Böser Handy-Vertrag

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Hass Dummheit Vandalismus Gelsenkirchen

Ein Freund und ich haben uns etwa zeitgleich unabhängig voneinander Mobilfunk-Verträge ans Bein binden lassen. Natürlich stellte sich innerhalb kürzester Zeit heraus, dass nicht nur die Verträge an sich, sondern auch der Mobilfunkbetreiber generell, aber vor allem die dämlichen, niederträchtigen, unfreundlichen Verkäufer des kleinen *-Plus-Shops in der Fußgängerzone ein purer Beschiss waren. Als ich nach sieben Monaten mit meinem defekten Handy zum Shop ging, wurde es eingeschickt. Es kam nach zwei Wochen noch viel kaputter zurück. Sämtliche Daten waren gelöscht und ich musste ein teures Software-Update machen. Der Sendung lag die Information bei, dass mich der ganze Spaß auch noch zwanzig Euro kosten würde, die mir mit der monatlichen Rechnung abgebucht werden. Und da ich mit dem Vertrag nicht nur freie Verfügung über mein Girokonto genehmigte, sondern auch meine Seele für 24 Monate an *-Plus überschrieb, konnte ich nichts dagegen tun. Stattdessen musste ich immer wieder an die Fresse dieses schmierigen Verkäufers denken, der sich sicherlich lachend die Hände rieb und zur Feier des Vertrages und all meinen unnötigen Investitionen noch ein kleines Kätzchen in den *-Plus-Shop-Pausenraum-Ofen warf.

Da ein Freund in der Vergangenheit auch mit besagtem Verkäufer aneinander geraten war, beschlossen wir uns gemeinsam an *-Plus zu rächen. Wir besorgten uns einen Karton Eier und stiefelten nachts zum Shop. Die Hälfte des Kartons landete an der Fensterscheibe. Ich kann gar nicht ausdrücken, was für eine Befriedigung mir jedes einzelne KLÖNG-Geräusch gab, als wieder ein neues Ei auf die Scheibe traf. Die andere Hälfte brütet bis jetzt immer noch auf meiner Heizung und wartet auf seinen Einsatz. Ich hasse alle Mobilfunkshop-Verkäufer. Wie kann man sich nur dazu entscheiden für einen Mobilfunk-Konzern hinter der Theke zu stehen und offensichtlich beschissene Angebote an nichtsahnende Kunden zu verkaufen? Ich denke all diese Menschen kommen direkt aus der Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00029653 vom 27.12.2011 um 04:20:29 Uhr in Gelsenkirchen (Bahnhofstraße 35) (23 Kommentare).

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Herr Z.

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Peinlichkeit 50+ Rostock

Ich arbeite als Altenpfleger in einem Pflegeheim und die Arbeit mit den alten Leutchen macht mir auch riesigen Spaß und ist meine Berufung. Ein Problem vieler Bewohner ist die Verstopfung, zum Beispiel durch zu wenig Bewegung oder zu wenig Flüssigkeit. Ein Bewohner, der geistig noch voll fit war und ein besonders liebenswerter Mensch, aber leider nicht mehr gehen konnte, plagte sich nun seit einigen Tagen mit einer solchen Verstopfung. Er saß mehrere Male täglich auf dem Klo, ohne nennenswerten Erfolg. Nach drei Tagen und einer wieder mal ziemlich langen Sitzung, während derer ich ihn natürlich allein ließ, klingelte er vom Klo aus und ich hob ihn mit dem Stehlifter (das ist so eine Art kleiner Kran) vom Klo hoch, putzte seinen Hintern ab und setzte ihn in den Rollstuhl. Dann entdeckte ich in der Toilette den größten Kackhaufen aller Zeiten. Ich drehte mich zu ihm um und sagte: "Herzlichen Glückwunsch, Herr Z., es ist ein kräftiger, gesunder Knabe! Wollen Sie die Nabelschnur durchschneiden?" Er schmunzelte zwar, aber ich glaube, es war ihm sehr peinlich. Ich habe kurz darauf (aus anderen Gründen) das Heim gewechselt und jetzt erfahren, dass er vor kurzem gestorben ist. Es tut mir sehr Leid, dass ich einen Witz auf seine Kosten gemacht habe, den er vielleicht nicht annähernd so komisch fand wie ich. Des Weiteren tut mir auch Leid, dass ich mich auch heute noch darüber totlachen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029618 vom 15.12.2011 um 00:36:12 Uhr in 18147 Rostock (Pappelallee) (18 Kommentare).

