Pastors Tochter im Freudenhaus

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Prostitution Morallosigkeit Neugier Last Night Berlin-Kreuzberg

Pastors Tochter im Freudenhaus
Es ist ein später Sommerabend in Berlin. Heute treffe ich (w/23) mich mit Jan. Zumindest ist das sein Deckname, während meiner Alicia ist. Wir sind undercover für einen Radiospot unterwegs. Es geht um das erotische Nachtleben Berlins. Den Job habe ich angenommen, weil ich der Überzeugung bin, dass niemand ehrlicher sein könnte, als die Tochter eines Pastors. Ich bin sehr streng aufgewachsen und machte erst spät sexuelle Erfahrungen. Mir war all das nicht wichtig. Ich wurde schließlich auch religiös erzogen.

Doch dieser Job bedeutete viel für mein Ego. Ich wollte ausbrechen, nicht etwa weil man mich gefangen hielte, sondern mehr weil ich mich selbst gefangen hielt. Ich musste mein Ego auf die Probe stellen. So bewarb ich mich auf die Ausschreibung und bekam eine Aufgabe zur Probe. Ich sollte mit meinem Radiokollegen in eine Art Freudenhaus gehen, verdeckt als Paar, um zu sehen, wie es so ist. Natürlich darüber erzählen, unauffällig bleiben und mitmischen. Das war mir alles unangenehm und suspekt. Bis zur letzten Sekunde wollte ich noch einen Rückzieher machen, aber ich packte meinen ganzen Mut zusammen. Wir trafen uns in Berlin Kreuzberg. Nicht weit von einer berühmten Straße entfernt, sollte eine Privatwohnung sein, die dafür genutzt wird, sexuelle Abenteuer zu erleben. Ich wusste nicht, wie ich mich kleiden sollte. Mein Kollege sagte etwas freches, aber nackt sein wollte ich nicht. Also entschloss ich mich für den Schulmädchen-Look.

Strümpfe, ein Schweifrock und oben rum ein BH mit Spitze - golden und schwarz. Meine Haare ließ ich offen. Und steckte meinen Pony in eine Klammer. Rosa Lipgloss und ein wenig Rouge. Schon war der "Süßes Mädchen"-Look geboren. Dort angekommen fühlte ich mich zunächst ziemlich unwohl. Ich setzte mich in eine Ecke - Jan hingegen flirtete los. Wir waren als Pärchen da, damit wir umsonst reinkamen. Die Tarnung durfte nicht auffliegen, aber ich hatte zuvor noch nie meinen Kollegen geküsst. Strange, diese Situation. Ich trank Wein und wurde bald auch angeflirtet: "Eigentlich ein ganz süßer Typ" - dachte ich, doch direkt kam mir der Gedanke, dass er für Sex zahlt. Wieder ein komisches Gefühl.

Ich ging in das Raucher-Zimmer. Julia, die dort als festes Girl arbeitet, war auch gerade dabei zu rauchen. Sie war mir schon beim Reingehen aufgefallen. Sie hat gemachte Brüste, aber ehrlich gesagt hätte ich sie gerne genommen, wenn ich ein Mann wäre. Auch als Frau hätte ich mir ihr rummachen wollen. Die Gedanken an Kontakt mit einer Frau kamen mir an diesem Abend übrigens das erste Mal. Wir rauchten und unterhielten uns. Sie fasste mir ans Knie und ich wollte sie am Liebsten packen, aber die Arbeit ging vor. Ich stellte ihr also Fragen, wie alt sie sei und wieso sie diese Arbeit verrichtete. Die Antwort war so klar - ich hätte es mir denken können: Geld!

Julia ist gerade einmal 20 Jahre jung. Drei Jahre jünger als ich und verdient wahrscheinlich das Dreifache. Sie musste dann aber wieder rein und ich war in Gedanken versinken. Irgendwie bemitleidete ich sie. "Armes Ding", dachte ich. Wie kann Geld einen dazu bringen. Doch was später kommen sollte, hat mich umso mehr mitgenommen. Ich ging wieder ins Zimmer. Dort sind noch weitere Girls. Eine ist Rosalia. Sie ist aus Bulgarien und kann kaum ein Wort Deutsch. Wir unterhalten uns irgendwie, ich hatte tatsächlich absolut kein Interesse an den Männern dort. Und auch kein sexuelles Interesse mehr an Frauen, aber ich war neugierig und wollte wissen, wieso diese Mädchen dort sind. Rosalia hat einen Sohn, ist alleinerziehend und braucht Geld, erfahre ich.

