Kippen für dreiste Bettler

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Ekel

Bei uns in der Stadt gibt es Obdachlose, denen es wirklich schlecht geht, und die von mir immer wieder ein Brötchen, einen warmen Kaffee oder etwas anderes zum Essen oder Trinken bekommen. Geld nicht, da ich dann nicht weiß, ob sie wirklich Essen kaufen. Es gibt dann aber noch eine andere Sorte Bettler, die ich verachte. Sie sind gut angezogen, daher definitiv nicht obdachlos, und stehen meist vor den Geldautomaten oder springen Leute an, die gerade ihr Portemonnaie in der Hand haben. Dann betteln sie mit dramatisch verstellter Stimme, Püppis erzählen gerne Geschichten, ihr Freund habe sie gerade verlassen und sie bräuchten dringend Geld für die Rückfahrkarte oder Ähnliches. Eine Frau ist besonders dreist. Sie scheint nicht helle zu sein, ist aber ganz normal gekleidet und nicht ungepflegt. Sie steht ständig vor einem bestimmten Geldinstitut und springt die Leute an, die draußen stehen. Ein noch geöffneter Geldbeutel ist besonders attraktiv für sie. Sie bettelt um Geld und Zigaretten. Angeblich muss sie Essen kaufen, das sagt sie oft. Ich wollte ihr mein nicht aufgegessenes Brot geben - da fragte sie dann, was drauf sei, und auf meine Antwort erwiderte sie, dass sie ja Veganerin sei und keinen Käse esse.


Da kam mir die Idee: Ich rauche nicht, aber meine Schwester, und sie gab mir eine Schachtel, in der sich noch genau eine Kippe befand. Diese Schachtel tränkten wir - natürlich trugen wir Handschuhe - mit einer Tinktur, die absolut ungefährlich für die Haut ist, die man aber nur ganz schwer wieder von den Händen bekommt. Und es kam auch noch einiges an Sekundenkleber darauf - jeder, der schon mal einen Unfall mit Sekundenkleber hatte, weiß, wie der pappt. Dann steckte ich die Kippenschachtel in eine Plastiktüte und diese in meine Tasche. Nach Feierabend sah ich natürlich wieder besagte Dame. Sie freute sich, als ich ihr mit meinem behandschuhten Händen die Zigarettenschachtel mit der einen Kippe darin überreichte. Dann war ich schnell weg. Ich hörte sie noch gefühlte Kilometer weiter fluchen und zetern. Wer so dreist ist, muss fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00035973 vom 19.06.2015 um 23:25:25 Uhr (5 Kommentare).

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Acht Jahre lang eine Sexbombe

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Lügen Falschheit Selbstsucht Internet

Ich möchte hiermit beichten, dass ich und meine beste Freundin einen Typen aus dem Internet mal acht Jahre lang verarscht haben. Alles fing ganz harmlos an - sie und ich (damals noch 12 und 14) entdeckten den Knuddels-Chat. Ich meldete sie dort an, da ich schon länger dort aktiv war, und zeigte ihr, wie alles funktionierte. Irgendwann kamen wir auf die Idee - wie wahrscheinlich jeder in seiner Chat-Karriere - uns ein Sexbomben-mäßiges Profil anzulegen und damit Typen zu verarschen. Wir suchten uns also das Profilbild einer megageilen Schnecke, gaben uns als 17 aus und taten so, als wären wir ein megageiles Partyluder, das sich gern von verschiedenen Typen flachlegen lässt. Wo der Witz dabei war? Keine Ahnung, wir fanden das damals lustig. Wir wollten nur ein bisschen mit ihnen schreiben und dann offline gehen. Anfangs war es noch relativ harmlos - wir saßen beide zu zweit kichernd vor dem PC und chatteten da mit ein paar Typen rum. Hauptsächlich chattete meine beste Freundin - sie schrieb irgendwann ein 16-jähriger Typ ziemlich flirty an. Und dann fing es an. Zuerst schrieben beide nur in Knuddels miteinander und meine beste Freundin hatte es noch ziemlich raus, die Rolle des versauten Partymäuschens aufrechtzuerhalten. Irgendwann tauschten beide ICQ-Nummern aus und so schrieben beide täglich in ICQ ein paar Stunden und lernten sich langsam wirklich kennen. Meine beste Freundin war damals für ihre 12 bzw. 13 Jahre schon überdurchschnittlich reif und erwachsen und dem Typen fiel es überhaupt nicht auf, dass sie viel jünger war als er. Ich hielt den Kontakt noch für harmlos - und anfangs war auch nichts geflunkert, außer dem falschen Profilbild und dem falschen Alter.

