Ich bin dann mal weg

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Ignoranz Feigheit Faulheit Engherzigkeit Friedrichshafen

Ich (m) habe vor in wenigen Monaten nach Amerika auszuwandern. Einen Arbeitsplatz, sowie Flüge und das vorläufige Visum besitze ich bereits und um eine Bleibe kümmere ich mich derzeit - also steht mein Plan so gut wie fest. Ob ich jemals zurück nach Deutschland kommen werde weiß ich nicht. Mein Leben hier in Deutschland ist absolut irrelevant und der Alltag, welchen ich hier seit meinem 18. Lebensjahr gezwungen bin zu leben langweilt mich und hat mich inzwischen schon an den Rande des Wahnsinns getrieben. Daher muss ein Neuanfang her. Nun zu meiner Beichte: Ich werde mich vor meiner Abreise von niemandem verabschieden und, außer der Beichthaus-Gemeinde, absolut niemanden in diesen Plan einweihen. Ich will nicht Leuten, die mir über Jahre irgendeine Freundschaft vorspielten, auch noch meine genauen Motive erklären. Einerseits bin ich dazu viel zu faul und feige, andrerseits jedoch hasse ich diese Opportunisten, welche in jedem zwischenmenschlichen Kontakt nur ihren eigenen Profit suchen und dabei gutmütige Menschen (dafür halte ich mich) links liegen lassen. Es wird schon niemandem weh tun, wenn ich eines Tages weg bin.

Beichthaus.com Beichte #00028509 vom 11.01.2011 um 18:22:01 Uhr in Friedrichshafen (42 Kommentare).

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Mit 140 durch die Ortschaft

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Waghalsigkeit Ignoranz Hochmut Auto & Co.

Ich möchte beichten, das ich vorgestern nach einem Streit mit meinen Eltern, mit 140 km/h in meiner Ortschaft gefahren bin, und dabei fast jemanden überfahren habe!

Beichthaus.com Beichte #00028461 vom 03.01.2011 um 06:49:45 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Raketenterror

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Zorn Aggression Ignoranz Nachbarn Silvester

Ich habe eben meinen Nachbarn meine Sektflasche fast auf den Schädel geworfen. Aber erst mal von vorne. Ich wohne seit etwa sieben Jahren im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses auf einer Anhöhe. Wie auch die ganzen Jahre zuvor verzichte ich darauf mein Geld in die Luft zu feuern und kaufe für das Geld lieber etwas schönes für meine Kinder. Das einzige was wir uns gönnen ist eine Flasche Sekt und eine Packung Wunderkerzen. Wir setzen uns lieber auf den Balkon mit unverbauter und freier Aussicht und gucken uns an, wie unser Viertel Tausende von Euros in die Luft jagt. Alle unsere Nachbarn halten zum Schießen genügend Abstand zum Haus. Nicht aber die Familie die vor acht Monaten in dieses Haus eingezogen ist. Die haben direkt von der Terrasse aus losgefeuert. Wie es kommen musste, fand irgendwann eine ihrer Raketen den Weg auf unseren Balkon und ist knapp neben unseren Köpfen hoch gegangen.

Silvester war für meine Kleinen damit erst mal erledigt. Vor lauter Angst wollten die nichts mehr davon wissen und haben sich ins Bett verkrochen. Gut, hab sie ins Bett gebracht und zumindest schlafen sie. Die Flasche Sekt will aber auch noch leer gemacht werden. Also zurück auf den Balkon und geht wieder eine nur knapp vor meinem Gesicht hoch. Habe dann runtergebrüllt, ob es noch geht und die sollen doch bitte ein paar Meter raus, die anderen schaffen das doch auch. Keine Ahnung was die mir dann in osteuropäischer Sprache an den Kopf geworfen haben. Nur ein oder zwei Gläser später (Flasche war leer) will ich aufstehen und mich in mein Wohnzimmer zurückziehen als wieder so ein Ding neben mir hochgeht.
Ich habe nochmal runtergebrüllt, dass es das wohl nicht sein kann und beim nächsten mal ruf ich die Polizei. Da zeigt mir der Typ da unten den international verständlichen Finger. Da ist mir dann irgendwie die Sektflasche "ausgerutscht" und direkt in seine Richtung. Ich weiß, es war falsch. Vor allem ist mir auch bewusst, was eine fallende Flasche aus dem vierten Stock anrichten kann, aber bei dieser Ignoranz und nach dem Finger ist mir die Hutschnur geplatzt.

