Mein Kampf gegen den Po-Grapscher in der Bahn

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Gewalt Bahn & Co. Stuttgart

Ich (w/17) beichte, dass ein Typ wegen mir fast sein Auge verloren hat. Ich fahre jeden Morgen um 8 Uhr mit der S-Bahn. Und jeden Morgen sitzt auch immer der gleiche Typ im Zug. So ein circa 30-jähriger perverser fetter Typ. Auf jeden Fall sitzen wir manchmal im gleichen […]
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Beichthaus.com Beichte #00039943 vom 24.06.2017 um 18:44:13 Uhr in Stuttgart (50 Kommentare).

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Wie ich das Auto meiner Oma geklaut habe

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Habgier Diebstahl Auto & Co. Familie

Ich (m/23) beichte, dass ich vor circa 5 Jahren meiner Oma (damals 78) das Auto geklaut habe. Sie war damals längere Zeit im Krankenhaus, weil sie an der Hüfte operiert wurde. Und ich wusste, dass sie im Gebüsch einen Haustürschlüssel in einer Dose versteckt hat. Ich bin also nachts gegen 2 Uhr da hin, habe den Schlüssel aus dem Gebüsch genommen und bin durch die Haustür rein. Ich bin zur Terrasse und habe ein Fenster aufgebrochen, damit es so aussieht, als wäre eingebrochen worden. Danach habe ich den Fahrzeugbrief genommen (auch da wusste ich, wo er liegt) und zum Schein ein paar Schubladen durchwühlt und die Autoschlüssel genommen.

Ich bin wieder durch die Haustür raus, habe den Ersatzschlüssel wieder ins Gebüsch getan, die Garage aufgemacht, das Auto rausgefahren und die Garage wieder geschlossen (per Fernbedienung). Das Ganze hat höchstens 15 Minuten gedauert. Ich bin dann noch in der Nacht mit dem Auto ca. 200 Kilometer weit gefahren, habe im Auto geschlafen und es am nächsten Morgen an einen Exporthändler zum Schleuderpreis von 3.500 Euro (Marktwert des Autos waren sicher um die 6.000 Euro) ohne Kaufvertrag verkauft. Ihr kennt ja solche Exporthändler: "Für 3.500 Euro hole ich es sofort ab und melde Auto kostenlos ab."

Aufgefallen ist das Ganze erst, als mein Onkel ein paar Tage später nach dem Haus sehen wollte. Er hat den Einbruch und für meine Oma das Auto als gestohlen gemeldet. Die Ermittlungen liefen allerdings ins Leere und das Auto wurde auch nicht wieder gefunden. (Ich hatte natürlich Handschuhe an). Das Ganze tut mir sehr leid und ich bereue es. Ich war allerdings zu feige, um zuzugeben, dass ich es war. Und die Chance dazu habe ich eh nicht mehr, da meine Oma letztes Jahr gestorben ist.

Beichthaus.com Beichte #00039736 vom 14.05.2017 um 19:50:16 Uhr (9 Kommentare).

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Die Nadel meines HIV-positiven Patienten

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Dummheit Waghalsigkeit Gesundheit

Ich habe nichts Schlimmes getan. Kann dies aber nirgends sonst erzählen. Ich habe mich bei meiner Arbeit im Krankenhaus mit der Nadel eines HIV-positiven Patienten gestochen. Eigentlich meldet man das und bekommt eine Prophylaxe. Ich habe es aber verschwiegen und sechs Wochen später den Test im Gesundheitsamt gemacht, der dann negativ war. Ich wollte mich nicht blamieren. Ich hatte keinerlei Angst, es war mir vollkommen gleichgültig.

Ich bin Medizinstudentin und beichte, dass ich sehr unverantwortlich gehandelt habe. Allerdings habe ich auch während der unsicheren Phase vor dem Test keinerlei Geschlechtsverkehr gehabt und auch einem Freund die Friends-with-benefits-Freundschaft einfach so gekündigt. Er denkt jetzt, ich sei irgendwie in ihn verliebt und käme nicht klar, was mich doch stört. Man hätte safer sex haben können, aber so ganz ohne was zu sagen... Und die Infektionsgefahr bei frischen Neuinfektionen ist erstmal sehr viel höher, Oralverkehr wäre ja auch drin gewesen, Kondome können reißen. Dass ich anderen auch dieses geringe Risiko nicht antun wollte, spricht ja für mich und meine Moral.

