Terror-Demo mit Kindern

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Peinlichkeit Dummheit Internet

Mir (w/31) ist vor etwa zwei Jahren etwas Peinliches passiert, worüber ich aber schnell lachen konnte. Dämlich war es trotzdem. In einer Whatsapp-Gruppe fügte jemand einen Polizeibericht ein, es ging um einen Einsatz einer Hundertschaft der Polizei. Ich habe es durchgelesen und war entsetzt. Ich fragte, wie könne man nur Kinder für so widerliche Demos missbrauchen und fügte einen wütenden Smiley ein. Kurz darauf erschienen etliche Lachtränen-Smileys und der Hinweis, dass der Artikel doch ein Scherz sei. Und richtig - es handelte sich um einen Artikel aus einem Satiremagazin zum Thema Sankt-Martins-Zug. Das Ganze war nichts anderes als ein Martinszug. Kann man gerne auf der Seite nachlesen. In diesem Moment war mir alles klar - jetzt konnte ich alles richtig kombinieren - und es war mir so peinlich. Als ich am Abend die Geschichte einem Sportkameraden erzählt habe und er den Artikel gelesen hat, hätte er sich vor lauter Lachen fast in die Hose gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00039650 vom 20.04.2017 um 18:35:58 Uhr (3 Kommentare).

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Hilfe, meine Frau verschwendet all mein Geld!

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Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft Verschwendung Geld Köln

Meine Frau bereitet mir Kopfzerbrechen. Wir haben jung geheiratet, waren beide gerade in unserem ersten Job und führten ein bescheidenes Leben. Ich stamme aus einem relativ wohlhabenden Elternhaus, wo mir ein sorgsamer Umgang mit Geld beigebracht wurde, meine Frau hingegen wuchs in eher armen, aber herzlichen Verhältnissen auf und hat sich damals Ihr ganzes Studium selbst finanziert.

Einige Jahre sind seither vergangen, wir sind mittlerweile beide 29 Jahre alt, und durch ein wenig Glück aber auch viel harte Arbeit verdiene ich mittlerweile sehr gut - netto mehr als 15.000 Euro im Monat. Man könnte meinen, dass man damit ein sorgenfreies Leben führen kann, aber das ist in meinem Fall leider nicht so. Meine Frau, die selbst keiner geregelten Arbeit nachgeht - das Soziologiestudium war wohl doch keine gute Wahl, schafft es immer wieder, einen Großteil des mühsam erarbeitete Geld für irgendwelche sinnlosen Sachen auszugeben. Zwar legen wir durchaus Geld auf die Seite, aber eben bei Weitem nicht so viel wie bei einem solchen Einkommen normal wäre. Ein Haus im Grünen möglichst schuldenfrei zu kaufen war schon immer ein Ziel von mir, ist aber mangels Eigenkapital in absehbarer Zeit unmöglich. Auch sonst haben wir keine großen Rücklagen und wenn das so weitergeht, dann wird sich daran bis zu meiner Pensionierung auch nichts ändern.

Sämtliche Gespräche nützen nichts - sie interessiert sich einfach nicht dafür und bezeichnet mich als geizig, wenn ich ihr beiläufig mitteile, dass ich einen ihrer Einkäufe unnötig finde. Sie hat im Grunde jeglichen Bezug zur Realität verloren und rechtfertigt sich damit, dass ihre Freunde und Freundinnen sich so etwas auch leisten (Krediten sei Dank...) und man in ihrem Alter eben langsam gewisse Ansprüche hat. Langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was ich machen soll, denn trotz diesem Konflikt liebe ich sie und sie hat auch ganz viele liebenswerte Seiten. Ich denke, das Ganze hat auch mit Ihrer Erziehung und Herkunft zu tun. Ich wünsche mir einfach meine fröhliche, bescheidene Freundin von damals zurück, die mit so viel weniger zufrieden war. Manchmal wünsche ich mir auch, dass ich meinen Job verliere, nur um sie daran zu erinnern, wie es ist, ohne dieses ganze Geld zu leben. Auch wäre es schön, wenn sie selbst einer Arbeit nachgehen würde, wo sie sieht, dass unsere finanziellen Verhältnisse nicht normal sind und das Geld nicht vom Himmel fällt. Ich beichte, dass ich mittlerweile Bitcoins kaufe, um ein wenig für mich und für schlechtere Zeiten zur Seite zu schaffen. Sind alle Frauen so?

