Ich hasse Menthol

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Ekel Gesundheit Köln

Ich hasse Menthol
Für mich gibt es nichts ekelhafteres als den Geschmack von Minze. Was andere Menschen als erfrischend empfinden, löst bei mir Brechreiz aus. Aus diesem Grund habe ich mir als Jugendlicher von circa 1995 bis 1999 nicht die Zähne geputzt. Erst als ich eine Zahnpasta ohne Menthol entdeckte, habe ich wieder damit angefangen. Dafür, dass diese Zahnpasta kein Methol enthält ist ihr Preis mit über 2,50 Euro ziemlich happig.

Besondes im Winter bereitet mir meine Abneigung Probleme: Manche Menschen schmieren sich mit derart viel Methol ein, dass ich ein bis zwei Meter Abstand zu ihnen halten muss, um noch Luft zu bekommen. Eine COPD habe ich nämlich auch noch. Außer mit Zahnpasta habe ich auch noch mit vielen anderen Kosmetikprodukten Probleme. Einmal habe ich meinen Eltern sechs Flaschen Duschgel aufgenötigt weil dieses unerwarteterweise Menthol enthielt. Eine Flasche davon steht noch heute im Gästebad. Ein anderes Mal habe ich eine neue Zahnbürste direkt nach dem Auspacken weggeworfen weil diese mit Menthol imprägniert war.

Beichthaus.com Beichte #00039279 vom 29.01.2017 um 00:23:06 Uhr in Köln (Greesberger Strasse) (12 Kommentare).

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Klo-Reise durch Europa

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Fetisch Neugier Ekel Wuppertal

Ich denke, dass ich (m/25) einen kleinen Fetisch entwickelt habe. Vielleicht ist es in manchen Augen gar keiner, aber ich fühle mich in meinem Freundeskreis ziemlich speziell damit. Alles begann vor etwa drei Jahren, als ich nach einer Woche Malle richtige Magenprobleme hatte. Als wir wieder gelandet sind, verbrachte ich den ganzen Tag im stillen Örtchen, aber abends musste ich zwangsweise wieder raus. Wir waren verabredet - in einer Schlagerdisco in Köln, die nicht gerade für ihre Sanitäreinrichtung bekannt ist. Dort dachte ich mir, ich gehe besser direkt zu Beginn des abends, wo die Putzfrau noch frisch sauber gemacht hat. Gesagt, getan. Das Ganze hielt bei der billigen Freibierplörre gerade mal eine Stunde. Der stündliche Rhythmus stellte sich ein und der Ekel war zu Beginn ein ständiger Begleiter, aber ab der dritten Stunde war es mir egal und ab der vierten Stunde habe ich nur noch teilweise Erinnerungen.

Was danach folgte, war ein wahrer Eurotrip durch die WC-Einrichtungen. Mein Highlight ist das Mitarbeiter-WC einer kleinen Eisdiele in Kroatien - die armen Menschen dachten bestimmt, ich muss nur klein, als ich gefragt habe. Seitdem habe ich keine Möglichkeit ausgelassen, um einen Teil von mir dazulassen. Es ist sogar so weit gekommen, dass ich Stecknadeln in meinem Handy gesetzt habe. Meine engsten Freunde wissen davon und haben sich nach anfänglichem Gespött damit abgefunden. Manch einer beneidet mich, dass ich keine Scheu habe mein Geschäft ohne Skrupel auswärts zu verrichten. Für die Hygienefanatiker: Ich baue mir zu 99 % immer einen Thron aus Toilettenpapier. Diese Beichte schreibe ich natürlich von der Toilette in der Bib. Irgendwie habe ich heute wieder Magenprobleme. Ich bitte hiermit um Absolution dafür, dass ich manch einem ziemlich hohe Toilettenpapier-Kosten verursache. Die armen Putzfrauen müssen übrigens nicht darunter leiden!