Während dieser Zeit kümmerte sich Jan um die hübsche, mit den gemachten Brüsten - Julia. Dabei beobachte ich die beiden und empfinde Scham, gemischt mit Eifersucht, denn er war ja mit mir da. Er hätte auch mich haben können. Doch dieser Gedanke ging so schnell, wie er kam. Er nahm sie von hinten, es gab nicht einmal einen Kuss oder irgendeine Zärtlichkeit. Er nahm sie einfach von hinten. In ihren Augen sah ich nichts. Leere machte sich breit, während er sie ohne Gefühl, wie ein Stück Fleisch durchnahm. Ekel durchflutete mich. Er fickte sie, weil er geil auf sie war. Nichts davon gehörte zum Job. Währenddessen war ich dennoch von Eifersucht umklammert. Ich wollte herkommen, um mich von meinen eigenen Fesseln zu lösen, doch ich blieb des Pastors braves Mädchen. Julia war völlig emotionslos. Sie ließ sich ficken, bestimmt 100 Mal. So sah es jedenfalls aus.

Ich fragte mich, ob sie auch lieben könnte oder ob sie wisse, wie es sich anfühlt, Sex aus Liebe zu haben. Ich musste gehen. Doch Jan kam mir nach und hielt mich am Arm fest. Wohin ich denn wolle, fragte er, und mein Blick neigte sich. Er bemerkte meine Scham, vielleicht auch meine Sehnsucht. Er küsste mich. Ich war überwältigt und im nächsten Moment angeekelt. Erst fickt er eine Nutte und denkt, er könne das auch mit mir machen. Der Job war mir plötzlich scheißegal! Ich stieß ihn von mir, nahm meine Sachen, zog mich an und ging hinaus. Ich lief die dunkle Straße entlang. Ich kaufte Zigaretten. Mir war auf einmal nach rauchen. Obwohl ich es aufgegeben hatte und vorher mit Julia nur dachte, dass ich so einfacher Antworten auf meine Fragen bekommen würde. Ich rauchte und lief die Straßen lang. Genervt und verletzt von den Umständen, in denen sich einige Frauen wohl befinden, nicht nur in diesem Haus, sondern in vielen weiteren Häusern. In Deutschland und überall auf der Welt.

Ich rief einen alten Freund an. Wollte reden und kuscheln. Ich wollte Sex haben - mit jemandem, den ich mag und kenne. Mich jemandem widmen, der sich meiner Seele widmet. Wir trafen uns und tranken viel Wein und bald darauf Jacky Cola. Ich regte mich auf und wieder ab. War laut, dann wieder leise. Stefan nahm meine Hand und küsste sie sanft. Ich sah ihn an und lachte und er lachte auch. Es war so kitschig und süß und dennoch komisch. Wir zahlten, gingen nach Hause und wollten wilden, geilen Sex haben. Doch am Ende schliefen wir ein, nebeneinander. Hand in Hand, ab und zu umarmte er mich im Schlaf und küsste meine Stirn und meinen Hals. Wir knutschten rum und leckten auch ein bisschen, aber wir wollten einfach nur beieinander sein. Was aus Jan und der Radio Show wurde, weiß ich bis heute nicht. Er hat sich zwar gemeldet, aber irgendwie wollte ich nicht so ganz reagieren. Und Stefan und ich? Ab und zu haben wir Sex. Wir haben uns lieb, aber mehr ist nicht daraus geworden.

Wie auch immer. Ich habe meine Fesseln gelöst, und auch wenn ich nicht in diesem privaten Liebeshaus mitgemacht habe, habe ich doch etwas Neues für mich entdeckt: Geld verdienen kann einfach sein, Spaß machen und den Kick verleihen, der nötig ist, um aus dem langweiligen Alltag auszubrechen. Ich würde mich nicht als Nutte bezeichnen, dafür bin ich in einer ganz anderen Gesellschaft unterwegs. Man könnte meinen, ich weiß jetzt einfach, worauf es im Leben ankommt und kommt es mal hart, bin ich gut vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00036239 vom 25.07.2015 um 21:13:28 Uhr in Berlin-Kreuzberg (17 Kommentare).

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Gegen den Feminismus

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich extrem altmodisch bin und kein Verständnis für Menschen in meiner Umgebung habe, die nicht so denken wie ich. Für mich gehört eine Frau nach Hause zu den Kindern und der Mann sollte arbeiten gehen. Jede Frau will mehr Rechte und genau so behandelt werden, wie ein Mann. Aber wenn es um das Bezahlen der Rechnung geht, ist es ja klar, wer das übernimmt. Ich nehme auch Frauen in Männerberufen nicht ernst. Keiner meiner Freunde weiß, dass ich so extrem darüber denke. Man kann ja als Frau auch arbeiten gehen, aber weniger, um noch alles zu Hause zu schaffen. Und als Mann soll man ja auch nicht Alleinherrscher zu Hause sein. Aber das Leben wäre viel entspannter, wenn es so wäre, wie vor 50 Jahren. Ich bin übrigens selbst weiblich und lebe auch so mit meinem Freund zusammen. Ich fühle mich kein bisschen unterdrückt oder sonst etwas.

Beichthaus.com Beichte #00036230 vom 23.07.2015 um 00:50:10 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will einfach keine Kinder!

