Stempelbettler

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Verrat Missbrauch Betrug Ungerechtigkeit Arbeit Oettingen

Stempelbettler
Ich bin Mitarbeiter eines Großhandelsbetriebes für Baustoffe. Zu uns kamen immer in regelmäßigen Abständen Arbeitslose und Hartz IV Empfänger die uns immer nach Stempeln gefragt haben. Zur Information diese Stempel haben sie benötigt, quasi als Nachweis das sie sich bei uns vorgestellt haben, wir aber "leider" keine Stelle für sie haben. Die Dreistigkeit dieser Menschen uferte schon ins bodenlose. Meistens waren sie immer in einer Gruppe unterwegs. Einer kam rein und fragte ob er denn einen Stempel haben könnte und wenn er den bekommen hatte, dann stand auf einmal der Rest im Büro und wollte auch einen. Was ich nur nie nachvollziehen konnte war, dass mein Chef bereitwillig schön brav einen Stempel nach dem anderen verteilte. Ich hasste diese Bagage von Monat zu Monat mehr und stellte meinen Chef zur Rede, ob er es denn richtig findet das wir täglich mindestens 8 Stunden arbeiten und diese verdammten Schmarotzer jeden Monat unsere Verkaufstheke belagern, nur weil sie keine Lust zum arbeiten haben. Daraufhin hat er das dann eingestellt und denen nur immer gesagt: "Schicken sie eine richtige Bewerbung an unsere Personalabteilung und dann können Sie einen haben." oder "Ja, schicken Sie eine Bewerbung wir haben gerade ganz viele unterschiedliche Stellen frei!". Danach haben wir sie nie wieder gesehen. <br /> <br /> Nun zu meiner Beichte ich habe diese Menschen dann immer an das (damals noch) Arbeitsamt gemeldet und als "Stempel-Bettler" denunziert, weil ich es verdammt nochmal nicht einsah und auch heute noch nicht einsehe das alle anderen jeden Tag hart und aufs neue ihrer Arbeit nach gehen und diese elenden Schmarotzer auf unsere Kosten Leben. Einer wollte sogar einmal Kohlen bei uns kaufen. Dafür hatte er einen Bezugsschein. Jetzt war der Gute nur so schlau und hat uns gefragt ob wir denn nicht einen Barbeleg über den kompletten Betrag machen könnten und ihm aber nur die Hälfte Kohlen geben könnten, die andere Hälfte die nimmt er dann in Bar. Unter dem Vorwand das ganze erst bei uns prüfen zu müssen, haben wir den Schein kopiert einen Anruf beim Arbeitsamt gemacht und den Guten bei seinem Sachbearbeiter gemeldet. Ob ich mich gut dabei gefühlt habe? Ja, und ich würde es heute ohne mit der Wimper zu zucken wieder tun! Sollen sie doch arbeiten wie alle anderen auch, dann haben sie das Problem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028459 vom 02.01.2011 um 11:12:10 Uhr in Oettingen (97 Kommentare).

Gebeichtet von CBR77 aus Stuttgart
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Fahrausweisprüfer Alltag

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Zorn Hass Boshaftigkeit Bahn & Co. Arbeit K&ouml;ln

Ich bin Fahrausweisprüfer bei der KVB und ja, mir macht der Job auch noch Spaß. Außerdem schreibe ich grundsätzlich und mit großer Freude Leute auf, die meinen, ich müsste jetzt ausgerechnet bei ihnen großzügig sein, sowie Menschen, welche meinen, dass sie für […]
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Beichthaus.com Beichte #00028458 vom 02.01.2011 um 02:04:59 Uhr in Köln (80 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Raketenterror

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Zorn Aggression Ignoranz Nachbarn Silvester