Gebeichtet von Kastenbrot
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“35.000

“Beichte

Meine wilde Freundin

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Internet Gettorf

Ich (26) war knapp 3 Jahren mit meiner Freundin (22) zusammen. Sie ist eine sehr hübsche und beeindruckende Frau. Kennengelernt haben wir uns auf einer Silvesterparty eines meiner besten Kollegen, den ich bereits seit unser Kindheit kenne, da wir nebeneinander gewohnt haben. Meine Freundin war in der gleichen Klasse wie er, weshalb er sie zur Party eingeladen hatte. Es dauerte nicht lange, bis ich ins Gespräch mit ihr kam und wir Gemeinsamkeiten entdeckt haben. Bald schon kamen wir zusammen. Inzwischen arbeite ich in einer IT-Firma als Berater und verdiene damit ziemlich gut, weil ich für Informatik generell recht begabt bin.
Meine Freundin begann nach dem Abschluss des Gymnasiums sogleich mit einem Jurastudium, was auch ich gut fand, da ich ihren Traum - später einmal Anwältin zu sein - voll unterstützt habe. Da sie mit dem Jurastudium voll ausgelastet ist und mit Klausuren überschwemmt wird, habe ich mich bereit erklärt, sie bei mir in meine geräumige Wohnung einziehen zu lassen, vorerst ohne Kostenbeteiligung ihrerseits, da sie wie gesagt keinen Ertrag nach Hause bringt.
Ich tat dies, weil ich bis dato in ihr wirklich die richtige Frau für eine etwaige spätere Familie gesehen habe. Sie war wirklich anders als die Frauen, welche ich vorher kennengelernt habe. Erfreulicherweise ist sie sogar recht intelligent und fleißig. Zunächst wollte sie mein Angebot aus Anstand nicht annehmen, aber ich machte ihr klar, dass ich für uns beide wirklich eine Zukunft sehe.


Das war ungefähr vor zwei Jahren. Ihr erstes Studiumsjahr verlief ganz normal und mit uns beiden lief es besser denn je. Vor circa einem Jahr dann erhielt ich von meinem Chef das Angebot für einen Monat mit zwei weiteren Mitarbeitern in die USA zu reisen, zwecks Zusammenkommen mit einer möglichen Partnerfirma vor Ort. Ich war davon recht begeistert, was verständlich sein dürfte. Zum einen wollte ich schon immer mal in die USA fliegen, zum anderen sah ich in dem Angebot einen erneuten Karrieresprung.
Meine Freundin - verständnisvoll, wie sie war - unterstützte mich sofort in dieser Entscheidung und versicherte mir, dass sie schon alleine klarkommen würde. Ich packte also meine Sachen, verabschiedete mich von ihr und saß alsbald schon im Flieger. In den USA verlief unsere Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit und wir kehrten sogar ein paar Tage früher wieder zurück, als geplant. Und zwar an einem Donnerstag.
Meiner Freundin habe ich dies nicht erzählt, denn ich wollte sie überraschen. Vor dem Wohngebäude, in welchem sich unsere Wohnung befindet, bemerkte ich überrascht einen fremden Wagen auf meinem reservierten Parkplatz stehen. Da meine Freundin kein Auto besaß, dachte ich zunächst an eine sie besuchende Freundin. Ich stellte meinen Wagen vorerst also auf dem Parkplatz für Gäste ab und trug meinen Reisekoffer in freudiger Erwartung endlich meine Freundin wiederzusehen geschwind die Treppe hoch. Vor unserer Wohnungstüre dann bereits die zweite Überraschung: Vor unserem Schuhkasten standen zweifellos männliche Sneakers. Etwas verunsichert öffnete ich vorsichtig die Türe, welche nicht abgeschlossen war und entdeckte als allererstes einen BH und diverse weitere Kleidungsstücke auf dem Flur liegen, deren Spur sich bis in unser Schlafzimmer zog. Die Tür war zu. Aus dem Inneren drang rhythmisches Stöhnen in meine Ohren.


