Richtig lügen fürs WG-Zimmer

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Lügen

Ich (w) war vor einem Jahr dringend auf der Suche nach einem WG-Zimmer und habe eine Frau kennengelernt, die zufällig gerade ein Zimmer zu vermieten hatte. Sie ist eine typische linkspolitische Queerfeministin mit bunten Haaren, die den ganzen Tag etwas von Ableismus, White Privilege und dem bösen Patriarchat schwafelt. Ein typischer Social Justice Warrior eben. Da ich das Zimmer wirklich dringend brauchte, lud ich sie auf einen Drink ein und erzählte ihr dann, dass ich von bösen weißen Männern unterdrückt werde, mich als Genderqueer/Non-binary identifiziere, wie schlimm der Sexismus in der Gesellschaft ist und dass ich mich in meiner Freizeit gerne mit einem "Refugees welcome"-T-Shirt an den Bahnhof stelle. Sie war begeistert davon und gab mir schon nach wenigen Tagen den Mietvertrag.<br /> <br /> Was sie nicht weiß: In Wirklichkeit finde ich diesen ganzen Dritte-Welle-Feminismus dämlich und unnötig. Ich habe mich als Frau noch nie unterdrückt gefühlt und deren erfundenen First-World-Problems gehen mir am Arsch vorbei. Den Genderwahn finde ich auch lächerlich. Es gibt nur zwei Geschlechter und alles andere ist dämliche Spinnerei. Insgesamt verachte ich diese ganze Bewegung und ich wähle die AfD, weil ich die Flüchtlingspolitik kritisch sehe. Ich beichte, dass ich meine Prinzipien verleugnet habe. Aber ich brauchte dringend das Zimmer!

Beichthaus.com Beichte #00040588 vom 03.11.2017 um 20:20:15 Uhr (23 Kommentare).

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Einhörner sind böse!

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Hass Tiere Gesellschaft Wiesbaden

Einhörner sind böse!
Es gibt viele Dinge, die ich (m/26) hasse, Männer, die einen Dutt tragen zum Beispiel. Aber es gibt etwas, das hasse ich besonders und zwar sind es Einhörner. Seit zwei verfluchten Jahren sind diese widerwärtigen Kreaturen im Trend und ich kann die gehörnten Pferde, denn nichts anderes sind sie, nicht mehr ertragen. Egal, in welchem Laden ich bin, überall starrt mich ein ekelerregendes Einhorn an. Es gibt Einhorn-Kondome, Einhorn-Nudeln, Einhorn-Bratwurst, Einhorn-Klopapier, damit man sich auch beim Abwischen des Arsches magisch fühlt, Einhorn-Shampoo, alles ist mit diesen abartigen Figuren vollgestopft. Man muss nur ein Einhorn auf ein Produkt klatschen und schon kaufen diese Zombies den billig produzierten Müll! <br /> <br /> Auch in meiner Umgebung höre ich oft den grenzdebilen Satz: „Ich bin ein Einhorn!“, nein, du bist ein ignorantes Subjekt, welches alles macht, was die anderen auch machen und denkt, individuell, witzig und charmant zu sein. Ich bin der Meinung, dass Einhörner verboten gehören, niemand braucht ein Pferd mit einem pinken Horn auf der Stirn, welches wie ein Dildo aussieht. Ich verachte Einhörner und wäre ich ein Diktator, würden alle Produkte, auf denen ein Einhorn ist, von der Bildfläche verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00040587 vom 03.11.2017 um 20:12:48 Uhr in Wiesbaden (20 Kommentare).

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Exhibitionist im Zug

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Fetisch Mannheim

Ich bin einfach zu gerne nackt. Ich bin bekennender Exhibitionist und ziehe mich gerne vor anderen Leuten aus um mir einen runterzuholen. Meistens im Zug, aber jetzt habe ich mir ein Auto gekauft und fahre daher leider nicht mehr regelmäßig. Meistens betrinke ich mich davor, damit ich mehr Mut aufbringen kann, aber es ist einfach geil, wenn mich jemand dabei sieht. Ich fühle mich schlecht deshalb, weil ich irgendwie das Gefühl habe ich betrüge damit auch meine Freundin, aber der Zwang ist einfach so groß und ich habe auch kein Interesse an einer psychologischen Betreuung. Ich möchte niemandem schaden und nähere mich niemandem, sobald die Möglichkeit besteht, dass Kinder mich sehen, lasse ich das bleiben, das geht gar nicht. Aber mein Schamgefühl ist halt nicht sonderlich ausgeprägt. Ich hoffe, dass ich irgendwann die Stärke bekomme damit aufzuhören und nicht mehr mit der Angst leben zu müssen, diese Dummheit weiter zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00040585 vom 03.11.2017 um 18:58:09 Uhr in Mannheim (9 Kommentare).