Ich habe eben meinen Nachbarn meine Sektflasche fast auf den Schädel geworfen. Aber erst mal von vorne. Ich wohne seit etwa sieben Jahren im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses auf einer Anhöhe. Wie auch die ganzen Jahre zuvor verzichte ich darauf mein Geld in die Luft zu feuern und kaufe für das Geld lieber etwas schönes für meine Kinder. Das einzige was wir uns gönnen ist eine Flasche Sekt und eine Packung Wunderkerzen. Wir setzen uns lieber auf den Balkon mit unverbauter und freier Aussicht und gucken uns an, wie unser Viertel Tausende von Euros in die Luft jagt. Alle unsere Nachbarn halten zum Schießen genügend Abstand zum Haus. Nicht aber die Familie die vor acht Monaten in dieses Haus eingezogen ist. Die haben direkt von der Terrasse aus losgefeuert. Wie es kommen musste, fand irgendwann eine ihrer Raketen den Weg auf unseren Balkon und ist knapp neben unseren Köpfen hoch gegangen. <br /> <br /> Silvester war für meine Kleinen damit erst mal erledigt. Vor lauter Angst wollten die nichts mehr davon wissen und haben sich ins Bett verkrochen. Gut, hab sie ins Bett gebracht und zumindest schlafen sie. Die Flasche Sekt will aber auch noch leer gemacht werden. Also zurück auf den Balkon und geht wieder eine nur knapp vor meinem Gesicht hoch. Habe dann runtergebrüllt, ob es noch geht und die sollen doch bitte ein paar Meter raus, die anderen schaffen das doch auch. Keine Ahnung was die mir dann in osteuropäischer Sprache an den Kopf geworfen haben. Nur ein oder zwei Gläser später (Flasche war leer) will ich aufstehen und mich in mein Wohnzimmer zurückziehen als wieder so ein Ding neben mir hochgeht.<br /> Ich habe nochmal runtergebrüllt, dass es das wohl nicht sein kann und beim nächsten mal ruf ich die Polizei. Da zeigt mir der Typ da unten den international verständlichen Finger. Da ist mir dann irgendwie die Sektflasche "ausgerutscht" und direkt in seine Richtung. Ich weiß, es war falsch. Vor allem ist mir auch bewusst, was eine fallende Flasche aus dem vierten Stock anrichten kann, aber bei dieser Ignoranz und nach dem Finger ist mir die Hutschnur geplatzt.

Beichthaus.com Beichte #00028453 vom 01.01.2011 um 01:10:05 Uhr (39 Kommentare).

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WLAN im Elektromarkt

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Neugier Diebstahl Shopping Internet

Ich habe das WLAN-Netz von Sat*rn in meiner Stadt geknackt. Im Nachhinein finde ich es falsch, denn im gewissen Sinne ist es Einbruch. Es war eigentlich sehr einfach, mir haben ein MacBook und zwei Minuten Zeit gereicht. Wie es genau ging, sage ich hier lieber nicht, nur so viel - es geht mit allem, was der Mac an Software mitliefert. Genauer: mit dem Terminal und der Schlüsselbundverwaltung.

Beichthaus.com Beichte #00028451 vom 31.12.2010 um 03:23:28 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Pöbel

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Zorn Hochmut Eitelkeit Vorurteile Studentenleben Dortmund

Pöbel
Kürzlich stand ich (25/Studentin) an einer U-Bahn-Haltestelle und wurde, warum auch immer, von einer umherstreunenden Herde prolliger Teenagermädels blöde angepöbelt. Von wegen: Ich sähe aus wie Barbie, was ich denn mit dem Aktenordner wolle, ob ich mit dem dicken Buch (im Übrigen Volkswirtschaftslehre - schaute aus der Tasche) auf Schlaumachen wolle und so weiter. Ich habe kurz überlegt, das Geschwätz zu ignorieren - aber nein. Ich drehte mich also um und sagte sinngemäß: "Ich mache nicht auf intelligent - ich bin es. Im Gegensatz zu euch, haben mir meine Eltern - die übrigens keine asozialen Säufer und Hartz-IV-Empfänger sind - eine vernünftige Schulbildung ermöglicht. Deshalb gehe ich jetzt studieren, damit ich minderbemitteltem, hässlichem und schlecht gekleidetem Pack wie Euch später mal mit einem Lächeln im Gesicht befehlen kann, meine Wohnung zu putzen." Sie haben etwas perplex geschaut und trollten sich tatsächlich - ich hatte eher mit weiterem Gepöbel gerechnet. Ich fürchte, ich habe den Mädels ein Stück Hoffnung genommen und es tut mir im Nachhinein irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00028450 vom 30.12.2010 um 23:14:20 Uhr in Dortmund (122 Kommentare).

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