Verwirrt und bestohlen

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Diebstahl Kinder Familie

Ich (w/28) bin mittlerweile Mutter und glücklich in einer Beziehung. Als Kind lebte ich mit meiner Familie und meinen Großeltern, sowie meiner Uroma, in einem Haus. Nun zu meiner Beichte: Als Kind habe ich, gemeinsam mit meinem Bruder, meine Uroma ständig mit Klopfen an der Türe verwirrt. Wir haben also geklopft und uns dann ganz schnell versteckt und gelauert, bis sie an der Türe verwundert fragte, ob da jemand sei. Da sie einen Tante Emma Laden besaß, schlichen wir uns ganz leise am Wohnzimmer vorbei und schauten heimlich in die Kasse und fanden dort immer kleine Pfennige oder Groschen. Davon kauften wir uns immer etwas Süßes. Ich bereue es heute zutiefst, meine Uroma, die mittlerweile nicht mehr lebt, so geärgert und verwirrt zu haben und sie ihres Geldes bestohlen zu haben. Seit sie anfing, an sich zu zweifeln und sich als verrückt zu erklären, dass ständig Geld in der Kasse fehle, hörten wir schließlich damit auf. Heute fühle ich mich schuldig, sie bestohlen und verwirrt zu haben. Ich würde ihr gern selbst sagen, wie leid es mir tut, was ich damals getan habe, wäre sie noch am Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030996 vom 09.04.2013 um 12:47:19 Uhr (7 Kommentare).

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Lügen, weil ich lesbisch bin

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Lügen Vorurteile Familie Partnerschaft

Ich belüge seit Monaten meine Mutter. Wie es dazu kommt? Es fing alles damit an, dass meine beste Freundin und ich uns näher kamen und verliebten. Das heißt, wir sind lesbisch. Als meine Mutter dies erfuhr, wollte sie mich rausschmeißen und verbot mir, sie wiederzusehen. Sie sagt, ich sei krank und unnormal. Ich wurde viel beleidigt und eingeengt. Ich bekam den Hass noch monatelang zu spüren. Mittlerweile geht es wieder, jedoch lüge ich sie ständig an, um meine Freundin, mit der ich trotzdem jetzt anderthalb Jahre zusammen bin, sehen zu können. Auch wenn ich 18 bin, kann ich zurzeit unmöglich einfach ausziehen und ich will mich auch nicht so mit meiner Mutter zerstreiten, dass ich sie nie wieder sehe.

Beichthaus.com Beichte #00030995 vom 09.04.2013 um 12:28:09 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

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Diebstahl für den Körperschmuck

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Diebstahl Familie Vandalismus Unna

Ich (w/15) habe mir heimlich zusammen mit meiner Freundin ein Septum-Piercing stechen lassen, obwohl meine Eltern total dagegen waren. Da man dieses Piercing sehr gut verstecken kann, fällt es ihnen gar nicht auf. Um an das Piercing zu kommen, musste ich die Unterschrift meiner Eltern fälschen und mir ihren Personalausweis "ausleihen". Wo ich gerade schon dabei war, habe ich ihnen auch die 45 Euro geklaut, um das Piercing zu bezahlen. Es tut mir wirklich sehr leid, aber ich finde dieses Piercing einfach zu schön.

Beichthaus.com Beichte #00030988 vom 08.04.2013 um 19:23:10 Uhr in Unna (Königsbonerstraße) (46 Kommentare).

