Meine eisige Rache

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Morallosigkeit Ex Detmold

Ich (w/28) muss beichten, dass ich mich mit 16 ganz böse an einem Ex-Freund gerächt habe. Ich war damals noch relativ naiv und unbedarft, was Beziehungen betrifft und habe mich, warum auch immer, in einen ziemlich seltsamen Typen verliebt. Eigentlich nicht wirklich die Sorte Mann, auf die ich sonst stehe, aber wir waren ja alle mal jung und dumm. Nun, die ganze Beziehung war wie eine Achterbahn. Mal war er nett, mal war er gemein, mal trennten wir uns und waren dann doch wieder zusammen. Irgendwann begann er, meine Familie und mich zu beklauen. Das Geld aus dem Sparschwein meiner kleinen Schwester bildete so ziemlich die Spitze des Ganzen. Meine Eltern verlangten umgehend von mir, dass ich mich von ihm trenne, doch ich war so dumm und habe mich von ihm so lange bearbeiten lassen, bis ich ihm auch das verzieh, meiner Schwester das Geld von meinem Taschengeld zurückzahlte und mich dann heimlich wieder mit ihm traf. Ich war wirklich hohl. Natürlich war er bei der gesamten Familie unten durch, ist ja auch wirklich nachvollziehbar, aber wie man halt so als Teenager manchmal ist, will man genau das, was einem die Eltern verbieten möchten.


Irgendwann kam es jedoch dazu, dass ich zufällig herausfand, dass er mich hinter meinem Rücken mehrmals mit anderen Mädchen betrog. Für mich brach eine Welt zusammen, da ich ja alles getan hatte, um die Beziehung aufrechterhalten zu können. Doch diesmal ging er einfach zu weit, und in mir begannen die Wut und der Frust zu brodeln. Also beschloss ich, es ihm heimzuzahlen. Ich machte Schluss mit ihm und wartete erst mal genüsslich darauf, dass er sich wieder bei mir melden würde, um mir zu sagen, wie sehr er mich doch vermisst. Ich ließ ihn tagelang links liegen und ignorierte sein Sturmklingeln an der Tür. Ja, er war für mich gestorben. Eines schönen Winterabends jedoch war die Zeit reif. Ich guckte aus dem Fenster und sah, wie sich unser Garten langsam aber sicher in ein Winterwunderland verwandelte - wie die Steinstufen vereisten und es bitter, bitter kalt wurde. Und das war genau das, was ich jetzt brauchte. Schnell wählte ich seine Nummer und rief ihn zu Hause an. Ich bat ihn mit zuckersüßer Stimme doch vorbei zu kommen, da meine Eltern heute nicht im Haus waren. Ich wolle mich angeblich gern mit ihm versöhnen. Für ihn war klar, das gibt erst mal Versöhnungssex. Überrascht von meinem Anruf, und scheinbar schon vorfreudig, sagte er mir er wäre sofort da. Und was soll ich sagen?


Nicht einmal zwanzig Minuten später klingelte es an der Tür und ich ließ ihn lächelnd ins Haus. Wir unterhielten uns ein wenig und er schwor mir, so etwas würde niemals wieder passieren und ich wäre doch die Einzige für ihn. Ich solle ihm bitte vergeben und er hätte mich doch so sehr vermisst. Ich heuchelte ihm vor, dass es mir genauso gehen würde und dass ich froh wäre, dass er heute Abend hier ist, weil ich ihn auch so vermisst hätte.
Nun, eines kam zum anderen, wir küssten uns, machten etwas rum und ich merkte, dass mein Plan langsam aber sicher aufging, denn inzwischen war er wirklich willig, wie man eindeutig sehen konnte. Ich entledigte ihn langsam seiner Klamotten und machte ihn dabei so gefügig, dass er nicht mal bemerkte, dass wir uns inzwischen in der Küche vor der großen Terrassentür befanden, während seine Klamotten schön im Wohnzimmer liegen blieben. Geschickt öffnete ich die Terrassentür und auf seinen fragenden Blick hin antwortete ich: "Mir wird gerade ganz schön heiß, ich brauche ein bisschen kühle Luft". Er zuckte nur mit den Schultern und ließ sich weiter von mir verwöhnen, bis er fast kam. Endlich war es so weit - Zeit für Rache! Mit einer schnellen Bewegung ließ ich von ihm ab, gab ihm einen kleinen Schubs und schon stand er nackt, wie Gott ihn schuf, auf der Terrasse. Noch während er da stand und nicht gemerkt hat, was gerade geschehen war, trat ich einen Schritt zurück, schloss die Terrassentür ab und ließ den Rollladen mit den Worten: "Einen schönen Abend noch" grinsend herunter.