Und dann ging es los - ich schrieb ihn ebenfalls an und stellte mich als die beste Freundin vor. Ich machte mich zwei Jahre älter, nannte ihm aber meinen richtigen Namen. Und dann fingen wir an uns ein ganzes Lügengerüst aufzubauen - angefangen von einer fremden Stadt, in der wir lebten, eine Clique, zu der wir angeblich gehören würden, der "nervige Ex" meiner besten Freundin, der sie immer wieder nerven würde, und so weiter. Es war schäbig, ja. Aber es machte uns saumäßig viel Spaß und wir erfassten damals den Ernst der Lage nicht, da der Kontakt noch ziemlich oberflächlich war. Irgendwann mussten wir uns sämtliche Dinge und Erlebnisse aufschreiben, die wir ihm erzählten und uns, wenn wir unabhängig voneinander mit ihm geschrieben haben, Bericht erstatten, damit er keinen Verdacht schöpfte. Wie es aber so ist, wenn man mit jemandem jeden Tag ca. drei Stunden schreibt, wurden die Gespräche zwischen meiner besten Freundin und dem Typen immer tiefgründiger - immer ein wenig mehr. So verging ein Jahr, in dem sie dauernd mit ihm schrieb. Zwischen ihnen hatte sich eine richtige Chat-Freundschaft entwickelt. Ich schrieb auch des Öfteren mit ihm und unser Lügengerüst baute sich immer weiter auf - wir erzählten, dass wir zusammen in Amerika waren, dass ich nun einen Freund hätte, dass sie schwanger von ihrem Ex wäre. Mittlerweile war alles was wir ihm erzählten, erstunken und erlogen und ein riesiges Wirrwarr aus Lügen und Verarsche.

Noch ein Jahr verging - ich war mittlerweile 16 und meine beste Freundin 14. Sie schrieb immer noch mit ihm und da fing es nach und nach an, dass er vor ihr seine Maske fallen ließ und wir mehr erfuhren. Er schüttete ihr sein ganzes Herz aus. Um es kurz zu machen, er war echt eine extrem arme Sau und hatte ein richtig beschissenes Leben hinter sich: Die Eltern Alkoholiker, Drogensucht, massive Aggressionsprobleme - aber er gab nach außen hin immer den harten Kämpfer und ein wenig Macho, aber innerlich sah es wohl oft anders aus. Da haben wir uns schon mal scheiße gefühlt. Meine beste Freundin nahm sich vor, den Kontakt abzubrechen, aber immer wenn ihr langweilig war, schaltete sie wieder ICQ an und tischte ihm weitere Lügen auf. Irgendwann telefonierten wir dann mit ihm und erzählten ihm irgendeinen Quatsch von wegen dass wir zusammen in Arizona wären und so einen Kram. Er hat uns das ernsthaft abgekauft - und dabei war er überdurchschnittlich intelligent und sehr selbstbewusst, und vor allem kein Mensch, der vertraut. Außerdem erfand sie eine kleine Schwester seiner Traumfrau und schrieb mit ihm ebenfalls unter diesem Namen.

