Mitarbeiterrabatt bei Baumarktkette

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Betrug Habgier Shopping Arbeit Gera

Ich fühle mich in gewisser Weise schuldig, weil ich mir bei einer Baumarktkette einige unerlaubte Vorteile verschaffen habe. Ich habe früher dort gearbeitet und muss beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber des öfteren betrogen habe. Ich habe sehr häufig Waren, die ich gerade gebrauchen konnte, abgeschrieben und mit nach Hause genommen. Das sah dann, zum Beispiel, so aus: Es war Sommer und mir war heiß Zuhause, also habe ich einen Säulenventilator genommen und ein kleines Stück herausgebrochen. Anschließend habe ich diesen dann so unter einer bestimmten Warengruppe abgerechnet. Darunter fielen alle Teile, die technisch in Ordnung waren, aber den Kunden nicht mehr verkauft werden durften. So bekam ich diesen Artikel für einen Cent. Dieses Spiel habe ich gefühlt 100 Mal gemacht. Des Weiteren habe ich meine private Post oder Pakete über die Firma abgerechnet. Auch gerne habe ich mein Arbeitszeitkonto zum Positiven verändert, wenn ich mal wieder in der Spätschicht alleine war und die Sekretärin ihren PC angelassen hatte. In gewisser Weise tut es mir jetzt, wie gesagt, leid, denn es waren auch nette Kollegen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00030403 vom 29.10.2012 um 14:24:57 Uhr in Gera (14 Kommentare).

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Das erfundene Kind

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Rache Betrug Lügen Ex München

Als ich (w) 15 war, habe ich einen ebenfalls 15-Jährigen kennengelernt, dicht mit ihm rumgemacht und ihn in meinem nicht mehr ganz so zurechnungsfähigen Zustand gefragt, ob er eine Freundin hätte. Als er dies verneinte, sagte ich ihm, er hätte jetzt eine. Danach waren wir noch fast zwei Jahre zusammen. Es endete, als ich mit 17 aus dem Urlaub wiederkam. Er machte mit mir Schluss, weil diese eine Freundin von ihm, die vor ihm immer geheuchelt hat, was für ein süßes Pärchen wir wären, ihn mir ausgespannt hat. Ich musste also irgendwie Rache üben. Deshalb erfand ich eine Schwangerschaft. Er war unglaublich fertig und auch ich konnte das Ganze nicht so genießen, wie ich es mir bei einer ordentlichen Rache vorgestellt habe, weil meine Gefühle einfach noch zu sehr verletzt waren. Ich habe bis heute niemandem davon erzählt, da ich damals vorgetäuscht habe, das Kind verloren zu haben. Sogar meinem neuen Freund, den ich drei Monate nach der Aktion kennengelernt habe und mit dem ich jetzt seit zwei Jahren zusammen bin, habe ich nie die Wahrheit erzählt. Er hat es wahrscheinlich sowieso schon wieder vergessen. Ich beichte hiermit, dass ich als dummes, 17-jähriges Mädchen Rache an einem leicht zu manipulierenden Kerl nehmen wollte, der mir mein Herz herausgerissen hat. Heute habe ich ein schlechtes Gewissen und bin extrem froh, dass dieser Idiot damals mit mir Schluss gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00030402 vom 29.10.2012 um 13:14:07 Uhr in München (Landsberger Straße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Meine Sucht nach dem Unglück

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Sucht Maßlosigkeit Internet Köln

