Der Obdachlose mit dickem Pulli

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Faulheit Engherzigkeit Ignoranz Gesundheit Gesellschaft Offenbach

Ich (m) war gerade auf dem Heimweg, als ich einen Obdachlosen mit dickem Pulli in der prallen Sonne an meiner Haltestelle sah. Er war ziemlich weggetreten und lag neben den Bänken. Ich war fertig von der Arbeit und wollte bloß heim, doch schon angekommen hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich selbst lag vor einigen Wochen ohnmächtig an einer belebten Haltestelle, wo sich keine Sau für mich interessierte.
Also bin ich zurückgefahren, habe den Herrn eine Flasche Wasser angeboten und bin mit ihm in ein schattiges Plätzchen getorkelt, wo er sich bedankte und gleich wieder einnickte. Dem Kioskbesitzer um die Ecke gab ich Bescheid, er solle ab und zu mal nach ihm gucken. Ich finde es schade, dass viele, bloß die Nase rümpfend, mit dem Gedanken "ist-doch-nur-ein-Penner" vorbei laufen. Würde es sich jedoch um eine adrette junge Dame handeln, sind sie zur Stelle. Ich bitte um Absolution für mein verspätetes Handeln. In Zukunft greife ich gleich ein, wenn jemand Hilfe benötigt.

Beichthaus.com Beichte #00028913 vom 09.05.2011 um 15:10:08 Uhr in 63065 Offenbach (Frankfurter Straße) (35 Kommentare).

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Meine politische Kehrtwende

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Zorn Hass Vorurteile Gesellschaft Politik Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eine Art gefallener Punk bin und fast komplett das Gegenteil meiner alten Meinung vertrete. Früher gehörte ich zu einigen Kreisen Linksextremer und kommunistisch geprägter Gruppen. Doch nach und nach merkte ich, dass außer mir eigentlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028764 vom 27.03.2011 um 16:13:14 Uhr in Hamburg (55 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Fukushima

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Ignoranz Engherzigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass mich das ganze Unglück in Japan völlig kalt lässt. Meine Freunde und Verwandten sagen immer wieder, wie sehr sie das alles entsetzt und belastet. Ich dagegen fühle einfach gar nichts. Japan ist 10.000 km von mir entfernt, und ich kenne niemanden, der direkt von alledem dort betroffen ist. Das Ganze wird damit so unwirklich, dass es keine Reaktion in mir hervorruft. Ich weiß, dass allein die Tatsache vom Tod von 10.000 Menschen mich eigentlich berühren müsste, von der drohenden Gefahr für Millionen andere ganz zu schweigen. Dennoch sehe ich alles an wie einen Film, und fast wünsche ich mir wie im Film dass die Spannung steigt, die Situation eskaliert. Ich wünsche niemandem, keiner einzigen Person, Unglück oder Tod, es ist einfach die Unwirklichkeit die in Momenten, wenn ich meine Gedanken nicht ganz unter Kontrolle habe sowas auftauchen lässt. Ich fühle mich schlecht deswegen, frage mich, ob da etwas nicht stimmt, ob mich das zu einem schlechten Menschen macht. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00028732 vom 17.03.2011 um 01:17:00 Uhr (65 Kommentare).

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Unsere Gesellschaft kotzt mich an

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Hass Zorn Gesellschaft Politik

Ich (m/20) muss beichten, dass mich die gesamte Gesellschaft, in der wir leben, ankotzt. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll, ich weiß nur das ich es nicht mehr aushalte und Euch allen mitteilen möchte. Ich hasse jegliche bescheuerte Unterhaltung, wo über […]
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Beichthaus.com Beichte #00027474 vom 02.02.2010 um 19:46:55 Uhr (78 Kommentare).

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“Beichte

Beamte eingeschlossen

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Boshaftigkeit Rache Gesellschaft

Beamte eingeschlossen
In einem Finanzamt in NRW stecken in jeder Bürotür die Schlüssel außen im Schloss. Als ich mich einmal sehr über einen Finanzbeamten geärgert habe, habe ich alle Büros auf dem Weg nach draußen abgeschlossen!

Beichthaus.com Beichte #00026720 vom 22.07.2009 um 18:42:01 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von p1xx
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