tag von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten, nur damit ich genug Geld habe, um dann in einer Wohnung zu schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder pünktlich aufstehen kann.

Ich kann doch die besten Jahre meines Lebens einfach nicht damit verschwenden, jeden Tag in einem scheiß Büro zu sitzen und dann mal drei Wochen im Jahr einen Urlaub in Spanien zu machen. Nein, das will ich einfach nicht. Unsere Gesellschaft ist einfach schon immer ekelhaft, alle Menschen hocken in ihren Hamsterrädern und bekommen gerade so genug Geld um zu leben und sich etwas Unterhaltung zu leisten, damit keiner auf die Barrikaden geht. Damit wird dann ein paar Tausend superreichen "Entscheidern" ein Luxusleben ermöglicht. Ich bewundere all die Aussteiger, die diesem ekelhaften System einfach den Rücken gekehrt haben. Ich werde nie wieder in dieses Hamsterrad zurückkehren und ob ich je wieder nach Deutschland zurückkehre, weiß ich auch noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040891 vom 17.01.2018 um 11:13:53 Uhr in Deutschland (24 Kommentare).

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Ist der Altersunterschied egal?

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Begehrlichkeit Misstrauen Verzweiflung Dating München

Ich (19) habe einen 37-jährigen Mann kennengelernt. Ich kann einfach nur so viel dazu sagen: Es passt bei uns wie die Faust aufs Auge. Dennoch habe ich extreme Zweifel und großes Misstrauen ihm gegenüber, die mich von einer Beziehung (egal welcher Art, sei es Freundschaft oder Liebe) abhalten. Mir ist auch bewusst, dass sich Männer in diesem Alter besonders ein junges Betthäschen suchen, da bin ich nicht auf den Kopf gefallen. Ich weiß trotzdem nicht, ob ich einfach "Scheiß drauf, mach was du willst, niemand hat diesen Altersunterschied zu interessieren, Liebe ist Liebe" denken, oder ob ich ihn lieber aus meinem Kopf verbannen und mich für das Vernünftige entscheiden soll.

Beichthaus.com Beichte #00040889 vom 16.01.2018 um 21:13:36 Uhr in München (21 Kommentare).

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Träume von meinem Opa

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Fetisch Masturbation 50+ Ekel

Vor einigen Tagen habe ich (w/20) einen Erotikfilm über ein junge Frau und ein älteren Kerl gesehen. Dieser Film hat sich wohl so tief in mein Unterbewusstsein vergraben, das ich davon geträumt habe, wie ich es mit meinem Opa getrieben habe. Als ich wach wurde, war ich völlig geschockt und auch nass zwischen den Beinen. Seitdem lässt mich der Gedanke nicht los und ich schaue regelmäßig Young and Old Pornos. Als ich irgendwann meine Großeltern besuchte, kam mir wieder der Gedanke an den besagten Erotikfilm. Ich musste den Besuch plötzlich abbrechen und gehen, weil ich wieder nass im Höschen war, als ich meinen Opa gesehen habe. Ich fühle mich regelrecht ekelhaft.

Beichthaus.com Beichte #00040888 vom 16.01.2018 um 19:00:43 Uhr (17 Kommentare).

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