Meine Eltern haben ihre Kinder in Depressionen gedrängt

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Misstrauen Boshaftigkeit Familie

Ich habe jahrelang meine depressiven Geschwister gemobbt und sie übelst und derbe beleidigt, weil ich mich von unseren Eltern gemaßregelt und benachteiligt gefühlt habe. Jetzt erst habe ich verstanden, warum auch ich von ihnen körperlich geschlagen wurde, wenn sie sich angegriffen von mir fühlten. Bin die Jüngste und leide selbst an Depressionen. Es ist in der Familie so, dass man über Probleme nicht redet und das die Eltern immer Recht behalten wollen. Eltern sind so eingestellt, das Kinder keine eigene Meinung haben dürfen und dumm seien.

Mich hat das damals als Kind schon immer schwer belastet und ich musste mich oft genug durchsetzen, damit ich nicht als eine Art Spielball für alle gelte. Denn auch Verwandte und Bekannte meinten immer wieder, mich herabwerten zu müssen, weil ich nicht so schick wie meine älteren Geschwister aussehen würde (in Zeiten als wir noch Kinder waren) oder dass ich als jüngste nur frech und dumm sei und man sich entweder künstlich bis echt aufgeregt hatte oder mich bedroht und geschlagen hatte, wenn ich derer Meinung "aufmüpfig" wurde - aber nur, weil ich Eins und Eins zusammen gezählt hatte und Schlüsse gezogen habe und sie ahnten, dass ich das Spiel durchschaue. Ich würde meine Eltern heutzutage nicht pflegen wollen, weil sie mich auch heute noch als Versagerin ansehen und auch den Leuten gegenüber mich als Boshaft und Versagerin hinstellen. Bewusst wollen sie sich das nicht machen, denn sonst machen sie mir Vorwürfe, ich würde streiten wollen - was meinerseits nicht wahr ist. Aber ich lass mir diese Ungerechtigkeiten nicht mehr gefallen von den Eltern immer für eine Null gehalten zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00040129 vom 30.07.2017 um 14:45:07 Uhr (2 Kommentare).

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Ich bin der heimliche Blockwart!

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Feigheit Neugier Nachbarn

Da meine Wohnungsverwaltung nichts gegen Beschwerden unternimmt, nehme ich die Sache selbst in die Hand und habe mich zum Blockwart berufen. Ich bin den ganzen Tag zu Hause und kann so gegen die Verstöße der 20 Mietparteien selbst agieren. Bei Ruhestörungen oder andere Vergehen schreibe ich Briefe mit scharfen Worten und schmeiße sie dann in den jeweiligen Briefkasten. Ich drohe dann mit dem Vermieter oder der Polizei. Da ich die Briefe anonym schreibe, fühle ich mich sehr sicher. Seitdem ein Neumieter wiederholt mit Ruhestörungen auffällt, hat auch meine Beschwerde an diese Partei sofort Früchte gezeigt. Ich wohne schon seit sechs Jahren in den Mehrfamilienhaus und mir gefällt meine Arbeit sehr und ich mag auch nicht aufhören. Ich hoffe nur, dass ich niemals erwischt werde, denn ich lasse mich selten sehen und wenn ich mit den Nachbarn rede, tue ich so, als würde ich von nichts wissen und tarne mich selbst als Opfer.

Beichthaus.com Beichte #00040127 vom 30.07.2017 um 00:17:41 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das zufällige Treffen mit meinem ehemals besten Freund

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich (w/24) beichte, dass ich mich vor ein paar Tagen auf einer Zugfahrt von München nach Salzburg über eine Stunde in der Toilette eingesperrt habe. Manche Leute bekamen mit, wie lang ich dort drin war und tuschelten, ob ich schwarz gefahren bin und mich vor dem Kontrolleur verstecken wollte oder einen nervösen Magen habe. Es war unglaublich unangenehm. Ich habe mich vor Schreck dort verschanzt, weil mein ehemals bester Freund am Ostbahnhof in den Zug einstieg und ich mich derart erschrocken hatte.

Wir beide kannten uns seit der zweiten Klasse. Er war damals mein Nachbar und wir waren 10 Jahre lang allerbeste Freunde. Als wir noch klein waren, war er fast jeden Tag bei uns zu Hause und auch am Wochenende kam er oft auf Familienausflüge mit, da seine Eltern nie etwas unternahmen. Seine Mutter war depressiv und sein Vater nur am arbeiten. Es verging kein Tag, an dem wir keinen Kontakt hatten, wenn wir uns nicht sehen konnten, telefonierten wir oder schrieben. Wir haben uns alles erzählt und hatten nie Streit. Als wir älter waren, dichteten uns viele eine Beziehung an. Aber wir waren nie zusammen. Wir waren wie Geschwister, die sich sehr gut verstehen; eigentlich Seelenverwandte. So viele Leute wunderten sich stets über unser Verhältnis. Einmal hatte er eine Freundin die auf mich eifersüchtig war, aber sie waren nicht lange zusammen und wir hatten trotzdem Kontakt.

