Knöllchen für die Mitschüler

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Rache Falschheit Auto & Co. Schule

Knöllchen für die Mitschüler
Ich habe es mir zum Hobby gemacht, Leute, die auf meiner Berufsschule falsch parken und so den Busverkehr oder die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes behindern, oder mich, selbst Schüler, zuparken, mit einem falschen Knöllchen zu ärgern. Diese habe ich selbst am PC entworfen und für den Notfall immer dabei. Angenommen, ich sehe jemanden, der an meiner Schule falsch parkt - was praktisch jeden Tag vorkommt -, dann klemme ich das Knöllchen einfach unter den Scheibenwischer. Damit das Ganze authentischer wirkt, habe ich mir sogar einen Stempel, welcher unserem Stadtwappen ähnelt, besorgt. Die Knöllchen selber enthalten keine Zahlungsaufforderung, einzig der Betrag ist vermerkt. Anscheinend reicht das schon aus, um in der Schule für ein Gesprächsthema zu sorgen. Letztens habe ich zufällig mitangehört, wie ein Schüler seinem Freund erzählt hat, dass er tatsächlich schon wieder ein Knöllchen bekommen habe.


Die meisten Leute wissen ja nicht einmal, dass die Schule Privatgelände ist und die Knöllchen somit auch gar nicht zulässig wären, aber es ist einfach eine witzige Genugtuung, die teilweise verzweifelten Schüler zu belauschen. Ich kann nur sagen, es trifft die richtigen Menschen. Nämlich jene, die lieber falsch auf dem Schulgelände parken und jemanden behindern, als in die nächste Straße, 50 Meter weiter, zu fahren und dort zu parken.

Beichthaus.com Beichte #00030637 vom 01.01.2013 um 13:53:58 Uhr (20 Kommentare).

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Nur ein paar Klapse

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Aggression Kinder Bonn

Ich (w) habe als Kind und Jugendliche viel Dresche daheim gekriegt und bekomme deshalb die Krise, wenn ich sehe, dass jemand sein Kind schlägt - obwohl ich vermutlich einer der größten Kinderfeinde im Land bin und selbst keine habe und auch keine möchte. Vor einiger Zeit bekam ich beim Einkaufen mit, wie ein Typ seiner ungefähr vierjährigen, total quengeligen Tochter vor einem Baumarkt bestimmt fünf Schläge auf den Hintern gab, die richtig knallten. Das Mädchen weinte natürlich jämmerlich. Ich bin freundlich lächelnd auf den Herrn zugegangen und habe ihm ganz höflich geraten, sein Kind doch am besten gleich tot zu schlagen, dann bräuchte es nicht mehr zu weinen, weil er es geprügelt habe. Der Kerl flippte gleich aus von wegen das Kind kriege doch keine Prügel, wenn er sie prügeln würde, sähe das ganz anders aus, das wären nur ein paar Klapse gewesen und so weiter. Inzwischen kam auch mein Mann herbei und meinte:"Ja ja, nur ein paar Klapse, das hat man gehört. Und Sie wissen, dass das verboten ist?" Die beiden Männer bekamen sich richtig in die Haare und schließlich sagte meiner: "Sieh zu, dass du nicht auch ein paar aufs Maul kriegst." Woraufhin der Typ sein Kind auf den Arm nahm und doch recht eilig das Weite suchte. Ich beichte, dass ich die Situation irgendwie total genossen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030636 vom 31.12.2012 um 21:00:44 Uhr in Bonn (Bornheimer Straße) (40 Kommentare).

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Beziehung erfolgreich zerstört

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Engherzigkeit Partnerschaft Aggression Lübbecke

Ich (m/22) beichte, dass ich meine Freundin, mit der ich fast fünf Jahre lang zusammen war, recht stillos abserviert habe. Glücklich war ich in der Beziehung schon lange nicht mehr. Sie hat seit Monaten gegen unsere Beziehung gearbeitet. Ich habe immer versucht, alles aufrecht zu halten, weil ich diese Frau wirklich über alles geliebt habe. An Weihnachten besuchte ich meine Eltern. Als sie dann während eines Telefonats teure Geschenke (vier Winterreifen, Stück 100 Euro) von mir forderte, hatte ich die Nase voll. Da sie von ihren Eltern ein Auto für 8000 Euro bekommen hat, hielt sie ihre Forderung wohl für angemessen. Dieses Prinzip (Wert gegen Liebe) hatte sich schon länger bei ihr eingeschlichen. Sie war nur lieb zu mir, wenn ich ihr teure Geschenke machte oder tat, was sie wollte. Es ist zwar ein böser Vergleich, aber da komme ich im Puff billiger weg und habe danach wenigstens meine Ruhe.
Nun zu meiner Beichte: Als ich von meinen Eltern wieder zurück war, wartete ich im Wohnzimmer auf sie. Als sie nach Hause kam, setzte sie sich neben mich und wollte mich zur Begrüßung in den Arm nehmen. Ich blockte jedoch alles ab und machte mit folgendem Satz Schluss: "Ich gratuliere dir, deine Bemühungen, mich los zu werden, zeigen endlich Erfolg. Ich beende hiermit unsere Beziehung." Danach beachtete ich sie nicht mehr, sondern schaute mir weiter eine Dokumentation an. Ich war selbst über meine Emotionslosigkeit überrascht, aber sie hat es geschafft, meine Liebe zu ihr vollständig zu zerstören. Ich bin froh, das es vorbei ist, denn ich höre immer mehr Gerüchte aus den verschiedensten Ecken, dass sie mich schon seit Monaten betrogen haben soll. Es sind zwar nur Gerüchte, aber die treffen bei mir auf sehr fruchtbaren Boden. Ich werde nie wieder Kontakt zu dieser Frau aufnehmen und mich die nächsten Jahre auf meine Karriere konzentrieren. Hiermit bedanke ich mich fürs Lesen und bitte um Vergebung für das stillose Beenden der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00030634 vom 31.12.2012 um 14:16:15 Uhr in Lübbecke (Obernfelder Allee) (17 Kommentare).