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Der Freund als Mittel zur Rache

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Rache Familie Ex Berlin

Ich habe etwas zu beichten. Ich habe meiner Cousine den Freund ausgespannt - als Rache. Und diesen dann irgendwann fallen gelassen. Es fing so an: In meiner Pubertät war ich ein dickes Mädchen und wahnsinnig unbeliebt, während meine Cousine viele Freunde hatte, hübsch war, charmant und so weiter. Sie hat mich in dieser Zeit permanent spüren lassen, dass ich all dies nicht bin, etwa mit Demütigungen, Beleidigungen und Ähnlichem. Irgendwann mit 17 machte es bei mir Klick und ich nahm drastisch ab, ging zum Friseur, trieb Sport, arbeitete an meinem Selbstbewusstsein. Ich machte mein Abi, zog in eine andere Stadt zum Studieren und mein Leben lief eigentlich - wie bei so vielen - anders als in der Pubertät. Meine Mutter rief mich irgendwann an, dass die besagte Cousine in die selbe Stadt ziehe, da ihr Freund dort lebe und ob ich denn nicht Zeit mit ihr verbringen könne. Zunächst lehnte ich natürlich strikt ab, aber die Neugierde packte mich. Ich wollte sehen, wie meine Cousine jetzt aussieht. Also traf ich mich mit ihr und ihrem Freund auf einen Kaffee.


Der Anblick erfreute mich: Sie hatte schlechte Haut, relativ stark zugenommen und war schüchterner als je zuvor. Ihr Freund hingegen war ein absolut charmanter, sympathischer Typ mit, dem ich mich auf Anhieb verstanden habe. Obwohl ich nun meine Rache erhalten hatte - sie war schließlich in der gleichen Position wie ich damals und ich habe den ein oder anderen spitzen Kommentar abgegeben -, reichte es mir nicht. Ich hatte einen Plan: Ich werde ihr den Freund ausspannen, koste es, was es wolle. Ich war so blind vor Rachlust, dass ich es tatsächlich schaffte, einen Nebenjob in der kleinen Firma zu kriegen, in der er arbeitete. Und so verbrachten wir immer mehr Zeit miteinander. Meine Cousine war eh so mit ihrem Job beschäftigt und ich hatte freie Fahrt. Er war erst zurückhaltend, war höchstens bereit zu einem Kaffee nach der Arbeit, aber auch nur sehr kurz. Irgendwie musste es vorangehen, also habe ich mir ausgedacht, dass mein Laptop zu Hause solche Probleme mache, dass ich am Verzweifeln sei. Da er sich damit gut auskennt, überredete ich ihn, zu mir nach Hause zu kommen. Er fand logischerweise nichts und war irgendwie misstrauisch. Doch nachdem wir ein Glas Wein getrunken hatten, wurde er immer lockerer und lockerer. Dennoch blieb er auf Distanz und ich muss sagen, dass ich mich nicht völlig getraut habe, auf ihn zuzugehen. Ich habe zunächst gedacht, ich ziehe diesen Plan nicht durch. Doch bei meinem Geburtstag war die große Chance da.


Ich machte es so: Es war ein Samstag und ich habe ihn nachmittags zu mir eingeladen. Meine Cousine war zu ihren Eltern gefahren. Er war der einzige Gast und ich trank mir Mut an und küsste ihn. Eins folgte dem anderen und wir befanden uns in einer Affäre, die wochenlang ging. Nach einer Weile setzte ich ihm die Pistole auf die Brust: Er musste es ihr sagen. Das tat er auch und wir waren fünf Monate zusammen. Ich kann nicht beschreiben, wie toll ich es fand, als ich sie auf der Straße mit verweinten Augen sah. Wie erbärmlich sie mich anguckte, wie das kleine dicke Mädchen in mir endlich ihre Ruhe gefunden hatte. Doch ich hatte nun ein wahnsinniges Problem: Er war wirklich in mich verliebt, ich jedoch nicht in ihn. Nach langem Hin und Her habe ich ihm gesagt, dass ich nicht in ihn verliebt sei und unsere Beziehung keine Chance hätte. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass er lediglich Mittel zum Zweck war. Und ich kann euch eins sagen: So sehr mich ihr trauriges Gesicht entzückt hat, hat mich sein trauriges Gesicht nahezu zusammenbrechen lassen. Ich hätte mich besser unter Kontrolle haben müssen und schon gar nicht jemanden für einen Racheplan benutzen dürfen. Ich schätze, man ist dann doch nicht besser als derjenige, an dem man sich rächen will.