Nun stand er da, nackt, mit meiner unvollbrachten Tat, ohne Schlüssel, ohne Telefon - ohne irgendwas, in Schnee und Eis und hämmerte wie ein Bekloppter an den Rollladen und schrie meinen Namen. Ich solle doch bitte aufmachen, es wäre so kalt, was sollten denn die Nachbarn denken, das wäre langsam nicht mehr witzig, und so weiter. Aber doch, das war es.
Ich setzte mich ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an, ich musste ihn zwar etwas lauter machen, damit mich sein Geschrei nicht störte, aber ich genoss in vollen Zügen meine Tat. Nach einer Viertelstunde hörte er auf zu klopfen, eine weitere halbe Stunde später legte ich seine Klamotten in unserem Vorgarten auf die Mauer. Aber weit und breit war von ihm nichts zu sehen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist und ob ihn jemand so gesehen hat? Es war mir egal. Ich hatte, was ich wollte. Ob es mir leidtut? Nun, ein bisschen, schließlich hätte ihm ja was abfrieren können. Aber ich sah ihn schon eine Woche später wieder wohlbehalten in der Stadt. Er sagte kein Wort und wechselte nur die Straßenseite. Von daher glaube ich, es geschah ihm Recht und eigentlich bereue ich nichts, außer, dass ich so blöd war, mich damals in ihn verliebt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031417 vom 13.06.2013 um 14:06:15 Uhr in Detmold (14 Kommentare).

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Badehosen für die Flutopfer

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Engherzigkeit Morallosigkeit Zorn Ignoranz Gesellschaft München

Ich möchte beichten, dass ich laut meiner Schwester "ein egoistisches Arschloch" bin, da mir diese ewigen Spendenaktionen für die Flutopfer mittlerweile unglaublich auf die Nerven gehen. Nein, liebe Gesellschaft, ich möchte weder näher zusammenrücken, noch meine Seele reinigen oder derartigen Unsinn. Ich habe aber trotzdem gerade eine große Tüte mit Klamotten gefüllt, die ich nicht mehr anziehe, welche aber praktisch neuwertig sind. Für die Flutopfer. Nicht aus Nächstenliebe oder zu meinem Seelenfrieden, sondern weil ich mich auch über warme Stricksocken freuen würde, wenn ich alles verloren hätte und durchnässt wäre. Aber ich musste total lachen, als ich überlegt habe, ob ich den Flutopfern eine Badehose dazugeben sollte. Mir tut es leid, so herzlos zu sein, aber diese ganze Scheiße langweilt mich tierisch! Außerdem tut mir mein extrem schwarzer Humor leid, aber die Vorstellung ist einfach zu witzig.

Beichthaus.com Beichte #00031385 vom 08.06.2013 um 14:30:10 Uhr in München (Neuhauserstr.3) (17 Kommentare).

