Du tanzt wie ein kleiner Hurensohn

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Karlsbad

Ich muss beichten, dass ich die letzten drei Monate nun fast alle Drogen einmal ausprobiert habe. Nur mein bester Freund weiß davon. Eigentlich war ich nur der gelegentliche Weed Raucher. Doch ich wollte unbedingt mal viele andere Drogen ausprobieren. Selbstverständlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030079 vom 06.07.2012 um 10:56:00 Uhr in Karlsbad (38 Kommentare).

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Plastik verbrannt

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Dummheit Vandalismus Ungerechtigkeit Falschheit Schule

Damals in der 7. Klasse der Gesamtschule hatte ich meine rebellische Phase und wollte mir von nichts und niemandem etwas sagen lassen, bis dann eines Tages ein Kollege ein Feuerzeug dabei hatte. Uns fiel dann auch direkt eine Verwendungsmöglichkeit ein. Wir rannten direkt auf die Schultoilette und zündeten eine Toilettenrolle nach der anderen an. Es machte uns soviel Spaß und wir konnten einfach nicht aufhören. Leider bemerkten wir erst zu spät dass unsere Billigtoiletten nur Plastikbrillen hatten. Direkt schmolz das schwarze Plastik. Game Over für den Lokus, der Feuermelder ging an und wir machten uns aus dem Staub. Jedoch wurden wir gesehen und prompt folgte eine durchsage und wir wurden ins Direktorzimmer beordert. Vor lauter Angst schoben wir die Schuld auf ältere Kinder, welche wir nicht mochten, da diese uns jeden Tag provozierten und ärgerten. Zu deren Nachteil waren diese bereits schulbekannt und an unserer Aussage kamen auch wunderlicherweise keine Zweifel auf. Da diese Kinder uns auch noch drohten wurden sie umgehend der Schule verwiesen. Mein Tag war gerettet.

Beichthaus.com Beichte #00030075 vom 04.07.2012 um 21:05:26 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Straßenbau

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Kollegen

Ich (m/22) habe letztes Jahr vor meinem Studium 3 Monate als Hilfskraft in einem mittelständischen Straßenbauunternehmen gearbeitet. An meinem ersten Tag lernte ich einen Kollegen in meinem Alter kennen, mit dem ich mich beim Arbeiten etwas unterhielt und er schien auch sehr offen und nett zu sein. Am gleichen Abend meines ersten Arbeitstages rief mich ein sehr guter Freund an, der mich in diesen Job gebracht hatte und dort schon seine Ausbildung abgeschlossen hat. Er erzählte mir, dass dieser Typ, mit der ich zusammen gearbeitet habe, bei den anderen Kollegen über mich herzog. Ich würde jeden Tag kiffen und wäre faul, er hätte fast alles alleine gemacht. Tatsächlich hatte er mich gefragt, ob ich denn schon mal gekifft habe und ich bejahte, dass ich vor etwa 2 Jahren öfter mal geraucht habe, aber mittlerweile nicht mehr. Zudem war er der faule, der mich die offensichtlich schweren arbeiten machen ließ, dabei nicht einmal half und sogar zwischenzeitlich zum Metzger ging, um sich drei Mettbrötchen zu holen. Mein Freund erzählte mir aber außerdem, dass er sowieso bei fast jedem in der Firma aufgrund seiner Lügen, seiner Faul- und Dummheit unten durch sei.
Also machte ich mir nichts daraus und arbeitete die nächsten Tage so gut ich konnte weiter und habe mir dadurch auch recht schnell den Respekt der meisten dort verdient. Dieser Asoziale konnte nicht gefeuert werden, weil sein Vater der Meister des Unternehmens war (ein guter) und dieser bei der Kündigung seines Sohnes drohte, ebenfalls zu gehen.
So behandelte ich den Jungen ganz normal und ließ mir nicht anmerken, was ich von ihm hielt, obwohl er zwischendurch sogar noch mehr Lügen über mich verbreitete, vielleicht aus Neid oder sonst etwas. Ich habe zwar schon öfter unangenehme Kollegen bei meinen Nebenjobs gehabt, aber nie so einen. Das grenzte schon ans kriminelle, da er sogar verbreitete ich hätte mit dem Radlader (sowas ähnliches wie ein Bagger) Zinnkästen (Gullis) mutwillig zerstört und gesagt, dass wir so hier länger arbeiten können, weil es ja eine sehr angenehme Baustelle hier war, im Vergleich zu anderen.


