Überfordert vom Horror-Studium

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Trägheit Verzweiflung Feigheit WG Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfähig fühle, ein eigenständiges Leben zu führen, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schließlich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfüllung, mit jedem Tag fühlte es sich für mich sinnloser an. Das selbstständige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich quälte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spaß und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttäuschung, das spürte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch überall waren Mängel, die Badezimmertür fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald überflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Spülmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fühlte mich unwohl in ihrer Nähe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach völlig verschieden.


Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fühlte mich einfach nur völlig fremd. Keiner außer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schöner Deko und gründlich geputzter Wohnung wohler zu fühlen, wurden ignoriert und nicht geschätzt. Währenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flüchtete ich zurück nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fühlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm für das Studium und nicht überlebensfähig ohne Mama. So fühle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verkünden und so meinen neuen Freundeskreis zurücklassen und zurück zu Mutti gehen. Ich bereue meinen überstürzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttäusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00033330 vom 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr (13 Kommentare).

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Ein gebrochenes Herz

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Feigheit Verzweiflung Engherzigkeit Internet Dating

Ich (w) bin inzwischen fast 20 und es gibt eine Sache, die mich immer noch belastet. Als ich 14 war, lernte ich im Internet einen Jungen kennen, mit dem ich mich schnell gut verstand. Nach einigen Wochen fragte er mich, ob ich seine Freundin sein will. Naja, ich war 14, hatte keine Ahnung davon und noch nie einen Freund gehabt und sagte einfach ja, ohne zu wissen, was für ein Chaos das noch geben würde. Wir schrieben fast jeden Tag miteinander, manchmal nur fünf Minuten, manchmal eine ganze Stunde. Sätze wie "Ich liebe dich" hörte ich oft von ihm, aber ich konnte es nie erwidern, und schrieb immer nur "Ich mag dich auch". Trotzdem schien er alles falsch verstanden zu haben. Nach einigen Monaten fragte er mich, ob er mich besuchen dürfe. Ich sagte, dass meine Eltern das nicht erlauben würden, was gelogen war, denn meine Eltern wussten von diesem Freund nicht mal was. Trotzdem wollte er es unbedingt, und irgendwann stimmte ich zu. Er kam mit dem Zug zu mir, es war ungefähr eine Stunde Fahrt. Ich fuhr mit dem Bus zum Bahnhof, bekam dann aber plötzlich furchtbare Angst und zitterte am ganzen Körper. Ich war noch nicht bereit dafür. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, mein Freund hatte kein Handy, und so rannte ich panisch zurück in den Bus. Warum ich so eine Angst hatte, wusste ich nicht mal genau. Wahrscheinlich waren zu viele Storys über Internetbekanntschaften in den Nachrichten.


Am gleichen Abend schrieb ich dem Jungen noch, wie leid mir das alles tun würde, und wie mies ich mich deswegen fühlen würde. Er vergab mir und schickte mir zu meinem Geburtstag sogar noch eine Karte. Irgendwann hatte ich genug vom Internet und wollte meine Schüchternheit überwinden und im echten Leben Menschen kennenlernen. Ich begann Sport zu machen und lernte schnell einen anderen Jungen kennen, den ich wirklich mochte. Ich vergaß den Internet-Freund, er mich jedoch nicht. Noch heute bekomme ich jedes Jahr zu dem Tag unseres vermeintlichen Treffens eine Karte von ihm, in der steht, wie sehr er mich liebt und vermisst. Ich habe auch schon öfters versucht, mit ihm zu reden, einmal schickte er mir nämlich seine Handy-Nummer mit, aber das brachte überhaupt nichts. Er wurde nur wütend. Oh Gott, es tut mir so leid, dass ich ihm so das Herz gebrochen habe. Das war nicht mal Absicht. Und doch muss ich ständig daran denken, wie er alleine am Bahnhof steht.