Beichthaus.com Beichte #00039193 vom 09.01.2017 um 19:18:54 Uhr in Wuppertal (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe bei der Wiederholungsprüfung versagt

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Diebstahl Geld Studentenleben Köln

Ich habe studiert und eine meiner Wiederholungsprüfungen nicht geschafft. Nun bin ich arbeitslos und das Amt hat nach fast drei Monaten meinen Antrag immer noch nicht bewilligt. Einen Job habe ich seitdem auch noch nicht gefunden. Ich habe heute meiner Oma - bei der ich fast aufgewachsen bin - 50 Euro aus der Tasche gestohlen. Sobald ich meine Nachzahlung bzw. mein Geld vom Amt bekomme oder endlich eine Arbeitsstelle gefunden habe, möchte ich es ihr zurückgeben und ihr den Traum vom Ballonfahren erfüllen. Ich fühle mich so schlecht, das mit dem Diebstahl getan zu haben. Ich würde ihr gerne so viele Dinge ermöglichen und kann es einfach nicht. Stattdessen beklaue ich sie auch noch, da ich gerade kaum meine Miete zahlen kann. Meine Großeltern haben so viel Hoffnung in mich und mein Studium gesteckt und ich habe auf ganzer Linie versagt - und traue mich natürlich auch nicht, ihnen das zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00039171 vom 06.01.2017 um 05:13:01 Uhr in 50933 Köln (Hauptstraße) (16 Kommentare).

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Die Machtspielchen der Feministinnen oder warum Nein nicht Nein heißt

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Missbrauch Zorn Politik

Die Machtspielchen der Feministinnen oder warum Nein nicht Nein heißt
Da standen sie alle wie die Orgelpfeifen und applaudieren für das neue Sexualstrafrecht. Ich könnte kotzen. Alle Fraktionen im Bundestag haben für dieses Gesetz gestimmt. Angebliche Schutzlücken wurden geschlossen. Künftig kommt es für die Strafbarkeit einer Vergewaltigung nicht mehr darauf an, ob Gewalt angewendet wurde oder die Betroffene sich körperlich gewehrt hat. Entscheidend ist, dass der Täter (Mann) sich über den erkannten Willen der Betroffenen (Frau) hinweggesetzt hat (Nein heißt Nein.). Da haben die Feministinnen wieder einen Grund zum Feiern. Sektchen hier, Sektchen da! Aber auch jeder männliche Politiker strahlt wie ein<Honigkuchenpferd. Sagt mal, seid ihr alle total bescheuert? Das Gesetz ist nur wegen des politischen Drucks als Resultat auf die Kölner Silvesternacht entstanden. Leute, wacht auf! Das Gesetz gilt nicht nur für testosterongesteuerte Migranten und Flüchtlinge. Jeder Mann in Deutschland hat damit die Arschkarte gezogen.

Ich selbst wurde vor einigen Jahren als 26-Jähriger von meiner damaligen Freundin der Vergewaltigung bezichtigt. Warum? Aus Rache dafür, dass ich mich geweigert habe, ihren hohen Lebensstil weiterzufinanzieren und die vollständige Miete zu zahlen. Sie hat mich dann vor die Wahl gestellt. Entweder ich zahle brav und halte meine Klappe oder ich würde schon sehen... . Irgendwann stand dann die Polizei vor der Tür. Von einem Tag auf den anderen hatte ich dann den imaginären Vergewaltiger-Stempel auf der Stirn. Weder Familie, noch Freunde oder Kollegen interessierten sich für die Wahrheit. Bis heute nicht. Auch, wenn letztendlich die Anzeige zurückgenommen wurde. Ich habe niemals etwas Unrechtmäßiges getan. Im Gegenteil, sie war immer die Dominante im Bett. Auch vom Körperbau war sie stärker und auch 18 kg schwerer. Diese Sache hat nicht nur mein Leben insgesamt ruiniert, auch sexuell bin ich zurückhaltender geworden. Da ist es heutzutage schwer, die Frauen zu begeistern. Frauen wollen begehrt werden und sie wollen einen starken Mann, keine Memme.

Auch deshalb sehe ich das neue Gesetz sehr kritisch. Die Frauen bekommen mehr Macht und die Gerichte dürfen sich schon bald auf eine Flut von Vergewaltigungsfällen freuen. Um es klarzustellen, echte Vergewaltigungen, bei denen Gewalt und Zwang ausgeübt werden, muss bestraft werden. Unter dem neuen Sexualstrafrecht ist aber praktisch fast jeder Mann ein Vergewaltiger. Wie oft habe ich in meinem Leben schon NEIN gesagt und es wurde von den Frauen ignoriert. Bei der Polizei würde man mich auslachen.

