Die Polizei vor der Tür

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Drogen Falschheit Polizei

Es gab mal eine Zeit, in der meine Weste nicht ganz weiß war, der Inhalt kleiner Plastiktütchen in meinen Taschen jedoch schon. Diese Phase dauerte nicht besonders lange an und ich habe sie längst hinter mir und auch nicht das geringste Bedürfnis, noch einmal derartiges zu machen. Während dieser Zeit ging ich einmal auf eine Party, die von einem meiner damals besten Freunde veranstaltet wurde. Wir beide hatten Spaß an allen möglichen Substanzen, die laut BtMG illegal sind. Ich stieß zu der Party, als sie bereits längst im vollen Gange war. Ich klingelte und mir kam spontan eine vermeintlich lustige Idee. Als mein Freund über die Gegensprechanlage fragte, wer an der Tür ist, sagte ich: "Die Kriminalpolizei, einmal aufmachen bitte."

Er antwortete nicht und ich sah daraufhin, wie das Fenster sich einen Spalt weit öffnete und eine Handvoll Plastiktütchen mit diversen Inhalten hinausflog. Ich sammelte sie ein und überlegte, was ich nun machen sollte. Ich ging einmal um den Block und entschloss mich, meinen Freund vom Handy aus anzurufen. Er erzählte mir, die Polizei hätte bei ihm geklingelt. Ich tat so, als hätte ich keinen blassen Dunst von dem vermeintlichen Polizeibesuch gehabt. Als ich letztendlich auf der Party ankam, klärte ich die Situation auf. Allen fiel ein Stein vom Herzen. Einige fanden die Aktion sehr lustig, aber manche waren auch sehr sauer auf mich. Tut mir leid, euch einen Schrecken eingejagt zu haben. Rückblickend halte ich meinen Scherz für dumm, aber kann trotzdem darüber lachen. Viel dümmer ist es doch, seine Drogen, ohne nachzugucken und zu denken, zum vorderen Fenster hinaus zu werfen, wenn man dort Polizisten befürchtet. Und liebe Kinder, Drogen sind schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00030553 vom 06.12.2012 um 18:37:34 Uhr (10 Kommentare).

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Oben ohne auf der Autobahn

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Waghalsigkeit Dummheit Auto & Co. Polizei

Mein Freund und ich heizen uns gern an, indem wir uns von unterwegs neckische Bildchen auf unsere Smartphones schicken.
Irgendwann war ich wieder einmal spätabends auf der Autobahn unterwegs, als mein Handy eine Nachricht anzeigte und ich bekam ein Photo von seinem gefechtsbereiten kleinen Freund präsentiert. Um mich schnellstmöglich irgendwie zu revanchieren, zog ich mir bei voller Fahrt einfach mein T-Shirt über den Kopf, lichtete meinen nackten Oberkörper ab und schickte das Foto los. Als ich dann so oben ohne im Dunkeln über die Autobahn düste, genoss ich das erhebende Gefühl und stellte mir vor, was wohl die entgegenkommenden oder überholenden Fahrer denken, wüssten sie, wie ich hier im Auto sitze. Der Gedanke war noch nicht zu Ende gedacht, als neben mir ein Wagen auftauchte, auf gleicher Höhe neben mir herfuhr und erstaunt zu mir rübersah. Ich versuchte natürlich, schnellstmöglich, die normale Kleiderordnung wieder herzustellen, wurde aber von der - wie sich herausstellte - freundlichen männlichen Zivilstreife breit grinsend auf den nächsten Parkplatz gebeten, wo ich mich einem Alkoholtest unterziehen musste. Ergebnis: selbstverständlich negativ. Ich durfte meine Fahrt nach kurzer Zeit mit den besten Wünschen der Polizisten fortsetzen. Liebe Autobahnpolizisten: Ich fahre immer noch gern oben ohne, bin aber mittlerweile auf Blusen umgestiegen, die man schnell zuknöpfen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030551 vom 06.12.2012 um 16:57:55 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Betrunken randaliert

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Dummheit Aggression Trunksucht Ex Polizei Darmstadt

