Geklautes Klopapier und zweckentfremdetes Waschbecken

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Faulheit Diebstahl Studentenleben Kiel

Ich(m) wohne in einem Studierenden-Wohnheim und da ich zu faul bin, nachts mein Zimmer zu verlassen und aufs Klo zu gehen, uriniere ich in mein Waschbecken. Ich habe ein Einzelzimmer, aber eben keine Toilette, sondern nur ein Waschbecken. Es geht eben ziemlich leicht und schnell und bequem; dafür klaue ich mir auch ordentlich Klopapier aus den eigentlichen Toiletten-Räumen des Wohnheims und es ist schon aufgefallen, das manchmal nicht genug da ist. Mein Problem ist eben auch, dass ich zum einen eine sehr schwache Blase habe, somit nachts öfter auf Klo muss und zweitens soziale Ängste davor habe, auf den Flur zu gehen und nachts zufällig von jemandem im Pyjama gesehen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00042033 vom 12.02.2020 um 00:57:20 Uhr in Kiel (0 Kommentare).

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Der gefallene Mann

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Aggression Drogen Gesundheit Dummheit Studentenleben Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eigentlich nach außen hin als eine verständige und positive Person wahrgenommen werde, das aber wohl gar nicht bin. Ich habe nur die Fassade im Griff. Meine beiden größten Träume sind, wieder vollständige körperliche Gesundheit […]
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Beichthaus.com Beichte #00041993 vom 05.01.2020 um 19:32:44 Uhr in Hamburg (4 Kommentare).

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Beichte #00041933

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Vorurteile Boshaftigkeit Studentenleben Bochum

Ich möchte beichten, dass ich über einen Zeitraum von mehreren Wochen Fatshaming betrieben habe. Normalerweise halte ich nicht viel davon, das Gewicht von anderen Menschen zu kommentieren und mich darüber lustig zu machen. Jedoch habe ich einmal in der Uni eine Kommilitonin kennengelernt, bei der ich mich nicht zurückhalten konnte. Sie hatte einen sehr altmodischen Namen, saß immer in der ersten Reihe und trug fast jede Woche die selbe Uniform: Einen pinken Pullover, eine unförmige Jeans, die aussah wie ein Sitzsack, und einen Sailor-Moon-Rucksack auf dem Rücken. Ein süßes Outfit für eine Grundschülerin, aber nicht unbedingt für eine geschätzt 120 Kilo schwere Frau. Die Klamotten waren also schon einmal eine glatte 10/10. Ihre Essgewohnheiten waren aber auch nicht ohne. Am Anfang jeder Stunde packte die Wuchtbrumme erstmal ihre Snacks aus: Gummibärchen, die sie dem Dozenten anbot, mehrere Wurstbrote und zwei Tetrapackungen Kakao, die sie während des Unterrichts teils lautstark wegschlürfte. Normalerweise war es nicht üblich während eines Seminars zu essen, aber scheinbar konnte sie nicht einmal 1,5 Stunden überstehen, ohne sich was in den Mund zu stopfen. Wurde sie einmal aufgefordert sich zur Tafel zu bewegen, tat sie das nur unter einem vorwurfsvollen Schnaufen. So also wollte sie sagen "Wie können Sie es nur wagen mich zum Aufstehen zu zwingen." Setzte sie sich hin knarzte der Stuhl unter ihrem Allerwertesten ganz fürchterlich. Ich muss wohl kaum sagen, dass der gesamte Auftritt der Pummelfee in fast jeder Stunde für leises Gelächter und verstörte Blicke sorgte. Auch ich konnte mich mit meinen Sprüchen nicht zurückhalten, wenn sie in einer Stunde mehr Nahrung wegatmete als ich den ganzen Tag gegessen hatte. Zwar haben wir ihr nie ins Gesicht gelacht und immer versucht mit unseren Scherzen möglichst leise zu sein. Ich nehme aber trotzdem an, dass sie uns gehört hat und dass ich daran beteiligt war eine dicke Kommilitonin zu mobben. Dafür schäme ich mich, denn Mobbing finde ich blöd.

Beichthaus.com Beichte #00041933 vom 10.10.2019 um 06:05:12 Uhr in Bochum (1 Kommentare).

