Kaffee und Fast Food

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Maßlosigkeit Völlerei Sucht

Ich (m/31) bin süchtig nach Kaffee. Ich trinke den ganzen Tag Kaffee und habe es sogar schon so übertrieben, dass mir davon schlecht wurde und ich mich übergeben musste. Als ich noch geraucht habe, war es sogar noch schlimmer. Manchmal sirrt es regelrecht in meinem Kopf. Ich versuche davon loszukommen und werde den Kaffee mit Tee ersetzen. Außerdem bin ich süchtig nach Fast Food. Wenn ich die Filialen bestimmter Fast-Food-Ketten sehe, muss ich einfach reingehen und mich dort vollfressen.

Beichthaus.com Beichte #00035190 vom 04.03.2015 um 08:36:46 Uhr (9 Kommentare).

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Snacks, Süßigkeiten und das Beziehungsende

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Selbstsucht Ungerechtigkeit Ernährung Partnerschaft Crailsheim

Ich stehe auf dicke Männer. Meine Ex-Freunde waren alle etwas füllig, aber beim Letzten habe ich nachgeholfen und es wohl übertrieben. Er hatte vor der Beziehung schon um die 100 Kilo, nach zwei Jahren mit mir fast 150. Ich habe immer Snacks und Süßigkeiten gekauft und sie ihm untergejubelt. Am Anfang hat er es nicht gemerkt, leider ist er nun doch draufgekommen, es kam zu Streit und heftigen Diskussionen und schlussendlich hat er sich getrennt. Ich hoffe, er verzeiht mir, dass ich durch mein Verhalten seine Gesundheit gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00035189 vom 03.03.2015 um 20:06:13 Uhr in Crailsheim (12 Kommentare).

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Der Soldat von Gegenüber

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Selbstsucht Nachbarn

Im September ist in der Wohnung gegenüber ein Soldat eingezogen. Ab und zu beobachte ich ihn durch seine Fenster - ich bin einfach verliebt. Er ist groß, gut aussehend, und wenn ich ihm abends beim Training auf seiner Hantelbank zuschaue, verfalle ich in Schwärmerei und schmutzige Gedanken. Wenn er gegen halb fünf von der Arbeit kommt, schmachte ich ihm aus meinem Zimmer entgegen. Leider hat er wohl eine Freundin, so ein blondes Miststück, die erst nur am Wochenende kam und jetzt wohl bei ihm eingezogen ist. Wenn ich manchmal sehe, wie er sie abends, wenn sie vor dem PC sitzt, von hinten umarmt und küsst, könnte ich jedes Mal ausrasten. Ich beichte, dass ich dieser hässlichen Tussi Elend wünsche und keine Sekunde zögern würde, wäre ich mir sicher, dass der Mann einem Seitensprung zustimmen würde.

Beichthaus.com Beichte #00035188 vom 03.03.2015 um 17:59:30 Uhr (14 Kommentare).

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Junge Mütter auf dem Trampolin

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Donauwörth

Junge Mütter auf dem Trampolin
Wenn ich mit meiner Tochter ins Indoor-Kinderspielland gehe, führt mich mein erster Weg ans große Trampolinfeld. Dort halten sich meist noch recht junge Mütter mit ihren Kindern auf. Ab und zu bekomme ich dort eine astreine Show, die jede professionelle Tänzerin alt aussehen lässt. Stellt euch doch mal vor, wie sportliche Mütter mit großen Brüsten dort minutenlang die Bälle hüpfen lassen. Nun zu meiner Beichte: Ich habe im Triebwahn einer jungen, vollbusigen Mutter fünf Euro geboten, wenn sie noch mal fünf Minuten springt. Prompt musste ich das Kinderparadies verlassen und darf ein Jahr lang nicht mehr hinkommen - zulasten meiner kleinen Tochter. Als Strafe für mich selbst muss ich nun einen doppelt so weiten Weg fahren, um in ein anderes Kinderspielland zu kommen. Und ich stelle mich nie wieder gaffend und sabbernd ans Trampolin.