Beichthaus.com Beichte #00038542 vom 23.07.2016 um 08:10:11 Uhr (41 Kommentare).

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“Beichte

Die Drogensüchtige aus der Nachbarwohnung

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Verzweiflung Drogen Hass Aggression Nachbarn

Ich (m/28) wohne mitten in Köln. Ich bin vor sieben Jahren in die Innenstadt gezogen. Mein Bruder wohnte nebenan und hatte aus seiner Bude gesehen, dass dort eine Wohnung vermietet wird. Also Wohnung angesehen und es passte. Also zog ich dort ein. Alles in allem war es super. Bruder nebenan, aber nicht im gleichen Gebäude. Genug Abstand also. Dafür wohnt aber im gleichen Gebäude eine ältere Frau. Sie ist starke Trinkerin. Normalerweise interessiert es mich nicht, was die Menschen so treiben, außer, sie belästigen damit andere. Die ältere Dame ist nicht das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist ihre heroinabhängige Tochter. Ich kann euch Geschichten erzählen...

Als ich ein gutes halbes Jahr dort wohnte, polterte es mitten in der Nacht. Die beiden streiten sich permanent, die Tochter bezeichnet die Mutter als "Fotze" und betitelt sie mit weiteren Nettigkeiten. Sollen sie machen. Aber das muss ja nicht die ganze Nachbarschaft mitbekommen. Leider ist genau das der Fall, denn das Fenster steht immer offen. Zurück zu meiner Geschichte: Es poltert also in der Nacht. Und das, als ob schwere Schränke umgeschmissen werden. Richtig laut und durch Mark und Bein. Dazu muss gesagt werden, dass die Häuser in der Innenstadt eine Bausubstanz wie ein Termitenhügel haben. Man hört alles. Vor allem, wenn es so laut zu geht. Am nächsten Tag, besser Abend - ich habe Besuch von einer anderen Nachbarin, mit der ich mich angefreundet hatte: Wir wollten einen Film schauen und einen durchziehen. Zum Film sind wir nicht gekommen. Denn es wurde wieder extrem laut. Mein Bruder schrieb mir, was dort abging, er konnte von drüben besser in die Wohnung schauen. Er erzählte, dass sie sich aus dem Fenster geschmissen hatte. Die Mutter wohnt übrigens im 3. OG.

Sie hing wohl nur noch mit dem Arm am Dach, welcher von ihrem Macker festgehalten wurde. Der zog sie wieder in die Wohnung. Dann war Stadtalarm bei uns. Feuerwehr, Polizei, Notarzt - richtig Party. Und weil wir dicht wie Harald waren, versuchten wir noch zu ihr zu gehen. Aber es war zu spät. Ich hatte zum Glück noch einmal durch die Jalousie geschaut und den Bullenwagen entdeckt. Meine Nachbarin, unglaublich schreckhaft, lief schon zur Eingangstür. Ich konnte sie gerade noch zurückpfeifen, bevor die Rettungskräfte im ganzen Haus herumliefen. Die wäre den Bullen voll in die Arme gelaufen. Und weil die Herospritze, so nennen wir die Tochter liebevoll, danach abgehauen war, wäre meine andere Nachbarin sicher erst einmal festgehalten worden. Also Paras vom Kiffen, Bullen, Panik - muss ja nicht sein. Wir blieben in der Wohnung und verhielten uns still, als wäre niemand da. Das Licht hatten wir ausgemacht und schauten durch den Spion, was da so passierte.

Das war aber nur eine Story. Ständig standen irgendwelche Macker high vor der Tür und brüllten nachts um vier Uhr die Nachbarschaft zusammen. Oder auch mal tagsüber, obwohl niemand zu Hause war. Zum Beispiel: "Du scheiß Fotze, mit dem Italiener fickst du!" Und sie selbst ist ja auch nicht besser. Sie brüllt rum, pisst vor die Tür, benimmt sich asozial, schlägt gegen die Tür, wenn sie nicht reingelassen wird, alle werden wach. Gespräche mit der Mutter verliefen ohne Ergebnis. Unterschriftenlisten der Nachbarn haben ihren Zweck auch verfehlt. Vor einigen Jahren, am 11.11. (Karneval in Köln), ging ich durch die Innenstadt. Auf dem Weg nach Hause sah ich eine ziemlich abgestürzte Person vor mir und dachte: "Ohje, wenn die hier jetzt kollabiert, mitten auf der Hauptstraße, mitten auf den Gleisen, nicht cool, der helfe ich." Doch als ich näher kam, sah ich, dass es die Hero-Spritze war. Ohne mit der Wimper zu zucken ging ich weiter und hoffte, sie würde sich aufs Maul legen und überfahren werden. Leider passierte das nicht. Ich wusste aber bereits, was uns erwartet.

