Reaktorbrand

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Dummheit Hochmut Lügen Polizei

Vor circa 5 Jahren hat sich mein bester Kumpel ein Megaphon über das Internet bestellt. Er hatte es in erster Linie fürs Stadion gekauft. Es war nicht so ein kleines Anfängerteil, sondern ein richtig Großes mit extra Sirenen Modus, der einer Polizeisirene sowohl in Lautstärke, als auch im Klang sehr nahe kam. Ich traf mich noch mit einem anderen Freund bei ihm und wir entschlossen uns also für das Teil Batterien zu kaufen, um es ein wenig auszuprobieren. Gesagt getan, die Batterien waren gekauft, schnell eingebaut und siehe da: Das Megaphon funktionierte einwandfrei! Wir testeten die Lautstärke und die Reichweite zunächst vorsichtig auf einem Feldweg, indem wir mehrere hundert Meter weit auseinandergingen und uns gegenseitig zuriefen. Das Teil hatte wirklich eine wahnsinnige Reichweite.
Da wir damals noch minderjährig waren und daher keinen Führerschein besaßen, waren wir grundsätzlich mit dem Fahrrad unterwegs, wie auch an diesem Tag. Wir nahmen uns also das Megaphon, und fuhren ein bisschen durch unser 3.000-Einwohner-Dorf. Irgendwann kam ich auf die Idee beim Fahren einfach mal die Sirenen anzuschalten und das Megaphon in alle Richtungen zu halten, sodass es wirklich für jeden zu hören war. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Da wir direkt im Nachbarort ein Atomkraftwerk haben, kam mir spontan die Idee den Satz: "Achtung, Achtung! Im Atomkraftwerk hat es einen Reaktorbrand gegeben. Bitte schließen Sie Fenster und Türen und folgen Sie weiteren Anweisungen." durch das Megaphon in monotoner Stimme durchzurufen. Das ganze wiederholte ich auf dem Weg durch die Straßen 3-4 mal und dachte mir nichts weiter dabei.


Wir bekamen schließlich Hunger und da im Nachbarort auch ein Supermarkt war, entschlossen wir uns mit dem Rad rüberzufahren und etwas zu essen zu kaufen. Der Fahrradweg führt über eine Art Damm ins nächste Dorf. Als wir ungefähr auf halbem Weg waren, kam uns auf dem Fahrradweg ein graues Auto entgegen. Ich hatte das Megaphon noch immer in der Hand. Als wir gerade vorbei fahren wollten, stiegen zwei recht schlecht gelaunte Männer aus, die sich schnell mit Ausweisen als Polizisten zu erkennen gaben. Als ich mich nun umdrehte, sah ich, dass auch mittlerweile hinter uns mehrere Polizisten standen. Es kam zum üblichen Spiel: Guter Bulle - Böser Bulle. Der eine machte auf furchtbar wütend, der andere hingegen zeigte teilweise Verständnis für diesen dummen Streich. Das Ende vom Lied war, dass die Polizisten das Megaphon zu den Eltern von meinem Kumpel brachten, der auch eine Menge Ärger bekam. Ich hingegen wurde verschont, meine Eltern wissen bis heute nichts von dem Vorfall. Wenn ich mir heute überlege, welche Konsequenzen diese Aktion hätte haben können, bekomme ich immer wieder ein schlechtes Gewissen. Man stelle sich nur vor, eine ältere Dame oder ein älterer Herr hätte eine Panikattacke nach meinem Alarm bekommen. Jedenfalls bin ich froh, dass nichts weiter passiert ist und wir auch nicht weiter bestraft worden sind.

Beichthaus.com Beichte #00029487 vom 03.11.2011 um 23:59:18 Uhr (15 Kommentare).

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Spießrutenlauf

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Drogen Dummheit Lügen Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (m/25) möchte eine Sache beichten, die mir vor 2 Wochen passiert ist. Ich war mit Kollegen unterwegs. Wir haben einiges getrunken und waren gut gelaunt. Einer meiner Freunde bot mir im Laufe des Abends eine Substanz an die wie Cannabis wirken sollte. Da ich in […]
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Beichthaus.com Beichte #00029485 vom 03.11.2011 um 11:56:35 Uhr in Stuttgart (24 Kommentare).

