Satanistische Symbole für die Gläubigen

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Boshaftigkeit Vandalismus Vorurteile Kinder Chemnitz

Satanistische Symbole für die Gläubigen
Als ich ungefähr neun Jahre alt war, gab es in unserer Nähe eine sehr strenge Gemeinde. Ich weiß nicht genau, was es war, sie trafen sich immer in einem sehr neuen Gebäude. Zeugen Jehovas waren es aber nicht. Auf jeden Fall haben die Mitglieder mich und meinen etwas älteren Bruder immer ziemlich mit Bekehrungsversuchen genervt, wenn wir an besagtem Gebäude vorbeigingen und ihnen dabei begegneten. Natürlich bekamen wir auf diese Weise aber auch mit, wann sie sich zum Gebet versammelten. In einer gut durchgeplanten Nacht- und Nebelaktion - zugegeben: es war Tag - haben wir ihren Eingangsbereich verschandelt. Aus Ermangelung an echtem Graffittilack mussten drei Dosen Schlagsahne herhalten. Mit denen haben wir dann allerlei satanistische Symbole und so überaus kreative Sprüche wie "Satan wird euch alle holen" an ihre Pforte und auf den Platz davor gesprüht. Doch damit nicht genug der Sünde. Anschließend sind wir mit unseren Hunden spazieren gegangen und haben zugesehen, wie die geschockten Gläubigen nach und nach eintrudelten. Auf Nachfrage haben wir ihnen außerdem vermittelt, dass wir bedauerlicher Weise keinen Täter gesehen hätten. Ich entschuldige mich hiermit offiziell für die Todesangst und den Schrecken, den wir ganz sicher verbreitet haben.

Beichthaus.com Beichte #00030958 vom 02.04.2013 um 10:43:51 Uhr in Chemnitz (20 Kommentare).

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Meine Beziehung zu einem Muslim

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Engherzigkeit Zwietracht Vorurteile Partnerschaft Berlin

Meine Beziehung zu einem Muslim
Die muslimische Religion hat meine Beziehung ruiniert. Mein Freund erzählt mir ständig, dass ich alle seine Bedürfnisse zu erfüllen habe und Frauen nicht so gut sind wie Männer. Ich fühle mich schmutzig, auch wenn er sagt: "Sorry, ich muss so sein. Eines Tages wirst Du Deine Rolle in der Gesellschaft verstehen."

Beichthaus.com Beichte #00030941 vom 28.03.2013 um 15:44:36 Uhr in Berlin (Emmentaler Straße) (58 Kommentare).

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Meine Leben als Beamter

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Faulheit Vorurteile Arbeit

Meine Leben als Beamter
Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer kleinen Kommune im südlichen Teil Deutschlands und muss sagen, dass alle Vorurteile gegenüber den Beamten wahr sind. Ich habe zuvor in einem sehr großen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern gearbeitet, allerdings in einer für meinen Bildungsstand sehr niedrigen Position, aber zu dem Zeitpunkt war es eben nicht einfach einen Job zu finden. Jedenfalls sehe ich hier jeden Tag Leute, die nur große Augen machen, wenn ich ihnen sage, dass ich freitags länger als bis 13 Uhr gearbeitet habe und auch manchmal wochenlang jeden Tag bis 18 Uhr. Ich kann mir dann immer anhören, dass das menschenverachtend wäre. Das Arbeitsklima ist zwar super, aber wirklich auf die Reihe bekommt man kaum was. Wir verbringen mehr Zeit mit tratschen und Kaffee trinken und manchmal auch saufen (während der Arbeitszeit), als mit sonst irgendwas. Wenn von einem Bürger eine Beschwerde kommt, dass irgendein Vorgang länger als zwei Wochen dauert, dann wird direkt zurückgefeuert, was die Leute sich denken und wir hätten hier so viel zu tun. Dienstgänge sind hier zu 80% nur ein Pseudonym für "früher Feierabend machen".

Manchmal, wenn ich mal wieder zu lange wach war, habe ich mir einen Termin von 8-12 in den Kalender geschrieben, das Büro abgeschlossen und habe gepennt. Dann bin ich pünktlich zur Mittagspause aufgestanden, habe gut gegessen und die restlichen vier Stunden mit Surfen, tratschen und Kaffee trinken verbracht. Ich würde mein Verhalten ja ändern, da alles auf Kosten des Steuerzahlers geht, aber dafür verdiene ich viel zu gut, und die Arbeit gefällt mir auch wirklich. Letztes Jahr habe ich sogar eine Leistungsprämie im mittleren vierstelligen Bereich erhalten, weil ich mal so circa einen Monat normal gearbeitet und auch mal was auf die Reihe bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030889 vom 15.03.2013 um 12:23:03 Uhr (37 Kommentare).