An die Gegebenheiten meiner Beichte kann ich mich nur noch bruchstückhaft erinnern, die komplette Geschichte ließ sich aber aus Erzählungen relativ gut rekonstruieren. Nachdem ich mich an einem Tag mal wieder mit meiner damaligen Freundin gestritten habe, bin ich zu einem Kollegen und habe mich dort ein wenig volllaufen lassen. Ein paar Stunden später scheine ich den unwiderstehlichen Drang gehabt zu haben, das jetzt unbedingt mit meiner Freundin klären zu müssen. Mein Kollege wollte mich seiner Erzählung nach aufhalten und dafür sorgen, dass ich bei ihm übernachte, aber es half nichts. Ich bin dann anscheinend zu meiner Freundin und wir haben das dann natürlich alles andere als geklärt - ich wurde von der Polizei aus der Wohnung meiner Freundin gehievt und zu mir nach Hause in den Nachbarort gefahren. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, also bin ich wieder los, habe mich in die Straßenbahn gesetzt und bin wieder zu meiner Freundin gefahren. Hier hören dann auch schon die Erzählungen auf und meine letzten Erinnerungsbrocken verschwinden komplett. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist ein freundlicher Polizeibeamter, der mich weckte und meinte, ich müsse die Ausnüchterungszelle jetzt verlassen und solle am besten nach Hause gehen. Nachdem man mir meinen Gürtel, Schuhe und meine anderen Sachen ausgehändigt hat, befand ich mich mit einem Riesenschädel vor dem Polizeirevier, schlich mit einem Gefühl der Scham durch Seitenstraßen und war froh, einige Zeit später endlich wirklich zu Hause zu sein. Etwa zwei Wochen später kam ein freundlicher Herr zu Besuch und verlangte an die 80 Euro für die Übernachtung im gastlichen Polizeihotel. Eine Freundin habe ich seitdem übrigens nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030542 vom 05.12.2012 um 11:23:28 Uhr in Darmstadt (Liebfrauenstraße) (4 Kommentare).

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Premium Bier ohne Happy End

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Diebstahl Dummheit Auto & Co. Polizei Bochum

Ich war in einem großen Supermarkt und wollte Bier kaufen. Dafür habe ich mir einen Einkaufswagen geholt und habe zwei Kästen günstiges Bier zu 5 Euro pro Kasten in den Wagen gestellt. Ich wollte nicht viel Geld ausgeben. Die Beiden Kisten füllten den oberen Teil des Einkaufswagens perfekt aus. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bekam ich Lust auf ein gutes Weizenbier eines Premiumbrauers. 14,99 für einen Kasten wollte ich aber nicht bezahlen, habe die Kiste aber trotzdem auf die untere Fläche des Einkaufswagens, gestellt. Ich ließ es auf einen Versuch ankommen und ging nun mit den drei Kisten Bier zu Kasse, ließ dort aber alle drei Kisten im Wagen, da sie ja zu groß für das Band waren. Als ich dran kam sagte die Verkäuferin "2 Kästen XY-Bier". Sie sagte das in einem etwas fragenden Ton, ich überhörte das und deutete nur ganz leicht ein Nicken an. Die Kiste die unten stand konnte man aus ihrer Position auch unmöglich sehen. Also bezahlte ich, inklusive Pfand knapp 17 Euro und ging sehr zufrieden mit meinen drei Kisten zum Auto.


Da es ein großer Supermarkt ist, wird das ganze sicher erst spät auffallen und auch nicht auf einen Fehler dieser bestimmten Verkäuferin zurück zu führen sein, da war ich mir sicher. Die beiden Kisten mit dem Billigbier stellte ich nun nebeneinander in den Kofferraum des Autos meiner Eltern. Die dritte Kiste mit dem teuren Bier passte nicht mehr daneben, deshalb stellte ich sie auf die beiden anderen drauf. Ich fuhr los, und war total euphorisch, holte mein Handy raus und rief meine Freunde an, um ihnen von dieser genialen Aktion zu berichten und verabredete mich direkt für den Abend, um das Freibier zu trinken. Abgelenkt durch das Telefonat übersah ich dann plötzlich ein Rechts-vor-Links, wo gerade ein anderes Auto raus kam. Um einen Unfall zu verhindern trat ich schlagartig auf die Bremse, der Wagen stand auch fast sofort. Unfall verhindert, schön und Gut. Aber das Bier! der gute Kasten der oben stand flog durch die Vollbremsung über die Rücksitzlehnen, wurde dann in schräger Position von den Vordersitzen gestoppt. Leider zeigte die Öffnung des Kastens auch nach vorne. Daher wurden die Bierflaschen nicht gebremst, sondern flogen weiter, bis aufs Armaturenbrett, in das neue Radio, ja sogar bis vor die Windschutzscheibe. Ich stieg sofort aus um die teilweise aufgegangenen Flaschen daran zu hindern, komplett auszulaufen. Aber 4 Flaschen waren sogar zerbrochen, und nochmal 3 haben sich durch die Wucht geöffnet. Auto war nun voller Bier und Scherben, und ich hatte nicht mal Taschentücher dabei, um jedenfalls das Lenkrad oder mein Gesicht zu trocknen, das Bier schoss nämlich wirklich Fontänenartig durchs Auto. Also fuhr ich so weiter nach Hause, es gab nun mal kaum eine andere Möglichkeit, meine Eltern würden es sowieso merken, der Biergeruch würde sich nie komplett entfernen lassen. Damit sollte ich auch nach gründlicher Reinigung recht behalten.