Glücklicherweise glaubte ihm auch das keiner, der schon mit mir zusammen gearbeitet hat und es ja noch andere hätten mitbekommen müssen. Ich war mächtig angefressen, aber wollte keinen Ärger auslösen und blieb, wie immer, freundlich und unauffällig ihm gegenüber und lästerte auch nicht über ihn. Er wusste ja nicht, dass er diese Geschichten über mich auch im Beisein eines guten Freundes von mir zum Besten gab, der mir alles bis ins Detail erzählte. Nach mehreren kleinen und einer richtig üblen Aktion seinerseits, bei der ich mir den Fuß fast gebrochen hätte, war es mir dann zu viel. Also beschloss ich zu handeln und überlegte mir was richtig gemeines. Ich wusste, dass er schon zwei Abmahnungen bekommen hat und wollte ihm dann absichtlich die dritte und somit die Kündigung verpassen.


Eine Woche später bediente er eine Art Rüttelplatte zum verdichten des Erdbodens (das Teil wiegt bestimmt mehr als 2 Tonnen und wird per Fernbedienung gesteuert) und ließ mich dann auch zum ersten mal mit dem Gerät arbeiten.
Er sagte dann nachdem ich verdichtet habe, ich solle es ausstellen und das Gerät einfach stehen lassen. Ich sagte noch: "Jo, alles klar." Ich bin dann aber mit angeschalteter Rüttelfunktion auf die Straße gefahren. Natürlich brach nicht nur die Kante, sondern ein großer Teil des Asphalts mit langen rissen etwa 3 Meter lang ein. Das bedeutete dann natürlich, dass ein recht großer Teil des noch "guten Asphalts" auch erneuert werden musste und einige Stunden mehr Arbeit und Material, dass beim Auftraggeber (Der Stadt) nicht in Rechnung gestellt werden konnte. Der Vorarbeiter (Polier, mit dem ich nun schon öfter zusammen gearbeitet habe und mit dem ich mich gut verstand) machte mich nicht direkt dafür verantwortlich, weil ich ihm erzählte, der Asoziale hätte gesagt ich soll das machen, weil wir den Teil auch noch neu asphaltieren müssten, wahrscheinlich weil er mir wieder mal nur Ärger machen wollte.


Die Verwunderung, Aufregung und Beleidigungen des Asozialen waren ziemlich extrem, wenn kein anderer gerade in der Nähe war und er beteuerte seine Unschuld bei den anderen. Das freute mich aber und ich sagte ihm auch direkt, dass er das von seinen vielen Lügen über mich nicht anders verdient und ich ihm eine Abmahnung wünsche. Ich sollte noch am gleichen Tag nach Feierabend mit dem Opfer meiner Lüge zum Chef ins Büro gehen. Ich erzählte dem Chef schauspielerisch die gelogene Geschichte, der andere ihm seine und ich durfte danach nach Hause gehen. Also, ich durfte weiter dort arbeiten, da mir offensichtlich mehr Vertrauen als ihm geschenkt wurde und er erhielt seine dritte Abmahnung und war nun arbeitslos. Sein Vater ist dort geblieben und arbeitet auch heute noch dort. Ich Nachhinein tut es mir für den finanziellen Verlust (der zum Glück nicht so teuer war) des Unternehmens Leid und hätte vielleicht eine bessere Lösung finden sollen, die nicht dem unternehmen schadete.

Beichthaus.com Beichte #00030063 vom 24.06.2012 um 15:14:08 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von Reg12
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Die einzig wahre Liebe

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Lügen Falschheit Begehrlichkeit Liebe München

Ich (m/30) habe vor drei Jahren zufällig und auf absurden Wege ein sehr nettes 17jähriges Mädel kennengelernt. Aus ein paar netten Gesprächen wurden stundenlange tiefgehende Gespräche bis tief in die Nacht. Meistens nur unterbrochen durch unsere Pflichten und das damit einhergehende frühe zu-Bett-gehen. Ein paar Wochen später fanden wir Zeit für ein gemeinsames Treffen und saßen in einem kleinem Café in München, es war früher Abend und die Sonne fiel auf ihr Gesicht, das in dem Moment aussah wie glänzendes Gold, da wurde mir bewusst wie wunderhübsch sie ist. Kurze Zeit später gingen wir ins Kino und schauten Pixars "Oben" an, während der Reklame bewarfen wir uns mit Popcorn, blödelten rum, usw.
Ich griff ihre Hand und hielt sie fest und der Film begann, jeder der den Film kennt, kennt die tragische liebevolle Geschichte am Anfang. Während dieser Szenen wurde der Griff ihrer (und meiner Hand) immer fester. Als der Anfang vorüber ging und wieder lustigere Szenen kamen bemerkte ich wie schwitzig meine Pfote war, ich lies ihre Hand los und wollte sie abwischen.
In dem Moment ergriff sie meine Hand, drückte sie an ihre Brust, wir schauten uns in die Augen und küssten uns. Ich wusste in dem Moment, dass ich nie wieder jemand anderen lieben werde und das mein Herz nur noch für sie schlägt.
Leider sollte es nicht so sein und sie trennte sich von mir nur wenige Wochen später. Soweit ich mitbekommen habe, hat ihr komplettes soziales Umfeld gegen mich auf sie eingewirkt, da ich ja zu alt gewesen sei und sie sich nicht hätte amüsieren können.