Beichthaus.com Beichte #00039649 vom 20.04.2017 um 10:08:53 Uhr in Köln (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Aufklärungsgespräch unter Freunden

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Masturbation Peinlichkeit Neugier

Da unsere Nachbarn letztens über das Wochenende so einen Wellnessurlaub zu Zweit gemacht haben, sollte ich auf den Nachbarjungen (11) aufpassen. Da wir uns so schon relativ gut verstehen und auch schon paar Mal zusammen auf dem Bolzplatz waren, war das für mich kein Problem, wenn er über das Wochenende mal bei uns schläft. Auch wenn die Mutter ziemlich viele Regeln aufstellte, was die Bettzeit, das Fernsehen, usw betrifft. Irgendwann wurde es so spät, dass meine Eltern ins Bett gingen und ich mit ihm allein im Wohnzimmer fernsah. Dass er das eigentlich nicht durfte und schon ins Bett musste - nach den Regeln seiner Mutter - war uns da egal. Wir haben uns noch eine Pizza gemacht, geredet und zusammen einen Film geschaut. Irgendwann, gegen Ende des Films, hörte ich nichts mehr von ihm und dachte mir nur dass er nichts redet weil er in den Film vertieft wäre. Als der Film zu Ende war und ich zu ihm schaute, sah ich, dass er im Sessel eingenickt war. Da ich noch nicht ins Bett wollte und er eh schon am Schlafen war, beschloss ich, mal so durch die Fernsehprogramme zu schauen, was so läuft.

Bis ich bei so einer schönen Rothaarigen auf einem dieser "ruf mich an"-Sender stehen blieb. Da ich den ganzen Tag wegen des Besuchs keine Zeit für mich hatte und der Junge jetzt endlich schlief, wollte ich jetzt auch etwas Zeit für mich und meinen kleinen Freund haben. Nach einer Weile bemerkte ich im Augenwinkel, dass der Junge wieder wach war, auch den Frauen im Fernseher zusah und an seiner Schlafanzughose rumspielte. Als ich erschrocken meine Hand aus meiner Hose holte, um so zu tun als wäre nichts gewesen, dachte ich, dass ich ihn besser mal ansprechen würde, was er da macht. Als wir ein bisschen ins Gespräch kamen, bemerkte ich immer mehr dass er von Seiten der Schule oder Eltern noch nicht wirklich viel über das Thema aufgeklärt wurde, da er mir einige richtig dumme Fragen über seinen Körper und über das Thema Sex stellte. Mir war das zwar ziemlich unangenehm, aber ich versuchte seine Fragen - so gut es ging - zu beantworten. Als er anfangen wollte, mir die - zu den Fragen entsprechenden - Körperstellen zu zeigen und er sich mit halb runtergelassener Hose neben mich setzen wollte, war ich ein bisschen überfordert und habe versucht, mich mit "Es ist schon spät und ich bin schon ziemlich müde" rauszureden.

Am nächsten Tag war es mir irgendwie richtig unangenehm etwas mit ihm zu unternehmen, da mir das Bild von ihm, der mir "etwas" zeigen wollte, nicht mehr aus dem Kopf ging und ich Sachen wusste, die ich nicht wirklich von ihm wissen wollte - z. B. dass er eine leichte Vorhautverengung und ein ziemlich großes Muttermal am Sack hat. Außerdem habe ich ein bisschen Angst, dass er jetzt glauben könnte, mich immer solche Sachen fragen oder "etwas" zeigen zu können, wenn wir allein sind. Versteht mich nicht falsch, ich bin froh wenn ich ihm helfen konnte, aber es gibt Sachen, die man von einem Freund nicht unbedingt wissen will.