Meine Eltern begutachteten nun beide ihr Auto und waren total entsetzt. Dass der Kasten umsonst war, erzählte ich nicht. 7 Flaschen waren ja sowieso schon kaputt und ausgelaufen. Stattdessen erzählte ich, dass mir die Vorfahrt genommen wurde, also ein anderer Schuld an dem Schaden war, und nicht ich selbst weil ich durchs Handy abgelenkt war. Ich wurde gefragt ob ich mir Kennzeichen des "Schuldigen" gemerkt hatte, ich dachte mit schnell ein paar Kennzeichenfragmente aus und sagte dazu, dass es ein roter Kombi war. Ohne das Auto zu reinigen, wir legen nur Handtücher auf die Sitze, fuhr mein Vater mit mir zur Polizei, um den Fahrer des imaginären roten Kombis anzuzeigen. Der Polizist nahm alles auf, erzählte mir noch etwas von Ladungssicherung und Gepäcknetz und sagte, man werde sich bemühen den Halter ausfindig zu machen. Das Auto haben wir dann zu einer professionellen Reinigungsfirma gebracht. Zuhause habe ich dann meine Verabredung abgesagt und bin ins Bett gegangen. Es sollte mir wohl eine Lehre sein, nie wieder etwas ohne es zu bezahlen mitzunehmen, denn das konnte doch alles wirklich kein Zufall sein. Es tut mir Leid für den Supermarkt, dem Bier fehlt, meine Eltern, dessen Auto auch nach der Reinigung wie die letzte Kneipe stinkt, und natürlich für den Polizisten, der nun umsonst nach einem Auto fahndet, was es so gar nicht gibt.

Beichthaus.com Beichte #00030204 vom 25.08.2012 um 14:36:03 Uhr in Bochum (26 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer in meiner Straße

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Verrat Boshaftigkeit Polizei

Bei uns in der Straße wohnt ein Rollstuhlfahrer mit einem Elektrorollstuhl. Irgendwie konnte ich den noch nie leiden, ich weiß auch nicht warum. Vor ein paar Wochen bin ich nachts von der Arbeit nach Hause gefahren und habe gesehen, wie er aus seiner Stammwirtschaft gerollt kam. Offensichtlich etwas angetrunken. Da habe ich als besorgter Bürger bei der Polizei angerufen und erzählt, hier würde ein Rollstuhlfahrer mit Schlangenlinien auf der Straße rumfahren und den Verkehr gefährden. Stimmte zwar nicht, er fuhr auf dem Gehweg, aber egal. Irgendwie müssen die auch gleich reagiert haben, jedenfalls fährt Mr. Einbein seit kurzem mit einem handbetriebenen Rollstuhl herum und mittlerweile weiß jeder, dass man ihm den Führerschein für das Elektrogefährt bis auf weiteres eingezogen hat, da man nicht besoffen damit rumfahren darf. Jedes mal wenn ich ihn seitdem sehe könnte ich mir vor Schadenfreude einen ablachen und grüße ihn besonders freundlich. Eigentlich ist es ja nicht richtig, sich am Elend anderer zu ergötzen, aber der Typ hat es echt verdient und der Verkehr ist wieder etwas sicherer geworden. Mir tun nur seine unmittelbaren Nachbarn Leid, da er jetzt an denen seinen Frust ablässt.

Beichthaus.com Beichte #00029838 vom 02.03.2012 um 23:03:54 Uhr (28 Kommentare).

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