Beichthaus.com Beichte #00030980 vom 07.04.2013 um 03:25:11 Uhr in Berlin (Martin-Luther-Straße) (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Zweitfamilie

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Betrug Fremdgehen Verzweiflung Familie Internet

Die Zweitfamilie
Ich muss hier etwas niederschreiben, das mir seit einer Woche sehr auf den Schultern lastet. Es fing damit an, dass mein Computer den Geist aufgab und da ich kein internetfähiges Smartphone oder Tablet habe, musste ich demnach ohne Internet auskommen. Ein neuer PC war schnell bestellt, doch sollte erst in ein paar Tagen geliefert werden. Unser PC im Wohnzimmer hat keinen Internetanschluss und so war ich relativ genervt, als mir mein Vater, Consultant für Unternehmen, auch seinen Firmenlaptop nicht zumindest für ein paar Minuten überlassen wollte. Ich muss dazu sagen, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit als angehender Anwendungsentwickler auch auf das Internet nach der Arbeit angewiesen bin. Nach langem Hin und Her entschloss ich mich kurzerhand, seinen Laptop ohne Erlaubnis zu benutzen, was auch nicht wirklich schwierig war, da mein Vater zu den Menschen gehört, welche ihre Passwörter auf einem Klebezettel in der Innenseite des Laptops aufbewahren. Kurz eingeloggt und schon war ich im Internet, das E-Mail Programm war offen und da der PC im Standby-Modus war, sprangen mir gleich einmal ein halbes Dutzend Nachrichten entgegen.
Normalerweise öffne ich fremde Mails nicht, doch in etwa zehn Minuten kam immer wieder dieses nervige Signal, sodass ich draufklickte, um es zu beenden. Doch der Betreff der Nachrichten machte mich stutzig. Es war eine dieser klischeehaften Anreden und ich brach meine Regel und klickte mich durch die Mails, bis ich mir nach kurzer Zeit klar war, was hier vor sich ging. Mein Vater hatte eine Affäre. Ich konnte es nicht fassen, gleichzeitig hoffte ich, dass das möglicherweise ein Missverständnis ist, doch je weiter ich mich durchs Postfach klickte, desto mehr merkte ich, dass es keine Affäre war, sondern eine Art Zweitfamilie. Da waren also Fotos von einer Frau mit zwei kleineren Kindern, betitelt mit "wir vermissen dich, komm bald heim". Ein Junge und ein Mädchen in freudiger Umarmung mit der Mutter, im Hintergrund eine grüne Wiese und eine Schaukel. Die kurzen neuen Mails enthielten ähnliche Passagen und wünschten beste Grüße nach Zürich. Zürich war also der Ort, an den mein Vater immer wieder vorgab, auf Geschäftsreise zu sein, auch uns gegenüber. So langsam begriff ich erst, was ich da überhaupt sah, denn bisher lief dies im Zeitraffer, wie in einer Fernsehserie. Plötzlich machte alles Sinn. Warum mein Vater so viele Tage in der Woche nicht zu Hause ist, oder auch sehr spät von der Arbeit heimkommt, da die Klienten ihn angeblich wieder besonders auf Trab gebracht haben.
Ich schaltete den Laptop aus und ging erst mal außer Haus, um frische Luft zu schnappen und einen klaren Gedanken zu fassen. Immer wieder fragte ich mich, ob das überhaupt sein kann, was ich gesehen habe, und ob ich vielleicht sogar schlecht träume. Jetzt nach einer Woche habe ich mich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu reden, und nachdem ich von der Arbeit heim kam und meinen Computer jetzt vollständig ausgepackt, aufgebaut und eingerichtet habe, setze ich diese Beichte auf, und male mir das Worst-Case-Szenario vor meinem inneren Auge aus. Was könnte passieren, wenn ich es meiner Mutter erzähle, was würde passieren, wenn ich meinen Vater darauf anspreche. Ist es besser, den Mund zu halten. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00030967 vom 03.04.2013 um 21:53:48 Uhr (39 Kommentare).

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Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

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