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“Beichte

Herr Hauptkommissar

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Dummheit Falschheit Telefon Kinder Polizei Chemnitz

Als Kind habe ich gerne mit Freunden Telefonstreiche gemacht. Dabei waren wir immer ziemlich kreativ und haben den Leuten ganze Märchen aufgetischt. Mit 14 oder 15 habe ich dann ein Telefonat geführt, welches ich bis heute bereue und danach habe ich auch nie wieder Telefonscherze gemacht. Wie folgt lief das Telefonat ab: Ich habe wie immer zufällig eine Telefonnummer aus dem Telefonbuch gewählt und eine Männerstimme (schätzungsweise zwischen 30 und 40 Jahre) war am Apparat. Ich gab mich als Polizeibeamter aus und konfrontierte den Mann mit der Tatsache, er hätte zuvor angerufen und einen Überfall gemeldet, aber vergessen den Ort des Geschehens mitzuteilen. Der Mann bestritt das Ganze natürlich und ich wies ihn darauf hin, dass Falschaussagen eine Straftat sind. Auf die Frage wie ich denn auf seine Nummer käme, erzählte ich ihm das alle Anrufe in der Zentrale aufgezeichnet werden inkl. Telefonnummer, so dass eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Nach einigen weiteren Wortgefechten, bei denen der Mann mehrmals nachfragte ob ich ihn verarschen will, geriet dieser vollkommen in Rage und fing an zu beleidigen bis er plötzlich den Hörer auflegte. Ich hatte mich mittlerweile so in meine Rolle hineingesteigert, dass ich das Ende des Gespräches so nicht akzeptieren konnte.


Ich rief den Mann erneut an und bezichtigte ihn der Beamtenbeleidigung, was zu hohen Geldstrafen führt. Mittlerweile hat ich das Gespräch vollkommen unter meiner Kontrolle und konnte dem Mann sogar einreden, dass ich über 40 wäre und ich es nicht nachvollziehen kann, wie der Gutste darauf käme, dass es sich um einen Jungenstreich handelte. Ich wies nochmals auf alles hin für was sich der Herr jetzt zu verantworten hätte und plötzlich wurde er immer kleinlauter. Er fing an sich mehrmalig zu entschuldigen. Er duzte mich sogar einmal und entschuldigte sich sofort reumütig mit dem Satzende "Herr Hauptkommissar". Seine Stimmung schlug auch allmählich in ein leichtes verzweifeltes Winseln um. Ich hatte ihn vollkommen gebrochen. Was mir im ersten Moment ein unglaubliches Gefühl von Stärke gab, sollte alsbald ins komplette Gegenteil umschlagen. Den im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass der Mann im Nebenzimmer ein schwerkrankes Kind liegen hatte und er sich trotz des Weinen des Kleinkindes erst nach einigen Minuten getraut hatte bei mir nachzufragen, ob er mal kurz nach seinem kranken Kind schauen dürfte. Ich hab das Ganze natürlich sofort bejaht und ab dem Moment war mir ganz anders zumute. Das Gefühl der Stärke wandelte sich schnell in ein sehr schlechtes Gewissen. Nachdem der Mann wieder am Hörer war, versicherte ich ihm, dass der Fall noch einmal im Detail geprüft wird und man sich in der nächsten Woche nochmal melden würde, falls der Fall nicht geklärt werden kann. Es gab natürlich kein zweiten Anruf mehr, aber das Wissen, dass Dinge die als Spaß beginnen schnell ernste Konsequenzen entwickeln können.

Beichthaus.com Beichte #00029374 vom 19.09.2011 um 18:40:49 Uhr in 09127 Chemnitz (Ernst-Enge-Straße) (15 Kommentare).

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In der 30 Zone

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Morallosigkeit Auto & Co. Polizei Betrug Stuttgart

Ich wohne in der Nähe des Marktplatzes (30er Zone) und hatte es mal wieder eilig und bin mit 60 in die 30er Zone rein gefahren und wollte gerade abbremsen, da sehe ich ein grünes Auto mit Blaulicht auf dem Dach am Straßenrand, das sich auch schon zum Wenden bereit macht. Im Rückspiegel sehe ich wie sie dann auch schon hinter mir her fahren, ich noch etwas beschleunigt in meine Straße eingebogen und schnell hinter meinem Haus auf meinem Parkplatz geparkt und schnell ausgestiegen bin. Gerade als ich ausgestiegen bin, hab ich sie noch an meinem Haus vorbeifahren sehen und war froh, dass sie nicht schnell genug waren, um zu sehen, dass ich bei mir hinters Haus gefahren bin. Ist jetzt auch schon ca. 1 Jahr her und es kam auch nichts per Post oder so das heißt das sie mein Nummernschild auf die schnelle wohl auch nicht erkennen konnten. Glück gehabt. Seitdem fahre ich an der Stelle aber immer mit 30.

Beichthaus.com Beichte #00029324 vom 30.08.2011 um 22:00:20 Uhr in 70173 Stuttgart (Marktplatz) (15 Kommentare).

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Gummigeschoss und Kinnhaken

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Gewalt Aggression Zorn Polizei Zürich

Im Januar 2001 war es, als in Zürich die WEF Demo vom Stapel gerissen wurde. Da war ich mit von der Partie. Ich war ein relativ friedlicher Demonstrant, habe etwas die Arme verworfen und Parolen gebrüllt, wie es sich für einen guten Demonstranten gehört. Auf einmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00029127 vom 05.07.2011 um 22:33:03 Uhr in 8005 Zürich (Langstrasse 201) (33 Kommentare).

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