Beichthaus.com Beichte #00039679 vom 27.04.2017 um 23:46:22 Uhr (10 Kommentare).

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Parken nur für Bewohner des Hauses

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Zorn Auto & Co. Nachbarn

Schon über 30 Jahre lang wohne ich (m) jetzt in diesem Wohnblock. Vor fünf Jahren wurde extra ein Schild an jeder Parkbucht angebracht, auf dem die Nummer der Wohnung steht, welcher der Parkplatz zugeordnet ist. Ungefähr 15 Min. Fußweg von hier ist ein P&R Parkplatz, an dem Gäste ihre Fahrzeuge abstellen könnten. Aber nein, jeder der hier auf Besuch kommt, stellt seine Kiste einfach irgendwo hin, wo es gerade passt. Die wenigen freien Parkplätze sind immer belegt.

Seit einem halben Jahr wohnt eine Studentin unter mir, die andauernd Besuch hat. Auch sie hat nur einen Parkplatz und zwar genau neben meinem. Jetzt denken wohl ihre Besucher, man könnte das KFZ ständig auf den Platz neben ihr stellen - das ist aber falsch. Gestern ist mir der Kragen geplatzt und ich habe bei ihr geklingelt, als wieder ein Auto auf meinem Platz stand. Es öffnete aber niemand. Ich bin daraufhin im Schutze der Dunkelheit an das Auto gegangen und habe einen anonymen Zettel mit übelsten Beleidigungen angebracht. Dabei bin ich wohl etwas zu heftig am Spiegel angestoßen, sodass dieser abgebrochen ist. Möglicherweise hat auch der Lack Schaden genommen, da ich die Fahrzeugseite versehentlich mit dem Schlüssel berührt habe.

Heute Morgen konnte ich vom Fenster aus sehen, wie sich Menschen um das Fahrzeug sammelten. Vom Hausmeister erfuhr ich dann, dass das Fahrzeug dem Sachverständigen einer Versicherung gehört, der gestern zur Aufnahme eines Heizungsschadens vorbeikommen musste. Bei dem Termin ist wohl ein Unfall passiert und der Herr musste sofort mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus, wo er jetzt noch liegt. Zu allem Unglück ist dieses Fahrzeug noch mit einer Kamera ausgestattet, die hoffentlich im Stehen keine Aufnahmen macht. Wenn man mich darauf erkennt, könnte ich gewaltigen Ärger bekommen. Weil das Auto auf meinem Parkplatz stand, ist die Sache doch nur ins Rollen gekommen, daher möchte ich um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00039653 vom 21.04.2017 um 12:17:22 Uhr (17 Kommentare).

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Das verdreckte Personalwohnheim

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Eitelkeit Arbeit

Ich (w/19) schreibe aus meiner Zelle. Nein, ich bin nicht im Bau. Ich mache in einem Krankenhaus mein FSJ und dieses Personalwohnheim ist meine persönliche Hölle. Der Topf, der bis vor kurzem im Bad verweilte, stand kurz davor ein Eigenleben zu entwickeln. Die Toilette ist ohne Desinfektionsmittel kaum benutzbar und selbst damit kommt man gut weg, wenn man sich kein Hepatitis C einfängt. Im Kühlschrank steht Wurst kaum jünger als ich.

Am ersten Tag meines Einzugs dachte ich bereits darüber nach, wie ich diesem Drecksloch schnellstmöglich wieder entkommen kann. Meine Mama hat mir bereits angedroht, mich kein weiteres Mal bei sich aufzunehmen. Was ich aber auch nachvollziehen kann, nach drei Umzügen im letzten Jahr. So weit, so gut, nun sitze ich in meiner Zelle, esse ein Brot, denn kochen ist in der Küche so hygienisch wie ein Kuhstall, welcher mit Maden und Co besiedelt ist. Wünscht mir Glück!

Beichthaus.com Beichte #00039549 vom 01.04.2017 um 14:21:36 Uhr (12 Kommentare).

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