Verzwickte Situation

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Ekel Masturbation Mutter Kassel

Ich(m) habe eine schwere, körperliche Behinderung, die dazu führt, dass ich kaum das Haus verlassen kann und in Kombination ist es quasi unmöglich, Frauen kennenzulernen. Ich bin aber in einem Alter, in dem ich meine Sexualität ausleben möchte. Sexualassistenz ist keine Option, da dies die KK nicht übernimmt und es aus eigener Tasche nicht leistbar ist.
Ich habe über dieses Problem schon einige Male mit meiner Mutter gesprochen und sie hat es mit den anderen Frauen in ihrer Selbsthilfegruppe besprochen. Dabei kam wohl raus, dass einige der Mütter auf eine sehr direkte Weise helfen.
Meine Mama hat mir nun angeboten, dass sie sich das auch vorstellen könnte, sofern es mir helfen würde. Wie weit man da dann geht, könne man ja schauen.
Ich bin mit der ganzen Sache völlig überfordert, weiß weder was ich jetzt tun soll, noch, wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll.

Beichthaus.com Beichte #00042029 vom 09.02.2020 um 12:54:11 Uhr in Kassel (3 Kommentare).

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Die vertriebenen Obdachlosen

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Dummheit Ignoranz Last Night Ludwigshafen am Rhein

Ich muss beichten, dass ich vor vielen Jahren gemeinsam mit ein paar losen Bekannten dafür gesorgt habe, dass eine Gruppe sehr armer Menschen heute davon ausgehen muss, in den alten U-Bahn-Tunnel von Ludwigshafen lebe ein Rudel Wölfe.
Es geht dabei um einige vermutlich obdachlose Menschen, die ihr Quartier in den stillgelegten Bahntunneln aufgeschlagen haben. Diese Tunnel zogen an diesem Abend unsere Begeisterung auf sich, nachdem wir keine Kneipe mehr gefunden hatten, die offen hatte. Also beschlossen wir, mal zu gucken, was da unten so ist. Tunnel gibt es im weitläufigen Untergrund viele, aber wir hatten dann doch relativ schnell Langeweile dort unten und verlagerten unser Interesse dann lieber darauf, betrunken unsere Weisheit in die Welt zu grölen. Unter anderem "WÖLFE!", was wir schon ausgiebig all unseren Camp-Nachbarn auf Wacken mitgeteilt hatten. Tja, während wir also ausgiebig vor ausgedachten Wölfen warnten, schreckten wir einen in einem Tunnelabzweig schlafenden Berber auf, der sich einigermaßen besorgt aufrafften und wortlos und gesenkten Kopfes in die Richtung lief, aus der wir kamen.
Eigentlich dachte ich nicht, dass sie uns das wirklich geglaubt hatten und sich einfach gestört fühlten, aber in den nächsten Wochen erreichte mich gleich 2x das "Gerücht", die Bewohner der städtischen Unterwelt hätten viele ihrer alten Gänge aufgegeben und sich weiter ins Herz der Tunnels zurückgezogen. Ich bitte also um Absolution dafür, dass ich mittellosen Menschen einen nahezu perfekten Aufenthaltsort ruiniert habe. Eigentlich war der Alkohol schuld, aber ich war sein williger Sklave.

Beichthaus.com Beichte #00042020 vom 29.01.2020 um 23:03:06 Uhr in Ludwigshafen am Rhein (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schnullerersatz mit Spätfolgen

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Manie Dummheit Selbstverletzung Dieburg

Ich kaue Nägel, seitdem ich damals als Kleinkind mit dem Daumenlutschen aufhörte. Es war für mich quasi ein Ersatz für den viel zu früh entrissenen Schnuller. Ich hab in diesem Alter auch noch keine beeinträchtigenden Erfahrungen gemacht. Mein Elternhaus und meine Umgebung waren immer kinderfreundlich und sorgenfrei. Ich bin (w/30) und kaue, zu meinem Leidwesen, immer noch meine Nägel. Teilweise bis aufs Blut. Die Bilder sind nicht schön, für mich aber normal. Alles an Hilfsmitteln und Heilmitteln (außer Hypnose) haben nicht geholfen. Ersatz fürs Kauen hat nicht lang gehalten. Tinkturen hab ich mit den Zähnen abgeschabt und direkt weiter genagt. Künstliche Nägel, egal ob zum selber Kleben oder gemachte Nägel haben so lange gehalten, bis meine laschen Nägel frei, biegbar und ungeschützt waren. Kaugummi Kauen hat irgendwann zu unschönen Kieferproblemen geführt. Wobei, bei den Acryl Nägeln war das Biegen ihr Tod.

Der letzte Ausweg, wenn alles nichts bringt ist für mich tatsächlich die Hypnose. Für mich ist das Kauen kein Akt der Langeweile oder Nervosität. Ich empfinde es nicht als Solche. Ich kaue, um klar denken zu können. Wahrscheinlich hat mein Körper, um diesen Akt der Selbstverletzung zu akzeptieren, das Kauen in meinen normalen körperlichen Rhythmus eingebracht. Mir ist bewusst, dass es falsch ist zu kauen. Dennoch fühle ich mich wohl und gut, wenn die störenden Nagelstücke, die vormals fast über die Kuppe wuchsen, weg sind. Lange Nägel konnte ich schließlich noch nie leiden.

