Verdammt gute Schauspielerin

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Eitelkeit Stolz Schamlosigkeit Nachbarn Freizeit Deutschland

Ich beichte, dass ich eine furchtbare Nachbarin bin. Ich (w/31) bin in einer Theatergruppe. Ich habe keinen großen Spiegel, außer im Bad, der mir platzbedingt aber nicht hilft, da ich Raum brauche, um zu proben. Ich schauspiele gerne, da ich dabei meinen doch schon eingefahrenen Alltag entfliehen und in andere Rollen schlüpfen kann. In dem Stück, welches meine Gruppe aus Gleichgesinnten gerade vorbereitet, spiele ich eine hysterische Mutter, die von ihrer Umwelt gedemütigt wird und sich schlussendlich für den Freitod durch einen Messerstich entscheidet. Und da ich wie gesagt keinen Spiegel habe, habe ich gemerkt, dass man nachts, wenn es dunkel ist, gerne auch die Fenster, die das Licht von innen reflektieren, als Spiegel zweckentfremden kann. Also übte ich meine Rolle und das ziemlich intensiv und laut, sodass es meine Nachbarn sicherlich aus den Schlaf riss. Ich schrie meinen Text und rannte hysterisch durch mein Schlafzimmer und übte zum Schluss, wie man bei einem Messerstich authentisch zu Boden geht. Als ich mich dann fertig gemacht habe, um Schlafen zu gehen, klingelte es plötzlich an meiner Wohnungstür und die Polizei steht da. Völlig erschrocken zu dieser Zeit, fragte ich was geschehen sei und man sagte mir, das Nachbarn Schreie gehört hätten und von Gegenüber auch ein Anruf gekommen sei, der über einen Selbstmord berichteten. Ich klärte die Situation auf. Hiermit beichte ich, dass meine egoistischen Spielsucht den Schönheitsschlaf meiner Nachbarn auf dem Gewissen hat und sie sich Sorgen gemacht haben. Doch gibt es mir einen Kick, wenn ich selbst Nachbarn von gegenüber Sorgen bereitet habe. Ich bin einfach eine verdammt gute Schauspielerin.

Beichthaus.com Beichte #00029199 vom 27.07.2011 um 05:42:07 Uhr in Deutschland (Schlossstraße 12, Berlin) (35 Kommentare).

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Problembär Bruno

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Boshaftigkeit Familie Tiere Mord Dummheit Spitzingsee

Zur Zeit als Bruno der Problembär durch Deutschland zog und in Süddeutschland und besonders in meiner Gegend in Aufruhr waren, wollten mein Bruder (28) und ich (m/26) unserer Eltern und Großeltern schocken. Dazu muss gesagt werden, dass unsere ganze Familie in einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00029197 vom 27.07.2011 um 05:15:40 Uhr in Spitzingsee (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kollegin Gollum

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Hass Falschheit Arbeit Kollegen

Ich (m) habe eine Arbeitskollegin mitte 30. Sie ist wirklich sehr sehr nett. Aber auch wenn es sich paradox anhört, hasse ich sie aus tiefstem Herzen. Ich finde sie nett, weil sie mir immer was zu Essen mitbringt, oder mir morgens Schokolade auf meinen Schreibtisch […]
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Beichthaus.com Beichte #00029196 vom 25.07.2011 um 21:36:36 Uhr (31 Kommentare).

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Spaghetti mit Soße

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Nachbarn Graz

Als ich um die 10 Jahre alt war, hatte ich immer Angst vom Wohnzimmer durchs dunkle Vorzimmer aufs WC zu gehen. Eines Tages (ich war allein zu Hause), pinkelte ich deshalb in eine leere Mineralwasserflasche, ging auf den Balkon (wir wohnen in einer Wohnung im zweiten Stock) und in einem unbeobachteten Moment schüttete ich die ganze Pisse aufs Balkongeländer der Wohnung unter uns. Ein anderes Mal machte ich das gleiche mit meinem Mittagessen. Als meine Mutter für einen Moment aus der Küche ging, rannte ich zum Balkon und kippte die ganzen Spaghetti mit Soße auf den Balkon unter uns. Die Leute, die unter uns wohnen sind nette, alte Senioren. Wenn wir uns mal zufällig im Haus treffen bin ich immer sehr freundlich zu ihnen. Die wissen bis heute nicht, wer ihnen diese Geschenke überbracht hat.