Beichthaus.com Beichte #00039644 vom 19.04.2017 um 19:24:57 Uhr (11 Kommentare).

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Ich will seit zehn Jahren eine Frau sein!

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Fetisch Peinlichkeit Feigheit Koblenz

Ich (m/21) beichte, dass ich seit mehr als zehn Jahren danach giere, dem anderen Geschlecht anzugehören und heute recht viel Geld für Frauenkleidung ausgegeben habe, wo ich doch gerade so als Student über die Runden komme. Nicht genug, dass ich nicht endlich zu einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00039641 vom 18.04.2017 um 15:20:40 Uhr in Koblenz (12 Kommentare).

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Streit in meiner Band

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Zorn Vandalismus Kollegen Berlin

Ich spiele nun seit vier Jahren in einer Band Gitarre. Dazu gesellen sich ein Bassist und ein Schlagzeuger. Der Bassist war in den Anfangszeiten der Band ein sympathischer Kerl. Inzwischen ist er ein narzisstisches Arschloch geworden. Man kann mit ihm keine normalen Unterhaltungen mehr führen, da er hauptsächlich Monologe von sich gibt und auf die Einwände des Gegenübers nicht eingeht. Ich habe immer das Gefühl ich rede gegen eine Wand, da er nicht auf mich eingeht. Er fragt nie wie es mir geht oder was ich so mache. Es geht immer nur um ihn. Natürlich ist er in seinen Augen der beste Bassist und seine Effektgeräte sind natürlich auch das Beste vom Besten. Alles andere ist in seinen Augen scheiße. Nur was er als gut empfindet, ist das einzig Wahre.

Seit er einen Vorkurs für die Musikhochschule absolviert, ist er noch unerträglicher geworden. Er befindet sich inzwischen musikalisch auf einem höheren Niveau als ich. Das hat dazu geführt, dass er alles, was ich spiele, scheiße findet. Wenn ich irgendwelche Ideen für ein Lied mitbringe, dann motzt er nur, wie schlecht die Idee sei. Eigene Ideen bringt er selten mal mit. Mittlerweile spiele ich zu Hause nicht mehr Gitarre, da ich den Spaß daran verloren habe. Das Gitarrenspielen war für mich eigentlich immer eine Leidenschaft, die er mir nun kaputtgemacht hat durch seine Negativität. Aus Zorn ihm gegenüber habe ich angefangen, seine Sachen zu manipulieren. Ich habe beispielsweise die Saiten seines Basses angeritzt, damit sie beim Spielen schneller reißen. Auch habe ich einmal die noch vollen Batterien in seinen Effektgeräten durch leere ersetzt. Er besitzt eine Brille, die er einmal in unserem Proberaum vergaß. Die Chance nutzte ich. Ich versteckte die Brille in unserem Proberaum so gut, dass er sie einen Monat lang nicht mehr gefunden hat. Ein anderes Mal war ich so dreist und habe die Sicherung seines Verstärkers kaputtgemacht. Nur ist so eine Sicherung leider nicht besonders teuer.

Durch so viele kleine Taten, die zu seinem Leid sind, verschaffe ich mir Genugtuung. Ich weiß, dass das falsch ist. Vor allem habe ich mich von meinem Zorn leiten lassen. Ich werde dem ein Ende setzen, da ich beschlossen habe, die Band zu verlassen, in der Hoffnung, dass ich die Leidenschaft am Gitarrenspielen wiederentdecke.

Beichthaus.com Beichte #00039611 vom 12.04.2017 um 08:17:46 Uhr in Berlin (7 Kommentare).

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