Der peinliche Trick meines Hundes

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Tiere

Ich habe meinen Hund so abgerichtet, dass er auf Wörter wie Türke, Araber, Neger und so weiter hört. Er fängt dann an, laut zu bellen und hochzuspringen. Nein, ich bin nicht im Geringsten radikal, das ist einfach ein bisschen schwarzer Humor. Im Freundeskreis hat das schon manches Mal Gelächter ausgelöst. Aber jetzt, an Nikolaus, habe ich den Kindergartenkindern, die vor dem Kindergarten auf den Nikolaus warteten, erklärt, woher dieser eigentlich stammt. Dabei musste ich eben Wörter wie Türkei und Türke sagen. Dabei hat mein Hund ständig unmotiviert gebellt und ist auf und abgesprungen. Vielleicht hätte ich ihm doch andere Wörter beibringen sollen, mir war das peinlich, da es schon auffällig war - zumindest für die anwesenden Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00034555 vom 09.12.2014 um 14:33:16 Uhr (25 Kommentare).

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Mein Zweitleben als Punk

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Trunksucht Drogen Falschheit Begehrlichkeit

Jetzt sitze ich (w) nun hier. Ich komme aus einem sehr gut behüteten Elternhaus, habe meinen Realschulabschluss mit 1,9 gemacht und habe eine Ausbildung als Industriekauffrau angefangen. Ich war an sich immer das Mauerblümchen ohne Freunde, das sich eher zurückgezogen hatte, und recht spirituell angehaucht war. Dadurch, dass ich jetzt nicht mehr in die Schule gehe und nur noch Kontakt zu meinen spießigen Arbeitskollegen hatte, ging mir das schon ziemlich auf den Sack. Also habe ich mich aus meinem 80-Einwohner-Kaff hinaus und in eine etwas größere Stadt begeben, um dort einfach mal etwas zu erleben. Das war vor ungefähr acht Wochen. So kam es dann auch, dass ich inzwischen fast jedes zweite Wochenende in die Stadt fahre. Dort ist auch mein Freund ansässig und an den Wochenenden sind wir eigentlich ständig besoffen und auch mit vielen Punks unterwegs. Ich habe dabei festgestellt, dass meine Jugend jetzt erst richtig beginnt, denn vorher habe ich eigentlich nur gezockt und meine Schafe gestreichelt. Es ist mittlerweile sogar so weit, dass ich am Wochenende zu einem Punk mit roten Hosen und Springern mutiere - während ich unter der Woche das brave und spießige Mauerblümchen bin. Eigentlich finde ich beide Seiten meines Lebens toll, aber ich hasse es, wenn es ist wie heute und ich einfach nur meinem Wochenende hinterher trauere, während ich ein Shirt trage, das nach Bier, Tabak und Gras riecht.

Beichthaus.com Beichte #00034394 vom 23.11.2014 um 19:20:43 Uhr (18 Kommentare).

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Nebenverdienst bei der Tankstelle

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Arbeit

Ich (w/32) habe mit 21 Jahren mal an einer Tankstelle gearbeitet, weil ich in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau nichts fand. Die Arbeit machte mir auch Spaß, aber der Rest stimmte nicht. Meine Kolleginnen, mit denen man die Übergabe machte, waren ziemlich asozial und zickig. Sie profilierten sich über den Job, da sie nichts erreicht haben, und jeder kleine Abrechnungsfehler wurde mit hochgezogener Augenbraue gestraft. Auch Centbeträge. Unser Chef war ein richtiger Vollassi: Dreifachkinn, Toupet, schmierig und not- und sexgeil. Er hatte einen kleinen Raum, vollgestellt und staubig, aber mit PC, an dem er seinen ebenso schmierigen Opi-Kumpels Sexvideos zeigte. Er machte da auch keinen Hehl daraus - vor meinen Ohren wurde immer drüber geredet und er betitelte mich auch immer als "strammes Mädchen", denn mit mir würde er ja auch gerne mal. Dass er Anfang 60 und verheiratet war, muss ich wohl nicht erwähnen. Meine eigentliche Beichte? Das Kassensystem war dort so dermaßen veraltet, dass alles auf eine Bongrolle eingetippt wurde. Wenn nun jemand bestenfalls gleich mehrere Stangen Zigaretten kaufte, tippte ich den Betrag zwar ein, teilweise waren es über 100 Euro, betätigte aber nicht die Eingabetaste, sondern einen anderen Knopf, der die Kasse aufspringen lässt. Die Kunden ahnten es somit nie. Es waren viele Stammkunden, die gut mit dem Chef konnten. Ich musste nur aufpassen, dass mein Chef nicht plötzlich um die Ecke kam. Er machte nämlich einmal pro Schicht eine Stippvisite. Ich habe meinen Chef in einem Jahr um mindestens 1.000 Euro erleichtert. Selbst bei der Inventur fiel es nicht auf, obwohl es immer nur Zigaretten waren, die hätten fehlen müssen. Es tut mir heute noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00034156 vom 22.10.2014 um 08:26:53 Uhr (10 Kommentare).