Beichthaus.com Beichte #00028453 vom 01.01.2011 um 01:10:05 Uhr (39 Kommentare).

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Flutschfinger

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Unreinlichkeit Ekel Ignoranz Arbeit Rheinhessen

Meine Freundin hatte bei mir (m/22) geschlafen. Am nächsten Morgen musste ich zu meinem Nebenjob im Einzelhandel. Wir lagen zusammen im Bett und konnten die Finger nicht von einander lassen. Als wir fertig waren bemerkte ich, dass ich zu spät bin. Ich zog mich schnell an und fuhr arbeiten, wo mir mein Chef gleich meine erste Aufgabe erteilte. Ich muss beichten, dass ich trotz ungewaschener Hände mit Lebensmitteln gearbeitet habe und genau wusste, dass sie vorher ordentlich im Einsatz waren. Ich bitte um Vergebung, da ich sonst sehr viel Wert auf Hygiene lege.

Beichthaus.com Beichte #00028444 vom 28.12.2010 um 22:13:17 Uhr in Rheinhessen (25 Kommentare).

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Ruhe bitte!

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Aggression Zorn Ignoranz Studentenleben

Ruhe bitte!
Ich (m) war vor einigen Wochen in der Uni-Bibliothek. Ich wollte eigentlich nur dahin und mir einige Sachen aus einem Buch raussschreiben, das dort nur als Präsenzexemplar vorhanden ist. Also nahm ich mir das Buch und schrieb raus was das Zeug hielt. Ich stand ziemlich unter Zeitdruck, denn die Klausur war ein Tag später. Dann kam ein Typ, setzte sich mir genau gegenüber und musste ständig laut sein Buch lesen. Als ich ihn daraufhin bat doch etwas leiser zu lesen, sagte er "Geht nicht. Sonst raff ich nix", gut dachte ich mir wechsele ich einfach den Tisch, dann gehts. Fünf Minuten später setzte sich auch dahin ein junges Mädel, die auch nicht leise lesen konnte, sondern ständig vor sich hin nuschelte. Das hat mich wieder sau-nervös gemacht. Ich musste das was ich gelesen habe, ständig von vorne lesen, da ich mich einfach nicht konzentrieren konnte. Gut, dachte ich mir, das Mädchen sah sehr freundlich aus, so fragte ich auch sie ob sie denn nicht leiser lesen könnte. Von ihr bekam ich eine ähnliche Antwort wie von dem Typen zuvor. Kurze Zeit nachdem sich meine Wut auf diese Ignoranz so aufgekocht hat, dass ich kaum noch atmen konnte, habe ich völlig die Nerven verloren.

Ich bin aufgestanden und habe diese dumme Funz angeschrien, ob sie denn nicht leise lesen gelernt hat. Dem Typ am anderen Tisch habe ich gefragt, ob er mit seinen Flaschenböden auf der Nase das Buch nicht von draußen aus lesen könne. Ich hatte das Buch hingelegt und wollte gerade gehen, da kam der Bibliothekar, der immer die Studentinnen anbaggert und wollte eine große Nummer daraus machen und sich als Held aufspielen. Dem habe ich es dann auch noch gegeben, indem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass sein Gewicht locker meine Handynummer sein könnte. Als ich mich vor der Tür abreagiert hatte, tat es mir furchtbar Leid. Ich wollte noch rein gehen und mich entschuldigen, aber die ganze Nummer war mir zu peinlich. Ich hatte aus dem Affekt gehandelt, mein Gehirn war bereits ausgeschaltet.

Beichthaus.com Beichte #00028423 vom 21.12.2010 um 02:25:22 Uhr (34 Kommentare).

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