Leicht verdientes Geld

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Schamlosigkeit Habgier Arbeit Australien

Eine Freundin und ich befinden uns derzeit im Ausland und reisen hier für ein Jahr herum. Da wir nicht genug Geld haben, um nur zu reisen, wollen wir zwischendurch auch arbeiten. Im Moment tun wir dies auch in einem Café, aber viel Geld verdienen wir auch nicht dort. Ist sogar unfassbar wenig im Vergleich zu anderen. Deswegen hat sie sich letztens in einem Stripp-Lokal beworben als "Barfrau". Habe sie dann natürlich gebeten, für mich dort nachzufragen, ob sie eventuell noch jemanden bräuchten. Am nächsten Tag hat sie mir dann gebeichtet, dass sie sich gar nicht als Barfrau, sondern als Stripperin beworben hätte. Man könnte bis zu 3.000 Dollar die Woche verdienen, das ist so viel, wie wir bei unserem jetzigen Job in drei Monaten verdienen würden.<br /> Und mittlerweile überlege ich auch schon fleißig, ob ich es nicht einfach tun sollte, schließlich kennt uns hier kein Schwein. Eine Bewerbung habe ich sogar schon online abgeschickt. Unser Problem ist jetzt einfach, dass wir beide Freunde in Deutschland haben, die davon nichts wissen dürfen. Klar, sie wären wahrscheinlich unfassbar eifersüchtig, was man natürlich verstehen kann, aber wir würden ja nicht in dem Sinne richtig fremdgehen, und uns auf diesem Wege schnell das Reisen ermöglichen können. Ein besonderes Problem mit dem Ausziehen vor anderen Leuten haben wir jetzt auch nicht unbedingt, wir sehen doch irgendwo alle gleich aus.

Beichthaus.com Beichte #00030331 vom 11.10.2012 um 11:45:08 Uhr in Australien (Brisbane, Queensland) (38 Kommentare).

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Die Ratte

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Morallosigkeit Verrat Kinder Schule Bern

Als ich (m) in der 8. Klasse war, mussten wir an Weihnachten in der Kirche ein Stück mit Chor und kleineren musikalischen Einlagen aufführen. Weil ich der einzige Schüler war, der ein Instrument spielte, musste ich mit einem engagierten Pianisten zusammen ein kleines Lied spielen. Dazu mussten wir natürlich Proben. Die ganze Oberstufe (siebte bis neunte Klasse) fand sich dabei in der Kirche ein. Außer zwei meiner Klassenkameraden, die es nicht für nötig hielten, zu singen und diese Zeit damit verbrachten, im Schulhaus zu bleiben und Blödsinn zu treiben. Dies taten sie bei den letzten drei Proben vor dem Auftritt. Aus irgendeinem Grund regte ich mich total darüber auf. Jedenfalls habe ich am Nachmittag vor dem Auftritt noch eine Stunde nur mit meinem Lehrer geübt und dabei habe ich ihm erzählt, dass diese beiden Schüler geschwänzt hatten. Ich tat es, weil es vor Weihnachten darum ging, ob der Lehrer einem eine Empfehlung für eine Mittelschule gab oder nicht. Ich wollte mich also bei ihm einschleimen. Es passierte natürlich, was passieren musste: Der Lehrer rief bei den beiden Schülern an und die wussten, aufgrund des Zeitpunktes, dass ich es gewesen sein musste. Daraufhin war ich der Ausgestoßene in der Schule. Bis auf einige sehr treue Freunde sprach für einen Monat niemand mehr mit mir. Glücklicherweise waren mir die beiden nicht sehr lange böse und es kam alles wieder ins Reine. Doch das schlechte Gewissen und vor allem das Wort "Ratte" werde ich nie wieder aus meinem Kopf bekommen. Im Nachhinein bin ich mir im Klaren, dass ich sie nicht hätte verraten dürfen. Allein schon deswegen, weil Schüler gegen Lehrer zusammenhalten müssen. Oder ich hätte es geschickter machen sollen, sodass niemand auf meine Spur gekommen wäre. Doch ich war jung und handelte, ohne nachzudenken. Ich war so zerfressen von dem Wunsch, aufs Gymnasium zu kommen, dass ich alles, was ich über Ehre und Kameradschaft wusste, über den Haufen warf und einfach drauf los quasselte.

