Entscheidungen trifft meine Mutter!

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Verzweiflung Feigheit Familie

Ich (w/19) möchte beichten, dass ich zu ängstlich bin, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Immer entscheidet meine Mutter, wo es lang geht. Ob es das Praktikumsjahr im Krankenhaus war oder die Ausbildung zur Krankenpflegerin, die ich nur habe, weil sie diese Bewerbung verschickt hat. Die Wahrheit ist, dass ich eigentlich gar keine Krankenpflegerin mehr werden möchte. In der Schulzeit falle ich regelmäßig in Depressionen und den Spaß an der Praxis habe ich mittlerweile auch verloren. Ich würde gerne etwas ganz anderes machen. Ich liebe es zu zeichnen und kreativ zu sein, aber ich traue mich einfach nicht, diesen Schritt zu wagen und diese Ausbildung zugunsten einer anderen abzubrechen. Ich habe Angst davor, meine Mutter zu enttäuschen und wieder komplett ohne etwas dazustehen.

Beichthaus.com Beichte #00033275 vom 14.05.2014 um 23:14:04 Uhr (12 Kommentare).

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Alkohol ohne Limit

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Feigheit Last Night

Ich (w) muss hier etwas beichten, was mir ziemlich peinlich ist. Vor einigen Wochen übernachtete ich nach einer Party bei einer Bekannten, da ich nicht wusste, wie ich nach Hause kommen sollte. Leider habe ich es jedoch mit dem Alkohol etwas übertrieben und musste mich nachts mehrfach übergeben. Deshalb verfrachtete mich die Bekannte kurzerhand ins Gästezimmer, damit ich ihr Zimmer nicht vollkotze. Irgendwie war ich in meinem Rausch aber der Meinung, dass die bereitgelegte Decke nicht warm genug sei, und deckte mich daher mit einem teuren Herrenmantel zu, den ich in einem Schrank fand. Später musste ich mich noch ein paar Mal übergeben und dabei bekam leider auch der Mantel einiges ab. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, sah ich das Ausmaß meiner Eskalation: Der Boden, Mülleimer und der Mantel waren von oben bis unten voll mit Erbrochenem. Mir war das Ganze unheimlich peinlich, und ich hatte Angst, dass meine Bekannte beziehungsweise ihre Eltern sauer auf mich sein würden. Deshalb machte ich alles so gut es ging sauber und lüftete gut durch. Doch was ich mit dem Mantel machen sollte, war mir immer noch nicht klar. Ich wollte jedoch auf keinen Fall noch mehr Ärger machen und so packte ich ihn kurzerhand in meinen Rucksack und verließ fluchtartig das Haus, bevor mich noch jemand auf die Nacht ansprechen konnte. Zu Hause wusch ich den Mantel dann per Hand, da ich ihn nicht kaputtmachen wollte. Vor ein paar Tagen war ich erstmals seit dieser Aktion wieder bei der Bekannten, da sie ihren Geburtstag feierte. In einem unbeobachteten Moment ging ich ins Gästezimmer und brachte den gewaschenen Mantel wieder an seinen Platz zurück. Gestern erzählte sie mir, dass ihr Vater kürzlich einen sehr wichtigen Geschäftstermin hatte, seinen Mantel aber nicht gefunden hätte und daher in einer alten hässlichen Jacke gehen musste. Es tut mit so leid, dass ich dem armen Mann Probleme bereitet habe und mein Trinkverhalten nicht unter Kontrolle hatte, obwohl mir bewusst war, dass ich nicht daheim schlafe. Das war es jetzt erst einmal mit dem Alkohol für mich.

Beichthaus.com Beichte #00033247 vom 11.05.2014 um 03:55:08 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Dreikäsehoch auf dem Platz der alten Dame

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Aggression Feigheit Zorn Kinder Bahn & Co.

