So überlebt man ohne Menschen!

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Zwang Engherzigkeit Gesellschaft

Ich (m/28) träume sehr oft davon, dass von einem Tag auf den anderen einfach alle Menschen auf dem Planeten verschwinden und nur noch ich übrig bleibe. Ich verschwende unglaublich viel Lebenszeit für solch einen Irrwitzigen Tagtraum. Ich verbringe manchmal ganze Stunden damit zu planen, was ich dann tun würde. Wie ich mich versorgen würde und vieles mehr. Ich habe sehr viel über Solartechnik gelernt, immerhin wird der Strom nach einigen wenigen Tagen ausgehen. In meinem Kopf existiert schon ein genauer Plan was zu tun ist, wenn ich mal aufwache und alle Menschen weg sind. Zunächst würde ich zur Tankstelle fahren und dort mein Auto füllen sowie alle Kanister, die ich dort finden kann, auffüllen. Danach werden so viele Kanister wie möglich besorgt, dazu ein kleiner Laster und dann wird so viel Sprit wie möglich in Kanister abgefüllt. Ich habe sogar bei unserem Baumarkt schon geschaut, wie viele Kanister dort auf Lager sind, die ich dann für Benzin und Diesel nutzen kann. Danach werden so viele frische Lebensmittel (Fleisch etc.) wie möglich eingefroren. Hier bin ich noch am Überlegen, wie ich das logistisch am Besten anstelle - wo ich das Fleisch einfriere, immerhin müssen die Kühltruhen nach ein paar Tagen über Generatoren versorgt werden.

Die ersten 2-3 Jahre wären sehr einfach, hier kann man viel über Generatoren am Laufen halten, wenn man genug Benzin gezapft hat, solange der Strom noch läuft. Zu Essen gäbe es dann erst mal genug - Tiefkühlgerichte und Ähnliches. Nach ein paar Jahren wird das Benzin aber schlecht und zündet nicht mehr, man muss dann auf Solartechnik ausweichen, wodurch man aber vermutlich nur noch das nötigste bei Bedarf wird betreiben können. Heizlüfter im Winter bei Nacht werden dann schon schwerer, hier muss man ein Netz aufbauen, mit vielen kombinierten Akkus. Dann muss man sich auch Gedanken über die Selbstversorgung machen, Jagen und Tiere ausnehmen, Nahrung anbauen und genug Vorräte für den Winter haben. Die medizinische Versorgung wird schwer, bei vielen Dingen kann man sich ja selbst diagnostizieren und behandeln, aber was wenn man wirklich mal etwas Ernsteres bekommt? Oder was bei Zahnschmerzen? Und schon bin ich wieder drin im Tagtraum und meinem Plan, was getan wird, wenn die Menschen dann mal weg sind.

Beichthaus.com Beichte #00040832 vom 30.12.2017 um 23:51:04 Uhr (28 Kommentare).

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Stinker in der Öffentlichkeit

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Ekel Schamlosigkeit Gesellschaft Karlsruhe

Ich habe Spaß daran, in der Öffentlichkeit absichtlich zu furzen. Immer wenn ich in der Stadt bin - beim Einkaufen im Supermarkt oder in anderen Läden, setze ich mich absichtlich Situationen aus, in welchen viele Menschen auf einem Fleck sind. Nur um dann lautlos aber heftig stinkend zu furzen. Ich mag es total, die Reaktionen der Menschen zu sehen und erfreue mich auch an dem Gestank. Oftmals mache ich dann auf subtile Art und Weise andere Leute dafür verantwortlich. Das klappt auch immer und freut mich dann richtig. Wenn ich an einem Morgen weiß, dass ich nachmittags in die Stadt muss, esse ich manchmal morgens ein besonderes Müsli, wodurch ich immer höllische Blähungen bekomme. Ich habe zwar richtig Spaß daran, aber ich weiß, dass das falsch und ekelhaft ist. Trotzdem kann ich nicht damit aufhören, weil es mir einfach Befriedigung verschafft.

Beichthaus.com Beichte #00040797 vom 20.12.2017 um 21:17:33 Uhr in Karlsruhe (7 Kommentare).

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Die Würdigung der deutschen Sprache!