Beichthaus.com Beichte #00030327 vom 10.10.2012 um 19:53:47 Uhr in Bern (Bundesgasse) (12 Kommentare).

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“Beichte

Ausgedachte Abtreibung

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Betrug Lügen Schwangerschaft Dortmund

Mein erster Freund hat mit mir nach einem Jahr, als ich 16 Jahre alt war, Schluss gemacht. Ich war damals so verzweifelt, dass ich ihm sagte, ich sei schwanger von ihm, was natürlich nicht stimmte. Er hat mir das auch nicht geglaubt. Um meine Lüge nicht auffliegen zu lassen, erzählte ich dann, ich hätte das Kind abgetrieben. <br /> Das erzählte ich allen meinen Freunden danach, weil ich nicht wollte, dass sie mich als eine Lügnerin sehen.<br /> Diese Lüge verfolgt mich bis heute noch und ich schäme mich, dass ich so etwas gemacht habe. <br /> Es ist wie eine Kette, die sich nach und nach aufgebaut hat. Ich verachte mich noch heute dafür. <br /> Seitdem lüge ich nicht mehr, beziehungsweise kann es nicht mehr, da ich gelernt habe, dass es mir nur Ärger und ein schlechtes Gewissen einbringt. Ich kann nur hoffen, dass ich irgendwann zu meiner Vergangenheit und zu mir selbst stehen kann und ich jemanden treffe, der mir trotz dessen vertrauen kann. Denn ein Leben, welches auf einer Lüge aufgebaut ist, ist kein wertvolles Leben mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030324 vom 10.10.2012 um 00:10:25 Uhr in Dortmund (Königswall) (17 Kommentare).

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Der Kampf um die Sitzplätze

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Aggression Bahn & Co. D&uuml;sseldorf

Ich besuche die FH in Düsseldorf und fahre somit jeden Morgen aus Köln mit dem Zug dorthin. Mir gehen die Menschen richtig auf den Zeiger, die, wenn der Zug einfährt, alles tun, um im Empfangskomitee rechts und links der geöffneten Tür zu stehen, rein springen, sobald der erste Strom von Aussteigern abbricht, auch wenn noch ein paar Menschen nachkommen. Dann kämpfen sie um jedes 4er Abteil und setzen sich dann an den Gang, den Rucksack auf dem andern Sitz, statt ans Fenster, sodass man an ihnen vorbei muss, wenn man sich setzen will. Die Menschen, die wie angeschossen 2 Minuten vor Erreichen des Bahnhofs aufspringen und zur Tür rennen, nur um erster zu sein der aussteigt, gehen mir genauso auf den Geist. All diese Spezialisten würde ich um 7 Uhr morgens am liebsten auf die Gleise schubsen und lachend zusehen, wie der Zug die platt macht. Es tut mir leid um meine Boshaftigkeit, aber es ist jeden Morgen das gleiche und immer bekommen, trotz Hetzerei, alle einen Platz!

Beichthaus.com Beichte #00030322 vom 09.10.2012 um 10:33:48 Uhr in Düsseldorf (Josef-Gockeln-Straße) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Spuren meines Sexuallebens

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Intim M&uuml;nchen

Ich möchte beichten, dass meine Putzfrau dreimal die Woche die Spuren meines ausschweifenden Sexuallebens beseitigen muss. Angefangen bei Zewa (zum abputzen) über Gummis bis hin zu den gebrauchten Slips der Damen.<br /> Ich kann mir da noch nicht einmal Faulheit vorwerfen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030321 vom 09.10.2012 um 10:16:54 Uhr in München (Elisenstraße) (26 Kommentare).

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