Beichthaus.com Beichte #00033316 vom 22.05.2014 um 17:13:40 Uhr (11 Kommentare).

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Mein stinkender Ehemann

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Hass Partnerschaft Friedberg

Mein stinkender Ehemann
Ich habe Probleme mit meinem Mann und möchte beichten, dass ich mich nicht traue, mit ihm darüber zu reden. Ich denke sogar darüber nach, mich von ihm zu trennen, aber ich kann es ihm nicht sagen. Es ist so, dass ich ihn wirklich süß finde, aber ich kann mit seiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00033313 vom 21.05.2014 um 19:39:41 Uhr in 61169 Friedberg (38 Kommentare).

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Mehrlinge in den Genen

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Falschheit Lügen Feigheit Kinder Schwangerschaft

Ich (w) wurde vor genau 26 Jahren mit meinen Vierlings-Geschwistern zur Welt gebracht. Mütterlicherseits gab es viele Mehrlingsgeburten. Meine Urgroßoma, die ich zum Glück noch kennenlernen durfte, trug fünf Monate lang fünf Kinder unter ihrem Herzen. Es kam zu Komplikationen und nur eines überlebte. Meine Oma ist eine sehr starke Frau. Sie ist aber auch diejenige, die ständig versucht, mir meinen Kinderwunsch auszureden. Denn sie litt stark unter den Depressionen ihrer Mutter. Sie weiß genau, was es bedeutet, mehrere Kinder zu verlieren. Sie studierte Medizin und spezialisierte sich auf Geburtshilfe. Sie betrieb jahrelang Forschung über Mehrlingsgeburten und diese ganzen Gengeschichten, ihr Name war auch relativ bekannt, aber das ist nebensächlich. Jedenfalls hielt sie mir heute wieder einmal einen medizinischen Vortrag über die Chancen, welche ich und die Kinder hätten, wenn mehr als ein Kind in meinem Uterus heranwächst. Was sie nicht weiß, ist, dass ich in der 10. Woche schwanger bin und - Überraschung! Es werden Zwillinge. Ich beichte, dass ich ihr es vorerst verheimlichen werde. Denn sie wird das Schlimmste heraufbeschwören. Ich fahre in einer Woche 600 Kilometer weit weg von hier und werde dort berufsbedingt die nächsten sechs Monate verbringen. Wenn die Kleinen es bis dahin geschafft haben, werde ich es ihr sagen. Ich denke, sie würde sich auch freuen. Aber wenn etwas schief geht, wird es Tausende "Habe ich dir doch gesagt"-Gespräche geben. Trotzdem fühle ich mich schlecht. Sie ist sozusagen meine Mutter 2.0 und war immer die Rettung in der Not. Ich hoffe sehr, dass sie es verstehen wird. Und dass ihr mich nicht für eine böse Enkelin haltet.

Beichthaus.com Beichte #00033302 vom 20.05.2014 um 12:15:13 Uhr (12 Kommentare).

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Wer ist der Vater?

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Fremdgehen Ehebruch Feigheit Selbstsucht Chef

Ich möchte beichten, dass ich meinen Mann seit fast drei Jahren mit meinem Chef betrüge. Ich habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen dabei, aber ich konnte einfach nicht die Finger von meinem Chef lassen. Ich liebe meinen Mann wirklich und wir haben auch schon zwei Kinder und das Dritte ist gerade unterwegs. Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass ich nicht weiß, wer der Vater ist. Ich kann es meinem Mann aber unmöglich sagen, da ich nicht will, dass meine Kinder ohne Vater aufwachsen, nur weil ich so einen Fehler gemacht habe. Und meinen Job würde ich dann wohl auch verlieren. Mein Chef ist selbst auch verheiratet und möchte natürlich nicht, dass unsere Affäre auffliegt.

Beichthaus.com Beichte #00033278 vom 15.05.2014 um 15:59:04 Uhr (30 Kommentare).

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