Habe ich die Chance auf Glück verpasst?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m/29) beichte hiermit, dass ich noch immer Jungfrau bin. Ich werde jetzt bald 30 und da kam plötzlich ungewollt die Reflexion der letzten drei Jahrzehnte in mir hoch. Damit einher auch wieder der Ärger, die Enttäuschung und langsam auch die Verzweiflung über den oben genannten Umstand.

Mit 30 noch Jungfrau... Keine Ahnung, wie es so weit kommen konnte, aber ich traute mich noch nie, eine Frau, die mir gefällt, einfach anzusprechen - die wenigen Male, die ich versucht habe eine Frau kennenzulernen, bin ich mit der Karre knallhart in den Dreck gefahren. Jedes Mal, wenn ich bisher in eine Frau verliebt war, bin ich abgeblitzt. Ich hatte in den fast 30 Jahren erst eine Freundin und die habe ich nach zwei Monaten wieder verlassen, weil mir klargeworden ist, dass ich sie gar nicht liebe und nur aus Verzweiflung mit ihr zusammen war. Das wollte ich weder ihr noch mir antun, damals war ich gerade 18 und seitdem hat sich einfach nichts mehr entwickelt. Ich bin viel zu schüchtern gewesen und konnte aus den wenigen Gelegenheiten, die ich vielleicht hatte, nie etwas machen - vielleicht auch weil ich sie oft gar nicht als Gelegenheit erkannt habe. Hätte ich die gleiche Gelegenheit heute nochmal, würde ich wohl etwas offensiver auftreten, aber da liegt das Problem. Mittlerweile bin ich auch so introvertiert und habe so lange keine Erfahrung gemacht, dass ich, was das Flirten angeht, fast schon "de-sozialisiert" bin.

Dadurch wird das Ganze natürlich noch schlimmer und langsam verliere ich die Hoffnung. Wenn ich dann daran denke, was ich alles verpasst habe, denn seien wir mal ehrlich - Liebe und Beziehungen sind nie wieder so schön wie in der Jugend, auch bezogen auf Freizeit und Intensität usw. Nicht, dass ich jetzt nicht mehr willens wäre für eine Beziehung, aber ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass man mit Mitte 30 noch eine Beziehung mit solcher Leidenschaft führt wie als Jugendlicher. Das alles (ja auch die schlechten Erfahrungen dabei) habe ich eben verpasst und das lässt sich auch nicht mehr retten... Langsam fange ich an, mich zu fragen ob das überhaupt noch was wird, auch mit Frau und Kindern. Die 35 und die 40 rücken näher, mit 35 wollte ich die Familienplanung eigentlich abgeschlossen haben und man will ja auch nicht sofort mit einer Frau Kinde haben, sondern erst mal ein paar Jahre zusammen und alleine glücklich sein.

Ich beichte also, dass ich, zumindest von meinem Standpunkt aus, meine komplette Jugend verschenkt habe und viele wunderschöne Erlebnisse nie hatte und mich diese Erkenntnis in den letzten Wochen wie ein Schlagring im Gesicht getroffen hat. Wie oft ich mir in dieser Zeit gewünscht habe, die Zeit wenigstens um fünf Jahre zurückzustellen, weiß ich gar nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00039510 vom 21.03.2017 um 15:36:16 Uhr (34 Kommentare).

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10 Treffen für meinen Fetisch

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Prostitution Fetisch Partnerschaft

Ich bin seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen. Was den Sex angeht, habe ich schon seit meiner Kindheit einen Fußfetisch. Den habe ich in den ersten Jahren mit meiner Frau nur wenig oder vorsichtig ausgelebt, weil ich Angst hatte, dass es die Beziehung kaputtmacht […]
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Beichthaus.com Beichte #00039509 vom 21.03.2017 um 13:24:24 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Faschings-ONS mit der besten Freundin meiner Frau

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Waghalsigkeit Fremdgehen Last Night Wien

Faschings-ONS mit der besten Freundin meiner Frau
Ich bin jetzt seit sieben Jahren mit meiner Frau verheiratet, insgesamt sind wir 15 Jahre zusammen. Läuft eigentlich alles super, Frau meiner Träume, es passt alles perfekt, sogar im Bett bin ich ausnahmslos glücklich. Problem ist nur, dass ich Jahre bevor ich sie kennenlernte, einen One Night Stand hatte. Bald nach dem ersten Date mit meiner zukünftigen Frau stellte sich heraus, dass der One Night Stand eine ihrer besten Freundinnen ist. Und wir verpassten den Zeitpunkt es ihr zu sagen, sie weiß es bis heute nicht.