Dann gab es eine Phase, in der meine beste Freundin erkrankte und in der Zeit sehr viel mit ihm schrieb. Und es kam, wie es kommen musste - als sie dann 15 war, und ich fast 17, gestand er ihr, dass er sich total in sie verliebt hätte. Er hätte solche Gefühle noch nie für eine Frau empfunden, er sei sich sicher, sie sei diejenige, auf die er sein ganzes Leben gewartet hätte. Sie wäre so anders als alle anderen Frauen, die er kennen würde, und es sei auch nicht schlimm, dass sie ein Kind hätte, er würde sich freuen. Und er wüsste, dass es ihr genauso geht. Da saßen wir nun in unserem Dilemma, das wir angerichtet hatten. Wir entschieden uns für die Notbremse. Wir logen ein letztes Mal. Und zwar erzählte sie ihm, sie wolle ein Jahr in die USA auswandern und bräuchte Abstand von allem und jedem. Er war am Boden zerstört. Und sie löschte ICQ von ihrem PC und bemühte sich, nicht mehr in den Chat zu gehen.

Leider war ich noch regelmäßig in ICQ online und dachte nicht daran, dass er mich ja noch auf seiner Liste hatte. Sofort als ich online kam, fiel er über mich her: Wie es ihr in den USA geht, was sie macht, ob sie klarkommt etc. Er wollte ihr sogar Geld schicken, als ich unbedacht den Verdacht äußerte, sie würde gerade so über die Runden kommen. Er meinte es ernst - er sagte, er will zu mir nach "Berlin" kommen, bei mir übernachten und dann mit mir in dem Flieger in die USA reisen, sein Erspartes hätte er schon abgehoben. Ich schob extrem Panik und rief meine beste Freundin an. Sie versprach, es mit mir zusammen zu regeln. Letztendlich steckten wir in der nächsten Lüge. Ich sagte zu ihm, ich würde demnächst zu ihr fahren, sie besuchen und ihm dann Bericht erstatten.

Ja, die Chance hätte ich ergreifen müssen und danach einfach nicht mehr online gehen sollen, aber ich konnte nicht - ich erzählte ihm von unseren angeblichen Erlebnissen in den USA und von ihrem Kind, von ihr, von meinem Freund. Und notgedrungen erzählte er mir von seinen ganzen Sorgen, wie sehr er sie vermisse, dass er mit keiner anderen Frau mehr eine Beziehung eingehen könnte, weil er sie unbedingt sehen muss. Als ich 17 war, bekam ich einige sehr große Probleme in meinem Leben und ging überhaupt nicht mehr in ICQ online. Meine beste Freundin allerdings ging dann wieder ab und zu online - nach genau einem Jahr teilte sie ihm dann mit, dass sie wieder da wäre und das Spiel ging von vorne los. Als mit 18 bei mir dann wieder alles einigermaßen in Ordnung war, schrieb ich ebenfalls wieder mit ihm. Er war immer noch sehr verknallt und wollte nun unbedingt, dass wir beide ihn besuchen kämen. Er würde alles arrangieren und hätte schon ewig drüber nachgedacht, in seinen Wagen zu springen und zu ihr zu fahren, nur um ihr nahe zu sein.

Keine Ahnung, wie wir es gemacht haben, und es klingt unglaublich - aber der Typ hatte kurz darauf eine Menge mit seiner Arbeit zu tun und war ständig auf Montage. Meine beste Freundin und ich ergriffen die Chance- und der Kontakt verlief unglaublicherweise ein wenig im Sand und ein halbes Jahr später dachten wir nicht mehr wirklich an ihn. Unser Gewissen hat uns zu dieser Zeit extrem aufgefressen. Es tat uns unwahrscheinlich leid um den armen Kerl, der uns seine Gefühlswelt offenbart hat, auf der wir rumgetrampelt sind, indem wir ihm Lüge um Lüge über unser angebliches Leben auftischten, bloß weil uns zwei kleinen Mädchen langweilig war.

Beichthaus.com Beichte #00035950 vom 17.06.2015 um 03:37:28 Uhr (15 Kommentare).

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Ich hasse Geburtstage

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Hass Gesellschaft

Ich (m/21) möchte hier sagen, dass ich Geburtstage hasse! Sobald erfahren wird, dass jemand Geburtstag hat, springen alle wie die Roboter auf, trotten zu der betreffenden Person und gratulieren ihr - obwohl sie wohl nicht einmal genau wissen, wozu sie gratulieren. Ich beichte, dass ich ihnen gerne den Spaß daran verderben möchte.