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Verzweiflung Dummheit Gesellschaft

Ich hasse Leute, die die deutsche Sprache ins Lächerliche ziehen. Dabei meine ich vor allem diese "iz"-Leute, die meinen sie wären hip und cool und dann durch pseudointelligente Sätze versuchen, die fehlende Hirnmasse zu vertuschen. Verdammt nochmal, es heißt "ist"! Schlimm genug, dass ich mit meiner Frau "shoppen" gehen muss, von einem "Meeting" zum nächsten renne und am Wochenende irgendein Event ansteht. E- was? Ich kenne nur Advent! Aber "ist" bleibt hier gefälligst "ist"! Ich beichte, dass ich mit jedem dieser "iz"-Menschen gerne mal ein "Brainstorming" veranstalten würde!

Beichthaus.com Beichte #00040788 vom 19.12.2017 um 08:04:57 Uhr (25 Kommentare).

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Eine emotionslose Hülle

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Aggression Boshaftigkeit Gesellschaft Falschheit

Meine Eltern waren beide erfolgreiche Unternehmer, aber schlimmste Narzissten. Echte Liebe gab es nicht. Dafür massive Manipulation, seelische sadistische Gewalt, Hass und Vernachlässigung - lebenslang. An Geld hat es in unserer Familie nie gemangelt - sonst an allem. Meine Eltern sind beide sadistische Monster. Meine Geschwister und ich sind regelrecht menschlich entartet. Ich (w) habe bis heute Karriere gemacht und eine Firma mit Mitarbeitern und Auszubildenden, beruflich läuft es fantastisch, ich verdiene viel Geld und stehe mitten im Leben. Im Herzen aber bin ich ein abgrundtief bösartiger Mensch - nur niemand weiß es. Mitgefühl kenne ich nicht. Die Menschen um mich herum lieben mich und wir verstehen uns sehr gut. Ich werde oft eingeladen und habe einen großen Freundeskreis.

Zwar spiele ich glaubhaft seit Jahren unterschiedlichste Emotionen (intellektuell weiß ich, wann welche angemessen ist), aber innerlich interessieren mich Menschen absolut nicht. Ich bin nur eine Hülle. Würde einer meiner engsten Freunde/Familie oder auch Fremdes sterbend im Rinnstein liegen, ich könnte lachend über seinen Körper schreiten und es wäre mir völlig egal. Wenn ich gefolterte Kinder im Fernsehen sehe, muss ich oft richtig lachen und finde das unterhaltsam. Menschen sind für mich nur Objekte und ob sie leben oder sterben ist für mich völlig abstrakt. Da ich weiß, dass all das gesellschaftlich verachtet wird, weiß niemand wie es in mir aussieht. Ich habe gegen sämtliche Mitmenschen vom Neugeborenen bis Rentner massive Aggressionen, tiefste Verachtung und wünsche jedem das Schlimmste, während ich völlig normal durch diese Gesellschaft wandele und niemand es bemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00040781 vom 18.12.2017 um 00:16:25 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Schwarze Kinder mit Hundeblick

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Engherzigkeit Geiz Gesellschaft

Ich (m/23) hasse die fünfminütigen Werbespots, in denen Kinder in Afrika gezeigt werden und eine nervige Stimme über das traurige Schicksal der Kinder berichtet, im Anschluss kommt dann die dreiste Forderung, doch bitte fünf, zehn oder sogar zwanzig Euro pro Monat zu spenden. Das Geld, welches für den Werbespot verwendet wurde, hätte auch problemlos gespendet werden können, zumal die Spenden ohnehin nicht an die hungernden Menschen vergeben werden. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit werden alle dazu aufgefordert, Geld an Menschen in Afrika zu spenden und dann auch noch pro Monat. Denn den meisten Menschen ist es sowieso egal - hauptsache, man hat wieder den Schein bewahrt.

Dreist ist auch, dass Kinder dazu benutzt werden, um auch schön viel Mitleid zu bekommen. Diese Kinder gehen mir mittlerweile auf die Nerven, obwohl sie nichts dafür können, aber ich rege mich jedes Mal auf, wenn mich wieder ein schwarzes Kind mit Hundeblick empfängt, während im Hintergrund ganz subtil vermittelt wird, dass man wie ein König lebt, wenn man keine schwarze Ashanti ist. Ich beichte, dass ich wohl ein Arschloch bin. Ich gebe offen zu, dass mir die Lage in Afrika ziemlich egal ist und ich mir lieber mit zwanzig Euro den Hintern abwischen würde, statt sie an dubiose Organisationen zu spenden.

Beichthaus.com Beichte #00040771 vom 15.12.2017 um 22:58:18 Uhr (22 Kommentare).

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