Ich will als Heldin sterben!

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Selbstverletzung Verzweiflung Tod Braunschweig

Immer wenn ich mit Schlägereien oder sonstigen brenzligen Situationen konfrontiert werde, gehe ich ohne Nachzudenken dazwischen. Selbst bei einem Terroranschlag würde ich mich schützend vor die Leute werfen und hoffen, damit Leben zu retten und selbst getötet zu werden. Leider bin ich bis auf blaue Flecken und Prellungen immer verschont geblieben. Der Grund für mein Handeln ist, dass ich eine Versagerin bin und wenigstens wenn ich sterbe zu etwas gut gewesen sein möchte. Natürlich könnte ich einfach Suizid begehen, doch dann würde ich die Anderen, die mich als Versagerin ansehen, nur bestätigen. Außerdem möchte ich Menschen die Chance geben, etwas Besseres aus ihrem Leben zu machen. Für mich gibt es jedenfalls keine Hoffnung mehr. Tut mir leid, was ich euch antun werde, liebe Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00040786 vom 18.12.2017 um 20:10:46 Uhr in Braunschweig (10 Kommentare).

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Ich fühle mich nur auf dem Schlachtfeld lebendig!

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Tod Zivi & Bund

Ich bin männlich jung und kräftig. Ich habe bei mir eine absolute Gleichgültigkeit festgestellt (was den Tod angeht). Meine Mutter erkrankte psychisch und zog mich groß. Mein Vater ist Alkoholiker, ich wollte nie sein wie er. Ich wurde unter Gewalt aufgezogen (Was zu einer gesunden Ernährung und viel Sport führte) Ich wollte allen beweisen, dass ich der Beste bin. Ich beantragte einen IQ-Test, der feststellte, dass ich begabt sei. In der Schule wurde ich oft diskriminiert und ausgegrenzt, weil ich als verträumt und eigen galt. Einmal brach ein Schüler in einem Nebenraum bei einem Vertrauenslehrer in Tränen aus, weil seine Eltern Druck machten, weil er nicht der Beste sei. Diese Person hatte mich monatelang gemobbt, doch meine Rache bestand aus Erfolg. Ich war sogar zwei Mal Klassenbester. Um den Druck zu Hause auszuhalten, rauchte ich nach den Prüfungen Lemon Haze (Sehr starkes Gras direkt aus Holland). Elterntrennung mit Polizei etc.

Mein Wusch war es immer Soldat zu werden. Vor dem Eintellungstest las ich zwei Bücher über Psychologie. Im Eintellungstest konnte ich den Leuten vorgaukeln, dass alles okay sei. Gras hörte ich lange genug davor auf zu rauchen. Das fiel mir sehr schwer, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine psychische Abhängigkeit aufgebaut. (Obwohl beispielsweise eine gewalttätige Erziehung PTBS begünstigt. Worüber ich natürlich schwieg.) In meiner Einheit merkte niemand, dass mir sogar mein eigener Tod egal ist. Im Einsatz verschärfte sich die Lage drastisch. Mir war einfach alles egal - ich duckte mich gar nicht mehr hinter die Deckung, sondern streckte meinen Kopf einfach sekundenlang aus der Deckung. Während des Feindbeschusses. Ich beobachtete ein paar Aufständische. Auf einmal zog mich ein Kamerad runter und fragte mich, ob ich noch ganz dicht sei. Da realisierte ich erst, welche Gefahr ich eingegangen war. Letztendlich konnten wir durch die Aktion den Feind orten und forderten Luftunterstützung an. Das war noch eine der harmlosesten Aktionen, glaubt mir.

Hier einige Beispiele außerhalb des Einsatzes: Kaninchen meiner Schwester starb, sie weinte während ich nur Leere verspürte. Mein Opa starb. Ich wollte etwas empfinden, doch in mir gab es kein Empfinden mehr für etwas wie Trauer. Ich glaube dass ich sentimental extrem abgestumpft bin. Aufgrund einer Operation konnte ich einen längeren Zeitraum keinen Kontakt halten in die Heimat. Als ich nach acht Monaten die Wohnung aufschloss war sie ausgeräumt - bis auf meine Couch und meinen Fernseher. Meine Freundin - Fehlanzeige. Und schon wieder Gleichgültigkeit. Ich setzte mich vor den Fernseher und schaute Netflix, als wäre nie etwas passiert. Der Einsatz tat mir persönlich aber gut, ich war sehr stolz auf das, was wir in Afg. erreicht hatten. Die Gefechte füllten mich endlich mit Leben. Es ist schwer zu beschreiben, aber unter Feindbeschuss schießt das Adrenalin nur so durch die Wehnen. Das war das beste Gefühl, das ich je hatte. Für einen Zivilist klingt das gerade sehr surreal. Das Gefühl war so toll, dass ich mehr davon brauchte.

Als es zwei Wochen kein Angriff auf uns durch IEDs oder Taliban gab, starb ich fast vor Langeweile. Ich hoffte andauernd, dass es wieder heftig knallte. Wenn die Patronengurte durch das MG3 ratterten, fühlte ich mich unbesiegbar. Was den anderen Todesangst bereitete, führte bei uns zum Zeitvertreib. Endlich bekam ich Anerkennung, wurde geschätzt, gebraucht, die Leute vertrauten mir ihr Leben an und ich enttäuschte sie nicht. Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Der Adrenalin-Kick konnte bei mir auch nicht durch Fallschirmspringer und Motorradfahren getoppt werden. Dabei will ich betonen, dass wir immer im Interesse des afghanischen und deutschem Volkes gehandelt haben und selbstverständlich nur gut erkennbare Ziele eliminiert haben.