Und genau so kam es: Sie legte wieder voll los, war endlos drauf. Ich hörte nur Gebrüll aus dem Treppenhaus, schaute durch den Spion. Dieses miese Dreckstück hatte ihre Mutter verprügelt und sie an den Haaren die Treppe hochgeschleift, um in die Wohnung zu kommen. Natürlich bin ich sofort dazwischen gegangen. Ich habe ihr angesehen, dass sie mich am Liebsten geschlagen hätte - sie hat sich aber nicht getraut. Besser war es, denn sonst hätte ich mal ausgeteilt. Nachdem ich zum hundertsten Mal die Polizei gerufen hatte, wurde ich vernommen, neben mir die Mutter. Die Tochter war mal wieder geflohen. Als die Polizistin die Mutter fragte: "Wollen Sie eine Strafanzeige stellen?", sagte diese nur: "Nein, nein, das arme Kind hat schon genug Probleme." Ich konnte mich gerade noch so halten vor Wut. Was höre ich da? Soll das ewig so weitergehen?! Nachdem ich zu ihr sagte: "Sie unterstützen so nur das Verhalten Ihrer Tochter. Sie wird damit nicht aufhören. Sie müssen einen Schlussstrich ziehen!", änderte sie aber ihre Meinung.

Also wurde doch eine Strafanzeige gestellt. Na prima, dachte ich. Endlich tut sich etwas. Doch falsch gedacht. Zwei Jahre später war das Gerichtsverfahren. Was war? Nichts. Sie ist nicht aufgetaucht. Zwei Monate später dann erneut. Sie war da. Nach über drei Stunden Wartezeit vor dem Gerichtssaal werde ich endlich aufgerufen. Und was sagt mir die Richterin? Das Verfahren sei eingestellt und meine Aussage werde nicht gebraucht. Na herzlichen Dank. Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als auf eine unfähige Justiz zu warten, die sowieso nichts macht. Inzwischen bin ich aus dem Haus ausgezogen und wohne in der alten Wohnung meines Bruders. Zum Glück höre ich das Gepolter nicht mehr. Trotzdem ist es dasselbe Spiel. Mitten in der Nacht wird man von brüllenden Junkies geweckt. Ob nun die Herospritze, irgendein Macker oder auch mal die Mutter. Es ist zum Kotzen!

Was hab ich zu beichten? Nun, ich werde feiern, wenn die Heroinspritze sich endlich den Goldenen setzt. Obwohl ich immer predige, dass Drogenabhängige nur eine Umgebung brauchen, in der sie angenommen werden, quasi ein Ersatz-Zuhause. Das findet die leider immer noch bei ihrer Mutter. Und die ändert nichts. Rein gar nichts. Der Stress wird weiter auf den Nerven der Nachbarn ausgetreten. Was soll ich noch tun?! Ich kann ja schlecht hingehen und sie verprügeln, auch wenn ich es gerne tun würde, für all die schlaflosen Nächte. Aber so bin ich nicht. Unser Justizsystem ist unfähig und die Illegalisierung von Drogen stößt konsumierende Menschen vollkommen aus. Trotzdem muss die Bevölkerung die Folgen mittragen. Mein Bruder hat es zehn Jahre ausgehalten. Ich bin jetzt im achten Jahr. Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Alle Nachbarn sind unglaublich genervt von der Situation. Und mein alter Vermieter kümmert sich auch einen Scheiß um die Lage. Hätte ich damals mal nur die Miete gemindert. Das hätte wenigstens ein wenig gezogen. Ich hoffe also weiter, dass sie sich endlich selbst umbringt. Dann hat sie es hinter sich und wir endlich auch! Ich denke, das Universum versteht mich.

Beichthaus.com Beichte #00038432 vom 29.06.2016 um 17:44:22 Uhr (31 Kommentare).

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