Julias Schaukel kaputt gemacht

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Vandalismus Feigheit Ignoranz Baienfurt

Ich (w/18) war heute Babysitten. Ich passe auf ein vierjähriges Mädchen auf und wir waren im Garten. Sie schaukelte. Dann war es für sie Zeit ins Bett zu gehen und sie ging schon mal vor ins Haus. Ich wollte noch aufräumen und sagte ihr sie solle sich schon mal umziehen. Als sie im Haus war, reizte es mich sehr mal wieder zu schaukeln, also tat ich es einfach. Krach. Kaputt. Schaukel in zwei. Scheiße. Scheiße. Scheiße. Ich ging ins Haus, wartete mit ihr auf ihre Eltern, ließ mich bezahlen und verließ ohne ein Wort über die Schaukel das Haus. Das ganze war mir so unendlich peinlich. Ich beichte dass ich die Schaukel der süßen Julia kaputt gemacht und es ihr nicht mal gestanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00028772 vom 29.03.2011 um 21:18:50 Uhr in 88255 Baienfurt (17 Kommentare).

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Die Sumoringerin

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Wollust Feigheit Engherzigkeit Dating Berlin

Ich war früher recht rundlich und kam, dementsprechend, bei der Damenwelt nicht so gut an. So ergab es sich, dass ich den Kontakt zu den Damen eher in sozialen Netzwerken suchte, als in der richtigen Welt. Eines Tages hatte ich eine Nachricht von einer erhalten, in […]
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Beichthaus.com Beichte #00028760 vom 25.03.2011 um 17:46:34 Uhr in Berlin (Lehniner Platz) (19 Kommentare).

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“Beichte

Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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Erster!

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Ignoranz Ungerechtigkeit Feigheit Peinlichkeit Restaurant

Ich (m) war vor ein paar Jahren mit einem Freund in einem bekannten Fastfood-Restaurant. Wie es zur Mittagszeit halt so ist, war eine riesige Schlange vor der Kasse und wir mittendrin. Als dann eine weitere Kasse aufgemacht hat, bin ich natürlich sofort hingestürmt. Dabei habe ich gespürt wie mein Freund versucht hat mich zu überholen und ich hab ihn weg gestoßen. Und die Beichte? Als ich schräg hinter mich geschaut habe stand mein Freund noch immer in der selben Schlange, also hab ich irgendeinen Fremden gestoßen. Das war mir so peinlich, dass ich ohne mich zu entschuldigen bestellt habe und ohne mich umzudrehen gegangen bin in der Hoffnung, dass der Typ mich nicht darauf anspricht.

Beichthaus.com Beichte #00028734 vom 17.03.2011 um 21:00:24 Uhr (25 Kommentare).

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“Folge

Meine Luftballon Phobie

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Lügen Feigheit Neurosen Last Night Kassel

Meine Luftballon Phobie
Ich (w/23) bin im Oktober 2010 bei der Geburtstagsfeier einer Freundin zu Hause eingeladen gewesen. Sie hat im Wohnzimmer ihrer Wohnung gefeiert, in dem sie viele Luftballons aufgehangen hat. Es gibt da nur ein Problem: ich habe panische Angst vor Luftballons. Nicht direkt vor den Luftballons selbst, aber vor dem plötzlichen und unerwarteten lauten Knallen der Luftballons habe ich Angst. Es weiß auch niemand, denn zum Glück werde ich nicht jeden Tag mit Luftballons konfrontiert. Als ich ihr Wohnzimmer betrat, hatte ich schon ein sehr ungutes Gefühl. Da hingen sicher an die 15 Luftballons, von denen die meisten schon sehr groß waren.

Die Feier war die ersten 1-2 Stunden auch ganz gut. Alkohol habe ich keinen getrunken, weil ich mit dem Auto gekommen bin. Als jedoch einige der anderen schon etwas angetrunkenen Gäste angefangen haben, mit den Luftballons herumzuspielen, habe ich schon Panik bekommen und mich erst einmal auf die Toilette verkrochen, in der Hoffnung, dass sie in der Zwischenzeit wieder damit aufhören. Als ich nach einigen Minuten wieder kam, waren einige immer noch an den Luftballons zugange. Nach 3 Minuten Aufenthalt im Wohnzimmer bin ich schon wieder auf Toilette verschwunden, habe zugeschlossen und wieder gewartet. Als ich wieder zurück kam, spielten manche Leute immer noch mit den Luftballons, rammelten sich gegen die Ballons und man konnte mit jeder Sekunde mit einem Knallen rechnen. Ich habe mich mit den ganzen Luftballons so unwohl gefühlt, der Rest der Gäste hat es offenbar kaum bis gar nicht gestört. Als ich nach 10 Minuten voller innerlicher Panik wieder auf Toilette verschwand, klopfte meine Freundin, das Geburtstagskind, an der Badezimmertür. Sie fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung wäre. Da ich mich für meine Angst vor Luftballons total geschämt habe und meine Freundin wahrscheinlich auch eine gewisse Angst von meinen Augen ablesen konnte, habe ich mir just in diesem Moment eine Lüge einfallen lassen. Ich habe ihr gesagt, mein Bruder hätte mich angerufen, dass meine Mutter von einem Auto angefahren wurde und ich deshalb so aufgebracht wäre.
Als ich ihr das sagte, sah sie auch sehr geschockt aus und fragte mich, ob ich nicht lieber nach Hause oder zu meiner Mutter fahren will. Ich nickte, sagte ihr aber noch, dass sie sich ruhig weiter amüsieren kann. Vielleicht wäre das mit meiner Mutter ja auch gar nicht so ernst wie angenommen. Sie wünschte mir und meiner Mutter alles beste und bat mich, sie auf dem Laufenden zu halten. Ich verabschiedete mich von ihr, wünschte ihr noch eine schöne Feier und fuhr anschließend nach Hause mit einem unendlich schlechten Gewissen.

Ich habe es auch meiner Mutter und meinem Bruder erzählt und bat sie darum mitzuspielen, falls sie irgendjemand darauf ansprechen sollte. Die beiden haben mir wegen der Lüge zwar auch eine Predigt gehalten, aber sagten mir auch, dass sie im Falle eines Falles mitspielen würden. Meine Freundin ist zum Glück nicht auf sie zugekommen. Sie hat mich nur gefragt, wie es meiner Mutter ging und ich behauptete, dass es nur eine Prellung war und zum Glück nichts ernstes. Sie sagte mir auch, dass sich die anderen Gäste an dem Abend gewundert haben, wo ich denn abgeblieben wäre und sie hätte ihnen einfach erzählt, dass ich mich krank gefühlt habe und deswegen heim gefahren wäre.
Heute ist die Sache bei allen (hoffentlich) vergessen. Trotzdem habe ich immer noch so ein verdammt schlechtes Gewissen, dass ich mit einem kleinen Stein so eine Lawine ins Rollen gebracht habe. Es hat mir aber auch gezeigt, dass ich eine total liebe Freundin habe. Trotzdem tut es mir unendlich Leid. Dass ich meine Freundin angelogen habe und meine Familie gebeten habe für mich zu lügen.

Beichthaus.com Beichte #00028730 vom 16.03.2011 um 13:23:41 Uhr in Kassel (21 Kommentare).

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