Die Raupe

27

anhören

Waghalsigkeit Auto & Co. Tiere Olfen

Als ich (w/31) nach Feierabend in mein Auto stieg und auf der Heimfahrt eine Zigarette rauchen wollte, bemerkte ich eine grüne Raupe am Fenster. "Wenn ich jetzt die Scheibe runterfahren lasse, zerquetsche ich das Tierchen", dachte ich mir und beschloss, meine Sucht nicht über dieses Tierleben zu stellen. Während der Fahrt stellte ich mir vor, dass die Raupe einen Auftrag hat und extra mein Auto ausgewählt hat, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Wie schnell ich auch fuhr, das Tierchen blieb sitzen!

Dies änderte sich jedoch, als ich auf die Autobahn abbog. 100 Sachen auf der rechten Spur und die Raupe verlor an Halt. Panisch stellte ich fest, dass sie nur noch an zwei Füßen klebte. Der Rest hing in der Luft. Abrupt bremste ich ab und fuhr auf den nächsten Rastplatz, um Fräulein Nimmersatt aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Hiermit beichte ich, dass ich für das Leben einer Raupe andere Verkehrsteilnehmer ausgebremst und den fließenden Verkehr gestört habe. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00039791 vom 27.05.2017 um 10:53:14 Uhr in 59399 Olfen (Hafenstraße) (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Mann hat eine Gummipuppe

18

anhören

Fetisch Partnerschaft Zürich

Mein Mann hat eine Gummipuppe
Ich (w/32) bin mit meinem Freund seit mehr als zwei Jahren zusammen. Durch meine Beförderung muss ich ein Projekt in Irland managen. Dadurch führen wir jetzt praktisch eine Fernbeziehung. Ich komme zwar alle paar Wochen über ein verlängertes Wochenende nach Zürich, aber die Fremdgeh-Gefahr schätze ich bei meinem Freund schon als hoch ein. Daher habe ich ihm eine lebensgroße Gummipuppe bestellt.

Über das Geschenk ist er begeisterter, als ich erwartet hätte. Er ist richtig aufgeblüht. Er ist jetzt seit drei Wochen mit seinem neuen Spielzeug erstmal ausgelastet und unsere Skype-Calls sind auch sehr aktiv geworden. Er will sich jetzt sogar noch irgendwelche Add-Ons bestellen. Man sieht richtig die Begeisterung in seinen Augen. Ich hoffe, dass ich ihn nicht in einen neuen Fetisch getrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00039789 vom 26.05.2017 um 15:36:24 Uhr in Zürich (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die süße, beißende Katze

12

anhören

Maßlosigkeit Gewalt Tiere

Ich habe der süßen Katze meiner Freundin mit dem Handrücken ins Gesicht geschlagen, weil sie mich ohne ersichtlichen Grund plötzlich gekratzt und gebissen hat. Irgendwie habe ich mich ja nur verteidigt und sie hat auch keine Verletzungen davongetragen, aber es tut mir trotzdem leid, so ein kleines Wesen geschlagen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039788 vom 25.05.2017 um 11:45:48 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Rache an meinen asozialen Nachbarn!

10

anhören

Zorn Ekel Rache Nachbarn Dortmund

Seit einem halben Jahr leben neue Nachbarn über mir, dir aus der Hölle gekommen sein müssen. Rund um die Uhr sind unerträglich laut und auch sonst benehmen sie sich wie offene Hose. Nachdem weder freundliche noch weniger freundliche Ansprachen meinerseits Früchte getragen haben, habe ich mir ein kleines Ventil gesucht, um den Frust über diese Vollassis abzubauen: Jeden Abend, wenn ich vor dem Schlafengehen noch eine kleine Runde mit dem Hund gehe, komme ich an ihrem Auto vorbei. Noch vor dem Verlassen meiner Wohnung spucke oder rotze ich mir kräftig in die Hand und schmiere den Schleim draußen im Vorbeigehen an den Griff der Fahrertür. So habe ich täglich wenigstens eine kleine Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00039782 vom 24.05.2017 um 11:45:30 Uhr in Dortmund (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Leben in meiner deutschen Gastfamilie