Beichthaus.com Beichte #00035547 vom 24.04.2015 um 09:38:08 Uhr (4 Kommentare).

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Prominente Affäre

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Ich (m/Ende 20) beichte hiermit, ein sexuelles Verhältnis zu einer prominenten deutschen Frau zu haben, die wirklich fast jeder kennt. Nach außen hin führt diese Frau ein Verhältnis zu einem ebenfalls bekannten Mann. Kennengelernt haben wir uns über eine Firma, mit der sie zusammenarbeitet und in der ich einige Zeit gearbeitet habe. Damals tat ich ihr einen kleinen Gefallen, und als Dank dafür, wurde ich damals von ihr im Hotelzimmer verführt. Ich musste ihr etwas vorbeibringen, und sie öffnete die Türe nur in Slip und Shirt und kam auch sehr schnell zur Sache. Ich liebe sie nicht, aber ich bin ihr sexuell absolut hörig, und obwohl ich im Bett an sich der dominante Part bin, braucht sie nur zu pfeifen und ich springe in das Auto, das sie mir schickt. Sie hat drei Fahrer in wechselnder Schicht, welche mich schon kennen. Auch versorgt sie mich mit Geld oder Geschenken, behandelt mich aber manchmal auch sehr abfällig. Sie meinte auch, wenn es je an die Öffentlichkeit käme, würde sie mich so vernichten, dass ich entweder im Irrenhaus lande oder das Land verlassen müsste.


Sie ist in Wirklichkeit einfach ganz anders als vor der Kamera, nämlich ein fieses, eiskaltes Biest. Bei ihr übernachten? Als ich sie das einmal fragte, lachte sie mich aus - ich muss gehen, wenn ich meine Schuldigkeit getan habe. Als ich sie mal fragte, ob sie zu mir käme, meinte sie im arrogantesten Tonfall der Welt, ob ich jetzt völlig verblödet wäre, wenn man sie in einer normalen Wohngegend sähe, wüsste doch jeder Bescheid. Allerdings ist der Sex mit ihr großartig, weil ich sie ohne Kondom beglücken darf. Wie gesagt, im Bett dreht sich das Verhältnis total um, sie ist da eher devot und steht darauf, wenn ich sie hart nehme und sie schluckt auch brav. Sogar ins Gesicht spritzen darf ich ihr, was sicher tausende von Männern schon in Zeitschriften taten, darf ich in echt. Auch ihr Hintereingang steht mir offen. Im Grunde könnte ich eigentlich zufrieden sein, auch damit, dass sie mir monatlich mehrere hundert Euro zusteckt, auch weil sie weiß, dass ich nicht viel verdiene. Aber ich würde auch gerne eine normale Beziehung führen und irgendwann eine Familie gründen.


Aber wenn sie mir dann am Telefon ins Ohr säuselt, ihr Hintern sei mal wieder fällig, werde ich augenblicklich geil und bin wieder bereit, zu ihr zu fahren. Mit ihrem Alibimann hatte sie nur zwei Mal Sex - laut ihren Worten sei er sterbenslangweilig, quasi rauf, rein, raus, runter. Als ich mal fragte, ob sie noch andere Liebhaber habe, meinte sie nur ja, aber ich würde nie erfahren wer. Sie ist an sich keine schlechte Person und hat ihre lieben Momente, aber sie ist durch ihre Bekanntheit sehr verschroben und sehr darauf bedacht, nicht in einem schlechten Licht dazustehen. Und wenn ich dann doch mal eine Frau kennenlerne, kann ich ja schlecht zu ihr sagen: "Nein, sorry, aber ich poppe seit acht Jahren heimlich die Blabla, daher will ich nichts Festes", und heuchele ihr vor, nur freundschaftliche Gefühle für sie zu haben - oder wenn sie es will, schlafe ich auch mit ihr.