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Existenzängste

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Arbeit Studentenleben Verzweiflung Zürich

Ich möchte beichten, dass ich (m/30) schon seit geraumer Zeit dabei bin mein Leben an die Wand zu fahren und bald in einer Sackgasse lande. Als Rückblick, vor ein paar Jahren habe ich mit guten Noten meine Matura abgeschlossen und habe danach aus einer Laune heraus ein Chemiestudium angefangen, welches ich nach einem Monat abgebrochen habe, weil mir der Stoff überhaupt nicht zugesagt hat und ich eine Mathe-Niete bin. Mein Vater, welcher mich finanziell unterstützt hat, war darüber sehr erbost und hat mir mächtig Druck gemacht. Ich habe dies eingesehen und ging in einem Discounter jobben. Gleichzeitig wurde ich von meiner damaligen Freundin verlassen, woran ich fast kaputtging. Es folgten Wochen des Suffs und Resignation, weshalb ich auch meinen Job im Discounter verlor. Planlos vegetierte ich in meiner großen leeren Wohnung dahin, weil aufgrund meiner Situation unter anderem auch mein damaliger Mitbewohner die Schnauze voll hatte und auszog. Bald darauf merkte ich, dass es so nicht weitergehen konnte, ich wandte mich an die Studienberatung und der Berater dort riet mir unter anderem auch wegen meines großen Interesses an der Geschichte ein Studium dieses Faches aufzunehmen und danach die Gymnasiallehrerausbildung zu absolvieren. Zusätzlich versicherte er mir, dass ich damit beste Berufsaussichten hätte. Gesagt, getan.

Ich immatrikulierte mich und fing mit Begeisterung das Studium an. Bald darauf zog ich in eine neue WG und fand einen angenehmen Bürojob. Die Jahre zogen dahin und ich absolvierte jedes Semester mit sehr guten Noten. Mein Vater unterstützte mich seither und immer noch finanziell, weil mein Einkommen vom Bürojob trotz hohem Pensum zu gering ist. Zwischendurch packte mich immer wieder die Zukunftsangst, unter anderem weil in meinem Umfeld viele Leute tolle Jobs haben, Familien gründen etc. und ich mit eher geringem Einkommen noch im Studium bin. Zusätzlich macht mein Vater ziemlich Druck, weil er es leid ist mich finanziell zu unterstützen und vergleicht mich dabei immer mit meiner Schwester, welche einen guten Job hat. Bald darauf wurde es noch schlimmer, ich erfuhr, dass die Einstellungschancen für Gymnasiallehrer in meinem Fach quasi bei Null sind und sich auch jede freie Stelle etwa 100-200 Leute bewerben. Auf andere Schulstufen wechseln kann ich aufgrund der gesetzlichen Lage in unserem Land nicht. Obwohl ich momentan die Lehrerausbildung mit Freude absolviere und dies mein Traumberuf wäre bin ich geplagt von Existenzängsten. Ich weiß, dass ich nach meinem Studium arbeitslos werde und auch kein Geld haben werde für eine Zweitausbildung. Meine Beichte ist, ich bin mir bewusst, dass ich in einer Sackgasse enden werde und tue nichts dagegen, vielmehr hoffe ich auf ein aussichtsloses Wunder. Zusätzlich bin ich tieftraurig, wenn ich Leute in meinem Umfeld sehe. Alle haben etwas, welches eigentlich so selbstverständlich wäre und ich mir nach dem Studium von Herzen wünsche, einen Job und damit keine Existenzängste.

Beichthaus.com Beichte #00041797 vom 27.03.2019 um 17:17:50 Uhr in Zürich (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine stinkende Studentenzeit

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Ungerechtigkeit Studentenleben Kassel

Ich (m/29) war früher ein richtiger Dreckskerl und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich in meiner Studentenzeit nämlich so gut wie gar nicht gepflegt. Als ich damals in meine Studentenbude gezogen bin, war mir vieles einfach nur egal. Morgens vor der Uni waschen, stylen oder Zähneputzen? Fehlanzeige! Ich weiß noch, dass ich anfangs mir vorgenommen habe, alle 3 Tage zu duschen. Das habe ich aber nicht lange durchgehalten. Ich habe immer seltener geduscht, oft nur 1x pro Woche und gerade im Winter auch oftmals noch viel seltener. Um den Körpergeruch zu kompensieren habe ich Deo in rauen Mengen verwendet. Meine Klamotten wurden auch nur sehr selten gewaschen, weil ich meistens zu faul war, in den Waschsalon zu gehen. Ich habe immer gewartet, bis es keine Boxershorts mehr gab, die ich nicht mindestens eine volle Woche getragen hatte. Meine Socken haben oft übelst gestunken, aber mir war es einfach egal. Mittlerweile stehe ich im Berufsleben und dusche täglich, denke aber immer mal wieder mit einem lachenden Auge an die früheren Zeiten zurück.

Beichthaus.com Beichte #00041762 vom 21.02.2019 um 13:15:33 Uhr in Kassel (13 Kommentare).

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