Ich (m/28) bin süchtig nach Beichten. Nicht etwa, welche abzulegen, sondern sie zu lesen und mich an der Dusseligkeit und dem Unglück anderer Leute aufzugeilen. Das hat vor fünf Jahren angefangen und wurde dann immer mehr. Als ich das Beichthaus von vorne bis hinten durch hatte, durchsuchte ich das Internet nach Foren, in denen Leute ihr Fehlverhalten bekannten. Als ich da auch nichts mehr fand, ging ich im Internet in den englischsprachigen Bereich und suchte dort entsprechenden Stoff. Zum Glück kann ich ganz gut Englisch und wurde dort auch fündig. Weil es so unglaublich viel gibt, habe ich hier noch nicht alles durch. Inzwischen verwende ich jeden Tag mindestens sechs Stunden auf diese Beschäftigung. Ich habe durch diese Sucht auch schon mal meine Arbeitsstelle verloren. Die haben über mehrere Monate überwacht, welche Internetseiten ich besuche und wie lange, dann haben sie mich gefeuert. Ich habe jetzt wieder Arbeit, bin dabei aber mindestens drei bis vier Stunden jeden Tag damit beschäftigt, im Internet Beichten aufzuspüren. Ich habe aber jetzt Vorkehrungen getroffen, damit sie mich nicht mehr so leicht erwischen. Ich weiß, dass das idiotisch ist, aber ich komme einfach nicht weg davon. Wenn ich am Computer sitze, nehme ich mir fest vor, nicht nach Beichten zu stöbern, aber nach spätestens zehn Minuten bin ich auf einer entsprechenden Seite, ohne dass ich das bewusst getan habe. Ich habe das jetzt meinem Arzt gesagt und er hat mich zum Psychiater überwiesen. Aber ich bin doch nicht bekloppt, oder?

Beichthaus.com Beichte #00030400 vom 29.10.2012 um 00:47:35 Uhr in Köln (Krefelder Straße) (27 Kommentare).

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Desinteresse wird bestraft

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Fremdgehen Begehrlichkeit Ignoranz Partnerschaft Schweinfurt

Ich (w/23) habe heute meinen Freund betrogen. Wir sind erst vor ein paar Monaten zusammengezogen und haben uns damit einen lang ersehnten Traum erfüllt. Leider sieht das Zusammenleben anders aus, als ich es mir vorgestellt habe. Ich gehe von acht bis 17 Uhr in die Schule und er arbeitet von 15 bis 23 Uhr. Jeden Abend sehen wir uns einen Film an, anschließend gehen wir schlafen. Beischlaf hatten wir am Anfang ab und zu, mittlerweile sind wir bei einmal im Monat. Ich bin absolut frustriert und nahm zunächst an, dass es an meinem Gewicht liegen würde, weil ich mit dem Rauchen aufgehört und ein paar Pfunde zugenommen habe. Also habe ich abgenommen und mein BMI liegt jetzt bei einer soliden 21. Gewünschter Erfolg? Fehlanzeige. Ich habe viel versucht, um sein Interesse zu wecken, und mir, zum Beispiel, aufreizende Unterwäsche gekauft. Sein Kommentar war "Hübsch. Welchen Film willst du heute schauen?" Ein anderes Mal habe ich ein Schaumbad eingelassen, Kerzen aufgestellt und ihm gesagt, er dürfe jederzeit gerne dazu kommen. Seine Antwort lautete: "Lass dir ruhig Zeit, ich bin am PC bis du fertig bist". Auch habe ich beispielsweise angedeutet, dass die Höhe der Küchenarbeitsplatte einfach perfekt wäre, um in der Küche mal "Spaß" zu haben. Das wurde lediglich mit einem "hm" quittiert. Gestern hatte ich dann endgültig die Nase voll. Wer nicht will, der hat schon, und ich wollte einfach endlich wieder begehrt werden. Also bin ich alleine ausgegangen. In meiner Stammkneipe habe ich einen alten Bekannten wiedergetroffen, der mir schon seit langer Zeit den Hof macht. Wir sind zu ihm gefahren und ich hatte zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder Verkehr. Ich war stundenlang dort, und hatte die Zeit meines Lebens. Als ich am Morgen Heim kam, hat er weder gefragt, wo ich war, noch, mit wem ich mich getroffen habe. Es hat ihn einfach nicht interessiert, er wollte nur wissen, ob ich Spaß hatte und ich habe wahrheitsgemäß mit "ja" geantwortet. Mehr wurde nicht gesagt.