Wie es halt so kam, mit Alkohol und blödeln, lief das Ganze bei einer Hausparty etwas aus dem Ruder. Die damalige Verlobte musste früh ins Bett, irgendwann waren alle gegangen und unser beider Bekannte fing dann irgendwann mit "Traust du dich nie!" an, ihre Brüste in meine Hände zu drücken. Das Ganze endete mit so leise wie möglichem Sex auf dem Küchenboden und viel schlechtem Gewissen.

Dann passierte jahrelang nichts, die Bekannte zog in ein anderes Land, war jetzt aber wieder zu Besuch. Fasching, verkleidet als Sexy-Schmetterling. Viel getrunken, viel zu viel getrunken und viel geflirte ihrerseits. Als es meine schwerst betrunkene Frau nicht mitbekam, weil sie gerade auf der Tanzfläche war, gingen wir aufs Klo und hatten dort einen richtig miesen Quickie. Alles in allem: Ich fühle mich mal wieder furchtbar und brauche mal einen Platz das loszulassen. Danke.

Beichthaus.com Beichte #00039505 vom 20.03.2017 um 15:24:44 Uhr in 1020 Wien (Selzergasse) (20 Kommentare).

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Die junge Freundin meines Vaters

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Familie Bremen

Ich (m) habe mich in die neue Freundin (29) meines Vaters (42) verliebt. Ich habe noch nie so eine wundervolle Frau kennengelernt. Am Anfang dachte ich mir nur: "...oh Gott, die ist ja noch jünger als alle anderen..." Aber sie ist ganz anders als die vorherigen Freundinnen meines Vaters. Sie hängt nicht wie eine Klette an meinem Vater, sondern zeigt auch an mir Interesse. Ziemlich schnell haben wir ein tolles Verhältnis aufgebaut. Wir unternehmen viel miteinander, gehen einkaufen, kochen zusammen und verbringen jede freie Minute miteinander. Seitdem sie mit mir lernt, sind auch meine Noten in der Schule viel besser geworden. Sie wohnt in ihrem eigenen Haus und das Zusammenziehen mit meinem Vater war in den letzten zwei Jahren nicht wirklich Thema. So kommt es auch öfter vor, dass ich bei ihr übernachte, wenn meine Mutter Nachtschicht oder Teildienst hat.

Eines Abends als ich wieder bei ihr übernachtete, konnte ich nicht anders und habe sie vorm Badezimmer auf dem Weg ins Bett abgefangen. Sie war kurz erschrocken, dachte sich aber nichts weiter. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und küsste sie. Ich habe schon mit einer schallenden Ohrfeige gerechnet, aber sie tat einfach nichts. Sie nahm den Kuss stillschweigend hin, schaute mich wortlos an und ging ins Bett. Auch am nächsten Morgen erwartete ich eine Standpauke, aber es passierte wieder nichts. Sie tat so, als ob nichts vorgefallen wäre. Mir geht der Gedanke des Kusses nicht mehr aus dem Kopf. Und am liebsten würde ich noch viel mehr wollen. Mein Vater ist nicht immer gut zu ihr und irgendwie ist die Beziehung der beiden nicht auf längere Sicht denkbar. Ich hoffe, dass ich sie erobern kann, wenn ich volljährig bin.

Beichthaus.com Beichte #00039490 vom 17.03.2017 um 15:54:13 Uhr in Bremen (12 Kommentare).