Beichthaus.com Beichte #00029195 vom 25.07.2011 um 21:18:06 Uhr in 8710 Graz (Humboldtstraße) (15 Kommentare).

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De Bello Gallico

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Betrug Faulheit Schule

De Bello Gallico
Ich (m/43) möchte auch etwas beichten. Vor etwa 25 Jahren stand die Abschlussprüfung in Latein an und ich war ein ziemlicher Depp in Latein. Unser Lehrer hatte die Angewohnheit vor großen Tests immer "Vokabelblätter" auszuteilen, auf denen eben Vokabeln standen, von denen viele im Test drankamen (circa 60-80%).<br /> Zwei Wochen vor der Abschlussprüfung teilte er wieder ein solches Blatt mit circa 50 Vokabeln aus. Ich hatte daraufhin den Plan, mithilfe dieser Vokabeln den Text herauszufinden und auswendig zu lernen. Da ich wusste, dass der Text aus "De Bello Gallico" von Caesar war, war das nicht so aufwendig, als wenn ich mich durch Jahrhunderte römische Literatur wühlen musste, aber es war aufwendig genug bei 600-700 Seiten lateinischem Text.<br /> Also holte ich einen Kumpel dazu, dem auch auffiel, dass gut 90% der Wörter auf dem Vokabelzettel Verben waren. Also suchte jeder von uns auf 300 Seiten lateinischem Text alle Verben raus. Wir hatten nach 3 Tagen Dauerarbeit (von der Schule nach Hause kommen, Lateinbuch raus und suchen, abends 2 Stunden für den Rest lernen, schlafen) ein wahres Register aller Verben aus Caesars Werk. Das suchten wir jetzt durch, einer nahm das Register, einer das Vokabelblatt und stundenlang kamen aus dem Zimmer lateinische Verben. Am Freitag (das Vokabelblatt wurde am Montag ausgeteilt) fanden wir endlich eine Stelle, die richtig gut passte, die wurde im Buch eingemerkt und bis zum Test (Montag der übernächsten Woche, also 10 Tage später) immer wieder durchgelesen, mit Übersetzung eines dritten Eingeweihten, dem Bestem in Latein.<br /> Die restlichen Tage verbrachte der Rest der Klasse mit Latein lernen, wir drei mit regelmäßigen Kneipenbesuchen. Am Prüfungstag konnten wir drei den Text auswendig, sowohl Latein als auch Deutsch. Unser Lehrer versuchte wohl so etwas noch zu unterbinden, indem einzelne Stellen fehlten, allerdings markierte er das mit [...] und wir konnten auch den lateinischen Text auswendig, sodass er uns damit nicht in die Falle lockte. Heraus kam, dass wir drei alle eine Eins schrieben und nun eine gute Lateinnote im Abizeugnis stehen haben. Unseren Lateinlehrer hatte ich gut 15 Jahre später mal getroffen und ihm die Geschichte erzählt, er musste lachen und war davon erfreut, dass wir uns derartig mit Latein beschäftigten um eine gute Note zu bekommen. Beichten möchte ich, dass wir drei eine Woche lang zum Saufen gegangen sind, während der Rest der Klasse stundenlang Latein büffelte, aber hey, ihr hättet von Caesar lernen können, die richtige Taktik macht den Sieg. Anzumerken sei noch, dass es vor 25 Jahren natürlich kein Internet gab, lang leben die Bücher und die geistigen Fähigkeiten eines Menschen, der zum Lateinlernen zu faul ist.

Beichthaus.com Beichte #00029194 vom 25.07.2011 um 18:00:00 Uhr (25 Kommentare).

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