Ich habe sie seit dem jede Nacht in meinen Träumen gesehen, bin aufgewacht und habe mich einfach nur noch danach gesehnt wieder zu schlafen, da ich wusste dass ich dann wieder bei ihr bin. Ich wollte nie der stalkende Freak sein, also habe ich ihre Entscheidung nach ein paar Kontaktversuchen akzeptiert. Mit ihr ist ein Teil in mir gestorben, den ich davor nie kannte, aber mir jeden Tag aufs neue klar machte, wie leer ich mich ohne sie fühle. Ob ich gesündigt habe oder ein schlechter Mensch bin? Ja, denn ich habe anderen Frauen gesagt ich würde sie lieben und das war gelogen. Ich habe nur einmal geliebt, und selbst wenn ich das nie wieder erfahren sollte, ich liebe sie immer noch und werde sie bis zum ende aller Tage lieben und wünsche mir von ganzen Herzen das sie glücklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00030053 vom 18.06.2012 um 17:32:00 Uhr in München (34 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Meine Haare sind mein Kapital

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Unreinlichkeit Ignoranz Gesundheit Tiere

Ich bin weiblich, 24 Jahre alt und habe Albinismus. Meine fast schneeweißen Haare sind über 1m lang und sehr voll, aber fein. Ich habe früher kleinere Haarmodeljobs gehabt und bin wahnsinnig stolz auf meine außergewöhnliche Haarpracht. Ich bin nicht besonders zufrieden mit meinem Aussehen, obwohl man mir sagt, dass ich sehr hübsch sei, doch leider habe ich kein allzu großes Selbstbewusstsein - wohl auch, weil ich oft wegen meines Albinismus gemobbt wurde.
Es vergeht kein Tag, an dem ich kein Kompliment für meine Haare bekomme. Erst heute in der Uni wurde ich von zwei mir unbekannten Kommilitonen darauf angesprochen. Feengleich sähe ich aus, wie ein Mensch von einem anderen Stern. Ich liebe meine Haare, wie sie glitzernd meinen Rücken hinabfließen und alle Blicke auf sich ziehen. Meine Haare sind mein Kapital, Quelle meines Selbstwerts. Sie sind so lang und gesund. Ich verwende viel Zeit für ihre Pflege, habe sie nie gefärbt oder mehr als die Spitzen geschnitten, benutze keinen Föhn und niemals Silikonprodukte.


Hiermit beichte ich, dass ich mich vor sechs Jahren bei einem freiwilligen sozialen Jahr in der Grundschule mit Läusen angesteckt habe, die ich bis heute nicht losgeworden bin. Ich habe jedes auf dem Markt verfügbare Mittel ausprobiert und mich an die Anleitungen gehalten, ich habe einen teuren elektrischen Läusekamm gekauft, alle Hausmittel wie Olivenöl versucht und mich unzählige Male ärztlich beraten lassen - aufgrund der Haarlänge werde ich sie einfach nicht los. Ich versuche, den Befall in Schach zu halten, indem ich täglich ein Läuseshampoo auf Kokosölbasis verwende, meine Haare mit einem Nissenkamm bürste und einmal wöchentlich ein insektizidhaltiges Produkt verwende, um die Biester zu töten. Sie kommen immer wieder. Ich weiß, die einzige Möglichkeit die Läuse loszuwerden wäre ein Kurzhaarschnitt, doch ich bringe es nicht übers Herz, meine wundervollen Haare abzuschneiden. Ich würde auf einen Schlag das verlieren, was mir an meinem Körper am wertvollsten ist, das einzige, was ich wirklich an ihm liebe. Niemand auf dieser Welt hat wohl Haare wie ich, sie machen mich zu etwas Besonderem.


Also versuche ich, die Zahl der Plagegeister so gering wie möglich zu halten. Ich passe höllisch auf, niemanden anzustecken - kein Mensch schläft je bei mir, ich sauge täglich und verwende Anti-Läuse-Waschmittel, umarme niemanden und halte einen gewissen Sicherheitsabstand. Noch nie hat jemand mein Geheimnis bemerkt. Ich bin verzweifelt und schäme mich - und hiermit schwöre ich, dass ich, sollte mir je ein Mensch in meinem nahen Umfeld erzählen, dass er sich irgendwo Läuse eingefangen habe, mir eine Glatze rasieren und alles beichten werde. Längst habe ich die Hoffnung aufgegeben, der Plage Herr zu werden. Und doch kann ich mich nicht von meinen Haaren trennen, so erbärmlich es ist.

Beichthaus.com Beichte #00030030 vom 04.06.2012 um 16:40:51 Uhr (55 Kommentare).

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