Beichthaus.com Beichte #00030399 vom 28.10.2012 um 17:36:48 Uhr in Schweinfurt (Rossmarkt) (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Angst vor der Rechnung

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Betrug Lügen Missbrauch Kinder Telefon Machern

In meiner Jugend, vor zirka 20 Jahren, war ich im Kinderheim untergebracht. Unser Zimmer war ein ehemaliges Büro. Wir hatten also einen Telefonanschluss. Ein Freund schenkte mir ein altes Telefon aus dem Haushalt seiner Eltern und ich schmuggelte das Ding in meiner Schultasche ins Zimmer. Am Wochenende verlebte mein Zimmergenosse die Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag bei seiner Pflegefamilie. Ich hatte das Zimmer also in den zwei Nächten für mich allein und probierte unter der Bettdecke das Telefon mitten in der Nacht aus. Es funktionierte! Ich rief 0190er Nummern an und erlebte interaktive Schatzsuchen oder hörte Fußballhotlines ab, manche auch mehrfach hintereinander, weil ich einige Dinge nochmal hören wollte. Das Telefon versteckte ich eingewickelt, nach ein paar unterhaltsamen Stunden, im Keller im nicht mehr benutzten Wäscheraum in einem alten, vergilbten Holzarzneischrank. Ich wiederholte meine Aktion jedes Wochenende. Das Ganze ging so ein paar Monate. Eines Nachmittags, mitten im Sommer, als ich von der Schule ins Heim ging, bin ich dann aus allen Wolken gefallen.

Auf dem Hof stand ein Auto von einem Telekommunikationsunternehmen. Ich spielte den Nichtsahnenden und ging in mein Zimmer, zwei Minuten später wurde meine Zimmertüre aufgerissen und mein Heimleiter, zwei Erzieher und fremde Handwerker überfüllten unsere kleine Stube. Man fragte mich, ob und wie ich hier telefoniert hätte und wo das Gerät stünde. Ich spielte weiter den Ahnungslosen und blieb auch beim Nachhaken standhaft unehrlich. Ich kam mir vor wie ein Mörder, dem man seine Tat beweisen will und der danach lebenslang im Knast verschwindet, wenn er nur ein Detail zugibt. Die Leute verschwanden. Mein Heimleiter kam später wieder und sagte mir, dass das alles kein Spielchen sei. Es gehe um 5.000 Mark. Er wüsste, dass ich den Anderen was vormache und er würde es mir eines Tages nachweisen und dann würde ich mit einer richtig heftigen Geldstrafe rechnen müssen. Seine letzten Worte waren: "Den Fremden kannst Du was vormachen, aber mir nicht." Dann verschwand er wieder. Ich hatte danach Angst. Ich räumte gleich das Telefon aus dem Arzneischrank im Keller weg und steckte es in die Schultasche, um es am nächsten Tag meinem Kumpel zurückzugeben. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis man mich überführen würde. Jedes Mal, wenn ich meinen Heimleiter sah, ahnte ich, dass das der Tag ist, an dem er mich kriegen würde. Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen, was auch ziemlich lästig war und bei Anderen Stirnrunzeln verursachte. Im Heimleben versuchte ich mich ab da an zu einem netten Jugendlichen zu entwickeln, der lernt und Keinem auffällt. Der Heimleiter hat mich niemals wieder auf das Thema angesprochen. Eines Tages hat er mich mit seinem Auto von der Schule abgeholt und ich dachte, dass es einen guten Grund dafür geben müsse, aber er wollte mich nur mitnehmen und redete mit mir über meinen Schulunterricht. Ich plapperte wie ein Wasserfall, aus Angst, dass uns die Themen ausgehen und er mit dem Telefon anfangen würde. Aber er freute sich nur wegen meiner schulischen Erfolge. An diesem Tag dämmerte es mir, dass inzwischen Gras über die Geschichte gewachsen sein muss. Nur mein Kumpel mit dem Telefon, zugleich einziger Mitwisser, zieht mich hin und wieder mal auf, ob denn schon die Rechnung von dem Telefonanbieter angekommen sei.

Beichthaus.com Beichte #00030398 vom 28.10.2012 um 14:39:33 Uhr in Machern (11 Kommentare).

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