Einkaufswagenfahrerflucht

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Vandalismus Feigheit Dummheit Ignoranz Auto & Co.

Ich (m/22) habe gestern beim Einkaufen zwei Autos beschädigt. Ja, richtig gelesen, zwei Autos! Ich stand an meinem Kofferraum, als sich mein Einkaufswagen verselbstständigte und gegen einen BMW X5 und einen Audi Q7 krachte. Da ich mir gut vorstellen kann, was so eine Reparatur (bzw. in dem Fall sogar zwei) kosten würden, bin ich einfach weggefahren. Ich kann keinen Schaden in Höhe von hunderten, wahrscheinlich sogar tausenden Euros bezahlen. Das eigentlich Schlimme ist, dass es natürlich so gewirkt haben musste, als wären irgendwelche Neider am Werk gewesen. Dem war aber nicht so, ich hätte auch gerne solch ein Auto, kann es mir aber natürlich nicht leisten. Das war so ein Zufall, die zwei Autos standen direkt nebeneinander, und mein Einkaufswagen ist genau zwischen die Autos gerollt, oder genauer gesagt, vom rechten und linken Heck der zwei Wägen aufgehalten worden. Ich beichte hiermit, dass ich mich ganz feige aus dem Staub gemacht habe. Möchte jetzt auch gar nicht damit anfangen, dass ich ja ein armer Student bin, aber ich hätte echt kein Geld für eine Reparatur.

Beichthaus.com Beichte #00028377 vom 08.12.2010 um 16:08:58 Uhr (40 Kommentare).

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Meine Mitpendlerin

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Boshaftigkeit Zorn Ignoranz Bahn & Co. Hamburg

Meine Mitpendlerin
Jeden Morgen fahre ich mit der Regionalbahn und der U-Bahn zur Arbeit und das nun schon seit fast 7 Jahren. Wenn man so einige Zeit morgens immer die gleiche Bahn nimmt, sieht man ja auch irgendwann immer die gleichen Leute. Hierbei fiel mir eine Mitpendlerin auf, welche jeden (wirklich jeden) Morgen wie von der Tarantel gestochen von der Regionalbahnstation zur U-Bahnstation rennt. Dies ist nicht das einzige. Jeden Morgen drängelt sie sich 3-5 Minuten bevor die Regionalbahn in die Station einfährt quer durch den überfüllten Wagon ("Genieße das Leben in vollen Zügen") zur Tür, um auch ja als Erste aus dem Zug zu springen und den allmorgendlichen Sprint hinzulegen. Das interessante daran: in 99,9% aller Fälle treffe ich diese Frau an der U-Bahnstation wieder, obwohl ich in ganz normalem Tempo gegangen bin. Ihre Aktion ist also jedes mal nahezu unnütz.
Nun komme ich zu meiner Beichte: Mittlerweile mache ich mir jeden Morgen einen Spaß daraus dieser Frau absichtlich im Weg zu stehen. Sie also im Regionalzug absichtlich nicht durchzulassen, vor ihr die Treppe zu blockieren oder mich einfach mal absichtlich dicht an ihr vorbei zu drängeln und sie dabei anrempele (wie sie es sonst immer macht) in der Hoffnung, dass sie irgendwann mal merkt wie nervig so was ist. Vor ein paar Wochen hat sie bei ihrem Sprint einen Mann übelst über den Haufen gerannt, welcher sie danach tierisch auszählte. Beim beobachten dieser Situation habe ich mir heimlich ins Fäustchen gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00028376 vom 08.12.2010 um 12:19:33 Uhr in Hamburg (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tür zu und los gehts

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Ungerechtigkeit Ignoranz Bahn & Co. Arbeit Erlangen

Ich (m/23) arbeite als Stadtbusfahrer in einer fränkischen Großstadt. Ich möchte hiermit beichten, dass obwohl ich Leute noch an die Haltestelle rennen sehe, die Türen zumache und abfahre. Mir tut des auch wirklich Leid, aber der Fahrplan ist eng gestrickt und ich kann nicht immer auf jeden warten, auch wenn ich es gerne machen würde. Deshalb ein großes ENTSCHULDIGUNG an alle die mich verpasst haben und 15 Minuten auf den nächsten Bus warten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028362 vom 03.12.2010 um 10:31:19 Uhr in Erlangen (49 Kommentare).