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“Beichte

Mein Schneckenhaus

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Verzweiflung Boshaftigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (w) war Einzelkind und stamme aus einer recht intakten Familie. Ich war immer ein ruhiges, etwas schüchternes Kind und tat mir nicht besonders leicht, auf andere zuzugehen. Als ich eingeschult wurde, habe ich mich tierisch auf die Schule gefreut - juhu, eine Gelegenheit, Freunde zu finden, dachte ich in meiner kindlichen Naivität. Es gab dann auch direkt einen Jungen in meiner Klasse, den ich sehr mochte. Natürlich war ich in dem Alter nicht in ihn verliebt, aber ich hatte ihn gern. So gern, dass er der Grund war, wieso ich mich während meiner ersten Sommerferien in der Grundschule richtig auf den Beginn des nächsten Schuljahres freute, weil ich ihn dann wiedersehen konnte. Tja, dummerweise freute er sich nicht auf mich, sondern fragte gleich am ersten Tag nach den Ferien die Lehrerin, ob er möglichst weit weg von mir einen Sitzplatz bekommen könnte. Und er war nicht der Letzte, der so auf mich reagierte. Während meiner ganzen Schullaufbahn versuchte ich Freunde zu finden, strengte mich an, nett und hilfsbereit zu sein, um beliebter zu werden, aber es schien vergebens.

Die anderen nahmen meine Hilfe gern an, wenn sie bequem war und mobbten mich ansonsten gerne auf kreativste Weise. Schubsen, Stehlen von Schulsachen, verstecken von Kleidung nach dem Sportunterricht, Sesselwegziehen, Erfinden von bösartigen Gerüchten, Breittreten jeder kleinsten Peinlichkeit bis hin zu handfesten Prügeleien. Sogar manche Lehrer fanden es witzig, ich musste mir anhören, dass ich mehr über mich selbst lachen können sollte und dass ich viel zu still wäre und die anderen würden es ja nicht böse meinen. Ich bekam auch Sprüche zu hören wie: "Was einen nicht umbringt, macht einen härter." Meine Eltern waren dabei leider auch keine Hilfe. Sie sind im Grunde beide gute Menschen, und ich zweifle nicht daran, dass sie immer nur das Beste für mich wollten, aber beide hatten selbst keine leichte Kindheit und offenbar hat ihnen das die Fähigkeit geraubt, sich in andere hineinzufühlen. Sie hielten mich für übersensibel und meinten nur, ich müsse mich auch mal selbst wehren. Wenn ich das jedoch tat, schafften es meine Mitschüler so gut wie immer, mich als Schuldige hinzustellen und so bekam ich meist den doppelten Ärger. Ich wurde nie ernsthaft körperlich verletzt, schlimmstenfalls war mal eine blutige Nase oder ähnliches dabei, aber steter Tropfen höhlt den Stein, und auch verbale Nadelstiche machen einen mit der Zeit fertig.

Nun, was soll ich sagen? Was einen nicht umbringt, macht einen tatsächlich hart. Ich habe mir einen emotionalen Panzer zugelegt. Heute ist es mir piepegal, was jemand zu mir sagt. Mit mir zu streiten ist kaum möglich, da Beleidigungen nicht mal mehr zu mir durchdringen. Freunde habe ich kaum, und die wenigen, die es gibt, würde ich kaum vermissen, wenn sie nicht mehr da wären. Der Einzige, der einen Weg in mein Schneckenhaus gefunden hat, ist mein Mann, und das nur auf sehr unorthodoxe Weise. Er hat begriffen, dass ich für romantische, sanfte Typen nur Verachtung empfinde. Obwohl er eigentlich ein herzensguter Mensch ist, pflegt er mir gegenüber einen für Außenstehende ruppigen Umgangston, da er weiß, dass er nur so an mich rankommt. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass er selber darunter leidet, mich so behandeln zu müssen, ich denke er wäre lieber ein kuscheliger, liebevoller Typ. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass es mir aufrichtig leidtut, dass ich diesem lieben, süßen Menschen, der mir alles bedeutet, nicht eine bessere Ehefrau bin. Es tut mir leid Schatz, und danke dass du trotzdem schon all die Jahre an meiner Seite bist. Ich arbeite an mir, versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039489 vom 17.03.2017 um 15:19:20 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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