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Der kinderfeindliche Nachbar

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Boshaftigkeit Zorn Morallosigkeit Nachbarn Kinder Oldenburg

Mein Nachbar ist dermaßen gegen Kinder, dass er uns das Leben zur Hölle macht. Er ist so "hörempfindlich", dass er uns vor allem dann hört, wenn wir gar nicht da sind! Mittlerweile schreit er uns an und belästigt uns damit enorm und brüllt sogar unser Kleinkind an. Da er laut Arzt nur noch wenige Monate zu leben hat - aber der Typ lebt wahrscheinlich ewig, nur um uns das Leben zur Hölle zu machen - halte ich mich wirklich zurück. Ich beichte, dass ich nach der heutigen, lautstarken Unterstellung, dass ich Krebs auslöse, darum bete, dass ihn doch endlich der Schlag treffen sollte. Und dass ich daran dachte, dass ich mir in dem Fall die drei Kondolenzkarten, mehr bekommt er wahrscheinlich eh nicht, aus dem Briefkasten klaue und die 3,50 Euro darin auf das Konto meines Kindes einzahle - als Entschädigung für die grausamen Qualen! Es tut mir leid, dass ich solche Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00031383 vom 07.06.2013 um 21:41:13 Uhr in 26121 Oldenburg (Auguststraße) (18 Kommentare).

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Wenn man den Urlaub zu früh bucht...

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Urlaub Partnerschaft

Ich (m/25) stecke in einer großen Klemme. In meiner Beziehung ist schon seit Monaten die Luft raus. Ich bin damit nicht glücklich, und ich weiß, dass sie es auch nicht ist. Aber wir wollten uns beide nicht trennen, weil wir einander immer noch mögen und auch noch viel zusammen unternehmen. Nun aber habe ich ein total liebes Mädel kennengelernt. Wir waren zweimal zusammen aus und haben unendlich geplaudert, und ich bin fasziniert von ihrem wunderbaren Wesen. Ich spüre ganz deutlich, dass sich zwischen uns etwas Besonderes entwickelt. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich einmal einer so tollen Frau begegnen würde! Für sie würde ich sofort alles hinwerfen und mit meiner Freundin Schluss machen.
Meine neue Flamme weiß von meiner Beziehung, und ich habe ihr gesagt, dass ich noch etwas Bedenkzeit brauche. Was sie aber nicht weiß, ist, dass ich meinen baldigen Urlaub mit meiner Noch-Partnerin verbringen werde. Meine Freundin und ich haben unsere Reise schon seit Monaten fest geplant und gebucht. Wenn ich meiner Freundin jetzt sage, dass es eine Neue gibt, würde ich ihr schrecklich wehtun, denn sie schwärmt schon seit Tagen von nichts anderem mehr als von diesem Urlaub. Ich möchte diese Beziehung beenden, aber erst nach diesem Urlaub, während meine Neue denkt, ich sei zusammen mit Kumpels in Italien. Ich fühle mich wie das mieseste Arschloch.

Beichthaus.com Beichte #00031382 vom 07.06.2013 um 20:02:42 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unschöner Anblick an Silvester

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Dummheit Schamlosigkeit Morallosigkeit Vandalismus Trunksucht

Ich (m/19) habe der Freundin meines besten Kumpels meinen Schwanz ins Gesicht geknallt. Das Ganze passierte an Silvester, wir haben in eine Hütte in Tirol gefeiert und waren um fünf Uhr morgens natürlich sturzbetrunken. Mein Kumpel war in dem Moment nicht da, keine Ahnung wieso. Jedenfalls stand ich, warum auch immer, auf einem Stuhl und neben mir saß die Kleine. Ich stehe eigentlich nicht auf sie, finde sie aber ziemlich attraktiv und verstehe mich super mit ihr. Rechts von ihr hat gerade ein anderer Typ sein Ding rausgeholt und sie dreht sich nach links, also zu mir, weil sie das nicht sehen wollte. Ich weiß echt nicht, was mich da geritten hat, jedenfalls packte ich in diesem Moment mein Teil aus und ihr direkt ins Gesicht. Dazu muss man sagen, dass sie echt nicht so drauf ist, wie viele andere Mädchen. Ihr erstes Mal hatte sie mit meinem Kumpel und Zweideutigkeiten versteht sie erst, wenn man es ihr erklärt. Sie ist also eine ganz Süße. Irgendwie tut es mir Leid für ihr unschuldiges Wesen, aber so hat sie zumindest mehr als einen Schwanz im Leben gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00031371 vom 06.06.2013 um 11:53:45 Uhr (22 Kommentare).

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