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Keine Kinder mit meiner Freundin

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Falschheit Vorurteile Partnerschaft Kinder Bremen

Ich bin seit etwa eineinhalb Jahren mit einer wunderschönen Frau mit afrikanischen Wurzeln zusammen. Ihre Mutter stammt aus Nigeria, ihr Vater aus Deutschland. In der Zeit ist unsere Beziehung relativ ernst geworden und wir planen schon die gemeinsame Zukunft. Sie weiß, dass ich Kinder will, sie selbst will auch welche. Was sie nicht weiß, ist, dass ich keine Kinder mit ihr will. Ich liebe sie, ich bin im Allgemeinen auch nicht rassistisch und habe nichts gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen. Aber ich will einfach selbst keine Kinder haben, die weit dunkler sein werden als ich, allein der Gedanke schreckt mich ab. Meine Beichte ist, dass ich zu feige bin, ihr dies zu sagen. Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich darüber nachdenke, mich sterilisieren zu lassen, da es leider keine Pille für den Mann gibt und ich sie nicht verlieren will, da ich sie liebe. Aber ich will einfach keine Kinder mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00030864 vom 09.03.2013 um 18:25:57 Uhr in Bremen (Bismarckstraße) (48 Kommentare).

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“Beichte

Das Mädchen aus Rumänien

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Vorurteile Dummheit Partnerschaft Dresden

Das Mädchen aus Rumänien
Ich weiß, es klingt ziemlich verrückt und unglaubwürdig, aber es ist mir tatsächlich so passiert. Vor gut drei Jahren habe ich (m, mittlerweile 28) als Nebenjob zu meinem Jurastudium als Laufbursche für einen Anwalt gearbeitet. Mein Job war es einfach nur, Kaffee zu kochen, Unterlagen zu sortieren und Post wegzubringen, trotzdem habe ich dabei gut verdient. Als Jurastudent interessierte ich mich natürlich für sämtliche Fälle und las mich manchmal in die Akten ein. Ein Fall prägte sich mir besonders ein. Es ging um ein Mädchen aus Rumänien, das über einen großen Menschenhändler nach Deutschland kam und hier in einem Bordell arbeiten musste und sich daraufhin an diesen Anwalt wandte. Der Fall war damals schon gute vier Jahre her. Ich empfand für diese fremde Person so viel Mitleid und manchmal stiegen mir fast die Tränen in die Augen als ich die Protokolle las.
Ein Jahr später hatte ich eine andere Arbeitsstelle und den Fall schon fast vergessen. Bei einer unserer WG-Parties, bei denen auch immer wieder neue Leute dabei waren, weil Freunde noch Freunde mitbrachten, lernte ich ein junges, hübsches Mädchen kennen, das Kunstgeschichte mit einer Freundin zusammen studierte. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und redeten den ganzen Abend und verabredeten uns danach immer mal wieder auf einen Kaffee oder gingen ins Kino. Eines Tages lud sie mich zu sich in die WG ein und sagte mir auch ihren Nachnamen, damit ich wusste, wo ich klingeln muss. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich den Namen schon mal irgendwo gehört habe und als ich dann vor der Tür stand, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sie war das Mädchen aus Rumänien! Zuerst wusste ich nicht, wie ich mit dem Wissen umgehen oder ob ich sie darauf ansprechen sollte. Ich distanzierte mich für eine Weile und im Nachhinein bereue ich das furchtbar. Irgendwann fasste ich den Entschluss, es ihr zu sagen und sie war sichtlich verletzt, weil sie dachte, ich würde mich distanzieren, weil sie früher ihren Körper verkaufen musste. Ich fühlte mich daraufhin noch schlechter und der Kontakt senkte sich auf ein Minimum. Durch Freunde motiviert, weil ich mich immer mehr zurückzog, wagte ich nochmal einen Versuch, mich zu entschuldigen und glücklicherweise nahm sie meine Entschuldigung an. Seitdem führen wir eine glückliche Beziehung und sind sogar vor ein paar Monaten zusammengezogen. Ich beichte, dass ich so ein Idiot war und wegen ein paar Zweifeln fast die Frau meines Lebens hätte gehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00030860 vom 08.03.2013 um 18:32:43 Uhr in Dresden (Nürnberger Straße) (28 Kommentare).

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