Zunächst war ich völlig baff und zu keiner Bewegung im Stande. Ich stand entgeistert in unserem Flur, mit Mantel, Koffer noch in der Hand und hörte, wie meine Freundin es sich im Schlafzimmer von jemandem besorgen ließ. Da ich von der Situation völlig überfordert war, nur schon aufgrund der Tatsache, dass ich das von meiner Freundin nie erwartet hätte, schlich ich erst einmal zurück ins Treppenhaus und schloss die Tür hinter mir, um meine Gedanken zu ordnen. Schlussendlich tat ich gar nichts. Ich ging wieder hinunter, legte meinen Koffer in mein Auto und fuhr zu einem Motel in der Nähe, wo ich übernachtete. Am nächsten Morgen rief ich von meinem Handy aus meine Freundin an und teilte ihr mit, ohne etwas zu erwähnen, dass ich "bereits morgen" nach Hause kommen werde aufgrund des positiven Verlaufs der Gespräche. Ich fuhr an diesem Freitag nochmals an unserem Haus vorbei und parkte in der Nähe. Dabei beobachtete ich aus meinem Auto heraus, wie ein weiterer fremder Wagen heranfuhr und auf meinem Parkplatz zum stehen kam. Dem Auto entstieg einer ihrer Kommilitonen und betrat das Haus.
Ich übernachtete eine weitere Nacht im Motel und fuhr am nächsten Tag wieder in unsere Wohnung, quasi als soeben Angekommener. Meine Freundin fiel mir überschwänglich in die Arme und einen Moment lang spürte ich wieder die Liebe zwischen uns. In den folgenden Tagen verschwanden meine Gefühle aber zusehends. Ihre bis dato liebenswürdige und freundliche Art sah ich immer mehr als eine Fassade, als eine Maske, die zu bröckeln begann. Wirklich echt schienen mir ihre Umarmungen und Küsse auch nicht mehr zu sein, ich nahm eine merkwürdige Kälte wahr.


Ich war aber nach wie vor völlig davon überfordert und konnte nicht glauben, dass meine hübsche Freundin mir so das Herz brechen und mich belügen würde. Ich war zu geschockt, um sie diesbezüglich anzusprechen. Ich redete mir immer wieder ein, dass vielleicht die stöhnenden Geräusche aus dem Schlafzimmer gar nicht von einer zwischenkörperlichen Interaktion kamen, sondern dass sich meine Freundin nur einen Film angesehen habe und dass sie vielleicht einen über den Durst getrunken hat und so die Kleidungsstücke im Flur zu erklären waren.
Um mir sicher zu sein und um mich in erster Linie selbst von meinem Schutzmechanismus zu überzeugen, installierte ich in unserem Schlafzimmer zwei kleine Kameras, die ich mir von einem Kollegen besorgt habe. Das Schöne an den Kameras war, dass sie erstaunlich klein und gut getarnt waren. Ich platzierte beide in unseren überfüllten Regalen in der obersten Etage, wo meine Freundin aufgrund ihrer relativ kleinen Statur nie etwas ablegt.
Eine neue Woche begann. Meine Freundin erschien mir immer heuchlerischer in ihrer Art. Am folgenden Wochenende habe ich, als meine Freundin shoppen war, das Aufnahmematerial der vergangenen Woche gesichtet. War ich davor noch recht überzeugt davon, dass ich die ganze Situation überbewertet habe, sah ich nun in den im Zeitraffer vorbei rasenden Tagen meine Befürchtungen Gestalt annehmen. Um es gemäßigt auszudrücken: Meine Freundin ließ sich nach einem (harten) Studiumstag zwischen ihrer Ankunft zu hause und meiner Ankunft (ich arbeite recht lange) gerne so ziemlich von Jedem (hart) durchbolzen. Bei einigen dieser Stelldicheins kamen auch recht kreative Praktiken zur Anwendung, die ich - in dieser Form - zum ersten Mal sah. Meine Freundin gab sich gewohnt wild, was ich davor als eine ihrer vielen positiven Eigenschaften geschätzt habe. Ironischerweise war auch der Silvesterkollege, über den ich sie ursprünglich kennengelernt habe, mit von der Partie.