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Durch Kaufsucht in die Schulden

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Sucht Verzweiflung Shopping

Ich (m/21) glaube, ich bin kaufsüchtig. Schon mit 18 Jahren habe ich mir direkt an meinem Geburtstag Papas Auto geschnappt und mir bei einem Anbieter ein nagelneues Telefon mit dem teuersten Tarif gekauft, um im Nachhinein den Gerätepreis zu sparen. Ich war damals Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann mit monatlich etwa 400 Euro dabei, wofür 120 Euro an Handykosten draufgingen. Damals habe ich mit einem Kollegen ein Tonstudio aufgebaut und so gingen monatlich nochmals rund 200 Euro drauf für Baumaterial, PC, Software und so weiter.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich bin damals im Juni 2011 arbeitslos geworden, der Handyvertrag lief und die Scheiße war perfekt. Ich habe also den Handyvertrag nicht mehr zahlen können, mir deshalb einen neuen Job gesucht und auch gleich ein neues Handy verkauft. Wieder mit teuerstem Vertrag. Kurz darauf wurde ich gekündigt, habe wieder mein Handy verkauft, mir einen neuen Vertrag und auch gleich ein neues Handy geholt. In der Zwischenzeit bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und habe dort auf Rechnung alles Mögliche bestellt, unter Anderem DJ-Mischpulte für knapp 2.000 Euro und Weiteres mehr. Ich habe inzwischen Schulden in Höhe von knapp 20.000 Euro und kann es immer noch nicht sein lassen, mir Dinge zu kaufen, obwohl ich wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe sogar damals auf den Namen eines Freundes einen Vertrag bekommen, welchen ich nicht mehr bezahlen konnte. In ein paar Monaten ziehe ich mit meiner Freundin zusammen, die von der Kaufsucht nichts weiß, aber jedoch von den Schulden. Es tut mir alles sehr leid. Ich will mich doch ändern, aber ich weiß nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00030633 vom 30.12.2012 um 12:12:24 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Heucheleien zu Feiertagen

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Zorn Schamlosigkeit Weihnachten Düsseldorf

Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen tierisch auf den Sack gehe, weil ich sie wegen ihrer ständigen Höflichkeitsfloskeln aufziehe. Jetzt an Weihnachten hat mir jeder, sobald ich auch nur zwei Worte mit ihm gewechselt habe, frohe Festtage gewünscht. Jedes Mal, wenn ich etwas eingekauft habe, wünschte mir die Kassiererin frohe Festtage, obwohl ich vorher nicht ein einziges Wort mit ihr gesprochen habe, sie mich nicht kennt, ich sie nicht kenne, und ich sie auch nie im Leben wiedersehen werde. Ob ich wirklich frohe Festtage habe, ist ihr in Wirklichkeit scheißegal. Ich habe also jedem, von dem ich mich verabschiedet habe, frohe Ostern gewünscht, und denjenigen, die ich besonders lieb gewonnen habe, schöne Pfingsttage. Wenn keine Feiertage anstehen, wünsche ich von Montag bis Mittwoch jedem ein schönes Wochenende und immer wieder mal streue ich wahllos ein und schönen Urlaub noch!€œ ein. Die meisten Menschen sind dann beleidigt, manche wollen sich ausschütten vor Lachen.
Wenn ich an die ersten Tage im neuen Jahr denke, wird mir allerdings schon schlecht, weil jeder hergelaufene Arsch mir ein glückliches neues Jahr wünscht, obwohl ich genau weiß, dass es ihn nicht die Bohne interessiert, ob das neue Jahr für mich gut oder schlecht wird. Ich bitte um Vergebung, aber ich kann ich anders, diese schmierige Heuchelei kotzt mich so an.

Beichthaus.com Beichte #00030631 vom 29.12.2012 um 17:59:40 Uhr in Düsseldorf (Ratinger Straße) (24 Kommentare).

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