Eine Karaffe mit Bonbons

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Diebstahl Völlerei Vandalismus Kinder

In meiner Kindheit hatte unsere Mutter eine schöne Glas-Karaffe, in der immer Bonschen drin waren. Mein Bruder und ich haben immer heimlich genascht. Eines Tages haben wir uns erschreckt und den Glasdeckel zu stark aufgelegt, dabei haben wir die ganze Karaffe zerstört. Wir dachten jetzt gibt es ein Donnerwetter und wieder Haue, aber wir haben uns getäuscht. Unsere Mutter sah uns nur traurig an, nahm die Karaffe, gab uns die Bonschen und warf die Karaffe weg. Sie hat eine Woche nicht mit uns gesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00040714 vom 30.11.2017 um 09:13:37 Uhr (17 Kommentare).

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Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse gefälscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen gefälschte Klassenarbeiten für 25 Euro das Stück anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise für das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich fälschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.

Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Könnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fächern Mathe, Französisch und Englisch gefährdet. Morgens saß ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben würde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrückt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Küchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.

Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend fälschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu führen. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verließ ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich aß mich satt, ich wusch mich rein, dafür gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.

Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich München. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von München ab ("Dieses Rad ist aus Österreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.") Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich saß an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafür 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie längst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.

Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzündung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nächsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre später. Ich habe überlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Minibar im Hotel kostenlos

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Betrug Diebstahl Urlaub Stuttgart

Ich habe einen Schluck Cola aus der Flasche von der Minibar im Hotel genommen und den Rest wieder mit Wasser aufgefüllt.

Beichthaus.com Beichte #00040636 vom 12.11.2017 um 13:41:47 Uhr in Stuttgart (14 Kommentare).

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Diebstahl in der Tiefgarage

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Diebstahl Engherzigkeit Rache Nachbarn

Ich hatte bei meinem Stellplatz in der Tiefgarage bei der Säule einen Kanister mit Scheibenfrostschutz deponiert und eine flache Kartonschachtel davor gestürzt. Eines Tages benötigte ich die Schachtel, um Einkäufe nach oben zu tragen. Am nächsten Morgen war der Kanister weg. Ich verdächtige bis heute meine Nachbarin. Aber es könnte jeder sein, der Zugang zur Tiefgarage hat. Jedenfalls habe ich einen 5-L-Kanister Benzin ordentlich mit Zucker versetzt und schön mit 95 oct. beschriftet aufgestellt. Jedes Mal, wenn ich vorbeikomme, schüttle ich ihn, damit sich der Zucker nicht absetzt. Wenn der- oder diejenige meint, ihn auch nehmen zu müssen, dann viel Spaß damit. Ich habe auch überlegt, wieder Scheibenflüssigkeit hinzustellen und diese zu präparieren, aber das würde man wohl riechen. Meine Beichte ist, dass ich eine potentielle Brandquelle hingestellt habe, was - glaube ich - verboten ist und dass derjenige, der meinen Spezial-Sprit in sein Fahrzeug leert, Probleme bekommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00040530 vom 24.10.2017 um 11:52:40 Uhr (6 Kommentare).

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Ich bin ein Dieb und kann nichts dagegen tun

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Diebstahl Zwang Verzweiflung Hamburg

Seit meiner Kindheit leide ich (m/26) unter dem Drang zu stehlen. Es fing schon im Kindergarten an, sobald ich etwas sah, das mir gefällt, steckte ich es ein. Nach ein paar Tagen übermannte mich die Angst und ich legte die Spielsachen wieder zurück, nur, um dann wieder etwas mitzunehmen. In der Grundschule ging es dann weiter und es wurde schlimmer. Wenn die anderen auf den Schulhof gingen, blieb ich noch eine Weile im Klassenzimmer und durchsuchte aufgeregt die Schultaschen, ich klaute Sammelkarten, Kaugummis und Stifte, die ich dann anschließend beschämt in den Toilettenkabinen versteckte. Natürlich blieb es nicht unbemerkt und meine Mitschüler klagten über gestohlene Dinge. Trotzdem machte ich weiter und es kam, wie es kommen musste: Meine Klassenlehrerin erwischte mich und informierte meine Eltern, von denen ich riesigen Ärger bekam. Schließlich hatte ich mehr genug Spielzeug und Diebe kommen ins Gefängnis, sagten sie.

Trotzdem konnte ich den Drang nicht bekämpfen, als ich in die Pubertät kam, wurde der Drang noch größer, ich konnte mich nicht beherrschen. Auch auf der Arbeit lasse ich immer wieder Dinge mitgehen, die ich im Anschluss wegwerfe, da ich sie nicht brauche. Jeden Tag das gleiche Spiel. Vor einem Jahr hatte ich einen Termin bei einem Therapeuten gemacht, doch als dieser kurz im Nebenzimmer verschwand, stahl ich eine kleine Pflanze und sein Mousepad. Danach rannte ich davon und legte die Dinge am darauffolgenden Tag beschämt im Wartezimmer ab, einen neuen Termin machte ich nicht. Ich beichte, dass ich ein Dieb bin, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00040353 vom 24.09.2017 um 12:48:32 Uhr in Hamburg (8 Kommentare).

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