Warum ich das hier erzähle? Weil es sonstwo nicht funktioniert. In der Gesellschaft muss man einfach funktionieren. Das ich aus dem Militär aussteige ist ausgeschlossen, der Zusammenhalt ist wie eine Familie für mich die ich nie hatte. Das erhällt noch ein kleines bisschen Wärme in mir. Was würdet ihr in meiner Situation tun?

Beichthaus.com Beichte #00040242 vom 29.08.2017 um 00:26:09 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Mutter macht mir mein Leben zur Hölle

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Hass Verzweiflung Tod Familie Münster

Ich (w/22) möchte gerne beichten, dass ich meine Mutter abgrundtief hasse. Ich weiß, man sollte so etwas nicht über seine Eltern sagen, aber meine Mutter ist eine furchtbare Person, die mich nie geliebt oder zu mir gehalten hat. Sie ist eine arbeitslose Alkoholikerin und fängt manchmal schon mittags mit dem Trinken an. Wenn sie trinkt, wird sie aggressiv, schlägt um sich, schreit, beleidigt. Nicht nur mich, auch andere, oft sogar fremde Personen. Ich habe seit meiner Kindheit schlimme Depressionen, bin seit fast einem Jahrzehnt in Therapie und habe einen Selbstmordversuch hinter mir, aber meine Mutter hat sich nie gebessert. Sie gibt mir für alles die Schuld, egal um was es geht. Manchmal klopft sie nachts an meine Zimmertür und schreit mich wegen Belanglosigkeiten an, wie z. B. dass ich ein Handtuch im Bad vergessen habe. Und da sie arbeitslos ist und kein Arbeitslosengeld beantragen will, muss ich sie unterstützen. Dadurch bleibt mir nicht mal mehr Geld zum Ausziehen übrig.

Meine Mutter macht mich immer schlecht, beleidigt mich, lacht mich aus. Sie sieht sich selbst als einen Engel an, der nie irgendetwas falsch macht, aber mich weist sie jeden Tag auf meine Fehler hin. Sie kritisiert mich bei meiner Arbeit (obwohl sie keine Ahnung von meinem Job hat oder weder weiß, was genau ich eigentlich mache), sie geht respektlos mit meinem Eigentum um, leiht sich meine Sachen ohne zu fragen und nimmt mir alles, was mir irgendetwas bedeutet. Kein Tag vergeht, ohne dass ich heftige Kritik von ihr bekomme, meistens, während sie schon wieder so betrunken ist, dass sie nicht mal mehr gerade laufen kann. Es gibt so viel mehr, das ich hier niederschreiben könnte, aber das Schlimmste, was ich beichten möchte, ist, dass ich meiner Mutter inzwischen den Tod wünsche. Manchmal denke ich mir "Wenn sie jetzt einen Autounfall hätte, dann wäre alles so viel einfacher". Ich wäre sie los und vielleicht hätte ich eine Chance, den Rest meines Lebens zu genießen. Ich weiß, dass das ganz furchtbar ist und ich fühle mich schrecklich dabei, wahrscheinlich macht mich das zum Teufel höchstpersönlich, aber ich sitze hier und heule, während ich daran denke und ich hoffe, dass, falls es einen Gott gibt, er mir diese grässlichen Gedanken verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040150 vom 03.08.2017 um 22:32:04 Uhr in 48159 Münster (Alte Schanze) (20 Kommentare).

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Geld kann die Familie nicht ersetzen!

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Verzweiflung Neid Familie Tod

Ich (m/22) beichte, alleine zu sein. Vor ungefähr einem Jahr hat alles begonnen, als meine Eltern samt meinen Großeltern im Urlaub tödlich verunglückt sind. Naja, danach habe ich so viel Geld und Besitz bekommen, dass ich den Rest meines Lebens nicht mehr arbeiten muss. Für manche ist das vielleicht tröstend, aber nicht für mich. Meine Freunde sind keine Freunde mehr, sondern Neider, die hinter meinem Rücken reden: Ich hätte das nicht verdient. Sie wollen Geld von mir leihen, welches ich Ihnen auch teilweise geliehen habe, aber nie wieder zurückbekommen werde. Ex-Freundinnen haben sich auch bei mir gemeldet und waren plötzlich wieder bis über beide Ohren in mich verliebt. Am Anfang habe ich mich auch drauf eingelassen, weil ich zu dumm und naiv war. Jetzt stehe ich ganz alleine da, weil ich niemandem vertrauen kann. Ich beichte, manchmal an Suizid zu denken, obwohl ich alles habe was man sich im Leben hart verdienen muss! Aber merkt euch eins, kein Geld der Welt kann die Familie ersetzten.

Beichthaus.com Beichte #00040136 vom 31.07.2017 um 14:27:45 Uhr (9 Kommentare).

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Fehlgeburt in der 10. Schwangerschaftswoche (Ssw)

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Hass Schwangerschaft Tod Hamburg

Ich hasse alle Schwangeren seit meiner Fehlgeburt in der 10. Woche. Ich hasse, dass sie schwanger sind, während ich mein Baby verlieren musste. Ich hasse all die Assi-Bitches, die nur einmal die Beine breit gemacht haben und nicht verhüteten und jetzt im 9. Monat sind. Ich hasse die Juppie-Weiber, die mit einem teueren Kinderwagen für 2.000 Euro shoppen gehen. Ich hasse sie alle.

Beichthaus.com Beichte #00039986 vom 05.07.2017 um 14:05:45 Uhr in Hamburg (40 Kommentare).

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