Jetzt kommen wir zu meiner Beichte: Da ich zum Zeitpunkt, als ich die Sichtung des brisanten Materials vornahm, verständlicherweise ziemlich in Rage war, kam mir die naheliegende Idee, die zahlreichen Tête-à-tête's digital aufbereitet userfreundlich im Intenet zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zwecke setzte ich eine Webseite mit kreativem Namen auf eine Member-Section, wo die romantischen Filme gegen eine kleinere Gebühr angeschaut werden konnten.
Dank den unterschiedlichen Sparringpartner, die meine Freundin beglückten, war für genug Abwechslung gesorgt. Der Erfolg der Webseite war nicht überragend, aber doch weitaus größer, als ich je geglaubt hätte. Ich lud also immer mehr Videos hoch und gab ihnen kreative Titel, um die Nachfrage zu stillen. Meine Freundin war auch in dieser Hinsicht fleißig und versorgte mich regelmäßig mit Nachschub. In diesem Rausch der Rache vergaß ich fast das eigentliche Problem: Meine Freundin.
Ich beichte, dass ich meine Freundin und ihre vielen Schachrunden über drei Monate lang "kundenorientiert vermarktet" und dabei gutes Geld verdient habe. Es tut mir hinterher wirklich Leid, dass ich nicht sachlicher gehandelt und nicht das Gespräch zu ihr gesucht habe. Allerdings machte sie es mir nicht gerade leicht. Es hat sie schließlich niemand gezwungen mich regelmäßig zu betrügen. Vor rund sieben Monaten habe ich ihr den Laufpass gegeben. Genug Beweismaterial hatte ich dann ja beisammen.

Beichthaus.com Beichte #00029604 vom 09.12.2011 um 12:54:14 Uhr in Gettorf (29 Kommentare).

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Die Wunderflasche

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Falschheit Lügen Shopping Braunschweig

Ihr kennt sicherlich die Verkäufer, die einem vorm Supermarkt abfangen und etwas verkaufen. So geschehen bei mir, gestern. Ich wollte noch schnell was einkaufen, und da wurde ich schon angesprochen, ob ich nicht meine Brille geputzt haben möchte. Na klar, warum auch nicht. Der Verkäufer hätte eins zu eins aus den Verkaufssendungen kommen können, es war richtig schlecht.
Gut ich habe mitgespielt, und habe sehr überrascht getan, als meine Brillengläser wieder sauber waren. Das Gespräch ging noch, und als er binnen 5 Sekunden den Preis um die Hälfte gesenkt hat und mir eine Flasche Brillenputzmittel gratis anbot, war ich entzückt. Ich fragte gleich, was denn 15 Flaschen davon kosten sollen, weil ich all meinen Freunden eine zu Weihnachten schenken würde - die Wunderflasche macht ja alles sauber! Er nannte mir den Preis und ich war weiterhin begeistern, ich teilte ihm mit, dass ich noch schnell zur Bank muss, um Geld zu holen. Es tut mir doch etwas Leid für den Verkäufer, da er mir umsonst die Brille geputzt hat und vielleicht lange die Hoffnung hatte das Geschäft seines Lebens abzuschließen.

Beichthaus.com Beichte #00029579 vom 30.11.2011 um 11:58:18 Uhr in Braunschweig (17 Kommentare).

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“Beichte

Meine Achatschnecken

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Rache Zwietracht Tiere Osnabrück

Ich (w) habe mir vor einiger Zeit Achatschnecken zugelegt, das sind sozusagen Riesenschnecken. Ich habe mich liebevoll um die Tiere gekümmert und keine Kosten und Mühen gescheut ihnen ein angenehmes Leben zu bereiten. Ich hatte sie jetzt um die 2-3 Wochen und man konnte schon sehen, dass sie deutlich gewachsen sind. Meine Stiefmutter und ich haben einen schlechten Draht zueinander und da ich das kleine Terrarium, das ich jetzt für die Baby-Schnecken benutze, in der Küche vergessen hatte, hat sie es aus reiner Boshaftigkeit nach draußen in die Kälte gestellt. Naja, und wie man sich denken kann sind alle Schnecken jetzt tot. Ich hatte dafür Geld bezahlt und wie schon geschrieben auch viel Herz mitreingesteckt.
Am nächsten Morgen sah ich meine Katze wie sie am frischgebauten Lebkuchenhaus meiner Stiefmutter genüsslich rumleckte und ich hab sie nicht weggejagd, nein, ich hab sie genüsslich weiterlecken lassen und wenn sie weg wollte habe ich sie wieder drangesetzt damit sie nochmal drüberleckt. Ich beichte hiermit, dass ich meiner Katze den unglaublich schrecklichen Geschmack der Backkünste meiner Stiefmutter ausgesetzt habe. Sie hat Lebewesen auf dem Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00029571 vom 29.11.2011 um 12:55:41 Uhr in Osnabrück (27 Kommentare).

Gebeichtet von Lelouch
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