Beichthaus.com Beichte #00035187 vom 03.03.2015 um 15:41:55 Uhr in Donauwörth (Zirgesheimer Straße) (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mobbing und seine Folgen

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Schöllkrippen

Ich (m/19) hatte keine sonderlich leichte Kindheit. Zuallererst sollte man wissen, dass ich in der Grundschule eines dieser Kinder war, das "anders" als die anderen war. Ich war übergewichtig, allgemein etwas "sonderbar" und auch in Sachen Schule nicht unbedingt der Beste - ich brauchte einfach länger, um die Dinge im Unterricht zu kapieren. Da ich einer dieser Außenseiter war, hatte ich auch nicht viele Freunde und wurde hauptsächlich gemobbt. Ich wurde in der Pause geschubst, man nahm mir meine Sachen weg und forderte mich auf, den Dieb zu jagen, was aufgrund meines Übergewichts ein nahezu unmögliches Unterfangen war, man schmierte auch in meine Schulbücher und so weiter. Oft machten sich meine Mitschüler einen Spaß daraus, sich ein paar Tage mit mir abzugeben und mir das Gefühl zu geben, dass sie mich mögen würden. Allerdings wurde ich sofort wie ein nasser Sack fallen gelassen, wenn ich etwas auftaute und mich ihnen öffnete. Diese Umstände führten dazu, dass ich in der Schule ziemlich oft die Beherrschung verlor und irgendwann merkte, dass ich diese Konflikte aufgrund meines Übergewichts super mit Gewalt lösen konnte.


Also begann ich, meine Mitschüler mit den Fäusten förmlich in den Boden zu stampfen. In der zweiten Klasse brach ich jemandem sogar den Arm, weswegen meine Lehrerin meine Eltern verständigte und klarmachte, dass es so mit mir nicht weitergehen konnte. Das Gewitter aus bösen Blicken und einer Standpauke nach der anderen am Abend zu Hause habe ich heute noch in Erinnerung. Doch dieser Tag war eine Art Wendepunkt in meinem Leben. Ich begann stark abzunehmen und wurde im Laufe meiner weiteren Schulzeit einer dieser ruhigen, unauffälligen Typen im Heavy-Metal-Shirt, der still seines Weges ging und mit Kopfhörern im Ohr durch den Schulgang huschte. Meine schulischen Leistungen wurden auch von Schuljahr zu Schuljahr besser. Trotz allem war ich natürlich noch eine Art Außenseiter, hatte allerdings eine kleine Gruppe Freunde, mit denen ich meine Freizeit und die Pausen verbrachte. Mit einigen dieser Leute bin ich heute noch eng befreundet und man sieht sich fast jedes Wochenende und auch oft unter der Woche. Heute bin ich, mit 19 Jahren, ein exaktes Gegenteil von dem, was ich damals in meiner Schulzeit war.


Ich habe mein stilles und zurückgezogenes Ich hinter mir gelassen und habe ein sonniges Gemüt, mache gerne Scherze und bin froh, meine Freunde zu haben, die zu mir halten und mit denen ich reden kann. Nun zu meiner Beichte: Ich weiß, dass ich mit meinen Freunden über so ziemlich alles reden kann, aber trotzdem trage ich immer noch die Angst aus meiner Schulzeit in mir mit herum, dass ich, sobald ich mich jemandem öffne, gleich wieder fallen gelassen und ausgelacht werde. Die Tatsache, dass ich mich so gut wie niemandem öffnen kann, ist auch einer der Gründe, wieso ich noch nie einem Mädchen meine wahren Gefühle gestehen konnte bzw. ihr sagen konnte, was ich für sie empfinde, da ich eine solch verflucht tief sitzende Angst in mir mit herumtrage. Dabei ist das Einzige, was ich will, nichts weiter als jemanden, der mich ab und zu mal in den Arm nimmt, wenn es mir schlecht geht und der mich einfach nur festhält, wenn ich das Gefühl habe, vollkommen hilflos oder verloren zu sein. Ich weiß, dass diese Arschlöcher aus meiner Kindheit mittlerweile nicht mehr relevant für mich sind, dennoch ist die Tatsache, so oft von mehreren Menschen verletzt worden zu sein, etwas, das ich nicht einfach ablegen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035186 vom 03.03.2015 um 14:37:42 Uhr in Schöllkrippen (13 Kommentare).

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