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Verschwundene Tageseinnahmen

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Diebstahl Ungerechtigkeit Feigheit Selbstsucht Arbeit

Nach dem Abi habe ich damals als Aushilfe in einem kleinen Kiosk in meinem Heimatdorf gearbeitet. Ich bekam zwar nicht viel Geld, dafür aber war die Arbeit locker, weil meistens nichts los und ich immer allein im Laden war. Nach knapp einem Jahr wurde mein Chef krank und musste operiert werden, weswegen er längere Zeit nicht arbeiten konnte. Er bat mich, mehr Schichten zu übernehmen und trotz meines Studiums willigte ich ein. Weil meine einzige Kollegin und ich aber nicht zu oft arbeiten konnten, dass alle Schichten abgedeckt waren, fragte mein Chef den Bruder meiner Kollegin, ob er auch mal einspringen könne. Der Bruder meiner Kollegin war ein in der ganzen Region bekannter Schläger und Nazi, der auch schon im Knast war. Da die Krankheit meines Chefs sehr plötzlich kam, wusste er nicht, wen er sonst fragen könnte, machte dem Typen aber immerhin die Auflage, sich bei der Arbeit zusammenzureißen. Dieser strengte sich auch wirklich an und machte keinen Stress. Zu dritt schmissen wir also irgendwie den Laden. Die Vorgehensweise mit den Tageseinnahmen war damals sehr altmodisch. Das Geld wurde abends in einen Umschlag gesteckt und im Laden an einer bestimmten Stelle versteckt. Am nächsten Tag nahm der Chef den Umschlag dann mit. Jetzt war der Chef aber krank und wohnte knapp 80 Kilometer entfernt. Er beauftragte mich, ihm das Geld immer montags vorbeizubringen. Die ganze Woche über stapelten sich also die Geldumschläge im Laden und ich brachte sie dann immer zum Chef, der mir bei der Gelegenheit jedes Mal noch mindestens drei Kisten mit bestellten Waren mitgab, die ich im Laden auspacken und auszeichnen sollte. So ging das sechs Wochen lang. Mein Chef vertraute mir.


Ich war allerdings mehr und mehr genervt von den immer mehr werdenden Aufgaben und der Fahrerei zum Chef, für die ich weder Benzingeld, noch sonst irgendwas bekam und die Zeit auch nicht bezahlt wurde. Ich verdiente in dem Laden fünf Euro die Stunde, hatte aber alle Aufgaben vom Chef. Einmal, als ich wieder die Umschläge abholte, konnte ich nicht mehr widerstehen. Ich wollte mich selbst belohnen und steckte einen der Umschläge in meine Tasche, die anderen lieferte ich beim Chef ab. Der rief mich abends an und sagte, dass die Tageseinnahmen von Tag XY fehlen und ich doch mal nachgucken soll, ob die vielleicht noch im Versteck oder bei mir im Auto sind und ich sie übersehen habe. Ich dachte kurz darüber nach, einfach so zu tun, als hätte ich den Umschlag noch gefunden, sagte dann allerdings, dass er nicht auffindbar wäre. Ich dachte mir, dass es schließlich seine eigene Schuld war, so viel Geld im Laden liegen zu lassen und dachte, die Sache wäre damit erledigt. In der Woche darauf wurde der Bruder meiner Kollegin entlassen, weil mein Chef in ihm den Dieb sah. Es gab riesigen Ärger. Ich stellte mich unwissend und tat entsetzt. Das Geld musste jetzt abends immer zum Bankschließfach gebracht werden. Als mein Chef wenig später wieder gesund war, kündigte meine Kollegin, weil sie fand, dass ihrem Bruder unrecht getan wurde. Mein Chef sah ihre Kündigung allerdings als Schuldeingeständnis, hielt es auch für möglich, dass sie selbst das Geld genommen hatte, und zog bei Kunden über sie und ihren Bruder her und bezichtigte sie des Diebstahls. Auch ich verbreitete dieses Gerücht munter weiter, um von mir abzulenken. Für meine Kollegin tat es mir damals leid, für ihren Nazi-Bruder hatte ich allerdings kein Mitleid übrig. Heute schäme ich mich dafür, da er sich ja wirklich angestrengt hat, und sich nichts zuschulden kommen ließ. Mein Verhalten damals war einfach asozial in vielerlei Hinsicht. Mein Chef war mir gegenüber nicht eine Sekunde misstrauisch, er vertraute mir weiterhin. In dem Umschlag waren 70 Euro, der mieseste Umsatz des ganzen Monats. Ich hatte vorher nicht nachgeschaut. Ich habe also für 70 Euro dafür gesorgt, dass zwei Menschen ihren Job verloren haben und auch noch schlecht über sie geredet wurde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034101 vom 13.10.2014 um 14:58:50 Uhr (10 Kommentare).