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Saures an Halloween

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Boshaftigkeit Dummheit Gesellschaft Kinder Hamm

Ich finde dieses Süßigkeiten-Sammeln an Halloween ja ganz süß, aber manche Sachen gehen zu weit. An Halloween waren wir nicht zu Hause, sondern bei meinen Schwiegereltern. Als wir nach Hause kamen, ist mir direkt etwas aufgefallen: Unsere Seite des Hauses (Doppelhälfte) mit weißen Klinken, war vorgeworfen mit Eiern. Die Haustür war vollgeworfen, sogar im Briefkasten waren Eier zerschlagen worden. An der Tür hing ein Zettel: "Süßes ODER Saures. Wer nicht aufmacht, wird bestraft." Wir haben die Polizei gerufen und Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt erstattet. In der Zeitung habe ich einen Artikel aufgegeben, der Samstag gedruckt wird, vielleicht werden die Eltern der Täter darauf aufmerksam... Winer Mutter muss doch aufgefallen sein, dass ihr ein, zwei Eierkartons aus dem Kühlschrank fehlen... Wir haben uns vorgenommen, eine Sicherheitskamera zu installieren. Entweder werden zukünftig solche Typen zu viel Schiss haben, mit dem Ding mit Eiern zu werfen, oder wir werden die Täter direkt sehen können.

Beichthaus.com Beichte #00040575 vom 02.11.2017 um 08:19:42 Uhr in Hamm (19 Kommentare).

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“Beichte

Halloween in einem einsamen Bungalow

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Holland

Wieder einmal war es Halloween - einer meiner verhasstesten Tage. Um den nervigen Kids zu entgehen, buchten meine Frau und ich einen kleinen Bungalow bei unseren holländischen Nachbarn für ein paar Tage. Es kam der 31. Oktober und es wurde Abend: kein Kind in Sicht. Wir hatten extra drauf geachtet, weit abgelegen zu wohnen. Der Abend wurde später und später und wir saßen gemütlich vorm Kamin und waren dabei, uns langsam zu entkleiden, als es um 21.30 Uhr klingelte. Ich spürte schon den Hass in mir und tatsächlich war es ein blödes Balg, das nach Süßem oder Saures verlangte. Keine Ahnung, wie sich das Kind sich zum Bungalow verirrt hatte und vor allem um diese Uhrzeit, aber mich überfiel eine unbändige Wut. Ich beichte, dass es kindisch war, aber ich ärgerte mich dermaßen, dass ich dem Kind zuckersüß ins Gesicht lächelte und behauptete, ich würde etwas holen. Natürlich hatten wir keine Süßigkeiten da. Was wir allerdings da hatten, war eine leere Keksschachtel aus Pappe, die ich aus dem Müll fischte und allen möglichen Hausrat und Müll reinstopfte. Plastikmüllbeutel, Spülmaschinentabs, eine Packung Streichhölzer, ein trockenes Brötchen.<br /> <br /> Ich ging zur Tür und meinte bedauernd, dass ich leider nur noch Kekse hätte - ob es okay wäre, wenn ich sie in die Tüte schütten würde. Hätte nicht gedacht, dass die kleine Landplage dazu ja sagt. Trotz der offenen Lebensmittel zwischen den anderen Dingen im Beutel. Die Gier war anscheinend größer als der Verstand. Es freute mich umso mehr, es dieser Nervensäge heimzuzahlen. Ich schüttete also den Unrat eilig in seine komische Papiertüte, die ich mit zwei Fingern etwas zuhielt, damit er nicht sehen konnte, was ich reinschütte. Außerdem lenkte ich ihn ab und fragte ihn, ob er schon viel gesammelt hätte. Nach diesem taktischen Smalltalk bedankte er sich artig, ohne in die Tüte zu sehen, und ich schloss die Tür hastig. Ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen, als er den Müll zu Hause oder vielleicht schon unterwegs entdeckte. Diese Nervensäge klingelt bestimmt nicht mehr bei mir.

Beichthaus.com Beichte #00040572 vom 02.11.2017 um 01:31:06 Uhr in Holland (19 Kommentare).

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