Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland

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Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Gesundheit Rheinland-Pfalz

Ich (34) bin Krankenpfleger in einem katholischen Krankenhaus. Seit vielen Jahren ärgert mich die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland! Es ist für mich ein Hohn, wenn ich Politiker im TV sehe, wenn diese behaupten, dass ein gesetzlicher Kassenpatient genauso gut versorgt werden würde! Jeder in der medizinischen Branche weiß, dass dies nicht der Fall ist.

Bestes Beispiel heute: Samstag - Kassenpatient hat unklare Diagnose und muss bis Montag warten bis er ein CT und MRT bekommt. Bei einem Privatpatienten kommt natürlich der Oberarzt selbst ins Patientenzimmer und lässt seine Beziehungen spielen, dass jegliche notwendige Untersuchung veranlasst wird. Leider wurde bei dem Kassenpatienten festgestellt, dass er einen akuten Gefäßverschluss eines Blutgefäßes des Darms (Mesenterialischämie) hatte. Er ist einen Tag später verstorben. Wäre ein CT gelaufen, würde der Patient eventuell noch leben. Es ist schlimm.

Ich will beichten, dass ich schon seit Jahren keinen Unterschied zu Privat- und Kassenpatienten mache! Wenn Zugänge auf meiner Station kommen, welche nicht privat sind: Bestelle ich denen auch Obst- und Salatteller und das Beste von unserer Küche, was sonst nur Privatpatienten vorbehalten wäre. Daneben verplane ich manchmal auch die gesetzlichen Patienten in ein Zweibettzimmer (statt normalerweise Dreibettzimmer) ohne dass sie dafür zahlen müssen. Ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen. Es geht nur ums Geld. Bei mir ist jeder Mensch gleich viel wert und sollte gleiche Behandlung verdienen. Natürlich könnte ohne die Leistung der Privaten das ganze System nicht aufrechterhalten werden - trotzdem stinkt mir das zum Himmel. Tja und bei der Versorgungszeit, welche ich für die Patienten zur Verfügung habe, ist das natürlich genauso.

Beichthaus.com Beichte #00041183 vom 15.04.2018 um 23:28:41 Uhr in Rheinland-Pfalz (22 Kommentare).

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Kostenlose Alltags-Artikel

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Diebstahl Geiz Habgier

Ich (m/24) beichte, dass ich noch nie Geld für Klopapier, Seife, Besteck, Geschirr, Salz- und Pfeffer(streuer), Druckerpapier, Umschläge oder andere Büroartikel sowie Desinfektionsmittel und andere medizinische Artikel ausgegeben habe. Ich bin Medizinstudent und studentische Hilfskraft und klaue mir oben genanntes immer aus der Uni, also Klo, Mensa und Büro, sowie dem Krankenhaus. Ich werde dem Staat das ja später alles in Form von stattlichen Steuern wieder zurückzahlen und außerdem machen viele Studenten das ähnlich. Als Pyjama habe ich einen Kittel aus dem Krankenhaus. Solange ich die Dinge nicht Privatpersonen klaue, sondern nur großen Institutionen habe ich kein schlechtes Gewissen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00041168 vom 11.04.2018 um 00:37:53 Uhr (24 Kommentare).

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Brillen sind hässlich!

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Eitelkeit Hass Gesellschaft NRW

Ich hasse jegliche Art von Brillen. Während es vor einigen Jahren noch verpönt war, sein Nasenfahrrad öffentlich zur Schau zu stellen, ist es seit Anbruch des Hipster-Zeitalters zur Normalität geworden, sein Gesicht mit überdimensionalen Drahtgestellen zu verschandeln. Es kann mir niemand, wirklich niemand erzählen, dass er sowas ernsthaft schön findet. Nicht umsonst sind Nerds, Besserwisser und hässliche Entlein in Filmen ausschließlich Brillenträger. Mir blutet das Herz, wenn attraktive Menschen ihre schönen Augen hinter Glas verbergen und nur noch seelenlose Äuglein hervorblicken, die entweder stark verkleinert (Maulwurfsaugen lassen grüßen) erscheinen oder sich in Glubschaugen verwandeln.

Ich beichte, dass ich am liebsten allen Brillenträgern ihr Drahtgestell von der Nase reißen und durch diskrete Kontaktlinsen ersetzen möchte. Nicht aus Bosheit, sondern weil ich zeigen möchte, wie viel schöner ein Gesicht ohne Glaswand und Metallkonstrukt anzuschauen ist. Schade, dass unsere Krankenkassen keine Kontaktlinsen oder Laseroperationen zahlen, dann würde die Situation hierzulande anders aussehen und Brillenträger zum Auslaufmodell werden. Genauso wie diese lästige F***mann Werbung, in der zufällige Leute, ähnlich wie Castingshowteilnehmer für ein bisschen Geld vorgeführt werden.

Beichthaus.com Beichte #00041153 vom 06.04.2018 um 22:42:20 Uhr in NRW (30 Kommentare).

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Geburtstag ohne Mama

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Lügen Mutter Aachen

Ich habe am Wochenende Geburtstag gehabt und habe meiner Mutter gesagt, dass ich verreist sei. War ich aber nicht. Ich lebe in einer anderen Stadt als sie. Sie wollte sogar zu mir kommen, um mir zu gratulieren. Ich musste ihr aber nochmal sagen, dass ich angeblich verreist sei. Dass sie mir beim ersten Mal schon nicht zugehört hat. Dies zeigt mir aber, dass es ihr recht Wurst ist, was ich sage und es ihr nur darum geht, was sie ihren Freundinnen erzählen kann. Ich möchte jedoch beichten, da es mich belastet, meine Mutter angelogen zu haben, um meine Ruhe an meinem Geburtstag zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041130 vom 01.04.2018 um 23:13:23 Uhr in Aachen (10 Kommentare).

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“Beichte

Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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