Gebeichtet von Mischka87
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Diagnose Krebs

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Neid Eifersucht Ignoranz Gesundheit

Ich (w/21) muss sagen, dass ich mich wirklich schrecklich fühle! Ich habe vor circa einem Monat erfahren, dass eine Freundin von mir, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne (unsere Familien sind befreundet), Krebs hat. Ich war natürlich erst geschockt und furchtbar traurig. Ihre Chancen stehen allerdings ziemlich gut, dass sie den Kampf gegen den Krebs gewinnt und ich bin Gott auch sehr dankbar dafür. Jedoch muss ich gestehen, dass ich eine echt miese Freundin bin, ich kann nämlich nicht meinen inneren Schweinehund überwinden und ihr in dieser schweren Zeit beistehen, weil ich furchtbar eifersüchtig bin. Ich bin neidisch, dass sie eine Krankheit hat, an der man ziemlich sicher sterben könnte, wenn man nix dagegen tut und ich mir die ganze Zeit wünsche, dass ich den Krebs hätte und nicht sie, denn ich will sterben. Ich hasse mein Leben so sehr, dass ich eifersüchtig und neidisch auf meine Freundin bin, weil sie eine lebensbedrohliche Krankheit hat und ich nicht! Es tut mir so Leid, aber ich will einfach nur sterben und sie soll weiter leben dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00028353 vom 01.12.2010 um 02:46:19 Uhr (52 Kommentare).

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Die Bäckereifachverkäuferin

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Rache Hochmut Ignoranz Selbstsucht Shopping

Die Bäckereifachverkäuferin
Heute in der Mittagspause war ich beim Bäcker um mir einfach nur ein belegtes Brötchen zu kaufen. Da war weit und breit keine Bedienung zu sehen, macht ja nichts, war ja nur meine Mittagspause. Nach ein paar Minuten betrat eine weitere Kundin die Bäckerei und wir beide warteten stillschweigend noch ein paar weitere Minuten. Dann endlich trat eine ältere, faltige, bunt geschminkte Frau hinter die Theke und fragte doch tatsächlich die andere Kundin nach ihrem Wunsch. Sie nickte und warf mir einen unschuldigen Blick zu und bevor ich was sagen konnte, prasselte sie ihre Bestellung runter. Egal, dachte ich, ist ja nur meine Mittagspause. Dann endlich kam auch ich mal dran. Wieso habe ich eigentlich vorher nix gesagt? Die bunte Frau musterte mich von oben bis unten und fragte mich nicht, was ich bestellen möchte. Sie guckte mich einfach nur an. Blöde Kuh.

Ich bestellte mein Brötchen und ging zurück zur Arbeit. Soweit so gut. Nun arbeite ich an einer Kasse in einem wohl bekannten Elektronikmarkt, tatsächlich ging die Schicht auch noch bis 20.00 Uhr, was für eine Frechheit. Die Kassen sind genau zum Ein- und Ausgang gedreht, sodass wir sehen können, wer rein- und wieder rausgeht. Um zehn vor acht traute ich meinen Augen kaum, als die liebe, nette und bunte Bäckereifachverkäuferin den Markt betritt und ich schon ein leichtes kribbeln in der Bauchgegend bemerkte. Erstmal weil ich gleich Feierabend hatte und zudem die blöde Kuh reinkam. Ende der langen Geschichte: Die Dame stand bei mir an der Kasse, legte ihr supertolles Navigationsgerät vor mich hin, ich aber die Kundin hinter ihr nett begrüßte, die Bäckertante nur von oben bis unten begutachtete und der zweiten Kundin höflich ihre neue David Garrett CD abkassierte und ihr einen schönen Abend wünschte. Erst dann zog ich das blöde Navi ab, ohne was zu sagen und legte das Wechselgeld auf den Tresen, obwohl sie schön ihre Hand auf hielt. Und die Moral von der Geschichte: gutes Benehmen hat jeder in die Wiege gelegt bekommen - oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028352 vom 01.12.2010 um 00:17:50 Uhr (27 Kommentare).

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