Ich fuhr mit dem Bus von der Arbeit nach Hause. Ich saß vorne, schräg hinter dem Busfahrer. Direkt hinter dem Fahrer befindet sich ein Zweier, schräg hinter ihm, wo ich saß, ein einzelner Sitz. Bald darauf stiegen ein türkischer Vater und sein etwa dreijähriger Sohn ein. Der Mann setzte sich seinen Sohn auf den Schoß, wobei dieser offensichtlich alleine sitzen wollte. An einer der nächsten Haltestellen stieg eine sehr alte Frau ein. Total wackelig. Ich machte ihr Platz. Aber sie war leider total verwirrt und verstand das nicht direkt. Ich war ja aufgestanden, die Frau stand auch noch im Gang und der Sitz war dann ja frei, da sprang der Junge vom Schoß seines Papas und setzte sich auf den Platz. Der Vater sagte auch etwas zu ihm, aber das konnte ich nicht verstehen, weil es türkisch war. Letzten Endes machte eine andere Person etwas weiter hinten der alten Frau Platz und ein dreijähriger Dreikäsehoch saß frech alleine auf seinem Platz und sein Vater sagte kein Wort. Und ich muss sagen, dass mir die ganze Zeit etliche Schimpfwörter für den frechen Knirps im Kopf herumschwirrten und dass ich mich ärgerte, dass ich, ohne es zu wollen, für ein dreijähriges Kind meinen Platz geräumt hatte, obwohl der ohne Weiteres auf dem Schoß hätte sitzen können. Ich denke, ich hätte vielleicht was sagen sollen, aber letztendlich hat die Frau sich ja gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00033240 vom 10.05.2014 um 11:39:32 Uhr (25 Kommentare).

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Mann oder Memme?

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Verzweiflung Feigheit Stutensee

Für mich (m/26) gilt folgender Grundsatz: Ein Mann ist erst dann ein richtiger Mann, wenn er Geld vermehrt, also ein hohes Gehalt und hohe Vermögenszuwächse durch diverse Geschäfte hat. Außerdem muss er viele Frauen im Bett haben - das hat mir mein Vater so anerzogen. Ich habe allerdings in beiden Feldern kläglich versagt. Ich habe ein durchschnittliches Gehalt und Schulden, mit den Bettgeschichten läuft es auch mies, oder eher gar nicht. Frauen nehmen mich einfach nicht ernst, sie wollen mich nicht. Nicht mal als männlichen Kumpel. Ich beichte, dass ich kein Mann bin und bitte um Absolution für meine Weichheit.

Beichthaus.com Beichte #00033229 vom 08.05.2014 um 21:10:13 Uhr in Stutensee (21 Kommentare).

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“35.000

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Konsum ohne Gewissen

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Verschwendung Feigheit Ignoranz Ernährung Hindelang

Ich engagiere mich seit einiger Zeit ehrenamtlich für eine Hilfsorganisation. Dort sind viele Leute, die auch sehr bewusst einkaufen, unter anderem auch Veganer. Ich würde es ja auch tun, aber ich kann mich einfach nicht überwinden, ich liebe viele Lebensmittel einfach zu sehr. Deswegen kaufe ich auch viele Lebensmitteln ein, bei denen ich weiß, dass man mit dem Kauf nichts Gutes tut - billiges Fleisch, abgepackte Wurst und Käse etc. In der Hilfsorganisation weiß niemand, dass ich ein solcher Konsument bin. Ich lüge und heuchle da natürlich auch nicht, sondern erwähne es einfach nicht. Aber letztens hatten wir eine Veranstaltung mit einer anderen Organisation und eine Dame von dieser Organisation sagte: "So, jetzt gehen wir noch in eine Saftbar zum Abschluss, ich weiß ja nicht, wie fair die Säfte dort sind, aber heute machen wir mal eine Ausnahme". Nach solchen Aussagen weiß ich, dass ich lieber nicht ehrlich bin. Aber es hat mich bisher auch noch niemand nach meinem Konsum gefragt. Aber wie gesagt, ich heuchle auch nicht - machen ja viele Leute, die nicht darauf Achten, was sie kaufen und im nächsten Moment die Menschen in Armut beklagen. Ich beteilige mich dann einfach nicht an solchen Gesprächen. Aber irgendwie komme ich mir manchmal schon falsch vor, weil ich ja in einer Organisation ehrenamtlich tätig bin, die sich für Armutsländer einsetzt und an vielem sind ja wir mit unserem Konsum mitschuldig.

Beichthaus.com Beichte #00033207 vom 05.05.2014 um 20:49:55 Uhr in Hindelang (19 Kommentare).

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