Station verpasst

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Diebstahl Faulheit Trunksucht Last Night Kritzkow

Gestern bin ich nach einer Feier mit dem Zug nach Hause gefahren, kurz eingenickt und somit eine Station zu weit gefahren. Das bedeutete, dass ich entweder eine Stunde auf den nächsten Zug zurück warte oder die 5 km Heimweg auf mich nehmen muss. Meine Beine waren um 5 Uhr so gut wie tot, weshalb ich mir wiedermal ein Fahrrad, welches nicht gesichert an den Fahrradständen stand, entwendet und zunutze gemacht habe. Es tut mir schon Leid. Allerdings frage ich mich, wenn das Schloss sogar am Sattel hängt, wieso benutzt man es denn dann nicht? Es ist nun schon das dritte Mal, dass ich mir ein Fahrrad "geliehen" habe, da ich anders nicht nach Hause konnte bzw. wollte.

Beichthaus.com Beichte #00029561 vom 26.11.2011 um 14:59:45 Uhr in Kritzkow (18 Kommentare).

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Rucksack auf und rein

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit

Ich klaue regelmäßig bei R*** und einem privaten Lebensmittelgeschäft. Eigentlich kam ich dazu, weil ich in der Woche nicht genug Geld habe um mir Lebensmittel leisten zu können, und auf hungern hatte ich keine Lust. Muss ehrlich gestehen, dass es recht einfach ist. R*** hat anscheinend keine Überwachungskameras und die Kontrollieren meinen Rucksack nie. Einfach drauf achten das niemand in der Nähe ist, Rucksack auf und rein mit dem Zeug; dann ganz normal den Laden verlassen. Fühle mich sehr schlecht dabei, aber wie gesagt, auf Hungern habe ich keine Lust.

Beichthaus.com Beichte #00029542 vom 22.11.2011 um 17:05:46 Uhr (39 Kommentare).

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Das Geld meiner Oma

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Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

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Der wohltätige Burgerverkäufer

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Betrug Waghalsigkeit Diebstahl Arbeit Restaurant Wittmund

Der wohltätige Burgerverkäufer
Vor circa einem Jahr habe ich für eine geraume Zeit in einer namhaften Fastfoodkette gearbeitet, um mit ein bisschen Geld fürs Studium zu verdienen. Dabei war es meine Aufgabe die Bestellungen am Tresen entgegenzunehmen und folglich selber vorzubereiten.
Mit fortschreitender Zeit begann ich die Filiale und die gesamte Fastfoodkette abgrundtief zu hassen. Nicht nur, dass die Burger gefühllos zusammengequetscht werden, um möglichst schnell den Nächsten bedienen zu können, nein, öfters sind die Dinger auch nicht ganz durch oder die Pommes Frites abgestanden, wenn länger kein Kunde da war. Von den Preisen müssen wir gar nicht erst sprechen.

Dies war besonders in der Nachtschicht der Fall. Da die Bezahlung außerdem miserabel war und der Chef ein rücksichtsloser, geldgeiler Mensch, begann ich bald schon die Menüs nach meinem Gutdünken etwas zu erweitern. Konkret heißt das: In die Getränke schüttete ich entgegen den Vorschriften möglichst wenig Eis, dafür umso mehr vom Getränk selbst. Bestellte jemand die mittlere Größe eines Menüs, gab es von mir die größte Cola und die größten Pommes Frites dazu. Bestellte jemand das Kindermenü mit dem billigen chinesischen Plastikspielzeug, enthielt die entsprechende Kinderpackung bei der Übergabe ein zweites Exemplar. Kaufte ein älterer Herr ein Menü zum Mitnehmen, wird er zu hause überrascht zwei Burger in der Tasche vorgefunden haben.

Auch bei Beschwerdefällen handelte ich etwas großzügiger, als es der Herr Chef wohl gerne gehabt hätte. Beschwerte sich eine Mutter mit ihrem Kind über einen lauwarmen Burger, gab es von mir zusätzlich kostenlos ein neues, heißes Exemplar. Selbstverständlich erforderte meine "Kampagne" die präzise Sichtung meines Umfelds, um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden. Dementsprechend führte ich meine "Aktionen" meistens in der Nachtschicht oder an Zeiten aus, in denen maximal zwei oder drei Mitarbeiter anwesend waren. Teilweise ging meine Gutmenschlichkeit soweit, dass ich noch heute in der Gegend gefragt werde, "ob ich nicht der freundliche, junge Mann vom Schnellimbiss XYZ wäre". Ich beichte also, dass ich letztes Jahr bewusst für Umsatzeinbußen bei meinem Chef gesorgt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029528 vom 17.11.2011 um 10:14:09 Uhr in Wittmund (48 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kleine Sachen gibts gratis

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Betrug Diebstahl Lügen Shopping Internet

Ich möchte beichten, dass ich regelmäßig Ama**n betrüge. Funktioniert so: Viele kleinere Sachen werden via "Großbrief" versendet, wofür es keine Paketnummer gibt. Ich rufe eine Woche nach meiner Bestellung an, und beschwere mich, dass mein bestellter Artikel noch immer nicht gekommen wäre, aber das Geld wurde mir schon abgebucht. Wenn das zwei Wochen nach dem vorläufigen Lieferdatum ist, wird das Geld zurückerstattet. Habe das schon zweimal gemacht, einmal habe ich eine relativ teure Uhr ergattert, und einmal eine Esprit-Börse. Also sobald es heißt "wir können leider nicht nachschauen, wo das Paket ist, weil es als Großbrief versendet wurde" habe ich Glück. Es wird ein Haufen Geld für den Versand verlangt, da müsste die Sendungsverfolgung locker mit drin sein.

Beichthaus.com Beichte #00029523 vom 15.11.2011 um 15:31:58 Uhr (33 Kommentare).

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