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Hilfe! Meine Freundin ist zu dünn!

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Engherzigkeit Gesundheit Partnerschaft

Hilfe! Meine Freundin ist zu dünn!
Ich muss beichten, dass ich meine langjährige Freundin langsam nicht mehr so richtig attraktiv finde. Als ich sie kennenlernte und wir dann zusammenkamen, war sie ein hübsches Ding mit gesunden weiblichen Rundungen, was ich sehr attraktiv finde. Sie war höchstens ein paar Pfund über meinem Schönheitsideal, was mich nie störte, denn sie ist sonst die liebenswerteste Frau, die ich je kennengelernt habe. Ich liebe sie über alles und sie ist die Eine, mit der ich meine Zukunft verbringen will. Nun hat sie vor gut einem Jahr den Schlankheitswahn entdeckt, der durch die Medien ja so schön vorgelebt wird. Sie trieb Sport, ernährte sich bewusst und verzichtete auf vieles. Und bald fingen die Pfunde an zu purzeln. So weit, so gut, dachte ich damals, denn sie blühte richtig auf dabei und nach nicht allzu langer Zeit entsprach sie auch genau meinem Schönheitsideal: 1,70 Meter groß und etwa 60 Kilo schwer, für mich perfekt und der Inbegriff einer hübschen, gesunden, weiblichen jungen Frau. Nun hat dieser anfängliche Erfolg sie natürlich zusätzlich motiviert, noch mehr abzunehmen. Ich habe sie immer unterstützt, auch wenn sie mir schon langsam zu dünn wurde.

Mir machte es lange Freude ihr beim Abnehmen zuzusehen, denn ich sah, wie glücklich sie mit ihrem neuen Körper war. Irgendwann kam bei mir der Punkt, an dem ich dachte, jetzt ist aber langsam gut. Wenn ich solche Hungerhaken in den Zeitschriften oder auch auf der Straße sehe, denke ich immer nur: "Mädel, du wärst so schön, wenn du nur mal endlich etwas essen würdest." Solche Gedanken kommen immer mehr auch bei meiner Freundin auf. Ich danke Gott, dass sie in dem ganzen Abnehm-Wahn wenigstens nicht ihre Oberweite verloren hat. Doch dass ich mittlerweile beim Sex von hinten wie von vorne ihre Rippen zählen kann und mir, wenn sie ihren Unterleib anspannt, fast ihre Beckenknochen ins Gesicht springen, damit bekomme ich immer mehr meine liebe Mühe. Der Sex mit ihr ist ansonsten super, häufig genug und wir leben auch gemeinsam unsere Fantasien aus, da fehlt mir, auch nach all den Jahren, absolut überhaupt nichts. Manchmal denke ich, was ich doch für ein oberflächliches Arschloch bin, denn wie gesagt hat sie genau den Charakter, welchen ich immer bei einer Frau gesucht habe. Doch wenn ich sie nackt vor mir habe, denke ich nur noch an die etwa 210 Knochen im menschlichen Körper - und nicht mehr daran, was für eine geile Frau da vor mir steht.

Auch sie darauf anzusprechen traue ich mich nicht, denn für sie ist Abnehmen momentan das Schönste, was es gibt. Und ich sehe auch, wie glücklich sie dabei ist, und das macht mich ja auch glücklich. Denn meine Liebe zu ihr ist ungetrübt und hält noch einiges aus, ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne sie zu sein. Dennoch habe ich Angst, bald ein richtiges Klappergerüst an meiner Seite zu haben, bei dem ich befürchten muss, irgendetwas zu zerbrechen, wenn es mal wilder wird. Spätestens, wenn es ungesund wird, schreite ich dann ein - doch bis da sind es auch noch ein paar Kilo. Doch ich hoffe, auch wenn ich es nicht glaube, dass meine Freundin schon vorher die Bremse zieht und vielleicht auch wieder ein paar wenige Pfund zunimmt.

Beichthaus.com Beichte #00034064 vom 06.10.2014 um 18:02:10 Uhr (17 Kommentare).

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