Es fällt mir halt sehr schwer, mich von ihr zu lösen, auch weil sie sagte, wenn ich gehe, gibt es kein Zurück und keinerlei Kontakte mehr, außerdem habe ich eine anwaltlich aufgesetzte Schweigeerklärung unterschrieben. Im Falle eines Bruches müsste ich alle Geschenke zurückgeben und alles erhaltene Geld auf einmal zurückzahlen, was ich gar nicht könnte. Andererseits würde ich verklagt und wie oben erwähnt, regelrecht vernichtet, was natürlich nicht in dem Wortlaut dort steht, aber die Macht dazu besitzt sie definitiv. Naja, mir bleibt nur zu hoffen, dass sie meiner irgendwann überdrüssig wird, aber sie sagte mal, auch wenn ihr anderer Lover besser aussieht, besorge ich es ihr am besten, und darauf will sie gerade, wenn sie beruflich länger unterwegs und dabei sexuell abstinent war, keinesfalls verzichten. Es ist irgendwo schon eine Zwickmühle.

Beichthaus.com Beichte #00035246 vom 12.03.2015 um 17:37:00 Uhr (27 Kommentare).

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Hilfe, mein Bruder ist psychisch labil!

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Zorn Lügen Selbstsucht Familie

Ich möchte beichten, dass ich egoistisch bin. Ich habe einen Bruder - wir sind beide in den Zwanzigern, ich bin jedoch etwas älter als er. Es geht ihm psychisch sehr schlecht, er hat Drogen genommen, jetzt angeblich aber damit aufgehört und ist total auf Entzug. Wir hatten beide keine leichte Kindheit und leider meistens keinen guten Draht zueinander. Ständig macht er unserer Mutter und unserem Stiefvater Vorwürfe, dass sie ihm das Leben kaputtgemacht haben, dass meine Mutter ihn nie geliebt hat, und was er nicht alles erlitten hat. Er schafft es nicht zu arbeiten, geschweige denn erwachsen zu handeln oder auf seine Wohnung zu achten. Er tut mir wirklich leid, er ist echt ein psychisches Wrack. Nun haben meine Mutter und mein Stiefvater schon Abstand von ihm genommen und wollen wenig mit ihm zu tun haben, weil er ihnen das Leben zur Hölle macht - mit Vorwürfen, hundert Entschuldigungen und dann wieder neuen Vorwürfen. Sie haben so viel für ihn getan und sind sicher nicht perfekt, aber er stößt sie mit seinem Verhalten einfach immer wieder extrem von sich.


Sicher, meine Mutter war keine gute Mutter, als wir Kinder waren, aber sie war so hilflos, so einsam, verzweifelt und psychisch nicht stabil. Aber es tut ihr schon seit Langem leid und ich habe ihr ehrlich verziehen und wir verstehen uns mittlerweile ganz gut. Nun kommt mein Bruder bei ihnen eben nicht mehr weiter, weil er alles verlangt und dann wieder blockiert, streitet und sogar eifersüchtig ist auf meinen kleinen Sohn, wenn er bei unserer Mutter ist und sie auf meinen Sohn aufpasst. Jetzt versucht mein Bruder mich da mit reinzuziehen, indem er mich oft verzweifelt und total wirr anruft, ich solle ihm helfen, es geht ihm schließlich schlecht. Ich soll zu ihm kommen, ich soll ihn rausholen, woraus auch immer, und so weiter. Ich habe ihm geraten in Therapie zu gehen, sich Hilfe zu holen oder sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es so nicht mehr weitergeht. Aber eigentlich will ich damit nichts zu tun haben. Ich habe meine eigene Familie und für mich war auch niemand da, als es mir schlecht ging. Ich will, dass es ihm besser geht, klar, aber soll ich dafür hüpfen und springen und machen und tun? Nein, ich bin nicht der Therapeut oder die Lebensberatung, die er braucht. Es tut mir so leid, dass er sich jetzt auch von mir im Stich gelassen fühlt, weil ich bei seinem letzten Anruf nicht abgehoben habe, aber ich kann und will ihn nicht in mein Leben lassen. Bitte vergebt mir meinen Egoismus und die Wut, die mich überkommt, wenn ich daran denke, dass ausgerechnet ich ihm jetzt helfen soll. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035135 vom 23.02.2015 um 17:46:34 Uhr (13 Kommentare).

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