Im Jahr 2009 trennten sich dann seine Eltern und er zog mit seiner Mum in eine andere Stadt, eine Stunde entfernt. Wir besuchten uns trotzdem nahezu jedes Wochenende und telefonierten unter der Woche. Im Februar (2010) wurde jedoch plötzlich alles anders. Er verhielt sich immer seltsamer, ging oft nicht an sein Handy und rief auch nicht zurück. Als er mich besuchte, hatte er nicht viel zu erzählen. Irgendwann hatten wir zwei Wochen gar keinen Kontakt gehabt. Das war extrem ungewöhnlich und furchtbar für mich. Da ich ihn nicht erreichte, fuhr ich an einem Samstag im April damals einfach zu ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Durch meinen unangekündigten Besuch erfuhr ich zufällig, was für Freunde er inzwischen gefunden hatte. Kurz gefasst; er ist in die Nazi-Szene geraten. In einem Zeitraum von etwa zwei Monaten (ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist in so kurzer Zeit). Davor kannte er diese Leute noch gar nicht. Ich und unsere damals gemeinsamen Freunde haben alles versucht, damit er wieder "normal" wird. Ich sprach mit seinen Eltern und kontaktierte sogar seine Großeltern in Österreich. Es half nichts. Ab einem Punkt musste ich den Kontakt zu ihm komplett abbrechen, da ich mich sonst in Gefahr gebracht hätte. Ein Mädel aus seinem neuen Freundeskreis hatte mich angegriffen und mit ihrem Freund bedroht.

Das war vor sieben Jahren. Ich vermisse sein altes ich bis heute unglaublich. Selbst heutzutage will ich ihn noch öfter instinktiv anrufen, wenn ich etwas lustiges sehe oder gute Nachrichten bekomme. Bis ich mich wieder daran erinnere, dass wir nicht mehr sprechen. Es ging so weit, dass ich ihn (2013) in meiner Whatsapp-Liste gesucht habe und von meiner Ausbildung berichten wollte, bis mir einfiel, dass ich seine Nummer längst nicht mehr habe. Als er dann tatsächlich nach all den Jahren vor mir stand, bin ich einfach instinktiv geflüchtet, ohne etwas zu sagen. Er hatte mich angeschaut und schnell wieder weggeguckt. Er sah komplett normal aus, ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt noch in der rechten Szene ist (aber Aussehen ist ja heute kein Kriterium mehr dafür, außerdem hätte er sich dann bestimmt wieder bei mir gemeldet, wäre er ausgestiegen). Irgendwann verließ ich das WC und er war weg... Ich werde das Getuschel und die Situation insgesamt nie vergessen. Ich fühlte mich den restlichen Tag wie eine komplette Idiotin.

Beichthaus.com Beichte #00040120 vom 29.07.2017 um 00:48:19 Uhr (17 Kommentare).

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Zu Hause trage ich Röcke mit Extra!

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Peinlichkeit Sucht Freizeit Wolfsburg

Ich habe eine seltsame Methode zum Stressabbau: Ich trage zu Hause gerne Röcke, an denen ich mir hinten mit einer Sicherheitsnadel einen oder mehrere aufgeblasene Luftballons befestige (Nadel durch den Knoten). Natürlich nur wenn ich alleine bin. Dann kann ich auch prima bei der Hausarbeit entspannen. Irgendwie finde ich das Rascheln beim hin- und herschwingen des Ballons beruhigend. Wenn ich weiß, dass mein Freund bald kommt, entsorge ich Ballons natürlich vorher. Er weiß nichts davon. Ich glaube, es ist mir auch peinlich, wenn irgendjemand davon wüsste.

Beichthaus.com Beichte #00040119 vom 28.07.2017 um 23:09:28 Uhr in Wolfsburg (12 Kommentare).

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Laktoseintoleranz und ihre Symptome

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Peinlichkeit Ekel Ex Thun

Mein damaliger Freund und ich waren vor Jahren in Thun in der Schweiz unterwegs. Er verträgt Milchprodukte nicht so gut. Das war mir aber damals nicht richtig bewusst - bis zu diesem Tag. Wir gingen Richtung See und dort hat es keine Toiletten. Da musste er laut furzen und rannte Richtung Busch. Ab da realisierte ich, dass der Furz mit Nachgeburt verbunden war. Jetzt kommt die Beichte. Der Busch befand sich gleich neben einem Spielplatz, der gut besucht war. Als er sein Geschäft beendet hatte, kam er mit Beweisspuren am Bein zurück. Das Bein reinigte er am Wasser. Wenn ich zurückblicke, hoffe ich, dass kein kleines Kind das Geschenk entdeckt hat. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich nichts gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040116 vom 27.07.2017 um 23:54:16 Uhr in Thun (7 Kommentare).

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