18

anhören

Dummheit Morallosigkeit Familie Marburg

Ich (w/20/aus Osteuropa) war damals 16 Jahre alt und kam im Rahmen eines Stipendienprogramms als Gastschülerin nach Deutschland (ein ganz kleines Städtchen im Osten). Zu mir muss vor allem gesagt werden, dass ich wegen dem schwierigen Charakter meines Vaters schon im Kindergarten psychologische Probleme hatte und eine Art Therapie machen musste. In der Schule wurde ich ständig gemobbt. So musste ich dort aufpassen, dass mich keiner schlägt oder beklaut und zu Hause wartete auf mich Mama in Tränen und ein ständig unzufriedener Vater. Ich war ziemlich depressiv... In Deutschland, schon am allerersten Tag der Schule habe ich Freunde gefunden, war nie allein, wurde zu verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten eingeladen. Die Familie war perfekt (Gastvater und Gastmutter beide gegen 50, Kinder waren schon ausgezogen). Ich kam mit denen sehr gut klar. Die Gastmutter schrieb meiner Mutter "Danke für eine gute Tochter." Die Gasteltern waren total lieb zu mir und zueinander. Ich war einfach glücklich. Überglücklich. Es fühlte sich so an als hätte mein Leben gerade jetzt angefangen.

Doch dann passierte etwas sehr Schlechtes. Die Gastmutter arbeitete viel, der Gastvater war häufiger zu Hause, wir kochten zusammen, machten Hausaufgaben, guckten Fernsehen. An einem solchen Abend, als wir allein waren, hat er mich geküsst. So wie man die Tochter nicht küssen würde. Die Welt ist für mich zusammengebrochen. Ich dachte, ich sei die Tochter einer glücklichen Familie - anscheinend war ich es aber für ihn nicht. Ich fühlte mich sehr schlecht, sagte ihm wie falsch es ist. Er hörte es nicht. Ich habe an dem Tag blöderweise alle Antidepressiva geschluckt, die ich hatte und meiner Mutter eine Abschiedsnachricht geschrieben. Als ich trotz der Überdosis am Leben blieb, habe ich verstanden. Ich musste eine harte Entscheidung treffen. Und ich habe den Fehler gemacht, den ich mit meinem ganzen Herzen bereue. Ich war verliebt in den Mann, der für mich eine Vaterfigur darstellte. Sehr verliebt. Unbeschreiblich. Ich will mich nicht rechtfertigen, ja ich bin eine Hure, aber ich war mit ihm nie wegen Sex (ich war Jungfrau und es hat mir mehr geschmerzt, als gefallen, aber ich zeigte es nie).

Einmal war die Gastschwester da, plötzlich haben sie und die Mutter mich attackiert, meinten ich sei so eine Schlampe, ich sei krank, ich würde mich falsch anziehen und den Vater anmachen... Ich bin rausgerannt, der Gastvater war in der Garage. Ich schrie zu ihm, dass ich Hilfe brauche. Er stand mit dem Rücken zu mir. Er hat mich kein einziges Mal angeguckt. Ich musste zurückgehen und mir Beleidigungen anhören. Trotzdem bin ich in der Familie geblieben. Warum? Weil ich doof war/bin und dazu noch richtig stark verliebt. Wenn es wieder Ruhe gab hat der Mann alles weitergemacht. Mein psychologischer Zustand wurde schlechter und schlechter. Ich hörte mittlerweile Stimmen, bekam sogar einen Termin beim Psychiater.

Im Juli war es dann so weit und ich flog nach Hause. Und hier kommt meine zweite Beichte: Ich blieb mit dem Gastvater im Kontakt (nur im Netz, keine Treffen). Bis zum 19. März dieses Jahres. Bis die Frau unsere Unterhaltungen entdeckt hat. Ich war seine Schlampe und ich wusste es, aber ich liebte ihn, ich sagte es ihm so oft - dass er mir wehtut. Und dass ich ihn so liebe. Die gesamte Katastrophe hat natürlich Spuren hinterlassen. Zurzeit bin ich in einer Behandlung. Die Ärzte sind total nett. Alle helfen mir sehr. Ich fühle mich endlich besser, aber die ganzen Gedanken lassen mich einfach nicht los... Hiermit beichte ich, dass ich eine egoistische Schlampe bin und einfach eine sehr blöde blinde Person. Ich brauche keine Absolution, ich werde mir eh nie vergeben können. Ich musste es einfach mal loswerden... Ich habe übrigens wieder ein Stipendium erhalten und studiere jetzt in Deutschland.

Beichthaus.com Beichte #00039774 vom 22.05.2017 um 19:23:23 Uhr in Marburg (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000