Nicht nur, dass es gewisse körperliche Schönheitsideale gibt, die ich derzeit nicht erfülle, sondern auch, dass die Unmengen an Nägeln in meinem Magen sowie die Infektionsgefahr an meinen wunden Fingerkuppen gesundheitliche Folgeschäden mit sich bringen. Zudem schmirgle ich mir regelrecht meine verbleibenden, abgenagten Stümpfe für die Arbeit ab und zurecht, sodass sie wie sehr kurze aber schöne Nägel aussehen. Die Schmerzen der malträtierten Kuppen könnt ihr euch nicht vorstellen. Die Länge meiner abgekauten Nägel betrifft die Hälfte ihrer ursprünglichen Länge, nur so als Maßstab. Nach dieser Zusammenfassung möchte ich also beichten, dass ich einfach nicht aufhören kann. Sobald ich zu viel abnage durchfließen mich brennende Schmerzen. Nach 1-3 Tagen ist alles wieder gut. Gott sei Dank habe ich gutes Heilfleisch. Nichtsdestotrotz tut es mir leid, dass sich Menschen in meiner Umgebung eventuell unwohl fühlen oder angeekelt sind, weil sie meine tollen Nägel sehen. Ich empfinde mein Problem zwar als störend, aber weniger als hässlich.

Beichthaus.com Beichte #00042015 vom 25.01.2020 um 02:04:28 Uhr in Dieburg (Johann-Sebastian-Bach-Straße) (0 Kommentare).

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Der betrogene Ehemann

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Fremdgehen Feigheit Lügen Düsseldorf

Ich habe meinen Mann mit einigen Typen betrogen. Das ist lange her und fällt in die Zeit vor unserer Hochzeit vor 12 Jahren. Und dann habe ich es noch schlimmer gemacht, indem ich ihm zwar den Umstand als solchen geschildert habe, aber über die Personen und Umstände gelogen habe. Er hat es gemerkt, mich zur Rede gestellt. Teilweise war er traurig, aber auch wütend und aggressiv. Aufgrund der Peinlichkeit für mich, der Angst vor Konsequenzen für mich und die beteiligten Männer, habe ich weiter gelogen und auch Unbeteiligte beschuldigt. Ich kann ihm die Wahrheit nicht sagen, weil ich mir schon ein Herz gefasst habe, und es ihm" richtig" sagen wollte. Er hat mir nicht geglaubt, hat mir gedroht und wollte gehen.

Nun glaubt er also Dinge, die schlimmer sind als das tatsächlich schon Schlimme, das ich getan habe.
Ihn verletzt das, aber damit kann er leben. Ich hätte meine Fehler gerne korrigiert, aber kann nicht, ein wirkliches Gespräch ist nicht möglich, weil er mir nicht glaubt. Ich würde also nach allem, was ich getan habe, damit leben, dass ich für immer lügen muss, aber ich habe Angst, dass es irgendwann herauskommt oder er einem Unschuldigen etwas tut.

Beichthaus.com Beichte #00042005 vom 14.01.2020 um 11:40:58 Uhr in Düsseldorf (5 Kommentare).

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“Beichte

Aus Angst und Scham die Liebe verleugnet

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Dummheit Feigheit Liebe Kreis Ahrweiler

Ich (m) beichte, dass ich vielleicht die Liebe meines Lebens habe abblitzen lassen.
Mit 17 bin ich einem neuen Verein beigetreten. Dort war die besagte Person Mitglied. Er war 4 Jahre älter und etwas übergewichtig. Wir verstanden uns auf Anhieb und haben viel Zeit im Verein und privat miteinander verbracht. Ich dachte viel an ihn und fand seine Nähe sehr schön. Ich setzte mich öfter auf seinen Schoß und umarmte ihn auch gerne.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch eine Freundin, aber irgendwie fand ich sie nicht mehr interessant und machte Schluss.
Auch von dem Kumpel kamen mehrfach eindeutige Signale, aber ich habe mich nie wirklich getraut darauf einzugehen und hab dann meist einen Rückzieher gemacht. So ging das fast 3 Jahre.

Dann eines Tages fragte mich der Freund einfach, ob wir nur Freunde, oder mehr seien.
Da bekam ich echt Angst. Er war optisch nicht so ansprechend und ich hatte Furcht davor mir einzugestehen schwul zu sein. Also habe ich ihm gesagt, dass ich das nicht könnte. Er hat das wohl so verstanden, dass ich nicht auf Männer stehe und ich war so verunsichert, dass ich ihn danach irgendwie gemieden habe.

Ich habe dann woanders eine Ausbildung angefangen und auch schnell eine feste Freundin gefunden. Er ist jetzt auch schon ein paar Jahre mit einem jungen Mann zusammen und weggezogen.
Leider haben wir kaum Kontakt.

Auch heute noch denke ich sehr oft an ihn und vermisse ein bisschen seine Nähe und die Art wie er einfach war. So gut wie bei ihm habe ich mich seitdem nicht mehr gefühlt.
Ich ärgere mich sehr über meine damalige Unsicherheit und Oberflächlichkeit.

Beichthaus.com Beichte #00042001 vom 11.01.2020 um 15:14:49 Uhr in Kreis Ahrweiler (1 Kommentare).

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