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft Kinder

Ich beichte, dass ich mit Kindern rein gar nichts anfangen kann. So langsam komme ich in das Alter, in dem man sich Gedanken macht. Viele planen eine Familie oder haben schon Babys. Ich dagegen will weder heiraten, noch Kinder bekommen. Nicht, weil ich sie hasse oder so etwas, ich möchte einfach nicht. Ich bin praktisch veranlagt, und das ist eben unpraktisch. Als freiheitsliebender Mensch müsste ich so viel einbüßen. Viele verstehen das nicht, wenn ich so direkt auf ihre Frage antworte. Ich wiederum verstehe nicht, wie man freiwillig so eine Bindung eingehen und solch eine Verantwortung auf sich nehmen kann und in Kauf nimmt, die Ruhe, den Körper, Zeit oder vielleicht Karriere zu opfern. Allerdings akzeptiere ich, wenn jemand sagt, er wünscht sich eine Familie und Nachwuchs, gönne es auch denjenigen, ihr Glück auf diese Weise zu finden. Ich freue mich mit meinen Freunden, wenn es so weit ist - leider tut sich die "Gegenseite" auch heutzutage noch schwer damit, zu akzeptieren, dass es auch Menschen gibt, die sich strikt gegen eigene Kinder, sondern eben vielleicht eher für ein Patenkind entscheiden.


Komisch, wo es doch immer heißt, die Geburtenrate sinkt. Bin ich wirklich die einzige Frau mit anderen Lebensplänen? Mittlerweile bin ich fast etwas verletzt, wenn der ewige Spruch kommt: "Ach, das ändert sich in den nächsten paar Jahren noch!" Nein, das tut es nicht! Ich sage ja auch nicht zu den Leuten, die mir von ihren Familienplänen erzählen: "Ach, in zwei Jahren seit ihr aus eurer Kinderwunschphase auch wieder raus, das wird schon noch." Ehrlich, das gehört sich einfach nicht! So sehr ich mir hierzulande allgemein bessere Bedingungen für Eltern und auch Alleinerziehende wünsche, so sehr wünsche ich mir mindestens das Doppelte an Toleranz für Menschen ohne Nachwuchs und ohne Kinderwunsch.

Beichthaus.com Beichte #00036202 vom 20.07.2015 um 10:58:26 Uhr (19 Kommentare).

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Angst vor gutem Sex

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Wollust Peinlichkeit

Hiermit beichte ich (m), dass ich mit 41 Jahren zum ersten Mal richtig guten Sex erlebe und diesen quasi neu erlerne. Ich habe meine Unschuld zwar mit 16 oder 17 Jahren verloren, und hatte auch danach einige Sexualpartner, aber der Sex war immer 0815 und langweilig, weil die Frauen nie etwas anderes wollten. Licht aus, Missionarsstellung und fertig. Ich habe mich damit irgendwann abgefunden und gedacht, dass die Sachen aus Pornos halt fiktive Filmgeschichten sind, aber nichts Reales. Nun habe ich eine Frau kennengelernt, die mir buchstäblich das Gehirn rausvögelt und Sachen macht, die ich nicht mal dem härtesten Luden von St. Pauli erzählen würde. Kurz um, ich bin glücklich wie noch nie, aber ich tue mich immer noch schwer, aus meinem über Jahre antrainierten Phlegma auszubrechen, vor allem auch auf der verbalen Seite. Sie sagt mir zwar häufig, dass ich mal aus mir rauskommen und sie so richtig durchknallen soll - und zwar so wie ich es will und dabei nur auf meine Bedürfnisse zu achten, halt animalisch sein. Aber nach fast 25 Jahren lauen Blümchensex kostet mich das richtig Überwindung. Obwohl wir großartigen Sex haben, ärgere ich mich etwas, dass mich das weiterhin hemmt und ich unser Sexleben eventuell ausbremse, weil ich mich vor einer Reaktion fürchte, die eigentlich Unsinn ist.

Beichthaus.com Beichte #00036188 vom 18.07.2015 um 14:20:05 Uhr (4 Kommentare).

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Ein glücklicher Haussklave

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Fetisch Zwang

Ich gestehe, dass ich es liebe, als Sklave meiner Ehefrau zu leben. Zu Hause ziehe ich nur Strumpfhosen, Hotpants und Shirts an. Meine Frau hat einen Lover und ich selbst habe keinen Sex mit ihr. Sie fährt alle paar Tage zu ihm, schläft bei und mit ihm. Ihr Lover weiß übrigens, dass es mich gibt, und dass ich als Ehesklave ohne Sex da bin. Ich erledige auch den Haushalt und so weiter. Außerdem haben wir zwei Konten: Ein gemeinsames Konto, auf das mein Gehalt geht, von dem alles bezahlt wird und der Rest ihr zur Verfügung steht. Und ihr Konto, auf das ich keinen Zugriff habe und auf das ihr Gehalt geht. Ich darf also arbeiten, Hausarbeiten erledigen, und bezahlen. Und es macht mich glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00036186 vom 18.07.2015 um 06:29:28 Uhr (29 Kommentare).

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